DSGVO oder: Das Ende der Fotografie von Menschen

Schon mal von der Datenschutz-Grundverordnung gehört? Die DSGVO gibt es schon seit rund zwei Jahren, aber am 25. Mai 2018 wird es ernst: Dann tritt sie inkraft. Amazon, Facebook und andere Konzerne werden es dann schwerer haben, Daten ihrer Kunden bzw. Nutzer zu speichern und zu verwerten – leider aber gilt dasselbe auch für Kleinstunternehmer wie zum Beispiel Fotografen. Für sie kommt neben der weiteren Portion an Bürokratie noch hinzu, dass fortan das Foto einer Person als Datensatz betrachtet wird. Das wiederum kann Folgen haben, und es schwirren dazu viele Theorien durchs Netz. Eine davon geht so: Jemand, der z.B. auf dem Gruppenfoto einer Hochzeit zu sehen ist, kann nicht nur verlangen, dass der Fotograf das Bild nicht öffentlich zeigt. Er kann sogar auf Löschung des Fotos dringen, weil alle Firmen künftig persönliche Daten nicht länger speichern sollen, als es für die Abwicklung des Auftrags nötig ist. So ganz langsam schwillt mein Zorn bei diesem Thema, und darum habe ich nach belastbaren Informationen gesucht und nach Leuten, die wirklich Ahnung haben von der Materie. Ich wurde fündig in Cottbus bei David Seiler. Er ist Fotograf (www.unterwasserfotokalender.de) und Rechtsanwalt, und in seiner Kanzlei hat er sich unter anderem spezialisiert auf Foto- … DSGVO oder: Das Ende der Fotografie von Menschen weiterlesen