Darum stehe ich lieber hinter der Kamera

Am 18. November 2013 von Paddy veröffentlicht

„Ich mag nicht fotografiert werden und daher stehe ich lieber hinter der Kamera“ ist ein Satz, den ich häufig höre. Viele Fotografen mögen selbst nicht gerne fotografiert werden und beschweren sich, dass es ihnen selbst auch wieder so schwer fällt Leute zu finden, die sich von ihnen fotografieren lassen. Ein nicht unbedeutender Teil der Bevölkerung, zumindest in Deutschland, scheint mir eher fotoscheu zu sein. Die Angst wieder mal ein beschissenes Foto von sich selbst zu bekommen ist tief verwurzelt und mit der panikartigen Flucht vor Fotoapparaten gekoppelt.

Tja Leute, der Fisch stinkt nun mal vom Kopf. Ein Fotograf, der selbst nicht gerne fotografiert wird, ist wie ein Koch, der sein Essen nicht anrührt oder ein Fahrradverkäufer, der mit dem  Auto vorfährt. Bevor mir nun wieder einmal haarspalterisch vorgehalten wird, dass es durchaus gute Gründe geben könnte als Koch nicht das eigene Essen zu essen, mögt Ihr mir den Hinweis gestatten, dass es sich lediglich um eine Metapher zur Veranschaulichung handelt.

Ich finde an mir selbst auch keine Modelqualitäten und mag mich auf vielen Bildern nicht. Mann kennt halt seine Problemzonen und selbst schaut man natürlich doppelt kritisch hin. Aber wie geil ist es, wenn man in alten Fotos wühlt und sich erinnert. Mittlerweile bin ich in einem Alter, wo man auch das Wort „damals“ in den Mund nehmen darf. Damals, vor 10 Jahren, vor 20 Jahren, vor 30 Jahren. Erinnerungen pur. Ach ist das geil. Und wie ich da aussah 😉 Damals, als mein Opa noch lebte, meine Oma, meine Tante. Es ist gut, dass es Fotos gibt. Es ist nicht nur gut, es ist eine verdammt saugeile Sache, denn es sind Erinnerungen. Wie kann man nur selbst keine Lust haben fotografiert zu werden? Je mehr ich darüber nachdenke, umso absurder klingt es. Jeder Mensch möchte doch seine eigene kleine Geschichte haben. Fotografiert werden ist etwas Gutes und nicht mit einem Zahnarztbesuch gleichzusetzen. Ihr lacht? Ich hatte schon Protagonisten im Studio, die lieber zum Zahnarzt gegangen wären.

Als Fotograf ist es meine Aufgabe den Spaß an der Fotografie und dem Fotografiert werden zu vermitteln. Hey, nur weil ein schlechtes Foto gemacht wurde, passiert nichts schlimmes. Heute kostet es dazu nicht mal extra und wir schmeissen es einfach weg. Es ist doch egal, ob jeder Schuss ein Treffer ist oder wir 100 Bilder brauchen, um eins zu erhalten auf dem Du Dich selbst magst. Eigentlich kannst Du nur gewinnen, wenn Du Fotos machen lässt. Meine Aufgabe als Fotograf ist es, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Wenn ich dann mal wieder höre „Oh, das bin ich? Wie cool.“, dann habe ich es geschafft.

Oft bekomme ich zu hören, dass die Leute Schnappschüsse lieber mögen, wenn sie unbeobachtet fotografiert werden. Das sieht ja so natürlich aus. Stimmt, das sieht sehr natürlich aus, wenn ich mal wieder leicht angesäuselt mit speckig glänzender Haut bei komischem Neonlicht von einem Handy geschnappschusst werde. Ja, Schnappschüsse können toll sein, leider gehen sie auch oft in die Hose. Statt diese Unfälle zu löschen, werden die Bilder dann noch lustig rumgereicht. Kein Wunder, wenn irgendwann niemand mehr Lust hat, fotografiert zu werden. Ein gutes Foto muss man sich erarbeiten. Dazu gehören mindestens zwei. Weder ein miesepetriger Fotograf noch ein gelangweiltes Model helfen. Da müssen sich beide mal ein bisschen anstrengen. Der Fotograf, der das für seinen Lebensunterhalt macht, muss evtl. auch mal über seinen Schatten springen und gute Laune verbreiten, obwohl er gerade einen Scheisstag hat.

Wer nicht fotografiert werden will, den fotografiere ich auch nicht. Das ist ein ganz einfacher Grundsatz. Ist auf einer Hochzeit ein Gast, der partout nicht fotografiert werden möchte, dann wird dieser eine Gast später in der Erinnerung fehlen. Das ist superschade und genau so krass mache ich das den Leuten auch klar. Landläufig herrscht mittlerweile die Meinung, dass man mit Photoshop alles machen kann. Mag sein, ich will das aber nicht. Ich mag lieber fotografieren. So kann ich zwar aus einem Frosch keinen Schwan machen, aber immerhin kann ich das bestmögliche Bild des Frosches machen, das er sich nur vorstellen kann. Dann klappt es auch mit der Prinzessin.

Ich möchte Euch ermutigen als Fotografen selbst eine positive Einstellung zum „Fotografiert werden“ zu haben. Lebt Euren Leuten vor, dass es Spaß macht tolle Fotos von sich zu haben. Am besten regelmäßig. Lasst Euch gerne fotografieren. Es ist unglaublich, aber so entstehen plötzlich Bilder von Euch, auf denen Ihr Euch selbst mögt. Vielleicht kann ja jeder Fotograf ein klein wenig dazu beitragen, dass diese furchtbare Grundhaltung „Ich mag nicht fotografiert werden“ sich irgendwann mal ändert und die Menschen mit einem Lächeln auf die Kamera zugehen.

Und wenn Ihr irgendwann beim fotografieren so ausseht, dann seht Ihr zwar maximal bescheuert aus, aber hey … wenn das Model lacht 😉

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Foto: Sven Krohn

Veröffentlicht in: Know How nach oben

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Kommentare (25)

  • Manfred schrieb am 18.11.2013

    Hm, stimmt eigentlich! So habe ich es noch nie betrachtet. Danke für diesen Denkanstoß!

    • Björn schrieb am 01.12.2013

      Ich sehe immer so aus, hinter der Kamera….. Also so, wie da auf dem Foto.
      Wenn ich mich zum Affen machen muss, damit was cooles dabei rumm kommt, bin ich gerne bereit das zu tun.

  • Tobi schrieb am 18.11.2013

    Genau meine Meinung! Und wer beim Fotografieren spaß hat, der wird danach auch ein paar tolle Bilder betrachten können und sei es nur wegen der Situation vor Ort an die einen das Bild erinnert.

  • Hi Paddy,

    ich hab da auch immer meine Schwierigkeiten, zwinge mich aber dazu. Ich mache einfach 1Mio aufnahmen von mir und lasse dann meine Frau aussuchen 😉

    Ahoi

  • Marco schrieb am 18.11.2013

    Ein großartiger Blogpost zum Thema, Paddy!

    Danke und Grüße aus Berlin, Marco

  • Servus,
    ich bin viel mit der Kamera unterwegs! Und ich fotografiere zu 98% Leute auf Partys. Und es passiert immerwieder mal, das jemand kommt der ein Bild von mir machen will.
    Hab ich grundsätzlich keine Schmerzen mit! Ich bin zwar nicht übermäßig in mich verliebt- aber ich denke, das ich zu einem gewissen Prozentsatz einfach völlig uneitel bin. Es ist mir einfach relativ egal wie ich auf Bildern aussehe!
    Die Leute könnten meinetwegen Bilder von mir machen, soviele sie wollen- solange sie es mit ihrer eigenen Kamera tun!
    Wenn nun jemand kommt mit einem solchen Anliegen „Soll ich mal ein Bild von dir machen?“ stelle ich die gegenfrage „Mit welcher Kamera?“ „Mit deiner!“ = Schallendes Gelächter meinerseits. Nein! Fällt aus.
    Außerdem veröffentliche ich keine- bzw. nur sehr selten- Bilder von mir selber.
    Das hat jetzt wieder nichts damit zu tun, das ich der Meinung wäre, ich würde evtl. Scheiße aussehen. Sondern einfach damit, das ich es für unprofessionell halte, Bilder von sich selber auf den Portalen, für die man unterwegs ist, online zu stellen.

    Ich habe selber einen eigenen Blog und habe mal vor längerer Zeit selber etwas zu diesem Thema geschrieben.
    http://bildblog.minnich-online.de/ueber_lichtgestalten/

  • Uwe Klein schrieb am 18.11.2013

    Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen!

  • Stefan schrieb am 18.11.2013

    Kann es sein, dass diejenigen, die sich nicht gerne fotografieren lassen, im Grunde genommen ein eher negatives Selbstwertgefühl haben (finden sich nicht attraktiv usw.)?

    Also ICH schmeiss mich gleich in Pose, wenn ich eine Linse auf mich gerichtet sehe. 😀

    Danke an Paddy für den Beitrag. Muss mir den nochmals heute Abend zu Gemühte führen…

  • Flo schrieb am 18.11.2013

    Sehr gut geschrieben, Paddy. Habe die Erfahrung gerade erst am Wochenende gemacht. Eigentlich mag ich Bilder von mir selbst auch nicht so sehr. Das mag zum einen daran liegen, dass ich das ein oder andere Gramm zu viel auf den Hüften habe, das ich mir nicht immer vor Augen führen möchte, zum anderen liegt es aber auch daran, dass andere Leute mich so fotografieren, wie ich es halt aus meiner fotografischen Sicht eben nicht machen würde und so alle unvorteilhaften Pölsterchen und dumme Gesichtsausdrücke zum Vorschein kommen. Die Leute, die mich fotografieren sind in der Regel vom Schlag „Lächle mal für die Kamera.“, „Och, nicht so viel.“, „Jetzt wieder etwas mehr.“, „Zeig mal Zähne.“, „Mach dem Mund doch lieber wieder zu.“, „Schau doch nicht so ernst.“, etc. Das dauert dann ungefähr fünf Minuten und am Ende sind die Augen zu. Und wenn ich dann noch dumme Grimassen schneide, dann ist der Spaß erst Recht vorbei 🙂

    Am vergangenen Wochenende war ich bei Martin in Köln zum Workshop, bei dem wir Teilnehmer selber die Models waren. Und da hat mir das richtig Spaß gemacht. Lag aber auch an den Ergebnissen. Wenn man dem Fotografierten einfach mal das Ergebnis direkt zeigt, dann lässt er/sie sich vielleicht auch eher aufs fotografiert werden ein.

  • Susanne schrieb am 18.11.2013

    Ich muss Flo absolut Recht geben: Das Problem, wenn man als Fotograf fotografiert werden will/soll ist die geringe Fotografendichte jedenfalls in meiner Umgebung. Ich habe aktuell kaum Fotos von mir, weil ich erstens immer hinter der Kamera stehe und zweitens kaum jemand in meiner Umgebung ist, der vernünftig fotografieren kann. Und die paar Fotos von mir, die Profis gemacht haben, sind nur für meinen Arbeitgeber, davon habe ich leider nichts.
    Dabei muss man gar nicht schon etwas älter sein, um Spaß an den Fotos von sich selbst zu haben, die einen Jahre oder Jahrzehnte vorher zeigen. So geht es mir jedenfalls. Aktuell fehlen mir solche Fotos leider, siehe oben.

  • Hans schrieb am 18.11.2013

    Also an sich habe ich mich schon längst mit der Tatsache abgefunden, dass ich von Leuten fotografiert werde, und wenn es Freunde sind, die dieses Foto machen, dann bin ich auch meist sehr froh darüber.
    Ich arbeite aber auch in einer Disco als Fotograf, dort kommt es ab und zu auch mal vor, dass Leute mich fotografieren (meist mit Smartphone, aber auch schon mal mit ner Lomo Diana, also auf Film), was mich recht wenig stört.
    Wo ich jedoch oft bedenken habe ist, wenn mich ein betrunkener Gast fragt, ob er mit meiner Kamera ein Foto von mir machen darf. Dort habe ich häufig das bedenken, dass die Kamera den Boden kennen lernt. Auch wenn die 7D das aushält, mag es gut sein, dass es das Objekiv nicht so unbeschadet überlebt. Zudem weiß ich schon oft im Vornherein, wie das Foto aussehen wird und dass es mit sehr hoher wahrscheinlichkeit nie irgendwo zu sehen sein wird. Jedoch händige ich meist die Kamera dann doch aus.

    Die abneigung dagegen, fotografiert zu werden habe ich schon recht früh in meiner Laufbahn als Hobbyfotograf verloren.

    Aber ich beherzige auch, wenn jemand es nicht will, fotografiert zu werden, diese Personen werden dann auch von mir nicht fotografiert und falls Freunde dieser Person sie dazu Zwingen, fotografiert zu werden (meist in der Gruppe) dann versuche ich zuerst die Freunde davon zu überzeugen, dass es nicht gut ist ein Foto zu machen, wenn es jemand einfach nicht will, was auch häufig funktioniert. Es ist zwar schade, aber man kann da ja nichts dagegen machen.
    Wenn diese aber einfach nicht davon Abhalten, Was meist im Alkoholisierten zustand der Fall ist, dann mache ich einfach das Foto und Lösche es dann danach (da die Fotos online gestellt werden dürfen sowieso keine Fotos veröffentlicht werden, auf denen eine Person ist, die nicht fotografiert werden wollte) zudem sieht auch häufig manch einer nicht sehr Vorteilhaft auf solchen Bildern aus, was ein weiterer grund für das Löschen ist.

  • Steffen schrieb am 18.11.2013

    Früher mochte ich das auch nicht. Inzwischen macht es mir aber auch Spass, vor der Kamera zu stehen. Wer sich nicht fotografieren lässt, kriegt auch keine guten Bilder von sich. Und was man den Leuten vor der Kamera zumutet, muss man auch selbst ertragen können. Vor eineinhalb Jahren musste ich Bewerbungsfotos machen lassen (für meinen Brotjob, Fotos mach ich nur nebenher). Die kratzbürstige Fotografin hat mich erst mal in unmögliche Posen dirigiert und mich dann angeschnauzt: „Wie stehen Sie denn da? Sind Sie etwa Ballettänzer?“ Hat aber Spaß gemach, man muss auch über sich selbst lachen können.
    Das größte Problem ist wohl die Diskrepanz aus Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Ich erlebe oft, dass alle ein Portrait gelungen finden – nur nicht die Person die drauf ist. Gilt natürlich auch für Bilder von mir.

  • Jens schrieb am 19.11.2013

    Super formuliert.
    Sehe ich genauso.
    Gruss jens

  • Frank schrieb am 19.11.2013

    Danke, diesen Artikel muss jetzt jedes potenzielle „Opfer“ lesen wenn mal wieder die Standard Argumente kommen 🙂
    Dann ist Schluss mit diskutieren, wenn das nicht zieht was dann 😉

  • Boris schrieb am 19.11.2013

    Haha, ein Tag vor Veröffentlichung des Artikels habe ich mit einem fotografierenden Bekannten abgemacht, dass er eine Reportage von mir macht, während ich fotografiere 😀

    Das beschriebene Problem sehe ich aber auch, wobei ich auch aus Spaß gerne mal Selfies mache.
    Mein bisschen Erfahrung zeigt, dass sich die, die nicht auf den Fotos sind hinterher nur ärgern.

  • markus schrieb am 19.11.2013

    hi paddy,

    ich finde es sehr erfrischend, daß du auch solche themen mal zur sprache bringst. seien wir ehrlich, die meisten blogs beschäftigen sich mit der technik, was ja auch gut ist, deshalb klicken wir ja rein. trotzdem ist es schön mal etwas ohne tecspecs zu lesen, quasi ein schwank aus der fotografen-ethik 🙂

    bitte weiter so

    gruß

    markus

  • So sehe ich das auch, danke für Deine bestätigenden Worte!
    LG Alice

  • Tondu schrieb am 20.11.2013

    Sehr gut geschrieben und ich kann dir nur zustimmen…trotzdem oder vielleicht gerade deswegen, fotografiere ich lieber Tiere, Pflanzen und Dinge. Da ich mich selbst nicht im Bild sehen will, habe ich auch nicht das Recht andere zu fotografieren 😉
    Nicht bei jedem funktioniert die Erinnerung über Menschenbilder (eigene oder fremde). Und ich kann das für mich schon ziemlich sicher sagen, da ich schon einen Zacken älter wie du und deswegen schon länger im „ach damals“ Modus bin 🙂
    lg Annette

  • Finde ich einen sehr angenehmen Artikel. Habe das selbe Problem. Ich mag es einfach nicht fotografiert zu werden aber man sollte sich dennoch dazu zwingen 🙂

  • Jens schrieb am 22.11.2013

    Du hast absolut Recht…und ich muss leider zugeben, so habe ich das noch nie gesehen. Allerdings bin ich auch niemand, der sich nicht gerne fotografieren lässt.

    Guter Beitrag.

  • Wären wir hier in der Kirche, würde ich laut „AMEN“ sagen (d.h. so sei es). Paddy, du sprichst mir aus der Seele.

    Wie fühlt sich so ein Model, wenn plötzlich 10 Kameras auf sie zielen? Seitdem mir dies mal „passiert“ ist, habe ich mächtig Respekt vor dem Job meiner Models 🙂

    Mittlerweile mache ich sogar gerne kleine Filmchen – einfach nur aus Spaß an der Freud (und dem Thema)

    lg
    Holger

  • Mike schrieb am 22.11.2013

    Grüezi Paddy

    Früher fotografierte ich auch keine Leute, da ich mich auch nicht gerne fotografieren lies. Seit ich aber die Scheu vor dem „Leutefotografieren“ auf die Seite gelegt habe, gibt es vermehrt auch Fotos von mir und es störrt mich auch nicht mehr.
    Cooles Thema.
    Gruss aus der Schweiz
    Mike

  • Auch wenn ich mich jetzt als einer dieser Fotgrafen oute, die selber Fotomuffel sind. Sorry ist halt so 🙂 Für mich ist Fotografieren und Fotografiert werden was ganz anderes!
    Ich bin nicht „kamerapanisch“ aber in der Regel bin ich nicht wild darauf fotografiert zu werden oder Model zu stehen. (von einigen Selbstportraitversuchen mal abgesehen).

    Ich finde deine Anregung zwar gut, aber bei kurzem Nachdenken wird mir klar warum es gut ist das einige Menschen vor und andere hinter der Kamera stehen. 🙂

    Das mache Menschen lieber zum Zahnarzt gehen würden als sich fotografieren zu lassen habe ich auch schon erlebt. Aber gute Fotos wollen sie dann doch haben.

  • sandra schrieb am 24.11.2013

    Hi,

    sehr inspirierender Beitrag. Da dürfte tatsächlich was dran sein. Ich habe jedoch kein Interesse daran das Bilder von mir im Netz landen. Ich halte es für unkontrollierbar was damit passiert. Was früher ja durchaus nicht der Fall war, da haben es im schlimmstenfall ein paar wenige Leute gezeigt – und durch die ewig lange „Analoge“ weitergabe war es eh schnee von gestern. Das gleiche sage ich auch immer leuten die ich fotografiere, überlegt euch mit wem ihr die fotos teilt. macht ein bilderrahmen abzug oder sondergleichen, aber überlegt inständig ob ihr familienfotos wirklich im netz haben müsst. vielleicht habe ich eine kleine „verblendung“ 🙂 aber kann damit sehr gut leben.

    sandra

  • Chris schrieb am 05.12.2013

    Haha tolles Foto 🙂

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