Ich war guter Hoffnung nun auf Dauer auf den Safari 4 umzusteigen. Die Geschwindigkeit hat mich echt überzeugt, da kann wirklich kein Browser mithalten und so hat es wirklich viel Spaß gemacht mit de Safari 4 durchs Web zu surfen. Leider hat sich im Alltag herausgestellt, dass der Safari gegenüber Firefox doch einige Komfortschwächen hat. So funktioniert die Speicherung von Formulardaten lange nicht so gut wie beim Firefox, manchmal werden Daten gespeichert und manchmal auch nicht. Leider konnte ich kein richtiges Muster erkennen. Ebenso gefällt mir nicht wie Safari die bereits augerufenen Seiten bei der Eingabe in der Adresszeile vorschlägt. Der rafft einfach nicht, dass ich die Admin-Seite meines Blogs aufrufen möchte und packt diese immer ganz weit hinten in die Liste, so dass ich mir dafür einen Bookmark machen musste. Bookmarks finde ich eigentlich ziemlich Oldschool, da diese durch die Historie und die Vorschlagsliste für mich fast komplett überflüssig geworden ist. Ein weiterer Punkt ist das Suchfeld, welches sich einfach nicht mit normalen Bordmitteln auf google.de umstellen lässt und im Binärcode rumzufummeln finde ich auch nicht so prall. Einige liebgewonnene Plugins von Firefox sind ebenfalls nicht verfügbar und so habe ich mich dann doch entschieden wieder auf Firefox und seit gestern auf Version 3.5 umzusteigen. Dieser ist zwar lange nicht so schnell wie der Safari, aber immerhin tut sich dort auch ein bisschen was in Sachen Speed.

Schade Safari, es hätte eine große Liebe werden können, aber vielleicht beim nächsten mal.