Heute war mein letztes Meeting mit dem Zahnarzt meines Vertrauens. Es mussten ja “nur noch” die Keramik-Inlays eingesetzt werden, die in den zwei Wochen zuvor in der Zahnarzt-Schmiede zurecht gefeilt wurden. Das sah dann so aus, dass jeder Zahn einzeln präpariert wurde, trocken legen damit der Kleber hält, diverse Schichten von Mittelchen drauf, Inlay einkleben, mit UV-Licht bestrahlen und dann Reste entfernen. Pro Zahn dauert das so etwa 15-20 Minuten. Da mein letzter Zahnarzt mein komplettes Esszimmer verhunzt hat, war ich also mit 14 Zähnen an der Reihe und durfte unterm Strich 6 Stunden auf dem Stuhl sitzen. Alles halb so wild, wenn nicht beim letzten Quadranten unten rechts die Narkose nachgelassen hätte. Ich sag Euch, das zwirbelt echt gut, wenn der Doc dann mit seinem Puster da rein bläst. Zwei Zähne hab ich dann noch ausgehalten, aber beim dritten musste er nachspritzen.

Naja, das ganze Geheule nutzt ja nichts, denn das Ergebnis zählt. Ich sag Euch, es ist fantastisch. Wenn ich mein Maul aufmache, sieht es aus, als wenn nie etwas gewesen wäre mit den Zähnen. Man sieht absolut nicht, dass dort eigentlich ein riesiger Trümmerhaufen vor einem liegt. Wahnsinn. Nun bin ich zum Glück auch durch mit dem Thema., evtl. noch einmal kurz hin nachschleifen, wenn irgendwo etwas drückt.

Der ganze Spaß wird wohl unterm Strich so irgendwas zwischen 6.000 und 7.000 Euro kosten. Da bin ich echt heilfroh privat versichert zu sein, denn sonst müsste ich fast die ganze Summer alleine blechen und hätte mich bestimmt nicht für die schöne weisse Variante aus Keramik entschieden. Nun bleibe ich aber “nur” auf etwa 1.300 Euro hängen, was immer noch ein Haufen Geld ist, aber nicht sofort die Privatinsolvenz bedeutet.