WoW Sucht
Ich habe WoW vom ersten Tag an gespielt und war fast täglich in Azeroth unterwegs um dort irgendwelche Monster umzuhauen oder einfach nur um das geliebte WoW Gold zu sammeln. Irgendwann nach 1,5 oder 2 Jahren hatte ich dann keine Lust mehr und habe einen radikalen Schnitt gemacht. Hauptsächlich weil das Spiel nichts neues mehr gebracht hat und es jeden Tag der gleiche Ablauf war. Stundenlanges angenerve um einen Raid von 40 Leuten zusammen zu bekommen oder stundelang irgendwo Gold, Kräuter oder sonstige Gegenstände farmen um dann wiederum Gegenstände für den Raid herstellen zu können. Das hat man gemacht um dann alle 3-4 Wochen mal eines von diesen lila Icons auf einen Platz des Charakters setzen zu dürfen um dann beim nächsten mal mehr Schaden zu machen, mehr Rüstung zu haben, toller heilen oder sonst was zu können.
Am Ende meiner damaligen World of Warcraft-Zeit habe ich mich teilweise schon gefragt ob ich evtl. süchtig bin. Dieses Aspekt darf man absolut nicht vernachlässigen, wenn man sieht, dass einige Spieler wirklich ihr komplettes Leben in dem Spiel verbringen. Außer Schlafen und WoW gibt es für einige nichts anderes. Das Äußert sich dann darin, dass sie bereits auf 5 verschiedenen Servern jeweils 8 Charaktere sowohl auf Allianz und auch Hordenseite mit jeweils komplett epischem Equipment und 50.000 Gold besitzen. Auf jeden Fall habe ich damals einen radikalen Shcnitt gemacht und einfach aufgehört. Das war auch ehrlich gesagt ein Problem, da ich irgendwie ziemlich schnell darüber lachen musste, dass ich mal diesen kleinen Icons hinterher gejagt bin, die sich im Spiel Item schimpfen.
Vor etwa 3 Monaten habe ich dann meinen Account mal wieder angemeldet. In der Zwischenzeit gab es zwei AddOns und somit viel neue Spielinhalte für meinen Magier. Von Level 60 auf Level 80 konnte ich nun spielen, viele neue Landschaften entdecken und auch viele neue Items erjagen. Am meisten schockiert hat mich damals bei meinem ersten Login nach 2 Jahren Pausen, dass sich nichts verändert hatte. Die Hartz IV-Gilde war noch immer King auf dem Server und die Charaktere mit denen ich damals unsere Gilde gegründet hatte gab es noch immer. Natürlich waren die auch immer noch täglich mindestens 10 Stunden online. Was haben die verdammt ncoh mal in der ganzen Zeit gemacht? Spätestens da kam mir wieder die Idee mit der Sucht. Dieses Spiel muss die Leute mit seinen vielen verschiedenen Sammelmöglichkeiten so fesseln, dass sie einfach nicht anders können. OK, ich bin auch nicht so, dass mich das nicht fesselt, aber ich mache mir Gedanken darüber und reflektiere das, was ich da tue. Wie kann man seit 4 Jahren jeden Tag WoW zocken? Ich weiss, dass es geht, denn Blizzard ist Weltmeister darin die Leute bei der Stange zu halten. Ich frage mich jedoch wie diese Leute klar kommen. Wahrscheinlich wollen die aber auch gar nicht klar kommen, denn das höchste der Gefühle ist nun mal so ein kleines lilanes Icon, was man seinem Character an die Hose tackert.
Nun bin ich mit meinem kleinen Magier Level 80 geworden, habe in der Spielzeit die Länder der beiden Addons gesehen, viele Quests gelöst und mir für 5.000 Gold so ein schnelles Flugtier gekauft. Und was ist nun? Ich habe keine Lust mehr. Das zeigt mir auf jeden Fall, dass ich kein World of Warcraft-Suchtproblem habe.








Schon 19 Kommentare
6. Januar 2009
Ich muss sagen, ein guter Artikel. Mir geht es oft ähnlich in WoW. Mich reizt aber gar nicht so das Spiel. Ok die Landschaften sind schon toll gemacht. Es ist das social Networking, was die Leute da so begeistert. Ich habe schon eine netter Menge Menschen dort kennengelernt.
Wichtig ist und bleibt jedoch eines. Man muss sich unter Kontrolle haben und RL und VL (virtual life) auseinanderhalten können.
7. Januar 2009
Ja, ich hab nach langer Zeit auch mal wieder eingeloggt. Bin jetzt 74 und bin mittlerweile wieder an dem Punkt, wo die Gitarre lauter wird, sobald ich einlogge. Meist log ich ein, sag hallo und wechsel dann direkt wieder an den Musik-Rechner.
Wobei ich zugeben muss, dass mich Dinge wie: lass mal zu 3t ohne Heiler Onyxia versuchen, schon Spaß machen. Aber an die Onlinezeiten wie zu WoW-Start und den abstrusen Zeiten in Raids, werd ich und will ich nicht wieder herankommen.
7. Januar 2009
Auf welchem Server spielst Du denn? Ich bin auf Kargath.
8. Januar 2009
Ich bin nachdem mir das geraide auf Azshara zu viel wurde (afaik de-first auf Onyxia und so) und mir die Sprache auf nem PvP Server zuwieder wurde, auf den RP-Server Die ewige Wacht gewechselt…. (und hab dann da weitergeraided.. irgendwas ist ja immer).
Viel RP ist da zwar auch nicht, aber die Anzahl der Mitspieler, die garnicht gehen, ist selbst heute noch nicht so groß, wie damals auf Azshara.
22. Juni 2009
Können sie mir erklären was man hier machen kann und ob es was kostet
ich bin noch nicht lange im internet.
Pierre-Schock.
28. Oktober 2009
WoW zerstört ein Leben, das vorher möglicherweise in Ordnung gewesen war.
Deswegen vergleiche ich WoW mit Hashish. Für mich gehört WoW genauso verboten wie Hashish und Blizzard verachtet wie die Drogendealer. So gut wie jeder, der das Spiel gespielt hat, blickt mit Reue auf eine verschwendete Zeit zurück. Manchmal sogar Jahre. Jeder Abhängige der Proteste gegen einen Verbot laut werden lässt muss ignoriert werden, denn er weiss nicht, was gut für ihn ist.
Generell ist es mir egal, dass Leite sich aufgrund von Drogen kaputt machen, denn sie wissen vorher, auf was sie sich einlassen. Bei WoW weiss man es nunmal nicht!
17. Oktober 2010
Das kannst du so nicht verallgemeinern, WoW zerstört kein Leben sondern derjenige der sich jeden Tag stundenlang davorsetzt muss schon vorher ein gravierendes Problem gehabt haben vor dem er flüchtet. WoW ist nur der Ausdruck dieser Flucht ähnlich wie Drogenkonsum, Fresssucht und andere selbstzerstörerische Verhaltensweisen. Ich bin absolut nicht der Meinung, dass der Verbot von Suchtmitteln eine Verbesserung der Gesellschaft darstellt – vielleicht mit der Ausnahme von Heroin. Für Mich fiele der Verbot von Computerspielen jedweder Art genauso wie der Verbot von extremer Musik oder Kunst unter Zensur und in einer Gesellschaft die Informationen/Kunst zensiert(was leider selbst in Deutschland teilweise Fall ist) möchte ich ungern leben. Die Altersbeschränkung sollte allerdings auf 18 Jahre angehoben werden. Ich habe selber 3 Jahre lang WoW gespielt und teilweise echt zu viel Zeit vergeudet, vor allem weil ich nicht den Mut hatte mich bestimmten Situationen zu stellen, Depressionen hatte und meine Eltern sich getrennt hatten. damals hätte ich mir nicht vorstellen können dass ich ohne zocken glücklich sein könnte, mit war ich es allerdings auch nie es war eher vernichtung von Zeit die ich nicht besser füllen konnte und so ist es eigentlich immer bei einer Sucht: Man kommt mit der Realität nicht klar und ist zu Feige sich seinen Problemen zu stellen deshalb läuft man weg und je länger man läuft desto dunkler wird der weg.
22. Januar 2010
ja wow ist ziemlich übel.und ich kann leider nicht auf hören ich weiss einfach nicht was ich machen soll.ich bin tags über in ner maßnahme und wenn ich heim komm bin ich sofort vorm rechner und zock bis moibs früh und geh wieder in die maßnahme…ich esse und trinke kaun#m was ich habe keine freunde mehr.was ich nur noch habe ist mein freund der aber sicher auch bald schluss macht.ich bin total im arsch.
scheiss wow
3. Februar 2010
@Niobel
Dein Beitrag hat mich echt erschüttert und irgendwie betroffen gemacht. Ich kenne das
WoW-Sucht-Problem nur zugut.
Wenn du wirklich gewillt bist die einmalige Chance des Lebens zu nutzen, zu leben, dann ließ jetzt bitte weiter:
In manchen Foren stellen Ex-Süchtige manchmal “Anleitungen” hinein, mit denen sie den Absprung geschafft haben —> alle Bullshit
Um völlig aufzuhören musst du an einem bestimmten emotionalen Punkt angekommen sein, an dem du dir existenzielle Fragen stellst.
[-Wieso spiele ich überhaupt WoW?]
-Wie sieht meine Zukunft aus?
-Hab ich mein Leben verschwendet oder bin
ich im Begriff es zu tun?
-Was ist der Sinn meines Lebens?
-Kann es so weiter gehen?
-Werde ich jemals ein erfülltes Leben
haben?
So war es bei mir.
Ich lag nachts im Bett und irgendwie spührte ich das es so nicht weitergehen darf. Ich war körperlich total im arsch, hab stark abgenommen, Freunde vernachlässigt.
In dem Moment kam (zufällig) der Song “Run” von Snow Patrol auf meinem MP3-Player.
Das hört sich kitschig an, aber in genau diesem Moment stieß mir zum ersten mal nach fast 4 Jahren der Gedanke durch den Kopf, dass sich meine Träume, meine Wünsche und mein persönliches Lebensglück niemals erfüllen werden.
Ich hab die ganze Nacht geheult und war die nächsten 2 Tage völlig neben der Spur.
Alles schien scheiße, mein Leben schien versaut. Doch in solchen Momenten klammern sich die Menschen gerne an etwas unvergänglichem, etwas was Hoffnung bringt.
Wünsche, Religionen, Tagträume von einem glücklichem Leben.
So auch bei mir. Ich hab mir nun das Ziel gesetzt in die USA auszuwandern.
Neu beginnen.
Wenn du das hier dann tatsächlich lesen solltest, dann versuch zu erkennen, dass du dieses Leben geschenkt bekommen hast. Wie groß war schon die Wahrscheinlichkeit das du geboren wurdest? 1:100.000.000.000.000 ?
Dieses Leben ist ein Geschenk.
Setz dir ein Ziel, versuch einen deiner größten Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen.
Wenn du keinen hast, dann geh in dich und versuch dein Leben zu leben,
den das wervollste Geschenk des Universums, das Leben selber, mit World of Warcraft zu vergeuden ist falsch.
27. Januar 2010
Mir ging es leider ähnlich. Habe vor über 1 Jahr mit der 10 tägigen Testversion angefangen und täglich 2-3 Stunden Spielzeit. Bin von dem Spiel nicht mehr los gekommen und habe einige Wochen später nicht selten von Morgens um 9 Uhr bis Nachts um 2 Uhr gespielt. Hartz IV macht solche wow-Karrieren möglich. Ich habe mehrere 80iger hoch gelevelt und eine Menge in Wow gesehen und erlebt. Dieses Spiel hat kein Ende und braucht eine Menge Zeiteinsatz. Ist man dann irgendwann super ausgerüstet, dann kommt das nächste Addon und das farmen geht von vorne los. Und wofür das alles? Um in einer virtuellen Welt erfolgreich zu sein und im richtigen Leben immer mehr zum “Looser” zu werden. Dieses Spiel sollte meiner Meinung nach erst ab 18 Jahren erlaubt sein und auch dann kann es noch viel Schaden anrichten. Ein Warnhinweis auf der Verpackung ähnlich wie bei den Zigaretten wäre sinnvoll: “Dieses Spiel kann süchtig machen und Sie dazu bringen Tagelang vor dem PC zu sitzen.
Ich habe erst vor einigen Tagen mit dem spielen aufgehört. Erschreckend ist, dass ich die letzten 1,5 Jahr fast nur in World of Warcraft gelebt habe. Dieses Hobby nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und fesselt einen Stundenlang vor den Computer. Um Erfolgreich zu sein braucht man sehr viel Zeit für dieses Spiel. Blizzard versteht es, seine Kunden für lange Zeit an das Spiel zu fesseln, damit Sie jeden Monat fleißig ihre Beiträge zahlen.
Ich wünschte ich hätte dieses Spiel nie in die Finger bekommen.
1. Februar 2010
“Man kann es dosieren, dann wird man nicht süchtig davon”, sagte mir ein guter Freund, als er von WoW sprach.
Für mich trifft das nicht zu. Ich habe in der Final Beta angefangen – als alter Warcraft-Spieler war das ein Muß, es war damals ein Traum von mir, einen Paladin mit großem Hammer zu spielen – und mit ein paar Spielpausen eigentlich bis Ende 2009 gespielt.
Gut, ich habe trotzdem mein Studium geschafft und das auch nicht schlecht, aber das lag nur daran, dass ich ein halbes Jahr vor den Staatsprüfungen konsequent nicht mehr zockte, sondern die Zeit in Lernen investierte.
Trotzdem, ich hatte am Schluß mehrere Level-80-Charaktere und viele Monate meiner besten Jahre in dieses Spiel investiert. Freundin in dieser Zeit? Fehlanzeige. Freunde? Fast alle weg oder auch WoW-Suchties. Hobbies? Alles aufgegeben. Figur? Vom Waschbrettbauch zum Waschtrommelbauch, Dauerbesteller bei Pizzaservices und Asia-Lieferboten.
Ich habe, wenn ich frei hatte, mittags angefangen mit zocken und bis tief in die Nacht gespielt. Wenn ich gearbeitet habe, habe ich nach dem Spätdienst noch nen Ründchen gezockt und bin vor dem Rechner eingeschlafen. Habe ich Frühdienst gehabt, habe ich bis 2 Uhr morgens gezockt, da ich dachte… 2 Stunden Schlaf reichen ja.
Das hatte auch auf Arbeit Konsequenzen, neben Sekundenschlaf war ich derbe unkonzentriert und auch meine Psyche litt zusehends unter dem Schlafentzug und der sozialen Entfremdung.
Warum habe ich gezockt?
Wenn ich zurückblicke und mir das erklären will… ich kam in der richtigen Welt nicht richtig klar, hatte einen Beruf, der mir wenig Selbstbestätigung gab und auch mein Sozialleben war im Arsch. Das habe ich versucht, mir in WoW zu holen. In der Psychologie ist so etwas als Surrogat-Pyramide bekannt, sprich, man versucht sich seine urtümlichen Bedürfnisse durch Dinge zu befriedigen, die zwar wie reelle Bedürfnisbefriedigung aussehen, in Wirklichkeit aber die Bedürfnisse nicht stillen.
In der Spielwelt konnte ich mich immer verwirklichen… konnte heldenhaft sein, überaus sozial und hilfsbereit… konnte cool tun… mit Frauen labern… mir Ziele setzen und diese erreichen… alles das, was ich in der realen Welt zu diesem Zeitpunkt nicht konnte.
Ich vergleiche das immer mit einem riesigen Hunger, der einen plagt… und man füllt den Magen mit Süßigkeiten. Klar wird der Magen voll, doch auf die Dauer wird man sehr krank und unglücklich damit.
Jetzt habe ich die Entschlußkraft gefunden, mein Leben zu ändern. Ich betreibe wieder meinen geliebten Kraftsport, gehe aus, lerne Leute kennen (vielleicht auch eine Frau?)… ernähre mich gesund und schlafe genug… und das Beste, ich habe auch einen Job gefunden, der gut zu mir paßt und wo ich Bestätigung finde.
Nur Wow, das spiele ich nicht mehr… auch wenn ich mich in den Foren oft herumtreibe und mich manchmal das Bedürfnis packt, das Spiel doch wieder zu installieren. Aber ich weiß, das wäre nicht gut für mich.
Denn ich will glücklich sein…
Ich denke, dass WoW gerade für Menschen, die es nicht einfach haben im Leben und vielleicht auch nicht gut dort zurechtkommen, ein gigantisches Suchtpotential darstellt und ich spreche aus Erfahrung!
Leute, lebt Euer reales Leben und werdet da glücklich! Ich stelle mir immer vor, was aus mir in 20 Jahren geworden wäre, wenn ich nicht die Kurve gekriegt hätte… Einsam, alleine, verbittert, vielleicht auch noch psychisch krank aufgrund der andauernden Mangelzustände… zurückblickend und sagend: “Hey wow, vor 20 Jahren war ich in WoW der Held!”…
NO WAY!
15. Mai 2010
ja wow ist schon ein tolles spiel.
Da ich noch nicht Arbeite(Bin noch in der Schule)
hatte ich nicht so viel Zeit dennoch merkte ich das ich leicht süchtig wurde.
Ich meine ich wäre nicht gestorben wenn ich mal ne Woche nicht gezockt hätte aber ich hätte schlechte Laune usw.
Als ich dann mit meiner Familie in der Toskana Urlaub machte (ich hatte in der zeit schon auf gehört) dachte ich einfach so an das spiel und bekam so eine Lust zu spielen wie sonst nie.
Das hat mit meinen schönen Urlaub kaputt gemacht:(
heut zu tage spiele ich wieder aber in maßen
P.S bin auf dem Server Teldrassil und bin level 70 dk.
24. Mai 2010
Da meine Eltern so viele Beiträge gelesen bzw gesehen haben das wow süchtig macht haben sie mir das Internet abgedreht. Ich spiele wow seit einem jahr bin immer noch gut in der schule habe eine freundinn und gehe jedes wochenende aus. Ich verbringe bei wow die gleiche zeit vor dem com wie z.b vor stronghold. Nach einem jahr spielzeit kann man ja sagen ob man das spielen kontrollieren kann oder nicht. Ich bin lvl 80 aber trotzdem in keiner ally, also bin ich auch nicht gezwungen zu gewissen Zeiten on zu kommen. Und nun war meine Spielzeit mehr oder weniger umsonst und auch das geld das ich alle 60 tage dafür ausgegeben habe war umsonst. WoW macht Spaß und ich habe gespielt wenn ich nicht wusste was ich sonst machen könnte, nun wurde mir sogar das ganze internet abgedreht nur weil manche spieler das spiel nicht kontrollieren können wie viel sie spielen. Wenn ihr aufhören wollt dann werdet als erstes einzelspieler und geht dann zu einer suchtterapie und bettelt nicht auch noch im internet um hilfe.
3. Juli 2010
guter artikel. ich sehs von zwei seiten und weiss daher nicht, ob sucht oder nicht.
Es gibt soviele die unbewusst einen Großteil ihrer Zeit vor dem Fernseher sitzen. Das ist aber nicht “aufällig” und man wird nicht sofort abgestempelt. Beispiel: TV-Serien.. Fans fühlen sich dann auch genötigt um eine bestimmte Uhrzeit gucken zu “müssen” und wenn sie es verpassen sind sie “verärgert”.
Aber auch sonst verschwenden Leute ihre Zeit mir irgendwas.
Ich mach z.b. manchmal Musik zum spass. Genau betrachtet ist das aber auch Zeitverschwendung, denn reich und berühmt wird man damit ja nicht so ohne weiteres, und Hits schreibt man auch nicht mal eben. Es macht aber Spass! Dennoch hat man dann da 3-5 Stunden an einem Song gesessen den man vielleicht niemals spielt oder veröffentlicht.
Nun mit WoW hab ich eine Raid Gilde von 21-24uhr von Mo-Fr. Natürlich geht man dann schon um 20 uhr online, aber die Zeiten sind fest und man kann auch mal absagen.
Ich sage aber eigentlich nie ab, denn natürlich möchte man die lila teile und ich hab meist unter der Woche nichts besseres zu tun.
Zusammengefasst.
Andere gucken Tatort und danach den tollen Thriller um 22:30 uhr – ich lach mit bekannten im Voice Chat und hab ein wenig Action in WoW. Spricht man da von einer Sucht? Für mich klingt das lediglich nach einer alternativen Beschäftigung.
Jeder verschwendet seine Zeit irgendwie.. man hat nur manchmal nicht das Bewusstsein dafür.
8. Juli 2010
hay ich bin 18 und spiele wow seit dem ich 12 jahre bin ja ich habe gedacht wow ist mein leben und habe sehr viele 80ger hochgezockt ich fing an um 6 uhr in der fruh und horte auf um 3 und wieder in der fruh ja ich schlief immer nur ein paar stunden damit ich mitraiden kann usw ihr wisst ja wie es ist aber eines morgens stand ich auf und dachte mir hey wieso das ganze bin ich ein sogenannter suchti..
ACHJA UNTER GEARSCORE 5300 KOMMT KEINER MEHR INS ICC 10 WSP ME NOT SONST IGNORE ALSO PEACCE NIGGAZ
mittlerweile bin ich schon am verzweifeln weil ich immer noch leben habe das ich jetzt in die hand nehmen werde (aber erst nach dem ich noch wow gezoggt habe)dachte ich mir immer mittlerweile bin ich in wow verheirated ja ich weis ist kindisch aber mit meinem aussehen trau ich mich nichmehr in das echte leben unreine haut pickel schmierige haare mundstuhl schon seehr lange kein friseur gesehen aber meine character in wow sieht heftig aus mit seiner leuchtenden waffe und cooler rustung ja das denken sich viele von euch bestimmt auch deswegen sag ich euch jetzt wenn alle von euch also echt jeder 1 monat nicht mwhr spielt so dass alle server leer sind dann geht blizzard pleite die leute sind auf euch angewiesen und rupfen euch aus wie ein huhn aber ich weis wir kapieren das nicht denn wenn es im spiel regnet werden wir nicht nass wenn es im echten leben regnet werden wir schon nass ich weis das hort sich komisch an aber so denken viele wenn das leben im spiel zu hart wird dann kann man den pc ausschalten wenn das reale leben hart wird dann bleibt es aber wir die sogenannten suchtis baquen uns dann dieses leben in einem computerspiel auf das sogebaqut wurde wie ein echtes leben man muss essen kann berufe annehmen mann kann angeln man fangt genauso im spiel an wie in echt bei o bzw im spiel ist man lvl 1 hat kein beruf kein gold kann also nix wie denn auch genauso wie im echten leben was ich euch damit sagen will man verliert SEHR schnell den REALIATSVERLUST und das ist das grausame daran aber blizzard schwimmen im geld haben reallife alles UND LACHEN UNS JEDEN TAG AUFS NEUE AUS WEIL DAS WAS WIR ZAHLEN MUSSEN UM IN DEN VIRTUELLEN LEBEN TEILZUNEHMEN DAS BEKOMMEN DIE IN MILLIARDEN IM MONAT!!! also glaubt mir EINEN MONAT MUSS NUR EINER SEIN WENN SICH KEINER WIRKLICH NICHTEINEMAL EINER EINLOGGT AUF EINEN REALM DANN GEHT BLIZZARD PLEITE GLAUBT MIR SO VIEL WIE DIE ZAHLEN MUSSEN DAS ALLE SERVER LAUFEN DIE GANZEN MITARBEITER UND. UND.
UND. also loggt euch nicht mehr ein ich farm solange die ganzen lila sachen REST IN PEACE GRUS VON DER GILDE AFFENSQUAD PVP TEAM HAHA ICH HAB KEIN LEBEN UND WAS JETZT ICH BIN STOLZ DRAUF DAS ICH IN WOW DIE NUMMA 1 BIN
12. September 2010
Meistens zerstört WOW nicht ein ” tolles ” RL sondern gibt Leuten ohne RL wieder einen Sinn. Wenn man ( aus welchen Gründen auch immer ) ein Aussenseiter ist, ganz allein in seiner vom AMt bezahlten Sozialwohnung lebt und mit 300 € im Monat auskommen muss, DANN bietet das Spiel ein enormes Suchtpotential. Wenn man im RL ein armer kleiner Looser ist, grade dann hat man es doch besonders nötig, gebraucht und geachtet zu werden. Dieses holt man sich dann in der virtuellen Welt.
Kurz ; Je lebenswerter das RL ist, desto weniger Suchtpotential bietet dieses Spiel.
PS : Zu Classic-Zeiten war WOW aber auch noch komplett anders. Es bot tatsächlich eine Art zweites Leben. Alles baute auf Gemeinsamkeit auf, dauerte ewig lange und gutes Ausrüstung war wie ein 6er im Lotto. Heute ist es doch eher eine Art massenshooter .Dungenfinder klicken, jeder gegen jeden, 20 Min planlos rumbomben, Epics looten und ausloggen….
15. September 2010
Hallo ihr lieben!!
ich habe auch meine erfahrungen gemacht mit WOW habe es nie selbst gespielt aber es ist schon eine Beziehung dran zerbrochen und in meiner jetztigen Beziehung ist es auch fast soweit.habe nun viele Berichte von betroffenen gelesen wo Freunde,Partner usw WOW spielen und ich find es erschäkend,das ein Spiel soviel kaputt machen kann.sei es eine Beziehung,die Arbeitsstelle oder einfach das richtige Leben.
ich muss dazu sagen mein noch Freund gibt nicht zu das er süchtig ist.als ich ihn kennen gelernt habe und er mir sagte er spielt WOW dachte ich mir nur!oh nein finger weg!dann sagte er aber er würde kaum spielen.habe ihm das auch geglaubt.es war am anfang auch nicht viel.doch in letzter Zeit wird es immer mehr.und das nervt extrem.er sagt er braucht das als ausgleich von der arbeit,was ich auch verstehen kann.haben dann 2 feste Tage in der Woche ausgemacht wo er zuhause spielen kann doch aus den 2 Tagen werden mitlerweile 3 und mehr.wir haben uns ein Lappy geholt seit dem Zockt er auch wenn er hier ist und wir machen nix mehr zusammen.ausgleich von der Arbeit hin oder her!wo bleibt dann das Leben was man in einer Beziehung führt????
ganz schlimm war es jetzt am Wochenende!er war eine Woche auf montage.haben uns somit nicht sehen können auch so kaum kontackt gehabt weil er arbeiten musste aber als er nach hause kam ist er nicht zu mir gefahren.Nein sondern nachhause an sein PC um WOW zu Zocken.selbst wo er zu mir kam hat ers gespielt.ich hab sogar das internet ausgestellt.Wisst ihr was er getan hat?er ist zum Freund hat sich nen Internet Stick geholt mit dem er in meiner whg keinen Empfang hatte und hat draussen auf dem Balkon auf meinem Wäscheständer gespielt!und dann ist er nicht Süchtig???
ich weiss nicht was ich machen soll will ihn nicht verlieren!vielleicht habt ihr ja nen Tipp für mich
29. November 2010
Ich habe jetzt 1 jahr wow gezockt habe jetzt 1 80er pala und jetzt wurde es langweilig ich glaube nicht das ich süchtig bin aber ich habe echt viel in den jahr gezockt min alle 2 tage und dann stunden lang da ich auch was erreichen wollte an den tag.Aber jetzt ist wow langweilig geworden und ich spiel auch andere sachen meist mit freunden aus meiner klasse z.b. cod 4 lan…deswegen glaube ich nicht das ich süchtig bin.wenn ich wieder lust habe zocke ich wieder wow aber jetzt gerade nicht
31. Januar 2011
Tach auch,
habe erst vor kurzem mit wow angefangen und das mit vollem Bewußtsein und aus reiner Absicht
Ich stelle das jetzt mal einfach provokativ in den Raum weil ich denke das jeder für sein Leben selbst verantwortlich ist und für seine Fehler selber grade stehen sollte. Andere dafür zu verurteilen heißt im Klartext sich selbst zu belügen. Wenn ihr Probleme im RL habt dann geht zu einem Pyschologen. Ich spiele gerne wow und das wenn ich zeit dazu habe, im klartext wenn meine Freundin grad nicht da ist und ich nicht zur Arbeit muss ansonsten bleibt die kiste aus. Und das bleibt auch so.