Seit einigen Tagen bin ich auch am Twittern und immer wieder werde ich gefragt, was es denn eigentlich bringt. Nüchtern betrachtet ist Twitter vollkommen sinnfrei. Die Leute posten im SMS-Stil was sie gerade machen, gemacht haben oder gleich vorhaben. Das ist in 90% der Fälle vollkommen uninteressant.

Dennoch hat es auch etwas positives, wenn man den Social-Network-Faktor betrachtet. Twitter baut darauf, dass man anderen “folgt” und andere wiederum einem selbst “folgen”. So bekommt man mit der Zeit immer mehr “Kontakte” und baut ein Twitter-Netzwerk auf. Das ist in sofern interessant, dass sich dadurch auch das ein oder andere Gespräch per Twitter ergibt, ähnlich einem Chat. Man lernt sich darüber ein bisschen mehr kennen und beginnt sich weiter auszutauschen, das Blog des anderen zu lesen und erweitert somit auch sein Gesamtnetzwerk.

Jeder Blogger weiss wie wichtig Kontakte zu anderen Bloggern sind. Einfach nur Bloggen ohne Feedback ist doof und sich ab und zu einen Blog-Ball zuzuspielen macht viel mehr Spaß als immer nur Traffic von Google abzugraben.

Fazit: Twitter braucht man nicht, aber man sollte es ausprobiert haben.

Etwas mehr dazu ausgelassen hat sich auch Jog, der mich zum Twittern genötigt hat.