cc.0409.001Ich bin ja bekanntlich gar kein Freund von Zeitschriften. Jedesmal falle ich auf diesen Nepp rein und ärgere mich dann über das Dummgeschwätzt der “Fachredakteure”. Nun war ich aber wieder mal auf’m Flughafen und wieder mal hatte ich etwas Langeweile und wieder mal habe ich bei den Fotozeitschriften durchgeblättert. Dabei ist mir diesmal das c’t Special “Digitale Fotografie” in die Finger gefallen und nach kurzem scannen habe ich es dann für den Flug mitgenommen. Jaja, ich weiss was Ihr denkt: “Der lernt es nicht”. Aber diesmal bin ich positiv überrascht worden. Das c’t Special ist echt gut und ich habe es bereits fast komplett verschlungen. Interessant ist der Workshop zur Bildgestaltung, sowas lese ich immer gerne auch wenn ich hier nicht viel neues gelernt habe, so konnte ich doch einiges auffrischen. Richtig geil finde ich den Workshop zur Portraitfotografie in dem diverse Lichtszenarien und deren Wirkung anhand eines Beispielfotos mit skizziertem Lichtaufbau beschrieben wird. Ebenfalls vertiefend sind die Artikel zur Katalogverwaltung von Lightroom, auch nicht besonders viel neues, aber für Lightroom-Einsteiger empfehlenswert. Und wer immer noch glaubt, dass sein 20 Megapixel Kamera vom Discounter bessere Bilder macht als meine 12 Megapixel, der sollte sich mal den Grundlagenartikel reinziehen, denn dort sind die wichtigsten Grundlagen der digitalen Fotografie sehr gut beschrieben, also die Geschichte mit den Megapixeln, wieso kleine Bridgezooms so klein sind und so nah ranzoomen können, wie es sich mit der Blende und der Unschärfe verhält und wieso man nie im Leben mit der Kompakten auch nur annähernd mit Tiefenschärfe spielen kann.

Ihr dürft keine bahnbrechenden News erwarten, aber dieses Heft ist wirklich gut bezüglich der Grundlagen. Seit langem die erste Zeitschrift, die ich nicht veteufel.