Eine fette Pokerlektion
Am gestrigen Abend machte die World Series of Poker Station in Bielefeld. OK, genau genommen habe ich mich mit vier Freunden zu einer privaten Pokerrunde getroffen. Motiviert von den vielen Partien, die man im Fernsehen verfolgen konnte und der festen Überzeugung in nächster Zeit meinen Lebensunterhalt mit Pokern verdienen zu können, trafen sich der “Analyst”, “Moppel”, “Hara”, “Kiri” und meine Wenigkeit um ein paar Pokerchips über den Tisch zu schieben.
Der Anaylst schindete ganz professionell mit einem kleinen Alu-Köfferchen voller Pokerchips gleich Eindruck und schüchterte somit den Großteil der Gegner kräftig ein. Zudem sind seine analytischen Fähigkeiten gefürchtet, was eigentlich nur einen Ausgang des Abends vermuten lies: Er nimmt all sein Spielgeld wieder mit nach Hause.
Ich hatt im Vorfeld natürlich auch kräftig im Internet gelesen über Starting Hands, Odds und Outs und war der festen Überzeugung, dass Pokern kein Glückspiel ist.
Es kam natürlich alles anders als erwartet. Da es um keinen realen Gegenwert ging, hatte Taktik an dem Tisch nicht viel verloren. Hara und Kiri semmelten von Anfang an immer voll in den Pott und spielten jede Hand. Mit ein bisschen Glück und seiner langjährigen Pokererfahrung (wie sich später herausstellte) hat Hara es dann auch geschafft im Laufe des Abends die Chipstapel vor sich zur Skyline von Manhatten aufzustapeln. Die Startkarten hat er gar nicht mehr angeschaut und Hände, wie 2-7 wurden vergoldet.
Ich kann nur sagen: Danke für die Lektion im Pokern. Es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht und da kein realer Einsatz im Spiel war sind wir immer noch alle Freunde







