Haus-Renovierung – Tag #17 – Wenn Freunde helfen
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Die letzte Woche ist nur wenig im Haus passiert, da ich leider keinen Urlaub hatte. Dafür aber heute und Gott sei Dank habe ich so weltgeile Freunde wie Robin, Thorsten und Patrick. Die sind einfach da ohne dass ich jedesmal um Hilfe betteln müsste, was mir nämlich echt peirnlich wäre. Natürlich hat man mit Freunden auch so sein Kreuz. Robin schleudert beim Streichen die Farbe durch die Gegen und hinterlässt im ganzen Haus eine Farbspur und Patrick hat den ganzen Tag Rücken während er wie ein Archäologe an der Ausgrabungsstätte mit Hämmerchen und Spachtel die Reste des Teppichklebers vom Boden pickelt.
Aber eins können die Drei ganz hervorragend: Sprüche klopfen.
Wenn Ihr mit den Nerven etwas angespannt seid und Euch den ganzen Tag Sorgen macht wie Ihr die Renovierung schaffen sollt, dann holt Euch nicht meine Freunde zur Hilfe, denn die sind Weltmeister darin Deine Nerven noch weiter zu strapazieren. Immer getreu dem Motto: “Alles egal, ist ja nicht für einen selbst”. Wenn ich das von weitem höhre hab ich das dringende Verlangen nach dem Rechten zu schauen, denn dann ist mal wieder Pfusch im Verzug
Trotz allem: Ohne diese hilfe würde ich es nicht schaffen. Vor allem Thorsten kommt sogar unangemeldet in der Woche und zieht mal eben ein paar Schlitze in die Wand, bringt Material oder baut in der Mittagspause mal eben den Rolladenmotor ein.
So haben wir heute auch einiges geschafft. Der hartnäckige Teppichkleber wird langsam aber sicher weniger, die ersten Dekchen sind gestrichen, viele Fugen sind mit Acryl ausgebessert, das Gäste-WC ist vorgespachtelt und über der Flurtreppe ist endlich Licht. Wenn die erste Farbe an die Decken kommt sieht man auch wieder Fortschritte, was motiviert. Es ist zwar noch viel zu tun und wir werden auch sicher nicht fertig, aber ich glaube die Hütte wird ganz geil.







