Ich hatte mich ja ein wenig auf exzessives Shopping von Fotoequipment in den USA gefreut. Alles sooooo billig und Sachen, die es hier gar nicht gibt, toll. Die Ernüchterung kam dann ziemlich schnell. Zunächst mal habe ich in Downtown San Francisco keinen anständigen Fotoladen gefunden, sondern nur diese Ramschläden in China Town oder halt diese Touri-Nap-Buden. Es gab wohl ein Kamerageschäft in der Nähe der Cable Car Endstation Market Street, aber von dem war nur noch eine alte Leuchtreklame übrig, der Laden hatte dicht gemacht.

Also habe ich mich dann noch einmal auf den Weg aus Downtown raus gemacht und bin zu einem Best Buy gefahren, sowas wie unser Mediamarkt. Ich dachte für Kleinkram wie Speicherkarten ist das schon ok. Ist es aber nicht, die wollten doch tatsächlich für eine 4GB SanDisk Extreme III CF 55 $ haben. Das Teil kostet bei Amazon ca. 24 €. So schlecht steht der Dollar dann doch wieder nicht, dass sich das lohnen würde. Auch alle anderen Dinge, die ich mal nachgeschaut habe waren nicht wirklich billiger als bei uns.

Irgendwie frustrierend, denn wenn man mal online schaut bei Amazon.com oder beim B&H Photostore, dann sind dort die Preis schon um einiges niedriger als bei uns. Wahrscheinlich liegt einfach ein riesiger Unterschied zwischen den Preisen in einer Touristenhochburg und den Online-Shops. Die bessere Lösung wäre wohl gewesen vorher alles zu bestellen und dann zu einem Kollegen in den USA liefern zu lassen, aber so weit denke ich ja nicht.

Nun gut, bleibt noch der Trip nach New York im März und dort ist zumindest der B&H Store.

Ach ja: Ich habe meine Zollfreigrenze nicht mal zur Hälfte ausgenutzt. Das war anders geplant ;-)