Warum es manchmal Picasa statt Flickr sein muss

Am 1. März 2009 von Paddy veröffentlicht

Update: Mittlerweile wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass diese Funktion über den Flickr-Gästepass geht.

Flickr finde ich richtig geil. Sietdem ich mich wieder mehr dem Hobby Fotografie widme habe ich Flickr richtig lieben gelernt. Richtig stolz war ich als die ersten mir vollkommen fremden User einige meiner Bilder als Favorit gespeichert haben.

Heute habe ich aber ein Feature schmerzlich vermisst, welches ich dann bei Picasa gefunden habe. Als wir mit Freunden Essen waren habe ich einen ganzen Haufen Aufnahmen von ihren Kids gemacht. Eltern finden sowas natürlich total geil und wollen unbedingt jede Art von Foto ihrer Kids haben. Kein Problem, ich stell Euch die online zur Verfügung habe ich rumgetönt. Diese Bilder möchte ich jedoch nicht für die ganze Welt öffentlich machen. Zwar kann man bei Flickr den Zugriff auf Fotos beschränken, das wiederum funktioniert aber nur für Flockr-Mitglieder. Wenn ich also ein Bild nur einem gewissen Personenkreis zeigen möchte, so müsen diese Leute bei Flickr angemeldet sein.

Bei Picasa ist das besser gelöst. Hier gibt es drei Freigabestufen für Alben, wolgemerkt komplette Alben und nicht wie bei Flickr für jedes einzelne Bild. Es gibt die Stufen „Public“, „Unlisted“ und „Sign In“. Bei Unlisted bekommt man einen „geheimen“ Link und nur die User, die über diesen Link verfügen können das Album einsehen. Genau das was ich brauche. Easy zu handhaben und ohne dass sich jemand eine Account erstellen muss. „Sign In“ ist dann übrigens ähnlich wie bei Flickr, hier läuft die Freigabe auf Benutzerbene auf basis der Google Accounts.

Flickr ist wirklich geil und Picasa in vielen Fällen überlegen, abe für diesen Spezialfall ziehe ich Picasa dann doch vor.

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Kommentare (13)

  • Magusomo schrieb am 01.03.2009

    Flickr kann auch Gästepässe ausstellen, bei denen man sich nicht bei Flickr Mitglied sein muss. Ich packe dazu die entsprechenden Bilder immer in ein Album und gebe diese dann insofern frei, dass ich an entsprechende Personen einen geheimen Link schicke. So brauch man sich bei Flickr anmelden, die Fotos sind aber nur für Personen abrufbar, die im Besitz des geheimen Links sind.

    Grüße und einen schönen Sonntag!

    • Paddy schrieb am 01.03.2009

      Danke für den Hinweis. Das wäre ja prima. Schau ich mir mal an.

    • Paddy schrieb am 01.03.2009

      Oh Mann, ich bin auch zu dämlich. Ich suche wie wild nach der Gästepass-Option und stelle nun fest, dass man sie erst sieht, wenn man ein Bild als Privat kennzeichnet. Bisher waren alle Bilder öffentlich ;-(

  • EwGenie schrieb am 01.03.2009

    Hallo Zusammen,

    Vor ein Paar Tagen hatte ich überlegt meine Fotos mal wieder der Welt zu präsentieren. Früher hatte ich einen Blog, aber nicht die Zeit dazu. Flickr wäre eigentlich optimal. Was mich jedoch davon abbringt ist diese Yahoo-ID. Ich will keine ID, keine Emailadresse oder sonstwas von Yahoo. Da verzichte ich lieber darauf.

    • Paddy schrieb am 01.03.2009

      Aber kann man nicht auch eine Yahoo-ID mit einer vorhandenen E-Mail-Adresse erzeugen?

  • markus schrieb am 01.03.2009

    Ich stelle meine Fotos generell nur auf meinen eigenen Seiten zur Verfügung. Gerade bei Picasa bin ich dagegen, dass Google von meinen Fotos profitiert – ich möchte den Traffic lieber selbst haben 🙂

    • Paddy schrieb am 01.03.2009

      Du wirst jedoch auf Deiner eigenen Seite niemals den Funktionsumfang von Flickr nachbilden können. Wenn es jedoch nur darum geht ab und zu mal ein paar Bilder zu zeigen, dann reicht das natürlich. Die Kommentare und Kontakte, die Du wiederum über Flickr knüpfst sind m.M. nach wertvoller als Traffic von der Bildersuche.

  • markus schrieb am 01.03.2009

    Aus diesem Apsekt habe ich das noch gar nicht gesehen.. werde es wohl doch mal nutzen 🙂

  • EwGenie schrieb am 01.03.2009

    da stimme ich Paddy zum Teil zu, wobei ich Markus auch verstehe. Wenn man einen etablierten Fotoblog hat, dann wird man keine Bilder bei Flikor hochladen, sonst bietet eben Flikor genau die richtig Anlaufstelle.

    Was Yahoo angeht, keine Ahnung ob man da eine Email bekommt oder nicht. Mir war das schon mit der ID etwas komisch.

    Egal es ginbt gute deutsche Communitys abgesehen von der Fotocommunity

    • Paddy schrieb am 01.03.2009

      Also Alternativen zu Flickr gibt es nun wirklich jede Menge und sicherlich auch einige, die besser von der Oberfläche und Bedienung sind. Aber Flickr ist nun mal extrem weit verbreitet und es gibt eine sehr gute Verknüpfung zu anderen Diensten und Plugins für jedes Programm (iPhoto, Lightroom). Dadurch finde ich es so interessant.

  • Ich kann Markus in dem Fall zustimmen. Meine Bilder bekommt kein „öffentlicher“ Dienstleister. Solange ich einen eigenen Webserver habe und auf dem so geile Programme wie gallery2 (PHP) laufen, kommt mir weder Picase noch Flickr ins Haus.
    Und: ja ich werde dadurch mit meinen Bildern weniger Aufmerksamkeit erregen. Ich persönlich will es ja auch nicht. Dazu sind meine Bilder viel zu schlecht. 🙂

  • Sascha Vogt schrieb am 31.05.2009

    Ich kann die Diskussion nicht so ganz nachvollziehen. Ich habe meine eigene Gallery2 auf meinem eigenem Server laufen in der ich fast alle Bilder teilweise in voller Auflösung zur Schau stelle. Trotzdem schätze und verwende ich Flickr und Picasa. Erstere wegen der regen Community, zweitere wegen der zahlreichen Funktionen die das System bietet.

    Allerdings versehe ich alle Bilder die ich auf Picasa und Flickr veröffentliche mit einem Wasserzeichen und verwende auch einen höheren JPEG-Kompressionsfaktor.

    Die wichtigsten Vorteile für mich sind wie schon erwähnt die Community von Flickr und die Abo-Funktion von Picasa, die befreundete Picasa-User auf neue Bilder hinweist.

    Abgesehen davon lassen sich beide Plattformen sehr leicht in diverse Social-Networks wie Facebook oder MySpace einbinden und stellen einfach bedienbare Möglichkeiten beispielsweise zur Einbindung in Blogs zur Verfügung, was mir eine zusätzliche Bandbreite verschafft.

    Mein Standpunkt ist natürlich sehr subjektiv, da ich im Augenblick zwar sehr ambitioniert, aber ohne jegliche kommerziellen Interessen photographiere. Mir ist konstruktive Kritik und die eine oder andere Anerkennung einfach viel wichtiger.

  • Billy schrieb am 01.05.2014

    Wie sieht es nun aus?

    Bei flickR sind 1.000 GB/1 TB kostenfrei – bei Googleü/Picasa unlimitierte Fotos/Videos jedoch mit Qulitäteinschränkungen (3 Megapixel bzw. 15 Minuten).

    Letzteres kommt also als Backup nicht infrage, für das normale Sharing mit der Familie und Erstellung von kleinen Abzügen reicht es aber völlig aus.

    Picasa ist ein super Programm, aber für flickR gibt es Drittanbieter-Tools, die zB die eigene Ordnerstruktur automatisch hochladen können und so auch einen gewissen Komfort bieten, wie zB photoSync.

    Mein Workflow:

    – Picasa läuft am PC/Laptop
    – Fotos sind auf einer externen USB-Festplatte bzw. auf einem Netzlaufwerk
    – Picasa scannt diese und hält gleichzeitig die Thumbnails/Vorschaubilder in der Datenbank verfügbar, sodass ich in Picasa die Fotos auch sehe, wenn ich das Laufwerk nicht verfügbar habe
    – über Picasa Web Albums synchronisiere ich nahezu alle Alben, welche bei mir lokal in der Ordnerstruktur „Name + Aufnahmedatum“ in Jahresordnern vorliegen; Picasa ignoriert aber die Jahresordner und benennt die Alben also nur nach „Name + Aufnahmedatum“
    – Picasa Web Albums ermöglicht nur eine pauschale Rechteverwaltung pro Album, also entweder alle Fotos oder keine; das ist einfacher aber manchmal wünsche ich mir da doch die flickR-Funktionen (zB gibt es manchmal Fotos, die man zwar selbst im Album haben möchte, aber nicht unbedingt mit allen Beteiligten teilen möchte)
    – betrachtet wird dann idR über iPhone und iPad, jeweils mit der App „Web Albums“ oder „FlickStackR“, wobei es letzteres auch direkt für Picasa gibt, und dann über ein Apple TV an den Flatscreen

    Anmerken muss ich vielleicht, dass ich Google+ nicht nutze bzw. eben nur fürs Fotosharing, sondern ausschließlich Facebook. Wenn man Google+ intensiv nutzt, sollte man sich die Auswirkungen überlegen. Offiziell darf man nur einen Account haben, sodass man eigtl. auch nicht Fotosharing / Google+ Nutzung trennen dürfte…

    Den Autoupload zu Google+ vom iPhone nutze ich nicht, weil ich die volle Qualität am PC haben will und die Albenorganisation auch dort vornehme. Daher lasse ich alle Fotos über den iCloud Photostream auf meinen PC beamen und verschiebe sie dann in meinen Fotoordner, um mit Picasa darauf zuzugreifen. Einziger Nachteil dabei: Videos werden ignoriert und müssen von Hand auf den PC übertragen werden.

    Alternativ überlege ich auf die kostenpflichtige iOS App „PhotoSync“ umzusteigen und den iCloud Photostream zu umgehen, da diese App über WLAN auch direkt auf ein Netzlaufwerk/PC hochladen kann (inkl. Videos).

    Mein Fazit:
    – flickR ist in der Bedienung komplizierter, ist aber als reine Backup-Lösung sinnvoller
    – Picasa in Kombination mit Picasa Web Albums (ich ignoriere die Google+ Oberfläche) ist einfach, komfortabel und bedarf keiner großen Erklärung, dafür muss der lokale Fotobestand separat gesichert werden, da zwar alle Fotos in der Cloud liegen und so auch von unterwegs betrachtet werden können, aber eben mit max. 3 Megapixel.

    Zu guter Letzt: Fotoerkennung habe ich in Picasa aktiv, lasse auch die Nametags in die Fotos schreiben, lade diese aber nicht mit zu Google+ hoch und werden demzufolge auch dort nicht angezeigt. Ob sie in der Auflösungsreduzierten Datei auch gespeichert werden, weiß ich nicht. Hintergrund dabei ist, falls die Picasa-Datenbank einmal crasht (Backup hin oder her) bleiben diese erhalten.

    GPS-Daten habe ich auch in den Fotos.

    Dessen sollte man sich dann nur bewusst sein, wenn man seine Fotos woanders veröffentlicht (im Original), da hier dann doch einiges „ausgelesen“ werden kann.

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