Der Fall Belkin
Dass Belkin für positive Produktbewertungen bei Amazon und Co. angeblich bezahlt hat dürfte ja mittlerweile schon jeder mitbekommen haben. Was ich aber viel interessanter finde ist die Tatsache, dass bei der Suche nach dem Begriff Belkin bei Google bereits die ersten Ergebnisse zu diesem Manipulationsvorwurf zu finden sind. Das ist meiner Meinung nach ein hervorragendes Beispiel dafür wie man es besser nicht machen sollte. So schafft man es innerhalb kürzester Zeit die Suchergebnisse für den eigenen Brand mit negativen Schlagzeilen zu überhäufen und obendein wird es nachezu unmöglich für Belkin sein dies wieder zu beheben. Google ist schließlich bekannt dafür, dass es nicht vergisst, auch in einigen Jahren nicht. Ebenso dürfte es hoffnungslos sein bei Google eine Löschung der Ergebnisse zu erwirken und obendrein haben die negativen Ergebnisse auch noch eine extreme Linkpower, da natürlich die ganze Bloggerie und Fachpresse sich darauf stürzt und somit in kürzester Zeit extrem viele und gute Links zu den negativen Artikel zusammen kommen. Wahrscheinlich wird Belkin im Leben nicht diese Anzahl an Links auf die eigenen Seiten bekommen.
Für mich ein super Beispiel für angehende Lehrveranstaltungen zum Thema “Online Marketing von Dummies”.



