Das Paddy und das Maddin – Staffel 2 – Folge 13

Am 28. Juli 2014 von Paddy veröffentlicht

DAS PADDY UND DAS MADDIN

In unserer Folge 13 geht es unter anderem um die Pentax 645z, 4k Video, Filterhalter aus dem 3D-Drucker, Bloggen für Fotografen und die Hochzeit von Martins Schwester.

Diese Folge hat Enjoyyourcamera gesponsert. Wir stellen den iFlow Kameradolly vor, der für kleines Geld die Möglichkeit bietet Geländer und ähnliches zu einem Schienensystem umzufunktionieren.

Maddin hat seinen professionellen Photoshop Retusche-Workflow veröffentlicht, den Ihr ab sofort herunterladen könnt.

Besucht uns auch in unserer Facebook-Gruppe, wo Ihr eingeladen seid Fragen zur Sendung zu stellen.

Nicht vergessen: Das Staffelfinale am 11.10.2014 in Köln.

Nicht vergessen dürfen wir natürlich die Credits für unseren Song:

Lyrics by: Edgar Wallis soundcloud.com/edgarwallis
Music produced by: Dienst&Schulter soundcloud.com/dienst
Vocal production by: DJ Burnt soundcloud.com/dj-burnt

Tschüs

Das Paddy und Das Maddin

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Video Spielerei

Am 26. Juli 2014 von Paddy veröffentlicht

gh4-test

Vor wenigen Tagen spielte ich ein wenig mit den Videofunktionen der GH4 herum. 4K hat es mir ja doch angetan. Die Möglichkeiten das Bild später zu skalieren, Bildausschnitte zu verändern oder auch virtuelle Kamerafahrten zu erzeugen sind superspannend. Ausserdem scheint Material, das in 4K aufgenommen und in 1080p wiedergegeben wird noch einen Tick schärfer als herkömmliches 1o80p Material.

Die einzelnen Szenen sind in etwa 3 Stunden Drehzeit entstanden, hinzu kamen noch einmal 2 Stunden Schnitt und Color Grading. Die Filmschnipsel habe ich weitestgehend aus der Hand gefilmt, bzw. mit einem Gorillapod, welches ich als Schulter-/Bruststativ verwende. Den Tipp hatte ich auf eoshd.com gesehen und finde ihn echt gut. Einzig das Gorillapod ist manchmal etwas wiederspenstig mit seinen biegsamen Elementen. Auch passiert es schon mal, dass die Gelenke auseinander platzen. Aber man gewöhnt sich daran und insgesamt ist das eine sehr praktikable und transportable Lösung für kleine Kameras, wie die GH4. Zusammen mit dem Bildstabilisator meines Lieblingsobjektivs, dem Nocticron 42,5/1.2, bekommt man schon ein sehr ruhiges Bild.

Die Szene auf dem Fahrrad habe ich mit einem Magic Arm von Manfrotto gemacht, den ich mit einer Superclamp am Lenker befestigt habe. Das Bild war so schon recht ruhig, aber natürlich gab es immer wieder Ruckler während der Fahrt. Daher habe ich das Bild in Premiere nachträglich stabilisiert. An dieser Stelle hat 4K auch wieder einen Vorteil. Durch die Stabilisierung wird das Bild teilweise verschoben, so dass dann bei einigen Frames Pixel fehlen. Bei 4K kein Problem, da genug Fleisch da ist.

Ganz angetan bin ich auch vom Slow-Motion-Effekt der GH4. Bei 1080p kann man mit bis zu 96 fps filmen. Da geht zwar ein bisschen was von der Qualität flöten, aber für die kleine Kamera bin ich dennoch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Für richtig fette Zeitlupen braucht man dann schon anderes Gerät und liegt schnell in einer anderen Preisklasse. Für meine Zwecke reicht das vollkommen aus. Ich hatte damit ja auch schon den Geysir in Island aufgenommen.

Das Videomaterial aus der GH4 sieht schon verdammt gut aus. Es gibt verschiedene Strategien, um einen bestimmten Look hinzubekommen. Oft wird dem Bild Farbe, Kontrast und Schärfe entzogen, um später mehr Spielraum beim Color Grading zu haben. Ich finde jedoch, dass das nur Not tut, wenn man einen sehr speziellen Look erzeugen möchte. Ich habe dem Bild Schärfe genommen, da es besser aussieht, wenn man diese nachträglich hinzufügt. Kontrast wurde über die Kurven etwas angehoben und die Sättigung minimal reduziert. Einen sehr guten Start bietet dafür der GH4 Shooters Guide von Andrew Reid. Dessen Cinema-Einstellung habe ich als Basis genommen. Anschliessend wurde dann das Color Grading in Premiere mit den RGB-Kurven und dem Farbmischer vorgenommen.

Um einen eher filmischen Look zu bekommen ist es ratsam mit Belichtungszeiten von 1/50 oder 1/100 Sek. zu filmen. Versucht das mal bei f/1.2 ;-) Also muss ein Graufilter her. Ich habe den Fader Graufilter von Foto-Morgen verwendet. Dieser ist ordentlich und ich habe keine signifikanten Farbveränderungen festgestellt. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass ein klein wenig Schärfe verloren geht. Das wiederum finde ich beim Film gar nicht so schlimm, da ich übermäßige Brillianz im Filmbild teilweise künstlich finde. Der Filter geht für das Geld schon in Ordnung. Allerdings muss ich gestehen, dass die Bedienung nervig ist. Es gibt weder eine Rasterung, noch eine anständige Skala, die einem anzeigt wie stark der Filter eingestellt ist. Ich glaube von Heliopan gibt es einen mit Rasterung. Insgesamt muss ich aber sagen, dass ein Vario-Filter nicht zwingend notwendig ist. Einer mit -3 Blenden und -6 Blenden Stärke tut es auch. Die habe ich immer dabei in 67mm für das Nocticron und einen Adapter auf 58 mm für das 12-35/2.8.

Die GH4 ist schon echt Rock’n Roll, vor allem wenn man auch Filmen möchte. Schade, dass die Olympus-Objektive nur ohne Stabilisator eingesetzt werden können. Aber mal sehen ob Olympus nicht auch bald mehr Videofunktionen nachliefert. Bei allem Gerede um die Technik darf man jedoch nicht vergessen, dass beim Film der Inhalt und Schnitt wichtiger ist als alles andere. Was nutzt mir das tollste Bild, wenn der Streifen langweilig ist? Die Spreu trennt sich hier vom Weizen und belohnt wird derjenige, der vorher etwas Planung in seine Filmchen steckt. Selbst wenn es nur ein 2-Minüter wird.

Und was soll das alles? In erster Linie habe ich Spaß am Filmen und brauche ständig neue Beschäftigungen. Von den Schauspielern und auch Models kommt aber immer häufiger die Anfrage, ob ich nicht auch ein paar Videosequenzen aufnehmen kann. Dafür habe ich nach einer Lösung gesucht, um alles mit einer Kamera und ohne grossartigen Umbau, möglichst aus der Hand zu machen. Also Fotoshooting und mittendrin immer wieder ein paar Sekunden Filmen, um dann später eine Mischung aus Fotos und Video zu haben. Dabei helfen übrigens die Custom-Settings der GH4 auf denen verschiedenen Einstellungen vorprogrammiert sind. Würde ich das mit unterschiedlichen Kameras und zwischenzeitlichem Umbau oder sogar extra Kameramann machen, würde das zu aufwändig und zu teuer.

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Lightroom-Geschwindigkeit und Katalog-Größe

Am 25. Juli 2014 von Paddy veröffentlicht

Im Grunde handelt es sich bei Lightroom um eine grosse Datenbank, die verschiedene Einstellungen für das jeweilige Foto abspeichert. Die eigentlichen Bilddaten bleiben als Datei auf der Festplatte und werden nicht in den Katalog importiert, sondern es wird lediglich darauf referenziert. In älteren Versionen durfte man den Lightroom-Katalog nicht zu gross werden lassen, da damit die Performance in den Keller ging. Ich glaube seit Version 3 oder 4 sollte das passé sein. So war ich auch der festen Überzeugung, dass sich die Grösse des Lightroom-Kataloges nicht auf die Geschwindigkeit auswirkt.

Nun war es aber soweit, dass ich kurz davor war Lightroom aus dem Fenster zu schmeissen. Doof, dass ich für diesen symbolischen Akt auch mein Macbook hätte opfern müssen. In meiner Verzweiflung exportierte ich einen Ordner aus Lightroom als Katalog, um diesen dann zu bearbeiten.

katalog-export-lightroom

Woohooo, Lightspeed. WTF!

Jetzt rennt die Sau wieder wie verrückt. Offensichtlich gibt es doch eine Auswirkung auf die Geschwindigkeit. In meinem Hauptkatalog befinden sich knapp 100.000 Fotos aus den letzten zwei Jahren. Das war wohl doch zu viel. Nun gehe ich wohl dazu über zumindest die Hochzeiten in einen eigenen Katalog zu packen. Das nervt zwar, da damit auch ein wenig die Organisationsmöglichkeiten von Lightroom flöten gehen, aber wenn es hilft ist mir das recht.

Evtl. ja ein Versuch wert für alle, die Performnace-Probleme mit Lightroom haben.

Es sei mir noch ein Hinweis auf mein Lightroom-Tutorial erlaubt.

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Juhu, fertig. Die Einsteiger-People-Fotografie-Videostrecke mit Akvile Jurksa

Am 24. Juli 2014 von Paddy veröffentlicht

aki_paddyDie grösste Herausforderung bei einem Videoprojekt ist es, dieses auch zum Ende zu bringen. Daher freuen wir uns tierisch, dass es nun nach Monaten endlich soweit ist. Gedreht hatten wir schon im März, aber bis dann endlich der Schnitt und die Korrekturen durch waren verging doch noch einiges an Zeit.

Nun sind wir aber schon ein bisschen stolz Euch die neue Videostrecke präsentieren zu dürfen. Die Idee entstand, als ich mitbekam, dass meine Freundin und Model Akvile Jurksa ebenfalls an der Fotografie Gefallen findet. Ich fragte sie, ob sie nicht Lust hätte ein Einzelcoaching mit mir als Videostrecke aufzunehmen, in dem ich ihr die Grundlagen der Fotografie erkläre und sie im Gegenzug den Zuschauern etwas zum Posing und Kommunikation aus Sicht eines Models erzählt. Dabei heraus gekommen ist ein Tutorial mit einer Laufzeit von sechs Stunden.

Wir hoffen, dass das Video nicht zu lang ist, aber wir wollten es weitestgehend authentisch halten und so sind auch fast alle Kapitel in einem Rutsch entstanden. Ihr könnt uns also nahezu in Echtzeit über die Schulter schauen. Lediglich bei den Shootings mussten wir etwas kürzen, damit es nicht zu langweilig wird.

Die Videostrecke soll eine Einführung in die Menschen-/Portraitfotografie sein. Wir beginnen bei den Kamerabasics und besprechen viel Technik, bevor es dann zu Themen wie Licht, Posing, Bildschnitt, Kommunikation oder Hintergründe geht. Zielgruppe sind daher eher Anfänger. Die meisten Grundlagen kann man für jede Art von Fotografie gebrauchen, aber wir orientieren uns immer an der Peoplefotografie, da das auch genau das ist, was Aki interessiert. Insgesamt sind es 24 Kapitel geworden.

Aber schaut doch einfach den Trailer an und werft einen Blick in das Kapitelverzeichnis im Shop. Dort könnt Ihr das Video auch kaufen. Zum Start gibt es einen kleinen Einführungsrabatt, der bis zum 31.07.2014 gilt.

Gegenüber den anderen Tutorials haben wir dieses mal den Download in die Einzelkapitel aufgeteilt. Es gibt doch viele Leute mit langsamen Leitungen, die sich freuen, wenn sie nicht gleich 6 GB in einem Rutsch runterladen müssen. Bitte verzeiht, dass Ihr dafür etwas öfter klicken müsst.

Ein ganz grosses und fettes Dankeschön geht an das Team. Alleine lässt sich so ein Projekt nicht stemmen. Daher präsentiere ich Euch hier auch schon den Abspann unserer Videoreihe. Das Beste kommt eben am Schluß ;-)

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H3-3D Gimbal Testflug

Am 13. Juli 2014 von Paddy veröffentlicht

Vor wenigen Wochen habe ich meine Phantom 2 Drohne gecrasht. So richtig, aus 3 m Höhe Kopfüber nach unten gesaust ist sie. Glücklicherweise ist der Drohne selbst nichts passiert, was ich schon bemerkenswert finde. Nihct mal ein Propeller war kaputt. Allerdings hat es den Gimbal erwischt, der war danach voll im Eimer. Autsch. Nun gut, also einen neuen bestellt, die neue Version H3-3D, welche eine Achse mehr stabilisiert, als die alte 2D-Version. Leider passte der Gimbal nicht an meine Drohne, bzw. musste ich etwas basteln.

gimbal-loch

Damit der eine Moto nicht unter dem Gehäuse der Drohne schleift, musste an der Stelle ein Loch reingefräst werden. Das geht mit einem Dremel ganz gut, da die Befestigung des Gimbals als Schablone dient. Glücklicherweise hatte ich Hilfe von Florian. Alles in allem war das kein grosses Ding, aber man braucht halt doch erst mal das Werkzeug.

Heute habe ich dann mal ein kleines Minivideo gemacht in dem Ihr die Drohne selbst seht und das Bild, das die GoPro aufnimmt. Da sieht man sehr schön, was diese Teile heutzutage in Sachen Bildstabilisierung leisten. Da man für Filmaufnahmen wohl selten wie ein Irrer hin und her heizt, ist im echten Anwendungsfall das Bild noch stabiler und muss nicht einmal grossartig nachjustiert werden. Schon cool.

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