Eizo mit neuem High-End-Monitor
Eizo … muss man noch mehr sagen wenn es um Monitore geht? Ich glaube nicht. So lange ich denken kann ist Eizo der Inbegriff von High-End-Monitoren. Ich habe lange in einem Betrieb mit angeschlossener Druckvorstufe gearbeitet und dort waren Eizo-Monitore nicht aus der täglichen Arbeit wegzudenken, da diese Bildschirme absolute Farbverbindlichkeit liefern, was wiederum für Softproofs am Monitor elementar ist.
Aber nicht nur im High-End-Profi-Bereich macht so ein Eizo-Monitor Sinn, sondern auch für Hobbyfotografen wie mich. Richtig die Augen wurden mir geöffnet als ich zum ersten mal einige meiner wertvollen Fotos bei einem Online-Dienst habe ausbelichten lassen. Die Überraschung war groß, denn die Bilder waren absolut nicht so wie ich sie am Bildschirm gesehen hatte. Nicht schlechter, aber anders, was vor allem an den Farben liegt. Wer gerne Bilder so am Bildschirm sehen möchte, wie sie später auch gedruckt werden, der sollte sich mit dem Thema Farbechtheit, Farbverbindlichkeit und vor allem Kalibrierung auseinandersetzen.
Nun hat Eizo mal wieder einen neuen Monitor vorgestellt, der an die vorherigen Erfolgsmodelle anknüpft. Der CG243W ist ein 24″ Wide-Screen-Monitor. 3D-Lookup-Table, automatische Farbdriftkorrektur und IPS-LCD-Technologie sorgen für hervorragende Farbwiedergabe. An Anschlüssen bietet der CG243W neben zwei DVI-I-Schnittstellen auch einen fortschrittlichen Display-Port, der 10 Bit Farbauflösung ermöglicht. Die Simulation von CMYK-Druckausgaben macht den Eizo zu einem idealen Gerät für Softproofs in der Druckvorstufe. Ändert man den Blickwinkel, so ändert sich auf dem Bildschirm nichts an den Farben, was praktisch ist, denn schließlich ändert man ständig irgendwie seine Position vor dem Schirm. Geliefert wird der Eizo CG243W mit einer Sonnenblende, die seitlichen Lichteinfall verhindert und somit auch die Arbeit im Büro mit Lichteinfall ermöglicht. Man muss sich also nicht im Keller einschließen für eine anständige Farbwiedergabe
Mit 2.079,- € ist der Monitor sicherlich kein Schnäppchen für den Provatanwender, wer jedoch professionell oder zumindest semiprofessionell in der Bildbearbeitung tätig ist und seine Bilder und Fotos so auf dem Monitor sehen will, wie sie wirklich sind, der wird schnell zu dem Schluß kommen, dass der Preis gar nicht so hoch ist, wie er auf den ersten Blick scheint. Im professionellen Studio hingegen gehört so ein Gerät zur Grundausstattung.
Wenn Ihr darüber nachdenkt Euch so einen kalibrierbaren Monitor zuzulegen, dann schaut Euch auch mal einen Eizo an. Aber Vorsicht, die Gefahr, dass man sich gleich in das Gerät verliebt ist sehr groß








Schon 2 Kommentare
23. September 2009
Hmm, ich würde behaupten, dass so ein Monitor nicht wirklich Sinn macht für einen Hobby!!!-Fotografen. Er macht Sinn für einen Gear-Fetischisten der auch Hobbyfotograf ist
25. September 2009
Eizo ist übertrieben wie ich finde. Ich hatte letztens wieder Fotos bei Rossmann also eigentlich Fujicolor drucken lassen und was soll ich sagen, die Unterschiede zwischen Paper und meinem SONY SDM-HX93 sind nicht zu sehen oder zumindest so gering, dass es für das menschliche Auge keine Relevanz von 2000€ hat.
Wer natürlich vorher mit richtig billigen Monitoren gearbeitet hat, der wird eine Differenz feststellen. Außerdem sollte dazu gesagt werden, dass auch ein Eizo falsch eingestellt werden kann. Es gibt da noch Hardware, die irgendwie die Kalibrierung übernimmt. Da ist ein Sensor, welcher auf den Monitor gehangen wird und es dann übernimmt. Frage mich aber nicht wie es genau heißt. Und das geht auch nicht mit jedem TFT.
Diese Trigami-Anzeigen sind irgendwie ätzend. :/