Seit einigen Wochen schwirrt in mir der Gedanke einen neuen Server zu mieten. Der alte ist alt und wird langsam langsam. Nun bin ich immer noch am rätseln ob ich den Server komplett selbst administriere oder einen managed Server nehme. Einerseits habe ich überhaupt keine Lust einen Server zu administrieren, das hab ich lange genug gemacht und ist irgendwie nicht mein Ding. Andererseits bin ich skeptisch welche Freiheiten ich bei einem managed Server von Hetzner habe? Was ist, wenn ich plötzlich merke, dass mir eine Software fehlt? Brauche ich evtl. Root-Rechte? Oft macht Root das Leben doch erheblich einfacher. Wie ist das mit Cronjobs und so? Kann ich das alles auf einem managed Server einrichten?

Andererseits finde ich es äußerst charmant mir um Updates und Sicherheit keine Kopf mehr machen zu müssen. Darum würden sich die Jungs bei Hetzner ja kümmern.

Nun hat mir aber jemand erzählt, dass das mit Ubuntu alles gar kein Thema mehr sei. Einfach einmal pro Woche so einen Update-Befehl eintippen und schon ist das System auf dem neusten Sicherheitsstand? Stimmt das? Kann ich nicht glauben. Linux = Fummelei ist die Formel, die ich kenne.

Nun bin ich am überlegen, ob ich mir nicht einfach mal ein Ubuntu-Buch, wie Ubuntu 7.10 ‘Gutsy Gibbon’ kaufe. Da müssten doch die 20 Befehle, die ich brauche drin stehen. Kann ja nicht so schwer sein.

Und dann denke ich wieder. So ein Server muss Laufen und was aushalten. Entweder man hat das im Griff oder lässt es lieber jemand anderen machen.

Hat jemand Erfahrungen mit managed Servern von Hetzner? Würde mich mal brennend interessieren welche Freiheiten ich da noch habe.