Heute möchte ich Euch etwas ganz feines von meinem Sponsor Monochrom vorstellen. Es handelt sich um die Fototasche dothebag mono_12. Diese Taschen werden von Monochrom selbst hergestellt und ich muss gestehen, dass ich mich gleich darin verguckt habe. Es gibt diese Tasche in verschiedenen Größen und Ausführungen. Da ich immer viel Klüngel dabei habe, musste es natürlich die Größte, Modell mono_12 sein. Drei Ledersorten stehen zur Auswahl, ich fand naturbraun am coolsten, das hat diesen Indiana Jones Look, fehlt nur noch der Hut … man darf doch mal träumen, oder?

Das Leder ist übrigens auch ein Traum. Fühlt sich richtig gut an, ist robust und trotzdem weich. Der Trageriemen lässt sich über eine Gürtelschnalle in der Länge variieren und passt auch bei meinem dicken Bauch noch gut von der Länge. Apropos dicker Bauch. Es gibt tatsächlich Menschen, die behaupten, dass man es bereits sehen könnte, dass ich ein paar Kilo im Rahmen des Dicke Fotografen Battles abgenommen habe. Die Fotos hat übrigens meine liebe Frau gemacht, auch eine Premiere.

Interessant ist natürlich was in die Tasche rein geht. Ich habe sie mal mit meiner D700 + Batteriegriff und angesetztem 85mm f/1.4 beladen. Dazu die D7000 mit angesetztem 70-200mm f/2.8 und ins letzte Fach dann das 24-120mm f/4 und ein 50er. Hinten fand noch das 11″ macbook Air Platz (13″ passt auch, bei 15″ bin ich mir unsicher). OK, jetzt war die Tasche ziemlich voll. Die D7000 war auch nur noch mit drin, weil ich ja eine Kamera brauchte um die Fotos zu machen. Mit einer Kamera ist es dann aber wieder bequem und ich finde man bekommt schon eine ganze Menge an Zeug rein.

 

Den gepolsterten Einsatz kann man komplett heraus nehmen. Es liegen diverse Trenndinger dabei, um eine individuelle Einteilung vorzunehmen. Ich hasse diese Teile, der Klettverschluss bleibt immer dort kleben wo er nicht soll. Aber eine bessere Alternative kenne ich auch nicht und wenn man es einmal hinbekommen hat, dann funzt es auch.

 

Auf der Webseite zur mono_12 findet Ihr auch noch zwei Beispiele was so in die Tasche rein gehen soll. Kamera mit Batteriegriff geht, ist allerdings dann schon ganz schön stramm wenn man noch ein Macbook drin hat und den Deckel komplett schliessen möchte. Den Verschluss finde ich übrigens auch sehr geil. Keine Ahnung wie man die nennt. Man drückt sie einfach zu und zum öffnen zieht man daran. Ahhh, wie heissen die nur?

 

Mit 369,- € ist so eine Fototasche schon ein Stück weit Luxusartikel. Allerdings muss ich gestehen, dass die mono_12 eine der ganz wenigen Taschen ist, die meine Vorstellungen für eine “Ich bin mal nen Tag unterwegs”-Tasche erfüllt. Geht gut was rein, lässt sich prima über der Schulter tragen und sieht zudem noch richtig klasse aus. Qualität und Verarbeitung ist spitze. Bei mir gehen alle drei Daumen für die dothebag-Taschen nach oben. Wem die mono_12 zu gross ist, schaut sich einfach mal die anderen Modelle an.

Noch eine Anmerkung zu den Innentaschen. Bei meinem Modell sind die beide gleich gross. Das wurde geändert. Jetzt ist die eine Tasche größer, so dass dort ein iPad hinein passt.

 

Steht mir doch gut, oder?

Die Monochrom dothebag mono_10 hat übrigens der Taschenfreak getestet. Schaut dort mal rein, wenn es eine etwas kleinere Tasche sein soll.

Erinnerung an mich selbst: Geburtstage trägt man im Adressbuch von Mac OS X ein, indem man beim jeweiligen Kontakt auf Bearbeiten klickt und dann im Menü auf Visitenkarte -> Feld hinzufügen -> Geburtstag.

Verdammt, wie oft ich das schon nachgeschlagen habe.

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Nun scheint das Warten auf die Nikon D800 auch so langsam zu Ende zu gehen. Am 7. Februar gibt es ein Event von Nikon auf dem mit hoher Wahrscheinlichkeit die D800 vorgestellt wird. Spätestens dann werden wir ganz genau wissen wie die Spezifikation denn nun aussieht.

Es ist nicht neu, dennoch bin ich erst jetzt dazu gekommen mir einmal das Light It Fotomagazin von Scott Kelby für’s iPad anzuschauen. Es handelt sich um ein komplett digitales Magazin in englischer Sprache. Die Themen drehen sich zu einem Großteil um die Menschenfotografie. Es gibt eine Equipment-Bereich mit Tipps zu neuen Gadgets. Lichtsetups für’s Studio und Outdoor werden erklärt. Die Artikel sind von unterschiedlichstem Niveau, vom Anfänger bis Profi dürfte für jeden etwas dabei sein. Besonders gut gefällt mir, dass die jeweiligen Artikel nicht so ewig lang sind. Dazu gibt es hier und da ein Interview und kleine Videos.

Die erste Ausgabe ist kostenlos, aller folgenden kosten $2,99. Finde ich absolut ok. Für den Preis stöbere ich gerne in dem “Blättchen”. Einfach mal anschauen.

Download im iTunes Store.

   

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Mein Fotoschnack-Kumpel Gunther hat sein neustes Zeitraffer-Werk fertig. Alleine die puren Zahlen sind schon beeindruckend. 36.000 Einzelbilder und 50 Stunden Netto-Aufnahmezeit sind schon gewaltig. Ich frage mich was Gunthers Frau in dem Urlaub gemacht hat ;-) Das Ergebnis ist aber mal wieder erste Sahne. Mehr Infos direkt in Gunthers Blog.

Endlich habe ich mir auch mal die Beta von Lightroom 4 installiert. Ich gestehe, dass ich keinen ausgiebigen Test gemacht habe, sondern einfach mal ein paar Dinge auf die schnelle ausprobierte.

Die neuen Optionen im Entwickeln-Modul kommen richtig gut. Die Regler für Schwarz, Weiss, Lichter und Tiefen rocken. Dafür gibt es keinen Regler mehr für Helligkeit. Klarheit macht deutlich weniger Halos. Alleine für das Modul lohnt sich das Update.

Das Kartenmodul rockt ebenfalls. Als alter GPS-Junkie mag ich es total. Die manuelle Zuweisung funktioniert wunderbar. Wie es mit einem Tracklog ausschaut habe ich aber noch nicht probiert. Ich hoffe jedoch, dass Adobe den guten Jeffrey Friedl in irgendeiner Art entlohnt hat. Sein grandioses GPS-Plugin ist nun nämlich komplett unnötig geworden.

Mit dem Fotobuch-Modul bin ich noch nicht zu 100% warm, aber schlecht ist es nicht. Hier muss ich wohl etwas mehr Zeit investieren. Auf den ersten Blick fehlt mir die Möglichkeit von benutzerdefinierten Seitengrößen für den Selbstdruck.

Ich hoffe Adobe arbeitet noch an der Performance. Lightroom 4 ist doch deutlich fetter und behäbiger als LR3. Bin da aber guter Hoffnung.

Bei Lightroom 3 scheint Ausverkauf zu herrschen. Momentan gibt es die Vollversion bei Amazon für knapp 120,- €. Wer es noch nicht hat, kann jetzt getrost zuschlagen und dann später auf LR4 updaten. Da lohnt das Warten bis Version 4 nicht.

Das Nikon 14-24mm f/2.8 ist ja bekanntlich eines der besten Weitwinkelobjektive überhaupt. Einziges Problem für viele Fotografen ist das nicht vorhandene Filtergewinde. Nun ist ein neues Filtersystem von Fotodiox erschienen, das auf den ersten Blick einen ganz guten Eindruck macht. Über einen Adapter bekommt man ein Gewinde mit 145mm Durchmesser montiert. Einziger Nachteil: Momentan gibt es bei dem Anbieter keine ND-Filter mit 8 oder 10 Blenden.

 

Für die meisten von Euch wird dieses kleine Gadget nicht neu sein. Seit geraumer Zeit gibt es sowohl Tassen als auch Thermoskannen in Form von Objektiven. Dabei erscheinen diese Trinkgefässe aus der Ferne täuschend echt. Was ist also lustiger als einem ahnungslosen Teilnehmer im Einsteiger-Workshop erst zu erzählen, dass dieses Objektiv 2.000,-€ kostet und es ihm dann einfach mal zuzuwerfen? Ich weiss, meinen Humor teilt nicht jeder.

So lässt sich über diese Thermoskanne in Form des Nikon 70-200mm f/2.8 auch nicht wirklich viel schreiben, ausser dass sie wirklich cool ist. Natürlich tut die Thermoskanne auch ihren Dienst und ist ein gern gesehener Begleiter auf winterlichen Fototouren. Platz kann sie direkt neben dem echten 70-200 finden. Nur passt auf, wenn Ihr den Deckel abdreht und die Kanne versehentlich an die Kamera stecken wollt. Jaja, das klingt verdammt abwegig und würde uns allen natürlich nie passieren. Ich würde meine Hand dafür jedoch nicht ins Feuer legen.

Die Objektiv-Thermoskanne gibt z.B. bei meinem Sponsor Monochrom für knappe 40,- €.

 

Seitdem ich mit den Elinchrom BXRi mein Studio eingerichtet hatte, schielte ich auch immer mit einem Auge auf die mobile Lösung, den Ranger Quadra RX. Zwar bin ich ein grosser Freund von kleinen Aufsteckblitzen, aber ich kenne auch ihre Grenzen. Leistungsmäßig ist halt schnell mal der Arsch ab, wenn man draussen gegen die Sonne blitzen möchte. Andererseits schätze ich die hohe Mobilität meiner kleinen SB-900, weshalb ich schon beim Anblick mancher mobilen Generatoren Rückenschmerzen bekomme.

Nachdem der Bremer sich in letzter Zeit ebenfalls mit dem Thema beschäftigte und es ihn immer mehr drängte sein Geld unter die Leute zu bringen, nahmen wir uns dieses Problems einmal gemeinsam an. Neben dem Elinchrom Quadra Ranger schmiss Josh noch den Profoto AcuteB2 600 in den Topf. Beide konnten wir uns direkt in Hamburg anschauen und so zogen wir los Geld auszugeben. Josh schlug dann gleich bei Probis zu, wo man uns sehr nett beraten hat. Ich wartete noch etwas ab und bestellte dann bei meinem Haus- und Hoflieferanten Profot in Köln, die auch schon mein Studio ausgestattet haben und zu denen ich einen sehr guten Draht habe. Die Jungs bei Probis sind aber auch sehr nett und kompetent. Nun gut, so hat jeder von beiden ein klein wenig an uns verdient.

Aber von vorne…

Ziemlich schnell war klar, dass der Profoto ausscheidet. Das Gerät ist robust, echte Profiqualität, ein Arbeitstier. Das wirkt sich aber auch auf die Größe aus. Der AcuteB2 600 Air ist ziemlich klobig und da er mehr die Form eines Quaders hat, lässt er sich nicht so angenehm über der Schulter tragen. Auch der Blitzkopf ist im Vergleich zum Ranger viel klobiger. Am meisten störte mich jedoch das Kabel, welches mir doppelt so dick und viel unflexibler vorkam als das vom Ranger. Toll finde ich hingegen den Drehregler für die Leistung, hat was solides. Der Profoto stellt seine 600Ws an einem Anschluss zur Verfügung und hat etwas mehr Leistung als der Ranger. Interessanter ist jedoch eher wie weit sich der Blitz runter regeln lässt. Das ist mit einem Range von 9-600Ws ein erfreulich grosser Bereich. Den Generator gibt es mit einem Blitzkopf und einem Akku für so ca. 2.400,- €. Das muss man auch mal verdauen. Dafür gibt es dann mit einer Akkuladung rund 200 Blitze bei voller Leistung. Auch wenn der Profoto AcuteB2 600 bestimmt ein hervorragendes Gerät ist, so kam nicht dieses seltsame Haben-Wollen-Gefühl in uns hoch, welches sämtliche Preissensoren ausschaltet.

Der Elinchrom Ranger Quadra RX kommt nur mit 400Ws daher. Diese teilt er auf zwei Anschlüsse im Verhältnis 2:1 auf. Man kann also zwei Blitze gleichzeitig betreiben, sie allerdings nicht voneinander getrennt regeln. Man muss dann mit dem Abstand arbeiten um die Leistung zu regulieren. Gegenüber dem Profoto stehen also nur 400Ws zur Verfügung. Verwendet man beide Anschlüsse gleichzeitig stehen an A maximal 268Ws und an B 132Ws zur Verfügung. Reicht das? In Blenden ausgedrückt ist der Unterschied 600 zu 400Ws weniger als eine Blendenstufe. Hey, darüber lache ich doch. Drehe ich halt ISO etwas hoch. Also kein Problem. Viel wichtiger ist der Regelbereich nach unten. Mit 8,2 – 400Ws ist dieser erfreulich gross und geht sogar noch ein wenig unter den Profoto. Den Unterschied zum Profot kann man meiner Meinung nach vernachlässigen. Sowohl nach oben als auch nach unten.

 

Viel interessanter war Bauform, Gewicht und Ausstattung. Der Ranger Ist schlanker, dafür etwas länger und lässt sich meiner Meinung nach deutlich angenehmer über der Schulter tragen. Der Blitzkopf ist viel kompakter und das Kabel nicht so fett. Elinchrom bietet einen schicken Set-Koffer an, der mit folgendem ausgestattet ist:

  • Generator
  • Zwei Akkus
  • Funkauslöser (auch Fernbedienung für die Leistungsregulierung)
  • Zwei Blitzköpfe (ich habe die Speed-Variante, die brennen schneller ab)
  • Ladegerät
  • Tragegurt

Dieser Koffer kostet bei Profot tutti kompletti 1.900,- €. Das ist auch eine Menge Holz, aber irgendwie habe ich das Gefühl hier deutlich mehr zu bekommen. Mit den zwei Akkus kann man zusammen laut Elinchrom ca. 500 Blitze bei voller Leistung abfeuern. Da ich zwei habe, kann man zwischendurch aufladen. Gut, ich gebe zu. 500 Blitze bei voller Ladung müssen erst mal abgeschossen werden. Aber ich habe auch zwei Blitzköpfe und kann bei Bedarf auch mal mit zwei Lichtquellen an einem Generator arbeiten. Ist zwar nicht so ideal, da man sie nicht getrennt regeln kann, aber es geht. Da das Zeug mobil sein soll, bin ich zudem über den Koffer nicht böse. Die Verarbeitung von Elinchrom kenne ich und finde sie top. Hensel und Profoto bauen vielleicht etwas robuster, aber Elinchrom ist trotzdem super verabeitet. Bis jetzt ist bei mir nichts kaputt gegangen … ausser einer einer Einstell-Glühbirne.

Dazu kam dann noch der Adapter für das grosse Elinchrom Bajonett, der mit ca. 85,- € zu buche schlägt.

 

 

Erster Test

Bis jetzt war das ja alles irgendwie theoretisches Blabla. Ich fuhr also in mein Studio um mit Schantalle ein paar Testaufnahmen zu machen. Mir ging es vor allem darum das Zeug mal auf- und abzubauen, ein paar Lichtformer dran zu stecken und die Leistung zu messen um ein Gefühl dafür zu bekommen was ich dem Ranger in Zukunft zumuten kann.

Mitgelieferter Standardreflektor

Ich startete mit dem Reflektor, der mit dem Blitzkopf des Rangers gemeinsam geliefert wird. Ab aufs Stativ, etwas nach oben und ein Abstand von so ca. 1,50m (hatte nichts zum genauen nachmessen).

 

ISO 100 und 1/250 Sek

Minimale Leistung: f/2.8
Maximale Leistung: f/25

Wow, nicht schlecht. Der kommt schon ganz gut nach unten. Mit anderen Lichtformern muss da aber mehr gehen.

Softbox 60 x 40 cm plus Wabe

 

ISO 100 und 1/250 Sek

Minimale Leistung: f/1.4
Maximale Leistung: f/9

Oh, prima. Mit der Softbox komme ich bis auf f/1.4 runter. Sehr cool.

Normaler Reflektor 21cm

 

ISO 100 und 1/250 Sek

Minimale Leistung: f/4
Maximale Leistung: f/29

Öhm ja, der Reflektor kann was, aber das wusste ich schon immer. Ich liebe ihn ;-)

Deep Octabox 100cm

 

ISO 100 und 1/250 Sek

Minimale Leistung: f/1.8
Maximale Leistung: f/13

Ich liebe diese Octabox, wenn es darum geht Mädchenlicht zu machen. Mit dem kleinen Ranger kann ich die Blende noch weiter aufreissen. Klasse Kombination.

Dauerlicht

Ich habe mir dann noch den Spaß gemacht und einfach mal das Einstelllicht des Rangers als Dauerlicht verwendet. Nicht so wirklich das, wozu das Gerät gebaut ist, aber wenn man etwas am Weissabgleich dreht kann man das auch mal machen ;-)

ISO 800 bei 1/80 Sek und f/1.8

Fazit

Ich liebe das Teil jetzt schon. Der kleine Ranger ist leicht und flexibel und passt wunderbar zu dem restlichen vorhandenen Krempel von Elinchrom. So ein Blitz ist schweineteuer, aber so ist das nun mal mit den Generatoren. Dennoch finde ich, dass Elinchrom ganz weit vorne ist wenn es um Preis-Leistung geht.

Die Nikon D4 steht vor der Tür und hat von den Spezifikationen die Erwartungen vieler Fotografen erfüllt. Aber 6.000 € sind echt ein Haufen Asche und weit ausserhalb des Budgets vieler ambitionierter Hobbyfotografen. Um die D800 ranken sich bisher nur Gerüchte, die teilweise jedoch auf einen Sensor mit 36 Megapixeln hindeuten. Nicht unbedingt das, was sich viele von Euch wünschen. Viel lieber hätte man doch eine kleine Schwester der D4. Also wird an vielen Stellen nun diskutiert ob es lohnt eine D700 zu kaufen, ob man warten soll und wie denn eine D800 womöglich aussehen könnte.

Fakt ist, dass niemand zu 100% sicher sein kann, wann die D800 kommt und wie sie genau aussehen wird. Auch wenn viel über die 36 MP diskutiert werden, so würde ich dafür meine Hand nicht ins Feuer legen.

Fakt ist auch, dass die D700 noch immer eine saugeile Kamera ist. Vollkommen falsch hingegen ist das Gerücht, dass alle D700 am Erscheinungstag der D800 kaputt gehen und man mit ihnen nicht mehr fotografieren kann.

Fakt ist auch, dass der Sensor der D700 noch immer zur ersten Garde gehört. ISO 3200 macht der ganz easy und selbst 6400 habe ich ihm schon zugetraut. 12 Megapixel reichen noch immer aus um ganz excellente A3-Ausdrucke zu machen und ich bin sicher, dass auch A2 nicht viel schlechter aussieht.

Meiner Meinung nach war die D700 immer viel zu nah an der D3, der Unterschied viel zu gering. Statt einer D3 haben sich bestimmt viele Profis einfach mal zwei D700 gekauft und sind damit glücklich geworden. Nikon hat sich damit selbst kanibalisiert. Wäre ich Nikon und würde ich planen eine kleine Schwester der D4 heraus zu bringen, so würde ich mindestens ein Jahr nach erscheinen der D4 damit warten oder die D800 so bauen, dass sie sich deutlich von der D4 abgrenzt und das Portfolio erweitert. Die D700 würde ich in dem Fall im Sortiment lassen, denn sie muss sich auch in den nächsten zwei Jahren bestimmt nicht verstecken.

Wer jetzt eine D700 kauft wird damit noch viele Jahre Spaß haben und Fotos in High-End-Qualität machen können. Ihr solltet nur einfach das nächste Jahr keine Blogs und Foren mehr lesen um Euch nicht verrückt zu machen.

Wer wirklich mehr Auflösung benötigt, kann sich zurück lehnen und abwarten. Warten würde sich lohnen.

Techniknerds sind in der Zwickmühle. Sie können nicht damit leben ein altes Modell zu besitzen. Es macht sie krank wenn in Blogs und Foren über das neue Modell diskutiert wird, während sie auf dem alten Krempel hocken. Sie können sich auch nicht damit ablenken raus zu gehen und zu fotografieren. Das 36 MP Monster will der Techniknerd aber auch nicht, weil er einfach weiss wie geil die D4 ist und genau das will er auch, aber zum halben Preis ohne Batteriegriff.

Ihr könnt es drehen und wenden wie Ihr wollt. Nix genaues weiss man. Wer ein FX-ISO-Monster für 2.000 € haben möchte wird mit der D700 glücklich. Ist halt mehr so ein “Nicht das neuste Modell”-Gefühl. Ich muss jedoch gestehen, dass man letzteres nicht unterschätzen darf ;-)

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