Odin und die Pentax

Am 4. September 2016 von Paddy veröffentlicht

Vor einigen Wochen hat Timo (aka Odin) die Pentax K1 getestet. Dazu gab es ein kleines Video. Mittlerweile hat er sich die Kamera gekauft. Ich finde die K1 aktuell sehr spannend, habe aber momentan nicht die Zeit und Muße mich ausgiebig mit der Kamera zu beschäftigen. Daher fragte ich Timo, ob er nicht ein wenig über seine Erfahrungen, den Wechsel und seinen Werdegang mit der K1 hier auf dem Blog berichten möchte. Solche echten Erfahrungsberichte sind (auch wenn sie teils laienhaft sind) viel wertvoller als Tests von Fotografen, die jede Woche eine neue Kamera zugeschickt bekommen. Echte Erfahrungen und Fehler, die auch jeder von Euch Lesern hätte machen können. Heute gibt Odin seinen Einstand. Ich bin gespannt, wie es Euch gefällt und übergebe nun …

Hallo! Mein Name ist ODIN. Oder auch Timo. Wie du magst. Meinen Nachnamen verrate ich garnicht erst, denn das DU wird uns reichen.

Vorab schon mal ein paar Links zu meinen Seiten, damit Ihr Euch ein erstes Bild meiner Arbeit machen könnt: Webseite / Facebook / Instagram

Bevor ich noch ein wenig was über mich erzähle, erkläre ich kurz, warum du hier meine Zeilen liest. Oft genug hat Patrick ja unter Beweis gestellt, dass er das selbst auch ganz gut kann, das mit dem Schreiben und Erzählen. Und trotzdem hat er mich gefragt, ob ich mich nicht versuchen möchte. Und die naheliegende Antwort – ja, ich möchte.

Vor ein paar Wochen war ich beim Patrick im Studio. Ich war als Model eingeladen, weil mit Tomaso Baldessarini ein sehr spannender Fotograf zugegen war, der im Rahmen des Fotografentalks eben erstmals auch live ein paar Bilder machen sollte. Und da Tomaso spannende Gesichter nahezu perfekt portraitiert und mal vor eine richtige Herausforderung gestellt werden sollte, hat Patrick mich gefragt. Patrick wußte quasi schon aus eigenen Erfahrungen, dass ich ne Modelvollkatastrophe mit Fusseln im Gesicht bin, aber dazu später mehr.

Odin by Tomaso Baldessarini

Odin by Tomaso Baldessarini

Trifft man in freier Wildbahn nun lauter vollkommen technikbegeisterte Fotografiejunkies auf einem Haufen, so ist oftmals zu beobachten, dass diese in einer zwar der normalen deutschen Sprache ähnlichen aber doch befremdlichen Weise miteinander kommunizieren. Der bereit gestellte Tisch für die PhaseOne von Tomaso glich einem Altar und wir standen drum herum und fachsimpelten. Wir, das waren neben Patrick und Tomaso noch der großartige Josh Terlinden. Im Rahmen der Gespräche kamen wir unter anderem auf die Frage der aktuell genutzten Kamera, vor allem, weil mich das Thema gerade sehr bewegte. Bei einem meiner vorhergehenden Besuche beim Patrick hatte ich das Magazin „Photographie“ in die Finger bekommen und in diesem war ein Test einer neuen Vollformat-Spiegelreflex, der Pentax K-1.

Warum ich mich gerade mit dem Wechsel der Kamera beschäftigt habe? Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zu allererst reizte mich der Wechsel einfach nur aus typisch männlichen Gründen – ich mag nunmal Technik. Insofern ging es erstmal garnicht um einen Wechsel des Systems, sondern einfach um eine Modernisierung. Es ging einfach nur darum, eine wirklich neue Kamera in den Händen zu halten. Meine Canon 5d Mk2 hatte ich ziemlich genau vor zwei Jahren, im August 2014 gebraucht gekauft. Damals hatte ich gerade erst mit dem Fotografieren von Menschen angefangen. Und ich musste diesen doch entscheidenden Wechsel in meinem fotografischen Werdegang mit einer neuen Kamera feiern. Und daher führte der Weg zu Calumet und der Weg der Canon von der Gebrauchtliste in meinen Fotorucksack (auch wenn ich den eigentlich erst ein halbes Jahr später bekommen habe).

Und damit komme ich auch zu dem zweiten Grund, warum ich das Gefühl habe, eine neue Kamera kaufen zu müssen – ein Entwicklungsschritt. Evolution. Wahrgenommene Veränderung. Dieses Gefühl habe ich gerade wieder. Ich habe das Gefühl, einen großen Schritt zu tun. Das Gefühl, etwas zu können, was ich vor kurzem noch nicht konnte. Ich rede dabei nicht von einfachem Wiederholen von Handlungsweisen, sondern vom echten Verstehen. Ich kann dieses Gefühl nicht wirklich erklären, aber in meiner subjektiven Wahrnehmung verändert sich meine Fotografie. Komme ich meinen Idealen, meinen Vorstellungen von Fotografie in entscheidender Weise näher.

An dieser Stelle muss ich dir erstmal ein wenig über mich erzählen, denn ohne dieses Wissen ist es schwierig zu verstehen, von welchen Idealen und Zielen ich eigentlich rede. Ich begann das Fotografieren aus zwei wesentlichen Gründen. Der eine Grund ist der, der wohl ein jedes Hobby begründet. Ich brauchte – und brauche – einen Zeitvertreib. Etwas, was mich neben dem Job und der Familie beschäftigt und ablenkt. Zu diesem Zeitpunkt wurde langsam klar, dass meine Karriere als Handball-Torhüter sich in Folge eines Knorpelschadens im Knie dem Ende neigte. Die Androhung eines Kunstknies ist hier ein wirkungsvolles Argument, nach einem neuen Hobby Ausschau zu halten. Der andere Grund ist der, dass mir sehr schnell klar war, dass die Möglichkeiten des Lernens in der Fotografie schier unerschöpflich sind. Wer das Fotografieren beherrscht, kann sich der Bildbearbeitung widmen. Wer die Bildbearbeitung beherrscht, kann sich dem psychologisch stellenweise anspruchsvollen Feld der Kommunikation mit Menschen/Modellen widmen. Wer die Kommunikation beherrscht, merkt, dass er neue Ansprüche an seine Fotografie stellt … und so weiter. Und dieses Lernen ist mir wichtig. Ich wollte nicht still stehen, nicht einfach nur irgendwas machen, was Zeit totschlägt. Und die Fotografie bot mir viele Facetten, die in meinem Leben schon immer eine Rolle spielten. Technik, Kreativität, Kommunikation.

Ich fotografiere nun 2 Jahre. Ich bin weit davon weg, mich als guten und das Medium Licht beherrschenden Fotografen zu bezeichnen. Es mag sein, dass ich manch einem mit dieser Aussage zu defensiv klinge. Aber ich finde diese Demut vor dem Hintergrund der Komplexität der Fotografie wichtig, um sich der Notwendigkeit weiteren Lernens stets bewußt zu sein. Mir hilft das. Dennoch … es war da, dieses Gefühl, entscheidendes verstanden zu haben. Und weil Belohnungen beim Lernen eben auch eine wichtige Motivation darstellen, war es Zeit für eine neue Kamera. Hier mag jeder anders herangehen und womit du dich belohnst, ist vermutlich egal. Aber eines kam zum anderen, die „Photographie“ in meine Finger – und Zack! war es da, das Dilemma.

Während nun all der Fachsimpelei am PhaseOne-Altar im Studio neunzehn72 entstand nach und nach die Idee eines Tests eben dieser Pentax K-1. Die bis hierhin veröffentlichten Tests versprachen ein großartiges Männer-Spielzeug. Viele von Patricks regelmäßigen Besuchern – online wie offline – bewegen sich fotografisch auch einem ähnlichen Spielfeld wie ich. Genau genommen gehe ich davon aus, dass du auch so einer oder eine bist, denn sonst ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass du das hier liest. Wir bewegen uns also auf einem gemeinsamen Spielfeld, sind bestenfalls ambitionierte Hobby-Fotografen, die schon einen eher gehobenen Anspruch an unsere eigene Fotografie haben. Du wie ich bist bereit, Geld auszugeben für bessere Linsen, bessere Kameras, Software zum bearbeiten, Bücher und Bildbände und vor allem Workshops, entweder direkt beim Fotografen oder in Form von Video-Tutorials. Patrick ist über diesen Status eindeutig hinaus, wenn er sich auch seinen Spieltrieb sicher umfangreich erhält. Und er wie ich fanden die Idee interessant, einen Test mal nicht primär auf technologische Feinheiten oder Dauerauslastung abzustellen, sondern auf ganz einfaches Hobby-Nutzerverhalten. Wie kommt Otto-Normalverbraucher (also in diesem Fall eher ODIN-Normalverbraucher) mit einer solchen Kamera klar. Was beschäftigt einen solchen Nutzer? Was fehlt?

Ich war in sofern vielleicht ein besonders gutes Testobjekt, als das sich mein Kontakt mit Pentax bis hierhin in Grenzen hielt. Ich war also tatsächlich gänzlich unvoreingenommen – abgesehen von einer kurzen Kontaktaufnahme als Model vor der Pentax 645z von Hartmut Nörenberg, einem Fotografen, den ich in Hannover auf einem Fotografen-Treffen getroffen habe. Aber in der Hand gehalten hatte ich noch keine. Nun plötzlich stand ein Karton auf meinem Esstisch daheim, in dem sich eine Pentax K-1 (Amazon-Link) befand und das HD PENTAX-D FA 24-70mm F2.8 ED SDM WR (Amazon-Link). Ich gebe zu, ich war ganz froh, als wenige Tage später auch nach das smc FA 77 mm / 1,8 Limited (Amazon-Link) dazu kam. Mir liegen Festbrennweiten einfach viel mehr als Zoom-Objektive. Und dazu kam, dass ich nach den ersten Bildern hin und weg war – sehr eigen, leider geil!

Mir blieben nun 2 Wochen für ausgiebige Tests. Ich shootete mit einigen wundervollen Menschen und testete, was das Spielzeug so kann. Und ich stellte schnell fest, dass sich etwas veränderte. In meinem Verhalten. In der Art, wie ich mit der Kamera und letztlich mit dem Shooting umging. Für die vollständige Geschichte bitte ich dich, dir Paddys und mein Testvideo anzuschauen. Fall du es schon gesehen hast, möchte ich dich nicht langweilen und hier daher nur beim für mich wesentlichen bleiben. Denn diese Veränderung, dieses Erleben, führte für mich letztlich zur Kaufentscheidung. Es klingt vielleicht ein wenig paradox, aber die entscheidende Veränderung war, dass ich mich nicht mehr mit der Technik beschäftigte. Sie wurde zum Werkzeug. Wo ich vorher immer mal wieder Bildergebnisse auf dem Display kontrollierte, verhielt ich mich plötzlich fast analog und knipste einfach. Machte Bild um Bild ohne auch nur auf die Idee zu kommen, dass die Kamera ja auch ein Display hat. Ich verließ mich einfach darauf, dass das Bild technisch gesehen perfekt bzw. wie gewünscht war. Der zweite Aspekt, der mir dieses Verhalten ermöglichte, war der, dass die Kamera sich einfach sehr intuitiv bedienen liess. Obgleich eben doch vieles anders ist als bei Canon.

Alles in allem habe ich ehrlich bedauert sie wieder abgeben zu müssen. Und so setzte langsam aber stetig ein Grübeln ein, ob es nicht doch irgendwie zu machen ist. Ich erinnere dich kurz an den gefühlten Meilenstein, an die Belohnung und an den großartigen Umgang mit dem Werkzeug. All diese Aspekte waren das Wasser, dass den Stein höhlt. Naja … um es kurz zu machen: ich hab sie gekauft. Die Pentax K-1, den passenden Batteriegriff (Amazon-Link), das 77mm f1.8 und das 43mm f1.9 aus der FA-limited-Serie und mittlerweile auch ein Pentacon 135mm f2.8, dass mittels Adapter von M42 auf K-Bajonett (Amazon-Link) an der Kamera genutzt werden kann. Ich stelle im Nachhinein fest, dass ich an der einen oder anderen Stelle ziemlichen Unfug im Video (spätestens jetzt solltet ihr es gesehen haben) geredet habe. Sieh es mir nach. Ich kannte Pentax nicht und hab mich ausser in diesen 2 Wochen nicht damit beschäftigt. Um so besser, dass mir Patrick nun die Chance einräumt, dir hier weiter davon zu erzählen. Dir Bilder zu zeigen, die mit der neuen Kamera entstanden sind. Vorausgesetzt, du magst mich begleiten. Das hier ist mein Anfang einer Geschichte, wir, Patrick und ich, wissen noch nicht, wie weit sie geht und wohin sie uns führt. Aber ich freue mich trotzdem darauf, dich ein Stück mitzunehmen. Und vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja mal. Ich würde mich freuen.

Zum Schluß habe ich noch einige erste Ergebnisse aus der Pentax K1

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Und dann noch ein paar Bilder, die aus meiner Zeit mit der Canon stammen, damit Ihr seht, was ich fotografisch so treibe.

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Veröffentlicht in: Hardware Tests nach oben

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Kommentare (14)

  • Ronald Koerner schrieb am 04.09.2016

    Klasse Beitrag Timo- aka Odin ,
    autentischer Bericht , gefaellt mir sehr gut
    Beste Gruesse ausm Sueden

  • Frank Knorr schrieb am 04.09.2016

    Gut und einfühlsam geschrieben. Der Text und die Bilder sind einprägsam. Die Idee von Patrick hier einen Freund zu Wort kommen zu lassen, ist nur zu begrüßen.

    Das Werbevideo mit Odin für Lidl ist der Hammer!

  • Du fotografierst seit 2 Jahren ? Deine Bilder zeigen eine fotografische Reife, die ich wahrscheinlich seit dem 16.LJ (analoge Minolta SRT303b zur Konfirmation ) nicht erreicht habe.
    Schöner Text und schöne Bilder: weiter so !

  • Frank schrieb am 04.09.2016

    Hi Odin,
    das wichtigste vorweg – richtig klasse Bilder!
    Und den Artikel hast du auch sehr fein verfasst. Außergewöhnlich ausführlich und eindrücklich deine Gedanken zur Kamera beschrieben und daher für uns Freaks sehr gut und interessant zu lesen!
    Dass du das neue Spielzeug gekauft hast, war doch klar oder? Es hätte mich gewundert, wenn du es nach soviel positiver Erfahrung nicht getan hättest. Besonders beeindruckt hat mich, dass du nicht mehr aufs Display geschaut hast. Das weckt die Neugier auf das Teil, wobei mich ein Systemwechsel aus kostengründen immer noch abschreckt. Ich fotografiere auch mit Canon und habe die ganze Zeit auf die 5DMk.IV gewartet. Nachdem das Teil jetzt aber für mehr als das doppelte des Pentax Preises ausgerufen wurde, wohl aber kaum auch „doppelt so gut“ sein kann, schielt man doch auf die ein oder andere, weniger unverschämte Alternative.
    Danke für die Anregung und mach unbedingt weiter!

  • Thomas schrieb am 04.09.2016

    Deine neue Bilder zeigen, dass sich eine gewisse Gefühl eingestellt hat. Der Bildstil hat sich Richtung Paddy verschoben. Fast.
    Dauem hoch, es geht weiter

  • Kai schrieb am 04.09.2016

    Glückwunsch zur Entscheidung!!! Ich selbst arbeite mit einem kleineren Modell – der K5II und finde deine Erfahrungswerte, die du mit dem neuen Schiff gemacht hast sehr spannend. (Außerdem hast du eine symphatische Schreibe 🙂 ) . Pentax wurde bisher eher stiefmütterlich behandelt, das scheint langsam oder sicher der Vergangenheit anzugehören. Ich habe das Handbuch zur K5II seit dem Kauf 2014 noch nicht durchgeblättert, einfach weil Pentax eine sehr intuitive Menüführung hat, die ich auch schon bei der K100D klasse fand. Vom massiven (aber nicht klobigen) Body, dem verbauten Stabi usw. ganz zu schweigen. So…jetzt schnüffel ich in deinem Portfolio rum. Das was du hier zeigst, sieht klasse aus! Gruß 🙂

  • Sicknote schrieb am 04.09.2016

    Sehr schöner Bericht. Ich fand auch euer Video sehr gut. Deine Bilder finde ich wirklich Klasse. Freue mich auf jeden Fall auf mehr.

    Schöne Grüße aus Bremen
    Timo

  • Ingo schrieb am 04.09.2016

    Hallo,

    ja ich komme auch von der 5d mkii die auch weiter im Bestand bleibt ( allein schon für das 135mm) dennoch bei dem Preis für die neue mkiV ist das einfach keine Option.
    Daher da ich als Reise Kamera schon eine Pentax hatte, habe ich jetzt auch auf die Pentax k1 gewechselt. Die ist einfach genial für Portraits.

  • Habe dein Ausführungen aufmerksam verfolgt finde deine Entscheidung gut, aber nicht überzeugend. Weil ich die Kamera nicht gut befinde, weil Sie in Teilen technische Mängel hat. Der AF ist nicht gut und wird dir noch zu schaffen machen. Da ich selber bis Dezember selber eine Pentax hatte und auch auf diese Kamera wegachtet habe und diese ewige verschieben von der Markteinführung satt war habe ich mich für eine Lumix gx8 entschieden und habe das nicht bereut. Nun habe ich gesehen, dass du ein Pentacon f2,8 erworben hast und das war eine gute Endscheidung. Nun hast du vielleicht unbewusst sogar dies erworben was für die Kamera von M42 auf Pentacon six umgerüstet werden kann. Der unterere Schraub- Adapter kann von dem Objektiv abgenommen werden. Würde das machen und ein Adapter von Pentacon six auf Pentax nehmen, weil du dann den Sensor viel besser ausnützen kanst Also,Du braucht ein Adapter vom Objektiv und dann von Pentacon six auf Pentax. Kenne das Objektiv weil ich die 2000 -Jahre Ausführung habe und es sehr gut.
    Gr. Joachim

  • Hey Odin, auch von mir Chapeau zu deinen Bildern – die Arbeiten gefallen mir sehr gut. Bin gespannt auf deine weiteren Berichte. Auch ich arbeite derzeit noch mit einer 5DMk3 und will mich vor dem Wechsel auf die Mk4, der nun eigentlich ansteht, noch etwas umschauen. Von dem angeblich langsamen Autofokus der K1 habe ich auch gelesen, das schreckt mich als Hochzeitsfotografen tatsächlich etwas ab – aber nichts geht über echte Praxiserfahrungen. Insofern bin ich auf deine sehr gespannt. Freue mich, bald mehr zu lesen! Gruß! Klaus

  • Carsten schrieb am 05.09.2016

    Hallo Odin, auch ich bin ein neunzehn72 Fan und bin, so glaube ich jedenfalls, auch mit Bauch und Herz Hobbyfotograf. So wie du. Du hast mir, übrigens mit sehr guter Ausdrucksweise ( Deutsch LK?), quasi aus der Seele geschrieben. Deine Bilder mag ich sehr. Auch ich bin Familienvater und fotografiere allerdings seit über 30 Jahren. Und bin auch an einem ähnlichen Punkt wie du. Neues Spielzeug, neue Belebung eines alten Hobbys. Mach weiter so.

  • Oliver schrieb am 05.09.2016

    Super interessant, habe quasi im DSLR Bereich vor 6 Jahren mit der Pentax K-x angefangen, dann kam vor 3 Jahren die K-5 und ich überlegte schon die ganze Zeit, ob ich als nächstes die K-3 kaufen sollte. Euer Video und auch der Testbericht von Timo haben mich jetzt aber sehr positiv umgestimmt, so das ich noch etwas spare um mir die K-1 zuzulegen. Großartig! 🙂