Mein Fazit zur Tion 2010
Gestern habe ich ja bereits über den ersten Tag auf der Tion 2010 berichtet. Der ein oder andere mag das als extrem negativ aufgefasst haben, aber Ihr wisst ja wie das so ist. Wenn Ihr Euch ein neues Objektiv kauft und 10 positive, aber nur eine negative Meinung lest, dann macht Ihr Euch wegen der negativen schlaflose Nächte und habt das Gefühl, dass die Linse megagrütze ist. So ist das halt auch mit Berichten, die positives und negatives enthalten. Die negative Kritik springt einen förmlich an.
Daher will ich das Bild nach dem zweiten Tag noch komplettieren, denn auch wenn ich nach wie vor zu der Kritik stehe, so ist das Gesamtfazit positiv. Noch einmal ganz kurz was mir nicht gefallen hat: Getränke kosten was, nicht mal ein Wasserspender für durstige Blogger; sehr viel Kommerz und Eigenwerbung, zu wenig für die Community. Dazu hat auch der Bielefelder noch ein paar Worte gesprochen.
Aber ich habe unterm Strich ein cooles Wochenende auf der Tion 2010 gehabt. Hier ein paar Gründe dafür:
Ich habe viele neue Ideen erhalten, mein Kopf rattert und ich will am liebsten sofort eine Woche Urlaub nehmen und machen machen machen. Vieles gesehene werde ich niemals umsetzen können, aber ich habe Ideen bekommen und das ist wichtig und gut.
Community-mäßig war nicht so wahnsinnig viel, aber ich habe dennoch 3 coole Leute kennengelernt und finde, dass 3 eine gute Zahl ist. Das sind zudem nicht nur einfach coole Leute, sondern welche, die es richtig drauf haben und die sich nun hoffentlich an mich erinnern, wenn ich mal eine Dumme-Frage-Mail schreibe.
Ich habe drei sehr geile, ich meine richtig geile Vorträge gehört. Ich sage nur Rockstars: Calvin Hollywood, Ralf Mack und Martin Krolop. Auch hier reichen mir eigentlich drei Vorträge, es wäre dumm davon auszugehen, dass man in jedem Vortragsslot pures Entertainment mit geballtem Fachwissen genau zu dem Thema hört, das einen gerade beschäftigt.
Bleibt abschließend den Veranstaltern noch ans Herz zu legen einfach beim nächsten mal über die mögliche Erwartungshaltung bei der Titel- und Untertitelwahl nachzudenken. Community-Event und Kommerz passt nicht zusammen. Ich liebe Community und ich bin eine Kommerzhure, aber mischen ist schwer.
Damit muss ich mich leider schon vor Ende des zweiten Tages verabschieden, da mein Flieger gleich geht. Ich hätte gerne noch zwei Vorträge am Schluß gehört, aber glücklicherweise gibt es ja noch die Vorträge für die Teilnehmer kostenlos nachgeliefert.







Schon 1 Kommentare
26. April 2010
Schönes Fazit, trifft es genau auf dem Punkt!
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