Zeitschriften nerven irgendwie
Eigentlich liebe ich Zeitschriften, vor allem Fachzeitschriften, die sich mit Nerdkram beschäftigen. Ich kaufe auch recht oft eine Zeitschrift, vor allem wenn ich mal wieder in den Flieger steige.
In letzter Zeit stelle ich jedoch immer häuiger fest, dass mich Fachzeitschriften anöden. Irgendwie hat man das Gefühl, dass dort nur kalter Kaffee erzählt wird. Ist ja auch klar, die können einfach nicht mit Online-Medien mithalten. Umso mehr würde ich mir jedoch fundierte Fachartikel order Workshops wünschen. Aber leider lässt das auch zu wünschen übrig. Bestes Beispiel ist eine Fotozeitschrift (ich glaube sie heisst “Spiegelreflex”), die fett ein Makro-Special ankündigt. Ich Trottel kaufe mir das Teil um dann festzustellen, dass ein Großteil des Specials aus einem Advertorial von Sigma besteht in dem eine Lobeshymne auf Sigma-Objektive gesungen wird. Nichts gegen Sigma, aber ich will was über Makorfotografie lernen und nicht so einen Quatsch lesen.
Jedenfalls empfinde ich Fachzeitschriften in letzter Zeit immer mehr als unbefriedigend. Sei es eine Foto-, Heimkino oder Maczeitschrift, alles irgendwie der gleiche Schund. Viel Werbung, gekaufte Tests und die News sind bereits bei Erscheinen Oldies.
Trotzdem ist eine Zeitschrift auf dem Klo immer noch praktischer als das Macbook und daher werde ich wohl weiter Zeitschriften kaufen.








Schon 7 Kommentare
2. Mai 2009
Du sagst es. Es lebe das Internet oder ein fundiertes Fachbuch. Aber Zeitschriften sind einfach praktisch und irgendwie liebe ich es durch die bunten Seiten zu blättern. Sie werden in wohl auch in Zukunft mit ihren Scheinwissen erheitern
2. Mai 2009
Das geht mir auch so, jedesmal nachdem ich mir in letzter Zeit eine Zeitschrift gekauft hatte habe ich das selbe empfunden. Ich bin mittlerweile von den so genannten Mac- und Fotofachzeitschriften auf Magazine wie National Geographic und Geo Spezial ausgewichen, die haben wenigstens noch gescheite Artikel…
2. Mai 2009
*lol*
Quote:
“Trotzdem ist eine Zeitschrift auf dem Klo immer noch praktischer als das Macbook und daher werde ich wohl weiter Zeitschriften kaufen.”
Wie geil ist das denn. Aber ist entspricht auch der Wahrheit
Wirklich neue Sachen liest man wirklich im Web – bis es durch den Druck geht ist es schon längst kalter Kaffee.
2. Mai 2009
Da sprichst du mir auch aus der Seele. Das letzte mal als ich wirklich eine Fachzeitschrift gekauft hatte war als ich das letzte mal in den Urlaub gefahren bin um etwas am Strand zum blättern zu haben. Das war aber auch nur ein kurzweiliges vergnügen.
Alternative fürs Klo: Ein kleiner LCD Bildschirm mit RSS Reader
3. Mai 2009
Ich bin nicht allein mit meiner Meinung *freu*
Ich hab einige Tage vor dir auch ein Artikel über Fotozeitschriften geschrieben. Bin (fast) auf das selbe Urteil wie du gekommen.
Hier der Link:
http://www.trend-setter.de.gg/?p=1738
4. Mai 2009
Stimmt. Habe ich letztes Mal festgestellt, als ich am Bahnhof eine Mac-Zeitschrift durchgeblättert habe.
Die einzige Fachzeitschrift, die ich noch regelmäßig lese, ist die c’t – dort liest man neben dem üblichen Kram noch fundierte Hintergrundartikel und auch ab und zu gute Workshops.
20. Mai 2009
Ich bin der selben Meinung: Profifoto lese ich recht gerne, bzw. schaue mir recht gerne die Photos da drinnen an. Alles andere ist quasi die Pressemeldung des jeweiligen Herstellers – bestenfalls etwas aufgehübscht. (Bei den Tests sind die Bedingungen unklar und am Ende bekommt alles einen Preis “Preis-Leistungs-Sieger”, “Profi-Tipp”, “Spitenklasse”, “Geheimtipp”, “Redaktionstipp” bla bla bla…) -> Dafür schaue ich tausendmal lieber ins Web und lese lieber die dort verfügbaren (wenn auch teilweise sehr subjektiven) Berichte…
Einzig für die c’t würde ich ebenfalls eine Lanze brechen: Transparente Tests (wofür gibt’s “gut”, was wurde wie getestet), keine Testsieger (außer dem Kunden)