Rückwärts Tauchen – Globe Dive Workshop in Hamburg
Der Wettergott hat Norddeutschland heute mit absolut göttlichem Wetter beglückt. Im Süden der Republik soll es ja nicht so doll gewesen sein, aber hier in Hamburg hatten wir den ganzen Tag brutalen Sonnenschein, Das passte ideal zu dem Tauch-Workshop, den ich beim Taucher-Zentrum Hamburg gewonnen hatte. Auf dem Programm stand Tarieren, Flossenschlagtechniken und Hebesackübungen. Um es vorweg zu nehmen: Es war richtig geil und hat richtig was gebracht.
Tarieren ist eigentlich kein großes Problem für mich, aber mit dem neuen Trocki hatte ich doch irgendwie das Gefühl zu viel Blei mit mir rumzuschleppen, trotzdem konnte ich nicht richtig unten bleiben wenn ich was weggelegt habe. Bei diversen Tarierübungen ist dann herausgekommen, dass ich doch gar nicht so schlecht lag mit meinen 16 Kg Blei. Das hört sich zwar mächtig viel an, aber wenn man bedenkt, dass ich einen Neoprentrocki mit dickem Unterzieher tauche, dann relativiert sich das sehr schnell. Beim rumtauchen auf 2 m merkt man dann aber auch ziemlich schnell ob man gut austariert ist oder nicht. Am Ende kam ich dann auch mit 14 Kg zurecht, hatte allerdings etwas wenig als die Flasche fast leer war. 15 Kg war dann perfekt.
Bei den Flossenschlagtechniken haben wir den Frogkick, Helicopter-Kick und Rückwärts-Kick gelernt. Der Frogkick ist eine Alternative zu dem typischen rauf/runter-Flossenschlag und ist viel entspannter und schonender. Man bekommt dabei nicht so schnell Krämpfe in der Wade. Da ich den Flossenschlag auch vorher schon benutzt habe, gab es hier nicht sehr viel zu üben. Viel geiler war es jedoch mal gezeigt zu bekommen, wie man rückwärts tauchen kann. Das geht mit einem speziellen Rückwärts-Kick, der gar nicht mal so schwer ist, man muss nur wissen wie es geht und ein paarmal üben. Dieser Flossenschlag ist ideal, wenn man fotografieren will, da man ja den Abstand zum Objekt halten muss und alle Motive Unterwasser irgendwie eine magische Anziehungskraft ausüben
Der Helicopter-Kick ist dazu da um sich auf der Stelle drehen zu können. Ebenfalls sehr praktisch und nicht wirklich schwer.
Zuletzt haben wir dann noch ein bisschen mit Bojen und Hebesäcken rumprobiert. Auch ganz interessant für den Fall, dass man mal eine Boje aufblasen muss um sich sichtbar zu machen. Das sollte eigentlich jeder Taucher können, ist auch gar nicht schwer aber sollte auch geübt werden.
Der Tauch-Workshop war also ein voller Erfolg. Wenn man sich Zeit nimmt beim rumprobieren und hin und wieder mal einen hilfreichen Tipp bekommt, kann man seinen eigenen Tauchstil um einiges verbessern. Wenn Ihr mal die Möglichkeit habt sowas mitzumachen, dann greift zu.
Zum Schluß noch ein paar Bilder von der Globeboot.
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