New York Gang

Nun ist es bereits ein paar Wochen her, dass ich in New York war. Die Eindrücke haben sich langsam gesetzt und es trudeln auch so langsam ein paar Bilder der Workshop-Teilnehmer ein, so dass ich nun endlich einen kleinen Rückblick schreiben kann.

Es begann alles mit der fixen Idee, dass ich nach New York wollte, um dort ein paar Shootings zu machen und vielleicht den ein oder anderen Workshop. Nun kommen ja nicht täglich Anfragen von Kunden in New York, nicht einmal wöchentlich … monatlich … ach lassen wir das. Also musste ich nachhelfen, habe einen Flug gebucht und einen Blogpost rausgehauen ohne zu ahnen ob daraus etwas wird oder nicht. Aber es wurde und zwar besser als ich je gedacht hätte. Nach und nach trudelten Anfragen von Interessenten ein, sowohl für Pärchenshootings, Hochzeiten und auch Workshops in New York. Die Liste wurde länger und als es konkret wurde auch wieder kürzer. Am Ende standen jedoch 8 Workshop-Teilnehmer und 4 Fotoshootings auf meiner Liste. Wow!!!

Ich plante zwei Workshops, jeweils mit dem Thema Peoplefotografie. Es sollte eine Generalprobe für die All-In Workshops sein, die ich nun auch in Hamburg durchführe. Am ersten Tag trafen wir uns am Central Park. Der Wind wehte uns um Ohren und Nase, es war ganz schön kalt. Glücklicherweise wurde es aber mit der Zeit deutlich besser, so dass ich am Abend auch einen Sonnenbrand auf der Habenseite verbuchen konnte. Sven hatte für beide Workshops Models organisiert. Lina machte am ersten Tag einen wundervollen Job, vor allem weil sie nicht gerade winterlich gekleidet war ;-)

Im Central Park gab es ein paar Grundlagen zu Licht und Lichtsetzung. Ich zeigte ein paar Kniffe zum Umgang mit Available Light und Blitzen. So war sicher gestellt, dass zumindest ein paar Basics bei allen Teilnehmern vorhanden waren. Der Wissensstand war doch unterschiedlich, was sich aber nicht als Problem heraus stellte. Danach zogen wir mitten ins Getümmel von Manhattan. Es sollten New York Fotos entstehen, am besten direkt auf der Strasse. Es war ein riesiger Spaß, denn die Teilnehmer wurden extrem kreativ und actiongeladen. Jeder Teilnehmer durfte der Reihe nach seine Ideen umsetzen. Alle anderen assistierten dabei, ich gab Hilfestellung zu Licht und Idee. Da wir mit Reflektoren und Ranger doch irgendwie professionell aussahen blieben natürlich auch jede Menge Passanten stehen. Vorsichtshalber wurden Fotos gemacht, denn man weiss ja nie wer da so vor einem steht. Auch machte man uns bereitwillig Platz, denn irgendwie sah das ja alles nach grosser Produktion aus ;-) Ein paar Ergebnisse habe ich mal in einer kleinen Galerie zusammen gefasst.

Der zweite Workshoptag führte uns nach Brooklyn. Es stiessen zwei weitere Teilnehmer dazu, der Rest waren Wiederholungstäter. Aufgewärmt durch den ersten Tag ging es gleich zur Sache, die Leute brannten und entsprechend purzelten die Ideen. Der Blick war etwas geschulter für geeignete Locations und Bildideen. Die Leute kannten sich nun bereits ein bisschen und das Wetter war auch spitzenmäßig. Zudem rüsteten wir etwas auf und setzen öfter den Blitz in Form eines Elinchrom Rager Quadra ein. So wurde der zweite Tag noch mal besser als der erste.

Hinterher hört sich das natürlich immer alles ganz toll und easy an, aber ich muss gestehen, dass mir zu Anfang schon etwas die Muffe ging. Wie sind die Leute drauf? Sind da Meckerköppe dabei? Wie ist der Wissenstand? Verstehen sich alle? Gibt es Probleme mit den Shootings an öffentlichen Orten? Und und und. Die Bedenken waren alle unbegründet, vor allem da mein Gastgeber mir so toll mit der Organisation geholfen hat und weil alle Leute einfach nur gut drauf waren. Ich hoffe der Spaß kommt ein wenig in der grossen Galerie der Making Of Bilder rüber.

Toller Ausklang der New York Woche war ein Treffen auf der Dachterrasse des 230 5th. Dort trafen wir uns noch einmal kurz vor Abreise mit allen Teilnehmern und versoffen 760 $. Hört sich viel an, aber wir waren immerhin 10 Leute und das Bier kostet dort 9 $ ;-) Dafür wird man aber mit einer atemberaubenden Aussicht auf das Empire State Building belohnt. Obendrein hatten wir strahlend blauen Himmel und sassen so bis spät in den Abend. Sobald es kalt wird, laufen dort die Weihnachtsmänner rum. Rote Bademäntel wärmen die Besucher, was schon lustig aussieht, wenn alle damit rum rennen.

Hier noch ein paar Impressionen vom Rooftop Garden.

Alles in allem hat mich New York total geflasht. Am meisten hat mich gefreut, dass alles weitestgehend reibungslos verlaufen ist. OK, sehen wir mal von der Geschichte mit der Speicherkarte ab. Ein paar tolle Bilder konnte ich auch machen. Schaut doch mal das Pärchenshooting mit Jessi & Jan und Britta & Patrick an, oder das Einzelshooting mit Lea. Das alles schreit natürlich nach einer Wiederholung.

Ausblick 2013

2013 möchte ich wieder nach New York und wieder Shootings und Workshops machen. Der Zeitraum wird wohl der gleiche wie 2012, also die Woche um den 1. Mai rum. Ich hatte auch darüber nachgedacht nun eine andere Stadt zu nehmen, gestehe aber, dass ich froh bin den Grundstein in New York gelegt zu haben. Ich kenne mich ein klein wenig aus und habe Kontakte zu ein paar Models. So kann ich mich mehr auf die Workshop-Inhalte und Shootings konzentrieren und vielleicht alles etwas ausbauen. Zudem bietet New York noch soooooo viel mehr, als ich bisher gesehen habe.

Bis jetzt steht noch nichts fest. Wenn Ihr jedoch Lust bekommen habt, egal ob auf Workshop, ein Pärchenshooting, Einzelshooting oder sogar in New York heiraten wollt, dann meldet Euch. Sollte etwas tolles anstehen, so bin ich jetzt noch flexibel mit dem Zeitraum. Für alle, die grundsätzliches Interesse anmelden möchten, habe ich eine Mailingliste erstellt. Hier könnt Ihr Euch eintragen und bekommt dann Infos, sobald es konkret wird.

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Ich freue mich jetzt schon drauf und denke, dass es auch die ein oder andere Neuerung geben wird. Lasst Euch überraschen ;-)

Solmeta Geotagger N3

Es hätte so schön sein können. Pünktlich zu meiner Reise nach New York sollte auch ein Geotagger zum Test eintreffen. Das ging leider etwas schief und so kam das Gerät an, als ich bereits im Flieger sass. Zu schade. Dennoch habe ich den Solmeta Geotagger N3 in den letzten Tagen mal ein wenig ausprobiert.

Ich bin ein grosser Freund von Geokoordinaten in Fotos. Immer mehr Software unterstützt diese Daten, seit Version 4 nun auch Lightroom, wo es sogar ein eigenes Kartenmodul gibt, welches automatisch die Positionen anzeigt, wenn die Daten vorhanden sind.

Bei Landschaftsaufnahmen ist es einfach ein schönes Detail zu wissen wo die Bilder gemacht wurden. In iPhoto kann man sogar Diashows erzeugen, welche die Koordinaten nutzen. Dazu hatte ich mal ein kleines Beispiel erstellt.

Bisher hatte ich mir immer mit einem Geologger und anschliessender Synchronisation geholfen. Erst mit meiner Garmin GPS-Uhr und zuletzt in New York mit der App MotionX GPS, die auf dem iPhone oder iPad mitlief. Das alles funktioniert super. Vor allem die App auf dem iPad hat mich überrascht, da sie in New York fast 10 Stunden am Stück aufgezeichnet hat und danach noch ca. 60% Akku übrig war. Das iPad habe ich eh oft im Rucksack, um die Bilder gleich dort hin zu übertragen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ideal ist das alles nicht. Auch wenn das nachträgliche taggen in Lightroom mittlerweile gut funktioniert, so ist natürlich die Königsklasse die Daten gleich bei der Aufnahme ins Foto zu schreiben. Genau da kommt nun der Solmeta Geotagger N3 ins Spiel. Das Teil sieht aus wie ein kleiner Funkauslöser und wird auf den Blitzschuh gesteckt. Dort wird er lediglich befestigt, bekommt also keinen Strom oder ähnliches darüber. Man kann den Tagger also auch ab nehmen. Vebunden wird er mit einem Kabel, in meinem Fall mit dem 10-poligen Anschluss, den man von den größeren Nikon-Kameras kennt. Natürlich gibt es das Gerät auch für den Anschluss von D7000 und Co.

Ich gestehe, dass ich keine Anleitung gelesen habe und das Teil einfach angeschlossen habe. Kein Problem, denn nach weiger als einer Minute gab die Statusanzeige grünes Licht, was wohl bedeutet, dass ein GPS-Signal vorhanden ist. Kurzer Testschuss und siehe da, alles wie erwartet. Die GPS-Daten kann man nun auch direkt in der Kamera anschauen.

Nikon D4 GPS

Ich setzte das Gerät nun bei einigen Shootings ein und liess es die ganze Zeit einfach mit laufen. Sobald man einen Raum betritt und das GPS-Signal verloren geht, speichert der Solmeta die letzte Position und verwendet diese dann. Das funktioniert ebenfalls, wie ich am alten Elbtunnel ausprobieren konnte.

Zusätzlich hat der N3 einen eingebauten Kompass, so dass auch die Blickrichtung aufgezeichnet wird. Dafür muss natürlich das Gerät in die gleiche Richtung wie die Kamera gucken und daher auch die Befestigung auf dem Blitzschuh. Auch das funktioniert einwandfrei.

Da nun die Buchse für den Fernauslöser belegt ist, besitzt der N3 eine Klinkenbuchse, an die der mitgelieferte Fernauslöser angeschlossen werden kann.

Es ist doch irgendwie schön, wenn einem kaum etwas zu schreiben einfällt, weil das Gerät einfach funktioniert. In diesem Fall ist es so. Aufstecken, einschalten, Glücklich sein. Der Preis von 209,- € ist natürlich deutlich über der Lösung mit einer App und Synchronisation, dafür ist sie aber auch deutlich zuverlässiger und man muss sich eben nicht mehr um die Synchronisation kümmern (Stichwort: Kamerauhrzeit).

Unterm Strich bin ich also sehr zufrieden mit dem Gerät, habe mich dann aber doch gegen einen Kauf entschieden. Der Grund ist ganz einfach: Ich benutze viel zu häufig einen Funkauslöser, welcher auf dem Blitzschuh steckt. Dann nervt der Geotagger und baumelt irgendwo rum. Klar könnte man ihn irgendwie anders befestigen, aber dann ist das mit dem Kompass wieder hinfällig. Letzteres ist mir aber eh nicht ganz so wichtig. Mir geht es lediglich darum den Standort aufzuzeichnen. Der Aha-Effekt bei Hochzeitspaaren, die sich ihre Bilder auf dem iPad anschauen und dann die Orte-Funktion nutzen können ist schon klasse. Dafür muss der Geotagger aber kleiner sein und darf den Blitzschuh nicht belegen. Aus dem Grund werde ich mir wohl als nächste mal den Foolographie Unleashed anschauen.

iPad Geodaten

So langsam entwickle ich feminine Züge, wenn es um Taschen geht. Zwar habe ich noch nicht so viele Fototaschen, wie meine Frau Handtaschen, aber ich hole langsam auf. Bei Fototaschen ist das wie bei Objektiven. Die eine Tasche, die für alles gut ist, gibt es nicht. Ich war immer noch auf der Suche nach einer robusten Schultertasche, die man beim Shooting schnell mal überwerfen und wieder absetzen kann. Nicht gemacht für grosse Wanderschaften, dafür geräumig und eben kein Rucksack, aber auch kein Trolly. Die Heralder 38 von Vanguard ist so eine Schultertasche (Link zu Amazon). Das Material ist aus Nylon und teilweise ein bisschen Neopren, genau richtig für den Ausseneinsatz, wo das Teil auch mal in den Dreck gestellt wird.

Wichtigstes Frage natürlich: Was geht rein? Neben meiner Nikon D4 mit einem Objektiv der Baugrösse eines 85mm f/1.4 passen noch 4-5 weitere Objektive und ein SB-900 rein. Ist natürlich alles abhängig von den Objektivgrössen. Auch ein 70-200 hat der Länge nach problemlos Platz, nur die Stativschelle stört natürlich ein bisschen. Das Innenleben lässt sich mit den bekannten wiederspenstigen Klettteilern individuell verändern. Insgesamt ist die Tasche sehr geräumig, könnte für meinen speziellen Zweck aber ruhig noch ein paar Zentimeter mehr haben.

Zusätzlich gibt es ein Fach für das Macbook, welches auch mit 15″ noch wunderbar rein passt. Gleichgrosse Windows-Laptops dürften ebenfalls passen ;-) Die Notebook-Tasche lässt sich heraus nehmen, so dass man diese auch gleichzeitig als Schutzhülle für sein Notebook verwenden kann. Brauche ich nicht unbedingt, ist aber ganz nett. Vorne, an den Seiten und im Deckeln befinden sich verschiedene kleine Taschen für Zubehör. Die äussere Seitentasche ist aus Neopren und sehr dehnbar, so dass dort auch eine Dose Prosecco zum lockermachen der Mädels vorm Shooting rein passen sollte.

Der Deckel lässt sich auf die Schnelle mit so einem Klick-Schnellverschluss verschliessen. Optional kann man die Kiste aber auch mit dem Reissverschluss komplett zu machen. Sehr geiles Detail: Ein weiterer Reissverschluss in Mitte des Deckels ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Kamera von oben. Das mag ich sehr.

Den gut gepolsterten Schultergurt kann man zusätzlich mit so einem weiteren Gurt sichern, so dass man eine Dreipunktbefestigung hat, was z.B. auf dem Fahrrad hilfreich sein kann.

Ein wiederum sehr gut gelöstes Feature ist der Stativhalter an der Vorderseite der Vanguard Heralder 38. Die Halterung lässt sich komplett verstecken und bei Bedarf heraus holen. Die Befestigung macht einen guten Eindruck und man braucht nicht zu lange um sie zu verschliessen. Hier ist durchaus auch Platz für ein grösseres Stativ, was natürlich den Tragekomfort und das Gewicht negativ beeinflusst. Aber immerhin hat man die Option. Auf der Rückseite befindet sich eine Lasche, welche es ermöglicht die Tasche auf einem Trolley zu befestigen. Das ist wiederum ein wichtiges Detail, das oft fehlt.

Ein kleines Schminktäschchen lag der Heralder auch noch bei. Dort kann Mann diverses Kleinzeug unterbringen, wie z.B. den obligatorischen Puderpinsel, mit dem ich meinen männlichen Protagonisten so gerne durchs Gesicht wuschel. Pudern dauert nun mal nur wenige Sekunden, retuschieren hingegen Stunden. Aber auch langweiliges Zeug, wie Filter, Fernauslöser, Stativplatten oder IKEA-Schlüssel lassen sich in dem Täschchen unterbringen.

Alles in allem bin ich sehr angetan von der Vanguard Heralder 38. Der Strassenpreis liegt bei rund 150,- €, was absolut ok ist für diese Tasche. Ich muss gestehen, dass ich Vanguard lange Zeit gar nicht auf dem Schirm hatte, sie dann erst für einen Billighersteller hielt und nun aber nach verschiedenen Tests eine komplett andere Meinung von diesem Hersteller habe. Ich finde Vanguard hat echt tolle Produkte, die vor allem durch einen akzeptablen Preis und praktische Features glänzen. Der Skyborne 51 hatte mich ja auch bereits positiv überrascht. Der Taschenmarkt ist wirklich sehr gross, die ideale Fototasche zu finden ist nahezu unmöglich und die Frage nach der besten Tasche lässt sich wohl nicht beantworten. Die Heralder 38 kann ich Euch jedoch empfehlen. Beide Taschendaumen hoch.

     

Ich brannte mir unter den Nägeln und so orderte ich bei Nikon zwei Testgeräte der 1.8er Festbrennweiten. Leider einen Tag zu spät für meinen New York Trip kam das Nikon 85 mm f/1.8 G und das Nikon 50 mm f/1.8 G bei mir an.

 

Ich selbst besitze bereits die beiden Brennweiten in der 1.4er Variante. Dem 85 mm f/1.4 G bescheinige ich absolut atemberaubende Leistung, das 50 mm f/1.4 hingegen ist meiner Meinung nach nicht das schwächste Glied in der Kette der 1.4er Festbrennweiten. Preislich liegen schon kleine Welten zwischen den jeweiligen Objektiven. Beim 85er sind es ca. 900,- €, beim 50er ca. 100,- €. Rein von der Lichtstärke ist der Unterschied eher gering, gerade mal 2/3 Blendenstufen beträgt die Differenz. Da stellt sich doch die Frage: Lohnt es die 1,4er zu kaufen?

Wie so oft fotografiere ich keine Testcharts ab, sondern nehme die Objektive einfach mit zu Shootings, um zu sehen wie die Ergebnisse werden. Leider sieht das 50/1.8 dem 50/1.4 so ähnlich, dass ich beim Testshooting versehentlich das 1.4er eingepackt habe. Argghhh, ich Honk. Nun gut, dann halt erst mal nur das 85 mm f/1.8. Ich will Euch hier einfach einige Ergebnisse aus dem Shooting mit Sina zeigen. Natürlich fertig bearbeitet, da für mich nur das Endergebnis zählt. Ich weiss, dass einige da anders denken, aber wenn ich etwas in Lightroom korrigieren kann, ist das meistens ok. Objektivkorrektur ist da ein gutes Beispiel.

       

Zur Beurteilung der Schärfe habe ich hier noch einen 100% Ausschnitt, der bei Blende 2.0 aufgenommen und nicht nachgeschärft wurde.

Dazu muss ich sagen, dass ich das 1.8er nicht an der D4 justiert habe, was beim 1.4er richtig etwas gebracht hatte. Unter diesen Umständen sag ich mal: Jo, ist gekauft ;-) Für ein unbearbeitetes RAW ist das ganz anständig.

Nachgeschärft sieht das dann so aus:

Schärfe ist für mich eines der wichtigsten Kriterien. Die passt hier absolut. Geht man auf f/2.8 dann wird sie noch mal besser. Was will ich also mehr? Der Autofokus ist ebenfalls ziemlich schnittig und treffsicher. Interessant wäre noch mal ein direkter Vergleich des Bokehs zwischen dem 1.4er und dem 1.8er, aber dazu bin ich leider nicht gekommen. Im Praxistest beim Shooting hat sich das 85 mm f/1.8 G jedoch super geschlagen und ich finde die Ergebnisse sehen nicht nach 900 € gespart aus. Demnach fällt es mir auch schwer den Mehrpreis zum 1.4er mit gutem Gewissen zu rechtfertigen. Vielleicht ist der AF einen winzigen Tacken schneller. Die Schärfe beim 1.4 ist bereits bei f/1.4 überragend, so dass einem die Kinnlade runter fällt. Aber rechtfertigt das den Preisunterschied? Jein, denn jeder hat hier andere Ansprüche. Mir würde das 1.8 jedenfalls absolut ausreichen, zumal es auch noch kleiner und leichter ist. Von daher also eine absolute Kaufempfehlung für die kleine Portraitscherbe.

Kommen wir mal zum Nikon 50 mm f/1.8 G, welches ich ja leider beim Shooting vergessen hatte. Nun gut, immerhin habe ich mal noch eine Aufnahme von Schantalle bei f/1.8 gemacht, um zumindest die Schärfe zu beurteilen. Hier das Foto und der Crop.

 

Das Foto wurde wieder nicht nachgeschärft. Zum Vergleich auch noch mal das 1.4er, ebenfalls bei f/1.8

 

Also ich muss gestehen, dass ich mich schwer damit tue einen signifikanten Unterschied festzustellen. Rein von der Abbildungsleistung würde ich die beiden Objektive mal als gleichwertig bezeichnen, lediglich 2/3 Blenden mehr Lichtstärke lassen beim 1.4 die Nase vorne sein.

Eine ganz lange Nase zieht das 1.8er aber, wenn es um den Autofokus geht. Dieser ist deutlich schneller im Vergleich mit dem 1.4er. Das merkt man sofort, wenn man fokussiert. Ich habe beide Linsen im direkten Vergleich gehabt und finde den Unterschied schon erschreckend. Das 1.4 ist ja nicht unbedingt bekannt für den schnellsten Autofokus, aber nach dem Vergleich frage ich mich ehrlich gesagt wann ein Nachfolger des 1.4 kommt, bzw. es vom Markt verschwindet.

Bedenkt man, dass das 50 mm f/1.8 G rund 100,- € günstiger ist, einen schnelleren Autofokus hat und von der Abbildungsleistung dem 1.4er ebenbürtig ist, dann komme ich zu dem Schluss, dass ich mein 1.4er dringend verkaufen muss. Spätestens nach diesem Artikel dürfte es aber schwer sein einen Käufer zu finden. OK, so schlecht ist es nicht. Das 1.4er G hat mir gute Dienste geleistet und ist ein meiner Lieblingsscherben, nur den direkten Vergleich verliert es.

Das Fazit fällt also sehr positiv für alle Sparfüchse aus. Beide Objektive, sowohl das 85/1.8 als auch das 50/1.8 kann man mit gaaaaanz ruhigem Gewissen kaufen. Tolle Schärfe, schneller Autofokus und noch nen Euro gespart.

Momentan hört man an vielen Stellen, dass es Probleme gibt mit der D4 und der D800. Der werte Kollege hat sie sogar schon bildlich in die Tonne geschmissen, aber auch schon wieder raus geholt. Nun bekomme ich täglich Emails von Käufern beider Kameras, die mich fragen ob ich die gleichen Probleme habe und was man tun kann.

Ich habe seit dem ersten Tag eine D4 im Einsatz und bin so überaus glücklich mit dem Gerät, dass ich nahezu verliebt bin. Ich habe absolut Null Probleme damit. Eine eigene D800 besitze ich momentan noch nicht, sondern hatte immer nur Test- und Leihgeräte im Einsatz. Mit denen hatte ich auch keine Probleme und konnte auch wunderbar aus der Hand knackscharfe Bilder produzieren. Eingefroren ist mir noch keine Kamera.

Ob nun die Probleme technischer Natur sind oder Bedienerfehler kann ich nicht sagen. Bei dem Stilpiraten schliesse ich Anwenderfehler mal aus, wobei ich mir trotzdem gut vorstellen kann, dass im Eifer des Hochzeitsgefechtes sich Schlampigkeiten einschleichen, welche die D800 weniger verzeiht. Ich nehme mal an, dass es einfach technische Probleme gibt, die mit Sicherheit bei Nikon bekannt sind und an denen gearbeitet wird. Allerdings werden die einen Teufel tun und zu früh mit Informationen rausrücken, damit sie anschliessend nicht wieder zurück rudern müssen. Erst wenn es eine handfeste Lösung gibt, werden wir etwas hören.

Nun ist es auch so, dass wenige unzufriedene User natürlich viel lauter trommeln als viele zufriedene. Aus dem Grund will ich hier einfach mal betonen, dass ich absolut zufrieden mit meiner D4 bin und auch an den D800 (zwei an der Zahl) nichts auszusetzen hatte. Leute, lasst Euch nicht verrückt machen. Es sind geile Geräte, aber die komplexe Technik birgt nun mal auch die Gefahr, dass Fehler passieren. Ist bei Autos und Software noch viel schlimmer. Als früher Käufer geht man nun mal ein Risiko ein. Aus gutem Grund empfiehlt man ja auch jedem Profi nicht gleich auf jedes neue Pferd aufzuspringen, um die tägliche Arbeit nicht zu gefährden. Ob das nun so richtig ist und ob es Schlampereien in der QS gibt, soll jeder selbst für sich entscheiden.

Ich würde liebend gerne jedem helfen, der ein Problem mit seiner D4 oder D800 hat, kann es jedoch nicht, da ich die Fehler nicht nachvollziehen kann und ehrlich gesagt auch nicht der Nikon-Support bin. Hätte ich die Probleme, würde ich sicherlich darüber schreiben. Ich will damit Nikon nicht in Schutz nehmen und auch die Probleme nicht runter spielen, nur kann ich eben nicht helfen.

Also wartet einfach mal ein bisschen ab. Ich bin mir sicher, dass sich die Probleme in Luft auflösen. Um auch mal ein Gefühl dafür zu bekommen wieviele denn betroffen sind, würde es mich freuen, wenn Ihr einfach auch mal in die Kommentare schreibt, ob Ihr zufrieden seid oder Probleme habt. Besonders die zufriedenen Kunden melden sich ja viel zu selten zu Wort.

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Triggertrap finde ich sehr cool. Wenn ich es richtig sehe kostet die Kombination aus App, Dongle und Kabel nur insgesamt $30, was ich für das Teil sehr fair finde.

Ich habe mich mal wieder hinreissen lassen einen Fotobuch-Anbieter auszuprobieren. Es handelt sich um Cinebook.

Anbieter gibt es ja wie Sand am Meer und fast täglich flattern irgendwelche Gutscheine in mein Postfach. Die meisten Anbieter machen auch wirklich schöne Bücher, scheitern jedoch bereits bei einer für mich wichtigen Grunddisziplin: Software und Usability. Das Mass aller Dinge ist für mich iPhoto. Damit kann ich innerhalb von 30 Minuten ein tolles Fotobuch erstellen. Wenn man wöchentlich Bücher erstellt ist das ein ernster Faktor.

Cinebook liefert einen eigenen Client, sowohl für Mac als auch Windows. Die Software macht einen guten Eindruck. Es werden ein paar Layouts mitgeliefert und bei Bedarf kann man eigene erstellen und abspeichern. Beim ersten mal dauert es etwas länger, da natürlich nie ein passendes Layout für die benötigte Zahl an Hoch- und Querformaten zur Verfügung steht. Hat man das erste Buch fertig und speichert die eigenen Vorlagen fleissig ab, geht es beim zweiten aber bereits deutlich besser.

Im Vergleich zu iPhoto fällt mir auf, dass iPhoto eine bessere automatische Befüllung vornimmt. Cinebook ist dafür deutlich flexibler wenn es um individuelle Platzierung geht. Man kann jede Bildzelle ganz beliebig zurecht zuppeln, bis an den Seitenrand oder auch über den Falz in der Mitte. Natürlich stehen auch diverse Möglichkeiten für Beschriftungen und Hintergründe zur Verfügung. Wer mag kann auch gerne ein Bild wiederum als Hintergrundbild nehmen.

Auch wenn die Cinebook-Software vom Komfort noch nicht ganz an iPhoto heran kommt, so ist sie meiner Meinung nach doch schon so komfortabel, dass man sie nicht scheuen muss. Etwas einreiten muss man jeden neuen Gaul. Ich empfehle einfach mal die Software auf der Webseite herunter zu laden und damit zu spielen.

Demnächst soll übrigens auch ein PDF-Upload für komplett eigene Layouts zur Verfügung stehen.

Ich bestellte insgesamt zwei Cinebooks. Zuerst eins im Format 28 x 19 cm mit der Echtfotopapier-Oberfläche. Die Abwicklung war Einsplusmitsternchen. Superschnell und ständig bekommt man eine Statusmail. WOW, war der erste Gedanke als ich das Paket auspackte. Das Cinebook ist in einem sehr edlen schwarzen Karton verpackt, der auf einer Seite mit einem Magnetverschluss geschlossen wird. Das Buch selbst befindet sich in einem Schaumstoffbett und mit Hilfe eines Filmstreifens kann man das Buch dann entnehmen. Sehr edle Verpackung und bestens geeignet für meine Zwecke.

Etwas enttäuscht war ich dann jedoch vom Buch. Ich bin die iPhoto-Bücher gewohnt und dieses hier war etwas kleiner. Ich hielt also irgendwie weniger in der Hand. Aber ok, es gibt ja noch andere Formate. Auch das Cover in dem Echtfotopapier konnte nicht so richtig überzeugen. Zwar ist der Druck darauf klar und brilliant, das Buch erinnert damit aber doch eher an das Massenprodukt aus der Drogerie. Da ist so ein Papierumschlag wie beim Apple-Buch doch wesentlich schöner. Absolut umwerfend sind dafür die inneren Werte. Das Papier hat eine super Qualität, der Druck ist absolut top und die Bindung macht ebenfalls einen soliden Eindruck. Letztere ist so gestaltet, dass man das Buch auch komplett aufgeklappt hinlegen kann. Toll.

Nicht so prickelnd wiederum ist, dass die erste und letzte Seite, also quasi das Cover von innen bedruckt waren. Das sieht nicht so toll aus, da hier das Papier mit dem Cover verklebt ist. Die Seiten sollte man lieber frei lassen. Ich würde mir dafür eine Warnmeldung der Software wünschen.

Cinebook

Ich war also hin und her gerissen. Ein größeres Format mit der anderen Oberfläche musste her. Da ich gerade die Hochzeit eines Hamburger Fotofreundes fertig hatte, sollte das der ultimative Test sein. Wenn das Buch anschliessend dem kritischen Blick des Kollegen stand hält, wäre das ein Ritterschlag. Also wurde ein Cinebook in 42 x 28 cm mit der Softskin-Oberfläche geordert. 40 Seiten + Cover würden rund 120,- € kosten. Viel Geld, aber dafür auch ein riesiges Buch.

Fotobuch Hochzeit

Ich sass in New York als das Cinebook ankam. “Da ist ein Fotobuch angekommen. Das ist mal richtig geil” lautete die SMS meiner Frau. Das soll schon mal was heissen. In der Tat hielt ich nach meiner Rückkehr ein ganz anderes Produkt in der Hand. Die Softskin-Oberfläche fühlt sich toll an. Nun hatte ich ein paar Seiten mehr und ein deutlich grösseres Format. Imposant, dazu die excellente Druckqualität im Inneren des Buchs. Ich Honk hatte natürlich wieder die Cover-Rückseiten bedruckt. Arghhh.

Was würde der Fotofreund dazu sagen?

Er hat es abgenickt und ich konnte ihm ein Lächeln entlocken. Hey, das von einem Norddeutschen ist der Olymp des Lobs. Gleich zweimal hintereinander haben sich die beiden das Buch angeschaut. Puhh, alles richtig gemacht. Aber lest selbst nach.

 

Ich kann also mit ruhigem Gewissen eine Empfehlung für Cinebook aussprechen. Die Software geht in Ordnung, wenn auch nicht ganz so schnell wie iPhoto, doch immerhin frustfrei. Softskin-Oberfläche ist ein Kracher, die Echtfoto hingegen mag ich nicht so sehr. Zur Auswahl stehen 4 Formate, wobei mich noch einmal das Lookbook interessieren würde, um ein kleines Portfolio-Buch zu basteln. Vieles ist bei mir ja doch hochkant.

Cinebooks sind nicht billig, dafür aber alleine schon von der Verpackung her sehr edel, was mir sehr wichtig ist. Es gibt bestimmt günstigere Fotobücher, aber hier passt das Gesamtpaket doch sehr gut. Die Preise sind dafür immer noch im bezahlbaren Segment und heben nicht komplett zum Mond ab. Ich denke nun ernsthaft darüber nach die Cinebooks als Ergänzung zu den Apple-Büchern anzubieten.

Ich will Euch von einem kleinen Missgeschick erzählen, das mir in New York wiederfahren ist.

Anfangen möchte ich aber damit, dass ich mit meinem Gastgeber zu Beginn eine kleine Diskussion darüber hatte ob man bereits in der Kamera alles bestmöglich einstellen soll. Weissabgleich z.B. ist bei RAW gar kein Thema, lässt sich verlustfrei später korrigieren. Auch die Belichtung ist im Bereich von 1-2 Blendenstufen recht gutmütig, was viele auch zu der Äusserung hinreissen lässt “Kann man ja in Lightroom retten”. Genau dieser Spruch ist zwar bis zu einem gewissen Punkt richtig, aber sollte doch wohl nicht da Ziel sein.

Zurück zur Geschichte. Wir zogen an einem wunderbaren sonnigen Abend los nach Brooklyn um dort ein Shooting zu machen. Sven begleitete mich und neben seiner stupiden Arbeit als Assi schoss er nebenher ein paar Fotos von mir bei der Arbeit. Ich mag solche Making-Of’s sehr gerne und bin immer dankbar, wenn ich welche bekomme. Ungefähr bei der Hälfte des Shootings stellte Sven fest, dass er keine Speicherkarte in seiner Kamera hat. Hahaha, dumm genug. Ich lache mich natürlich schlapp und verhöhne ihn. So etwas passiert, wenn die Kamera auf Demo-Modus ist. Den gibt es, damit man auch mal mit der Kamera rumspielen kann, ohne eine Speicherkarte drin zu haben. Praktisch für die grossen Elektronikläden. Ich habe diesen Demomodus deaktiviert und so löst die Kamera gar nicht erst aus.

Sven hatte keine Ersatzkarte dabei und ich hatte nur die beiden, die in meiner D4 steckten. Also trat ich ihm die CF aus meiner Kamera ab. Das war der fatale Fehler an diesem Tag. Mein Schätzchen war so eingestellt, dass auf der XQD-Karte die RAW’s und auf der CF die JPG’s landen. Ich ging davon aus, dass nach entfernen der CF-Karte weiterhin die RAW’s auf die erste Karte geschrieben werden.

PUSTEKUCHEN!!!

Von nun an schrieb die Kamera munter JPG’s auf die erste Karte, was ich natürlich erst zu Hause merkte. Nachdem ich einmal wie Rumpelstilzchen durch die Wohnung gehüpft war und kurz davor war irgendwas in unserer temporären Brooklyn-WG kaputt zu schlagen, beschäftigte ich mich mit dem was da war. JPG-Dateien, immerhin in voller Auflösung und verdammt gut. Was ich da vor mir hatte musste nicht mehr grossartig bearbeitet werden. Hier und da mal ein bisschen Crop, ein wenig am Kontrast und der Sättigung drehen. Das verkraftet so ein JPG auch noch problemlos, wenn man es nicht übertreibt. Was die D4 an JPG produziert ist wirklich brutal gut.

Die Freude über die tollen Fotos kehrte zurück und natürlich musste ich Sven gleich eine Grundsatzrede zur Lage der Nation darüber halten wie gut es doch ist, dass ich versuche gleich in der Kamera das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. So konnte der Honk dann doch noch eine Runde auf dicke Hose machen.

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In New York hatte ich bei den Workshops und Shootings immer das iPad dabei. Der W-Lan Adapter WT-5 funkte die Bilder direkt an die App Shuttersnitch, so dass wir im Workshop die Bilder gleich in gross anschauen konnten. Beim Shooting war das iPad im Rucksack und wir konnten dann schon mal bei einem Starbucks-Käffchen die Ergebnisse anschauen. Dafür habe ich neben RAW auch JPG aufgenommen. Im Workshop die kleinsten, damit es schnell geht. Beim Shooting habe ich die grossen genommen, da das iPad eh im Rucksack mit dudelte.

So teuer dieser ganze Scheiß ist, so geil ist er aber auch. Outdoor beim Workshop mal eben das iPad rumreichen und beim Shooting direkt Bilder in gross gucken. Toller Wow-Faktor. Allerdings war dann nach einem Tag auch der Akku der D4 alle. Früher hätte ich das wohl nicht gemacht, weil ich meinen JPGs nicht getraut hätte, aber mittlerweile sind die verdammt nah am Endergebnis. Alternativ lässt sich das natürlich auch mit einer Eye-Fi Larte lösen, was deutlich günstiger ist. Gibt es nur nicht für die D4 ;-(

Nebenbei habe ich auf dem iPad übrigens noch eine Geotagger Software (Motion X) mitlaufen lassen, um die Koordinaten aufzuzeichnen. Das ging super. Nach 9 Stunden Aufzeichnung und Shuttersnitch hatte das iPad noch immer 50% Akku. Ausserdem war es schön warm am Rücken ;-)

Nachdem der Sling-Rucksack keine gute Idee war, wollte ich das nur mal als mein persönliches technisches Aha-Erlebnis schildern.

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Vor meinem Trip nach New York testete ich den Incase DSLR Pro Sling Rucksack. Ein feines Teil und Raumwunder. Soooo stolz war ich, als ich mein komplettes Handgepäck in diesem handlichen Rucksack verstaut hatte. D4 + 5 Objektive und SB-900, klasse.

Nun wohnte ich aber in Brooklyn und meistens fuhren wir morgens rein nach Manhattan und abends irgendwann zurück. D.h. wir hatten immer unsere Ausrüstung dabei. Nach dem ersten Tag war klar: Die Sling-Geschichte ist keine gute Idee gewesen. Noch immer war ich fasziniert von der Kompaktheit des Rucksacks, aber wenn man so doof ist und ihn nur mit schwerem Zeug voll packt, dann ist die Sling-Variante nicht unbedingt die beste Wahl für Tagesmärsche.

Fazit: Weiterhin toller Rucksack, aber bei voller Beladung nicht für die Wanderschaft geeignet. Dafür sollte man ein ordentliches Tragegeschirr haben.

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