Kathrein UFS 910 vs. Technisat Digicorder HD S2 vs. Topfield 7700 HSCI
So langsam darf ich mich dann mal wieder mit den angenehmen Dingen in unserem Haus beschäftigen. Bald kommt die Schüssel aufs Dach und dann muss auch das TV-Equipment aufgerüstet werden. Neben einer neuen Glotze und natürlich dem Ausbau des Kinos (im Frühjahr) muss erst mal ein HDTV-SAT-Receiver her. Was erwarte ich von so einem Gerät?
- Hervorragendes Bild
- Einfache Bedienung (Frauentauglich)
- Regelmäßige Updates durch den Hersteller
- Festplatte zum Aufnehmen
- Netzwerkanschluss um die Aufnahmen auch im Netz auf anderen Geräten streamen zu können
Das Aussehen der Kiste ist mir weitestgehend egal, aber wenn sich ein Hersteller um das Design Gedanken macht, bin ich auch nicht böse.
Nach einigen Recherchen habe ich drei Geräte auf meine Shortlist gesetzt:
Man muss dazu sagen, dass der Kathrein UFS 910 keine eingebaute Festplatte hat, jedoch seit dem letzten Firmware-Update die Möglichkeit bietet an den USB-Port eine externe Platte anzuschließen.
Der Topfield 7700 HSCI war zunächst mein Favorit, da es einen sehr guten Support, regelmäßige Updates und eine große Community gibt. Jedoch soll das Bild nicht ganz so berauschend sein und leider hat das Gerät wohl noch viele Kinderkrankheiten. Daher schied der Topfield recht bald aus.
Der Technisat Digicorder HDTV Receiver hat angeblich ein spitzenmäßiges Bild und alle Funktionen, die ich mir wünsche. Eigentlich genau das, was ich suche. Wenn da nicht der Preis von ca. 650 € für die Version mit 500 GB Festplatte wäre ;-(
Dann fiel mir ein Bericht über den Kathrein UFS 910 in die Hände und ich habe ein wenig recherchiert. Seit kurzem ist das Firmware-Update draußen und seitdem unterstützt der Kathrein externe Festplatten am USB-Port wodurch er zu einem vollwertigen PVR wird. Erste Berichte sind sehr positiv. Eine 500 GB Platte, die vom Kathrein unterstützt wird liegt bei etwa 100-140 €. Es gibt sogar welche, die sich automatisch mit dem UFS 910 ein- und ausschalten und nach einiger Zeit in den Standby-Modus gehen.
Weiteres Plus: Es läuft ein Linux auf der Kiste und erste Entwicklungen lassen auf viel Modding-Spaß ähnlich der Dreambox hoffen. Genau richtig für einen Geek wie mich. Mit etwa 300 € liegt die Kiste auch in einem erträglichen Preiniveau.
Das Bild beim Kathrein UFS 910 soll angeblich auch genial sein und den berühmten Wow-Effekt auslösen.
So wie es aussieht werde ich mir also diese Kiste kaufen. Aber zunächst muss ich Hausmeister Meister Thorsten mal etwas löchern, denn der hat den Kathrein UFS 910 zu Hause. Mal fragen, ob er schon das Update drauf hat.








Schon 3 Kommentare
27. Dezember 2007
Das Thema “Festplattenerkennung” hat mich sofort an mein aktuelles Problem mit der Suche nach einer NAS-Lösung erinnert.
Irgendwie finde ich es eine Frechheit, das bestimmte Systeme manche Festplatten erkennen und andere wieder nicht.
Darf man nicht erwarten, dass alles so funktioniert? Immer dieses rumgefrickel. Ich will einfach mal Enduser sein….
27. Dezember 2007
Das wäre doch langweilig
27. Dezember 2007
Aber was machen hier normale Verbraucher? Dumm da stehen?
Oder brauchen normale Verbraucher kein NAS?
Ach alles Gülle, ich glaube ich muss mich damit anfreunden, dass man für ein günstigere Lösung immer improvisieren muss.