Auf meinem Flug nach Malle habe ich fast die komplette c’t Digitale Fotografie Ausgabe 02/2012 durchgelesen. Da stehen ein paar wirklich interessante Artikel drin, die ich Euch gerne empfehlen möchte.

  • Besser drucken: Optimale Fotoprints (3 Artikel übers Drucken)
  • Blitztrick: Grosse Objekte optimal ausleuchten
  • Bildrechte: Das müssen Fotografen wissen (Urheberrecht usw.)
  • Endlich echte Farben (5 Artikel über Farbmanagement

Ganz besonders gut gefallen haben mir die Themen Farbmanagement und Bildrechte. Für 8,90 € ein echtes Schnäppchen für die Informationen.

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Wer kennt das nicht? Man hat einen Autofokus und schafft es trotzdem immer wieder reihenweise Fotos zu versemmeln. Passiert mir auch und daher habe ich mich mal mit meinem Kumpel Josh hingesetzt und wir haben den Autofokus etwas genauer untersucht. Genau genommen den der Nikon D4. Dieser ist gegenüber der D3 und D700 noch einmal verbessert worden, aber die Tipps aus diesem Artikel lassen sich auch auf alle anderen Kameras von Nikon mit den 51 AF-Messpunkten übertragen. Das meiste gilt auch für andere Kameras mit weniger Messpunkten, ebenso Kameras anderer Hersteller funktionieren ähnlich, jedoch müsst Ihr evtl. mal in Eure Anleitung schauen bzgl. der Funktionen und Begriffe.

Autofokus fein justieren

Zunächst haben wir eine paar Aufnahmen mit unterschiedlicher Blende gemacht um zu sehen wie sich die Schärfe dabei unterscheidet. Die Fotos wurden mit dem Nikon 85mm f/1.4 G gemacht. Ab f/2.0 war alles fein, aber bei f/1.4 war mir das Bild doch etwas zu matschig. Das wollte ich so nicht hinnehmen und habe den Autofokus über die Feinjustierung im Systemmenü vorgenommen. Das Vorher/Nachher Bild zeigt den Unterschied. Ich war einerseits erschrocken, aber andererseits auch positiv überrascht was man da raus holen kann. Das 85er ist bei f/1.4 rasiermesserscharf. Verdammt, ich liebe diese Linse. Die Bilder sind übrigens JPGs direkt und unbearbeitet aus der Kamera.

An der Augenbraue seht Ihr, dass der Fokus zu weit vorne lag. Ich musste ihn dann um 15 Punkte nach hinten schieben. Welche Einheit das bei der AF-Feinjustierung ist, kann ich Euch nicht sagen, aber ich nehme an, dass es 1/10 mm sind. Demnach könnte man den Autofokus um insgesamt 4 mm pimpen. Beim nächsten Service-Temin werde ich mal nachfragen ob das in der Toleranz ist oder ob die das auch beim Service noch weiter justieren können. Nach dem Ergebnis habe ich auf jeden Fall erst mal auch noch das 50/1.4, 24/1.4 und 70-200/2.8 justiert. Das 70-200 sass auf den Punkt, aber bei den anderen war noch ein bisschen Luft drin, jedoch nicht so stark wie beim 85er.

Bei solchen Tests ist es übrigens ratsam die Bilder direkt zum Rechner zu übertragen, um sie gleich in anständiger Größe beurteilen zu können. Wir haben dieses mal Shuttersnitch verwendet und dort die Schärfe beurteilt, was auch sehr gut geht. Noch viel genauer geht es natürlich mit diesen Testcharts zur Fokuskontrolle. Spätestens hier musste ich dann beim direkten Vergleich anerkennen, dass das Display des neuen iPad tatsächlich viel besser ist als bei meinem 1er.

Grundsätzliches Problem

Je nach Abstand und Brennweite kommt es häufig vor, dass das Auge kleiner als das Messfeld im Sucher ist. Achtet mal darauf. Bei 85 mm und f/1.4 und geringem Abstand liegt die Schärfentiefe im Millimeter-Bereich. Ich kann Euch nicht genau erklären wie ein AF funktioniert, aber ich weiss, dass er Kontraste benötigt, blauen Himmel fokussieren geht nicht. Nun stellt sich die Frage woran sich der AF bei einem Auge orientiert? Ist es der Übergang zwischen dem Weiss und dem Augenlied? Sind es die Wimpern? Oder ist es die Falte oberhalb des Lieds? Ich weiss es nicht, aber ich hatte das Gefühl, dass die Pupille nicht unbedingt den Autofokus anzieht, sondern eher alles drum herum. Schaut man von der Seite, so liegen da schon einige Millimeter an Höhenunterschied in so einem Auge. Mir ist wichtig, dass die Pupille scharf ist. Also bin ich so nah ran gegangen wie möglich, damit das Auge möglichst gross ist und so konnte der AF sich auf die Pupille einschiessen. Das klappte ganz gut.

Sobald man die Blende ein bisschen schliesst und etwas mehr Abstand hat, stellt sich das Problem nicht mehr. Aber ich fand es interessant welche Schärfe man letztendlich auch bei f/1.4 erzielen kann, wenn man ganz genau arbeitet. Die Trefferquote bei f/1.4 nimmt aber doch ab, vor allem wenn Bewegung im Spiel ist und so ist mein Tipp: Nur weil Ihr Blende 1.4 habt, müsst Ihr nicht immer damit fotografieren. Blende 2.0 bis 2.8 ist oft deutlich stressfreier und macht immer noch schöne Bokehs.

Nachdem nun erst einmal sicher gestellt war, dass der Fokus auch passt konnte es an die eigentliche Aufgabe gehen. Ich wollte wissen ob ich an meiner Fokussiermethode etwas ändern kann, um eine höhere Trefferquote an scharfen Bildern zu bekommen.

Fokus and Recompose oder Pacman

Viele von Euch verwenden bestimmt Fokus and Recompose. D.h. man fokussiert mit dem mittleren Messfeld auf den Punkt, den man gerne scharf hätte, speichert den Fokus und baut dann das Bild neu auf indem man die Kamera verschwenkt. Das ist bequem. Anders herum geht es auch, d.h. erst den Bildaufbau vornehmen und dann fokussieren. Dafür muss man den Messpunkt an die richtige Position verschieben. Seitdem die D4 so coole Joysticks hat, ist das mein persönliches kleines Pacman-Spiel ;-)

Fokus and Recompose ist bequem und geht schnell, hat aber auch seine Tücken. Durch das Verschwenken der Kamera kann man sich eine kleine Unschärfe einfangen. Besonders bei offener Blende und kurzem Abstand kann die Auswirkung so stark sein, dass das Bild zu unscharf ist. Die Pacman-Methode dauert länger. Bei jedem Foto den Fokuspunkt zu verschieben kann schon nerven. Ausserdem befinden sich an den Rändern die schwächeren Messfelder. Was also tun? Am besten mal die Anleitung genau lesen und sich mit den verschiedenen Autofokus-Funktionen beschäftigen.

Dynamik, 3D und AF-C

Den Unterschied zwischen AF-S und AF-C kennt Ihr sicherlich. Bei Canon heisst das One-Shot und AI-Servo. Bei AF-S fokussiert man einmal und dann bleibt der Fokus so lange gespeichert wie man die Fokustaste gedrückt hält. In AF-C arbeitet der Autofokus die ganze Zeit mit. Das ist vor allem bei bewegten Motiven sehr hilfreich. Im AF-C Modus hat man aber noch weitere Funktionen, die auch bei unbewegten Motiven sehr hilfreich sein können.

Ihr könnt in AF-C den dynmiaschen Autofokus mit 9, 21 oder 51 Messfeldern auswählen. Wenn Ihr in diesem Modus auf ein Objekt fokussiert und dieses sich aus dem Fokusfeld bewegt, dann übernehmen die angrenzenden Messfelder die Fokusmessung. Bei 51 sind das quasi alle anderen.

Im 3D Modus läuft es ähnlich ab, allerdings wird dabei ein anderer Messpunkt aktiv, also leuchtet rot auf. Vom Grundprinzip her also ähnlich zu dem dynamischen Autofokus, nur dass man auch sieht wie das Messfeld wechselt. So ganz hundertprozentig kann ich Euch nicht sagen wo genau der Unterschied zwischen Dynamik und 3D liegt, aber ich glaube 3D eignet sich eher für bewegte Objekte, die sich gut vom Hintergrund abheben, z.B. ein fliegender Vogel.

Das Geniale an dem dynamischen und dem 3D Autofokus in AF-C ist, dass der Messpunkt auch weitergegeben wird, wenn man die Kamera verschwenkt. Ihr fokussiert also z.B. auf das Auge, haltes die Fokustaste gedrückt und zieht nun die Kamera zur Seite. Der AF behält das Auge durch die angrenzenden Felder scharf. Das funktioniert mit dem dynamischen AF ziemlich gut. Ich habe mal versucht das System zu provozieren und bin beim Verschwenken der Kamera auch noch eine Schritt zurück gegangen. Das Ergebnis ist top:

Bei dem Test habe ich mit dem mittleren Messfeld auf das rechte Auge (von mir aus gesehen) fokussiert und dann verschwenkt plus Ausfallschritt nach hinten. Gibt leider kein Video davon ;-) Blende war 1.4.

Das haben wir dann auch noch mal mit einem bewegten Objekt ausprobiert. Josh ist dazu einfach mal mit dem Auto auf mich zu gefahren und ich habe auf das Nummernschild fokussiert. Dieses mal allerdings mit dem 70-200/2.8. Wieder dynamischer AF. Zwischendurch noch gezoomt, alles bei Blende 2.8.

       

Kein Problem, das hat der AF auch wunderbar hinbekommen. Wobei man eingestehen muss, dass so ein Nummernschild auch ein sehr dankbares Objekt für den AF ist und ich es ziemlich in der Mitte gehalten habe. Da gibt es bestimmt grössere Herausforderungen.

Der Autofokus kommt nicht überall hin

Ich denke mal, dass den meisten von Euch diese Funktionen bekannt sind, aber habt Ihr es auch mal so explizit ausprobiert? Ich habe dabei festgestellt, dass der Autofokus verdammt gut ist, wenn man ihn richtig bedient und das Potential des AF-C voll ausschöpft. Die meisten Probleme hatte ich, weil ich versehentlich das Motiv aus dem Fokusbereich gezogen habe. Oft möchte ich das fokussierte Objekt so weit am Bildrand haben, dass es von keinem der 51 Messfelder mehr erfasst wird. Das geht dann in die Hose. Da muss man genau drauf achten. Ich hatte sehr darauf gehofft, dass Nikon bei den neuen Kameras die AF-Felder weiter an den Rand des Suchers verschiebt :-(

Wie ich mit dem AF arbeite

Zum Fokussieren verwende ich grundsätzlich die AF-Taste hinten an der Kamera. Auf dem Auslöser liegt bei mir nur der Belichtungsmesser. Der AF steht fast immer auf AF-C. Wenn ich nun die AF-Taste gedrückt halte, dann arbeitet der AF im AF-C Modus. Lasse ich die Taste los, so hört er auf zu fokussieren, ist also wie AF-S. Dazu verwende ich den dynamischen AF mit 51 Messfeldern. Nun ist es eigentlich egal, ob ich mit dem mittleren ode einem anderen Messfeld fokussiere, denn der Fokus wird ja übergeben an die anderen Felder. Grundsätzlich schiebe ich aber schon sehr oft den AF-Punkt an die richtige Stelle. Wenn der Bildaufbau so ist, dass der zu fokussierende Punkt ausserhalb aller Messfelder liegt, dann wähle ich das äusserste Feld, fokussiere einmal kurz, lasse den AF-Knopf los und schwenke dann nur minimal. Das funktioniert sehr gut.

Aufpassen muss man bei den äusseren Sensoren, wenn es dunkler ist. Dann könnte die Treffsicherheit nicht ausreichen und die herkömmliche Fokus and Recompose Methode kommt wieder zum Einsatz. Hier muss ich allerdings mal ein Lob an Nikon loswerden. Ich habe mein erstes Event mit der D4 fotografiert. Bei der Eröffnung der neuen Bar Pyrates am Fischmarkt (übrigens ein extracooler Laden) war es teilweise stockduster. Die Trefferquote des AF der D4 ist bestialisch, sogar die äusseren Sensoren haben verdammt gut gearbeitet. Einzig das Halten des Fokuspunktes mit dem dynamischen AF, wie oben beschrieben, funktioniert nicht mehr ganz so gut, so dass ich dann wieder öfter zum klassischen Fokus and Recompose gegriffen habe.

Wenn Ihr hin und wieder Probleme mit dem AF habt, dann nehmt Euch mal die Zeit und beschäftigt Euch ausgiebig damit. Mir haben die Experimente viel gebracht. Auch wenn man das meiste kennt, dann hilft es doch mal verschiedene Szenarien durchzuspielen. So konnte ich zumindest die ein oder andere Fehlerquelle identifizieren und verhaften.

Eure AF-Tipps sind gefragt

Ich kann mir gut vorstellen, dass kleine Problemchen mit dem Autofokus nicht selten sind. Da lauert bestimmt der ein oder andere Tipp, was man so tun kann, um die Treffsicherheit zu erhöhen. Daher möchte ich Euch aufrufen Eure Erfahrungen, Tipps und Tricks zu teilen und einen Kommentar zu schreiben. Ich glaube das könnte sehr interessant und hilfreich werden.

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Gestern Abend hat mein Kumpel Luca gemeinsam mit seinen Kumpanen Holger, Marco und Robert die Pyrates Bar direkt am Hamburger Fischmarkt eröffnet. Piraten, Rum, Rocker und Harleys beschreibt das Eröffnungsevent wohl ganz gut. Es war brechend voll, so dass es kaum ein Durchkommen gab. Liegt wohl daran, dass die Jungs etwas zu freizügig mit Facebook-Einladungen umgegangen sind ;-)

Ich habe an dem Abend ein paar Fotos gemacht, nichts offizielles, sondern mehr für das private Piratenalbum. Ein Gefallen für Luca, den ich schon ein paar mal fotografieren durfte. Ich kann Euch nur sagen, die Location ist der Hammer. Alles sehr liebevoll von Bühnenbauern eingerichtet, sehr stilecht, natürlich im Piratenschiff-Style. Das hat mich natürlich gleich auf die Idee gebracht mal ein Piratenshooting zu machen ;-)

Im normalen Betrieb wird es in der Bar auch etwas zu essen geben. Im Sommer soll draussen wohl auch eine Biergarten-Fläche betrieben werden. Der Platz direkt am Fischmarkt ist natürlich genial dafür und das Motti der Bar passt super zu Hamburg. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Bar ein Erfolg wird.

Pyrates Bar Team

Der Abend war natürlich auch ein willkommener Test für die D4. Nach Durchsicht der Fotos bin ich begeistert. Zwar bin ich meistens nicht über ISO 3200 hinaus gekommen, aber was ich da sehe bestätigt die Kaufentscheidung noch mal. Da ist nicht viel Rauschen zu sehen. Das folgende Bild ist bei ISO 6400 entstanden und sieht wirklich sehr gut aus. Wenn man es nicht vergrössert und nach Rauschen sucht, fällt es kaum auf.

Pyrates Bar Eröffnungsparty

Die meiste Zeit des Abends habe ich die Gäste fotografiert. Das Rezept dafür war das 50 mm f/1.4 G bei Blende 2.0 bis 2.8, ISO 3200 und ca. 1/60 Sek. Weissabgleich auf 3200 Kelvin und den Blitz als Aufheller mit einem CTO-Filter (Orange). Was die D4 da an JPGs produzier ist schon unglaublich. Vor allem die Farben sind sehr homogen.

Luca Maric und Jack Sparrow

Ganz besonders überrascht war ich von dem Autofokus. Ich habe ein paar Bilder vor der Tür gemacht, wo es kaum beleuchtet war. Ich hatte echte Probleme durch den Sucher ein Auge oder ähnliches zum fokussieren zu finden, der AF der D4 hat trotzdem getroffen. Echt krass, da hätte die D700 versagt.

Ein sehr cooler Abend, der viel Spaß gemacht hat und zudem die Gelegenheit bot etwas zu experimentieren. Nun bin ich ganz heiss auf das Piratenshooting ;-)

Viel mehr Bilder kann ich Euch leider nicht zeigen, da ich sonst über die Planke geschickt werde.

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Heute gibt es den RAW-Converter Capture One Pro zum halben Preis bei Macupdate. D.h. 150 $ statt 300 $. Zufälligerweise habe ich in den letzten Tagen mal mit Capture One Pro etwas experimentiert. Ganz besonders spannend finde ich die Möglichkeit mit der iPad App Capture One Pilot direkt auf die Capture One zuzugreifen. Dann sieht man live die Bilder, die per Tether Funktion aufgenommen werden Ebenso kann man in der App live die Bearbeitung verfolgen und Bilder mit Sternchen versehen. So etwas fehlt mir an Lightroom ja noch.

Der RAW-Converter selbst machte auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Die Ergebnisse sahen mir auf Anhieb etwas stimmiger aus als in Lightroom. Allerdings nichts was mir persönlich eine Einarbeitung in eine neue Software rechtfertigen würde.

Eine neue Ausgabe der Fotoespresso ist erschienen. Dabei handelt es sich um eine kostenlose Fotozeitschrift im PDF-Format. Reinschauen lohnt sich allemal. Diese Themen erwarten Euch:

  • Die neuen Bräute von Canon und Nikon
  • Die Größe machts
  • Fotowettbewerb “Fotografieren ohne Hightech”
  • Kompaktkamra mit großem Sensor – PowerShot G1X
  • Wettbewerb “Deutschlads bester Jugendfotograf”
  • Unter Buddhas Augen
  • Die Qual der Wahl – Objektivkauf
  • Scannen mit VueScan 9
  • Fotosprechstunde
  • Wenn die Farbe stimmen soll: Druckerprofilierung mit em i1Profiler
  • Lensbaby, die Dritte
  • e-Zines und ähnliche Tiere

Download Ausgabe 2/2012

Momentan gibt es die Bankingapp Finazblick kostenlos. Wer noch keine hat, sollte sie sich mal anschauen. Ich selbst benutze schon lange iOutbank, die haben jedoch immer wieder Probleme mit der Commerzbank. Finanzblick gibt es als iPad und iPhone-Version.

Der ioShutter ist ein Fernauslöser für Kameras, welcher sich per iPhone steuern lässt. Sieht interessant aus und ich bin mir sicher, dass die Bedienung per App sehr gut funktioniert. Alles was ich in die Richtung bisher getestet habe, scheiterte meistens an der frickeligen Bedienung. Das Gerät soll noch diesen Monat verfügbar sein und ca. 70,- € kosten. Den Vertrieb hat Mamiya übernommen. Mehr Infos und die komplette Pressemitteilung bei Photoscala.

Aber mal ehrlich … wer braucht denn sowas, wenn er einen WT-5 hat? ;-)

Eine lustige Mischung aus ernsthaftem Review und Klamauk. Hier wird die D800 mit der 5D Mark III verglichen. Ich mag Menschen mit Humor.

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Oft wurde ich gefragt wo ich den kleinen Griff unter meiner Firefly her habe. Der ist von flash2softbox. Wenn es jedoch mal etwas länger sein soll, habe ich bisher immer die Boomsticks von Sunbounce verwendet. Die Teile sind wirklich extraklasse, aber auch ziemlich gross und auch nicht gerade ein Schnapper.

Gestern habe ich bei Probis durch Zufall ein klasse Mittelding gefunden. Den Elinchrom Boom Arm. Dieser ist wunderbar kompakt und lässt sich auf eine Länge zwischen 63 und 156 cm ausziehen. Am Ende befindet sich ein gummierter Handgriff. Tja, nichts besonderes, aber wenn Ihr öfter mit einem Helfer unterwegs seid, der Euch das Licht hält, wird er es Euch danken. Denn dieser Stick ist viel leichter als der von Sunbounce und obendrein mit rund 44,- € auch noch günstiger. Für das Geld bekommt man natürlich auch schon ein kleines Stativ, aber da muss man dann noch die Beine abflexen ;-)

 

Die Photoqueen war so freundlich mir eine neue Tasche zum Testen zu schicken. Es handelt sich um die Incase DSLR Pro Sling Pack, so eine Art Rucksack, aber nur mit einem Gurt. Das nennt man dann heute Sling oder so. Die Tasche kam genau zur rechten Zeit. War ich doch auf der Suche nach einer Art Daypack, also eine Tasche wo ich die nötigsten Dinge für einen kurzen Ausseinsatz rein bekomme.

 

Am gleichen Tag hatte ich noch ein Tauschgeschäft in der Hamburger City zu erledigen und so durfte das Pro Sling Pack gleich mal zeigen ob es was kann. Die Anforderung ist relativ einfach. Es muss eine fette Kamera und zwei bis drei Objektive rein. Ausserdem noch ein Blitz und Tüdelkram, an dem Tag musste auch noch die Pentax K-01 mit, die ich momentan teste. Genau genommen war es die D4 mit dem 85/1.4. Zusätzlich das 50/1.4, 24/1.4, SB-700, SB-900 und eben die Pentax. Passt alles wunderbar rein. Obendrein ist noch Platz für ein Macbook Pro 15″. Was das Thema Stauraum angeht, also genau das was ich gesucht habe. Zusätzlich findet Ihr auch noch diverse kleine Stauräume für Kleinzeug wie Filter und Speicherkarten.

 

Stellt sich die Frage wie bequem so ein Slingdingens ist. Das oben genannte Zeug wiegt ja schon ein paar Kilos. Das Gewicht zaubert der Gurt natürlich nicht weg, aber es lässt sich gut tragen. Klar ist ein Rucksack mit ordentlichem Tragegeschirr komfortabler, aber dieser hier ist dafür praktischer. Wenn man den Sack ständig auf und ab setzt, ist so ein Slingding super. Bei dem Incase ist zudem die Gurtmechnik sehr gut gelöst. Lässt sich ganz einfach stramm ziehen und auch wieder lösen. Dafür ist vorne so ein Griffdingens. Einmal dran ziehen und schon wird der Gurt länger und die Kiste lässt sich super absetzen. Alternativ kann man auch einfach den Schnellverschluss lösen. Gefällt mir alles sehr gut.

Wenn man etwas weiter laufen muss, kann man zusätzlich noch den Hüftgurt raus holen. Dieser ist gut versteckt und stört nicht, wenn man ihn nicht braucht. Vor allem sieht die Tasche dann auch besser aus. Erst dachte ich tatsächlich, dass man diesen Gurt durch den Schritt ziehen muss ;-) Mit dem Hüftgurt ist das Gepäck dann auch noch mal eine Ecke besser zu tragen. Vor allem vorteilhaft, wenn die Tasche voll bepackt ist.

Ich finde die Incase DSLR Pro Sling ist wirklich sehr gelungen. Von der Größe her genau richtig für das kleine Tagesgeschäft. Der Tragekomfort mit dem Sling ist auch super, wobei ich denke, dass er für lange Wanderungen nicht so geeignet ist. Aber wer will schon lange durch die Gegend wandern? Von mir bekommt die Tasche eine Empfehlung, zumal ich auch das Design in Anthrazit sehr gerne mag. Stylisch. Bestellen könnt Ihr das gute Stück für 169,- € direkt bei der Photoqueen.

Zum Schluss dürft Ihr Euch noch anschauen wie dämlich ich aussehe, wenn ich versuche mich selbst zu fotografieren ;-)

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