Telegraph Verlag steigt auf Google Apps um
Bei Macnews.de habe ich gelesen, dass der Telegraph-Verlag (Daily Telegraph) nun von Microsoft Office auf Google Apps umsteigt. Das finde ich sehr bemerkenswert und denke, dass es den aktuellen Trend wiederspiegelt. Web-Applikationen werden immer leistungsfähiger und die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen. Kein Update-Gewickel, keine Installations-Orgien, echte Systemunabhängigkeit und ideale Voraussetzungen für Teamarbeit. Microsoft Office bietet zwar eine Fülle mehr an Features, aber die werden meistens nur von einer sehr kleinen Gruppe genutzt. Die Web-Applikationen hingegen bieten das, was die Masse will und sprechen damit eine kritische Masse von etwas 80% an.
Speziell in Deutschland ist lediglich noch ein Hinderungsgrund, dass viele Firmen Angst um ihre Daten haben. Auf keinen Fall außer Haus speichern und schon gar nicht bei Google. Ich denke diese Denke wird in spätestens 10 Jahren vollkommen überholt sein, dann wird man sich nicht mehr vorstellen können, wieso man sich um Datenspeicherung selbt Gedanken machen sollte.
Ich jedenfalls bin ich großer Fan von Web-Applikationen und privat nutze ich auch nur noch die Google-Apps.




Schon 3 Kommentare
21. Juli 2008
Hmm, ich finde, dass eine Firma, die interne Dokumente bei einem Dienst speichert, der Spezialist im Durchsuchen von Dokumenten ist, grob fahrlässig handelt. Ich denke zwar sehr wohl, daß Online-Tools die Zukunft sein wird, aber dafür muss ein Anbieter gewisse Dinge gewährleisten und das wird eine Firma erst dann tun, wenn es kostenpflichtige Angebote bereitstellt und damit einfach vertraglich zusichert, die Daten weder anderen noch sich selber zungänglich macht.
21. Juli 2008
@jk: Google Apps ist ja für Unternehmen ein kostenpflichtiger Dienst. Die Vertragsgrundlage kenne ich allerdings nicht.
21. Juli 2008
Also ich schätze die Google Anwendungen sehr und nutze diese auch gerne. Aber wenn man vernünftig arbeiten möchte kommt man um Open Office oder Microsoft Office nicht wirklich herum.
Neulich habe ich erst wieder versucht eine Tabelle mit sehr vielen Zeilen bei Google zu bearbeiten.. das ist mehr Frust wie Lust.
Aber im großen und ganzen wird hier sicherlich bald ein umdenken statt finden, da gebe ich dir recht.