Juhu, fertig. Die Einsteiger-People-Fotografie-Videostrecke mit Akvile Jurksa

Am 24. Juli 2014 von Paddy veröffentlicht

aki_paddyDie grösste Herausforderung bei einem Videoprojekt ist es, dieses auch zum Ende zu bringen. Daher freuen wir uns tierisch, dass es nun nach Monaten endlich soweit ist. Gedreht hatten wir schon im März, aber bis dann endlich der Schnitt und die Korrekturen durch waren verging doch noch einiges an Zeit.

Nun sind wir aber schon ein bisschen stolz Euch die neue Videostrecke präsentieren zu dürfen. Die Idee entstand, als ich mitbekam, dass meine Freundin und Model Akvile Jurksa ebenfalls an der Fotografie Gefallen findet. Ich fragte sie, ob sie nicht Lust hätte ein Einzelcoaching mit mir als Videostrecke aufzunehmen, in dem ich ihr die Grundlagen der Fotografie erkläre und sie im Gegenzug den Zuschauern etwas zum Posing und Kommunikation aus Sicht eines Models erzählt. Dabei heraus gekommen ist ein Tutorial mit einer Laufzeit von sechs Stunden.

Wir hoffen, dass das Video nicht zu lang ist, aber wir wollten es weitestgehend authentisch halten und so sind auch fast alle Kapitel in einem Rutsch entstanden. Ihr könnt uns also nahezu in Echtzeit über die Schulter schauen. Lediglich bei den Shootings mussten wir etwas kürzen, damit es nicht zu langweilig wird.

Die Videostrecke soll eine Einführung in die Menschen-/Portraitfotografie sein. Wir beginnen bei den Kamerabasics und besprechen viel Technik, bevor es dann zu Themen wie Licht, Posing, Bildschnitt, Kommunikation oder Hintergründe geht. Zielgruppe sind daher eher Anfänger. Die meisten Grundlagen kann man für jede Art von Fotografie gebrauchen, aber wir orientieren uns immer an der Peoplefotografie, da das auch genau das ist, was Aki interessiert. Insgesamt sind es 24 Kapitel geworden.

Aber schaut doch einfach den Trailer an und werft einen Blick in das Kapitelverzeichnis im Shop. Dort könnt Ihr das Video auch kaufen. Zum Start gibt es einen kleinen Einführungsrabatt, der bis zum 31.07.2014 gilt.

Gegenüber den anderen Tutorials haben wir dieses mal den Download in die Einzelkapitel aufgeteilt. Es gibt doch viele Leute mit langsamen Leitungen, die sich freuen, wenn sie nicht gleich 6 GB in einem Rutsch runterladen müssen. Bitte verzeiht, dass Ihr dafür etwas öfter klicken müsst.

Ein ganz grosses und fettes Dankeschön geht an das Team. Alleine lässt sich so ein Projekt nicht stemmen. Daher präsentiere ich Euch hier auch schon den Abspann unserer Videoreihe. Das Beste kommt eben am Schluß ;-)

ganzer Artikelkeine Kommentare

Veröffentlicht in: Film nach oben

H3-3D Gimbal Testflug

Am 13. Juli 2014 von Paddy veröffentlicht

Vor wenigen Wochen habe ich meine Phantom 2 Drohne gecrasht. So richtig, aus 3 m Höhe Kopfüber nach unten gesaust ist sie. Glücklicherweise ist der Drohne selbst nichts passiert, was ich schon bemerkenswert finde. Nihct mal ein Propeller war kaputt. Allerdings hat es den Gimbal erwischt, der war danach voll im Eimer. Autsch. Nun gut, also einen neuen bestellt, die neue Version H3-3D, welche eine Achse mehr stabilisiert, als die alte 2D-Version. Leider passte der Gimbal nicht an meine Drohne, bzw. musste ich etwas basteln.

gimbal-loch

Damit der eine Moto nicht unter dem Gehäuse der Drohne schleift, musste an der Stelle ein Loch reingefräst werden. Das geht mit einem Dremel ganz gut, da die Befestigung des Gimbals als Schablone dient. Glücklicherweise hatte ich Hilfe von Florian. Alles in allem war das kein grosses Ding, aber man braucht halt doch erst mal das Werkzeug.

Heute habe ich dann mal ein kleines Minivideo gemacht in dem Ihr die Drohne selbst seht und das Bild, das die GoPro aufnimmt. Da sieht man sehr schön, was diese Teile heutzutage in Sachen Bildstabilisierung leisten. Da man für Filmaufnahmen wohl selten wie ein Irrer hin und her heizt, ist im echten Anwendungsfall das Bild noch stabiler und muss nicht einmal grossartig nachjustiert werden. Schon cool.

ganzer ArtikelKommentare (4)

Veröffentlicht in: Gadgets nach oben

Das Paddy und Das Maddin – Staffel 2 – Folge 12

Am 7. Juli 2014 von Paddy veröffentlicht

DAS PADDY UND DAS MADDIN

Wir sind bei Folge 12 angekommen und in dieser Folge geht es um die Panasonic GH4 (Blogpost von Maddin und Blogpost von Paddy), den Metabones Speedbooster und die Frage ob ein stationärer Rechner oder ein Laptop besser für die Bildbearbeitung ist.

Sponsor dieser Folge ist Foto-Morgen, die uns immer mit unseren Yongnuo-Blitz-Lieblingen versorgen.

Besucht uns auch in unserer Facebook-Gruppe, wo Ihr eingeladen seid Fragen zur Sendung zu stellen.

Nicht vergessen: Das Staffelfinale am 11.10.2014 in Köln.

Nicht vergessen dürfen wir natürlich die Credits für unseren Song:

Lyrics by: Edgar Wallis soundcloud.com/edgarwallis
Music produced by: Dienst&Schulter soundcloud.com/dienst
Vocal production by: DJ Burnt soundcloud.com/dj-burnt

Tschüs

Das Paddy und Das Maddin

Play

ganzer ArtikelKommentare (5)

Veröffentlicht in: Das Paddy und Das Maddin nach oben

360° Little Planet aus der Luft

Am 7. Juli 2014 von Paddy veröffentlicht

Little Planet Panorama

Eigentlich wollte ich nur ein paar Luftaufnahmen machen, aber dann musste ich doch endlich mal ein Little Planet aus der Luft probieren. Im Grunde ist das für jeden Panoramakundigen nichts besonderes, das Ergebnis dafür umso beeindruckender. Ich flog die Drohne einfach gerade nach oben und liess sie dann auf der Stelle schweben. Da ich das Bild im Fotomodus nicht per FPV kontrollieren kann, musste ich die Ausrichtung schätzen. Die GoPro ist so eingestellt, dass sie alle 0,5 Sek. ein Bild macht. Die Kamera zeigte nach unten, so dass das Bodenbild bereits im Kasten war. Nun kippte ich die Kamera ungefähr im 45° Winkel und drehte die Drohne langsam um die eigene Achse. Das sollten deutlich mehr Bilder werden, als eigentlich benötigt. Letztendlich habe ich mir 6 Bilder ausgesucht, die mehr als genug Überlappung haben. Diese schmiss ich einfach in PTGui und liess alles automatisch ausrichten. PTGui kommt damit super zurecht, aber das Motiv war auch keine grosse Herausforderung für die Software. Fertig, das war es schon. Aus der Höhe muss man sich um den Nodalpunkt keine Gedanken. Wenn die Drohne durch den Wind etwas driftet ist das auch nicht weiter dramatisch. Mir fehlt an den Rändern nur etwas Himmel, der mit Photoshop eingefügt wurde. Dafür hätte ich noch eine Rutsche Bilder mit 90° Ausrichtung der Kamera machen müssen.

Wow, ich bin selbst überrascht über das Ergebnis. Das ist irgendwie schon ziemlich cool. Das könnte ein neues Zeitvertreib werden ;-)

Momentan arbeite ich auch an einem kompletten Panoramavideotutorial, wo ich noch einmal im Detail zeige, wie ich Panoramen mache. Bis dahin könnt Ihr aber auch etwas auf meiner Panoramaseite stöbern. Da gibt es viele Infos zum Thema.

PTGui Pro

ganzer ArtikelKommentare (9)

Veröffentlicht in: Panoramafotografie nach oben

Profi oder doch nur Amateur?

Am 30. Juni 2014 von Paddy veröffentlicht

paddy_75mm

Immer mal wieder stolpere ich über eine Diskussion zum Thema Profi vs. Hobbyfotograf, bzw. Amateur. Dabei schwingt unweigerlich auch eine Diskussion über das jeweilige Können des Fotografen mit. Dem Hobbyfotografen stellt man gerne das kleine Wörtchen “nur” voran und degradiert ihn damit. Er ist ja nur Hobbyfotograf. Dem Profi wiederum wird generell unterstellt, dass er ein gewisses, vermeintlich hohes, Niveau bei der Fotografie an den Tag legt.

Der Hobbyfotograf stellt sich auch mal unter den Scheffel und macht sich klein. Da kommen dann so Äusserungen wie “Equipment xyz ist nichts für mich, bin ja nur Hobbyfotograf”. Dabei ist es löblich, dass ein Hobbyist sich nicht aufblasen möchte und seien Platz in der Rangordnung unter dem Profi einnimmt. Wie kann man sich auch nur anmassen sich mit einem richtigen echten Profi auf eine Stufe zu stellen. Bescheidenheit ehrt. Nüchtern betrachtet ist das aber alles Bullshit.

Ich habe meine fotografische Karriere Anfang der 90er Jahre als reines Hobby mit einem Schwarz/Weiss-Selbstentwickel-Dunkelkammer-Munkelkurs begonnen. Jahrelang war die Fotografie ein Hobby, welches ich zugegebenermassen exzessiv betrieben habe. Als ich mich entschied mein Hobby zum Beruf zu machen, musste ich mir ein neues Hobby suchen. Der Schritt in die Selbstständigkeit als Fotograf hat zunächst nichts an meinen Fotos geändert. Dafür musste ich plötzlich darüber nachdenken, wo ich Jobs her bekomme. Manche Jobs würde man als Hobbyfotograf mit der Kneifzange nicht anfassen, aber sobald man eine Familie ernähren muss, sieht das evtl. schon anders aus. Gelegentlich hatte ich mir als Hobbyfotograf ein Zubrot mit kleinen Gefälligkeiten im Freundeskreis verdient. Nun musste ich richtig hart rechnen. Von € 100,- bleiben oft nicht viel übrig, wenn man Finanzamt, Versicherungen und Vermieter bedient hat. Am Ende hat das schon sehr gut funktioniert mit der Selbstständigkeit, ich will mich nicht beklagen, aber hat es was an meinen Fotos geändert? Wenig.

Als Hobbyfotograf habe ich mich mit einer neuen Kamera belohnt. Wenn ich das neue Gerät in den Händen hielt, dann hatte ich es mir zuvor verdient. Es war eine Belohnung an mich selbst für die tagtägliche Arbeit. Ob ich das Ding brauchte? Mir doch egal, ich konnte es mir leisten, scheiss drauf. Das war ein gutes Gefühl. Ich musste keine Bilder abliefern und konnte einfach so drauf los knipsen. Ob dabei was heraus kommt? Auch egal, es ist Hobby. So ein Hobby hat jedoch den Nebeneffekt, dass man sehr viel Freizeit damit verbringt alles in sich aufzusaugen. Man kauft Zeitschriften, liest Foren, schaut Tutorials, besucht Workshops. Jede freie Minute verbringt man mit seinem Hobby. Man muss sich auch nicht auf ein Thema festlegen. Landschaften, Menschen, Makro? Egal, Hauptsache ich kann fotografieren. Man inhaliert das Wissen und plötzlich kommt jemand vorbei und sagt sowas wie: “Wow, dass ist aber professionell”.

Ob Du Profi oder Amateur bist sagt letztendlich nichts über Deine Fotos aus. Der Amateur ist eher ein Liebhaber, hat keine kommerziellen Ziele. Das wiederum macht ihn unbefangen und frei. Er muss nicht auf Effizienz achten. Viel Enthusiasmus führt ihn unweigerlich zu hervorragenden Ergebnissen. Der Profi hat sich seine Ausrüstung nicht verdient, er braucht sie, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen und sich evtl. ein Hobby leisten zu können. Da stellst sich schon eher die Frage was man denn wirklich braucht. Gebe ich € 1.000,- aus, so muss ich die erst wieder einnehmen, bevor etwas für mich übrig bleibt. Zeit zum Lesen von Foren oder Zeitschriften? Oft nicht vorhanden.

Hin und wieder erlebt man es auch, dass jemand seine Kompetenz mit einem Zusatz wie “ich mache das beruflich” unterstreichen möchte. Aber habt Ihr mal einen Berufsfotografen und einen Hobbyfotografen um einen Rat gefragt? Ohne alle über einen Kamm scheren zu wollen, behaupte ich, dass der Hobbyfotograf viel auskunftsfreudiger ist und gerne seine Zeit opfert, um Euch weiterzuhelfen. Hey, es geht um sein Hobby, seine Leidenschaft, da redet er gerne drüber. Der Profi wiederum hüllt sich in Verschwiegenheit, da er vermeintlich Gefahr läuft sein wertvolles Profiwissen zu verraten.

Ich möchte nicht verschweigen, dass zwischen Profis und Amateuren durchaus Konfliktpotential besteht, wenn es ums Geld geht. Nie war es einfacher sich ein paar Euros als Fotograf nebenher zu verdienen. Hier mal ein Hunni, da mal ein paar mehr. Wer fragt schon bei Hochzeiten im Freundeskreis nach einer Rechnung? Montags geht es ab in den Laden und man kauft sich ein neues Spielzeug. Das ist geil. Wo der Hobbyfotograf sich evtl. klein gemacht hat und eine Hochzeit für ein paar hundert Euro anbietet, weil er ja nur Amateur ist, fängt der Profi an wie Rumpelstielzchen um das Feuer zu hüpfen. Für ein paar hundert Euro kann man Hochzeiten nicht anbieten, wenn man davon leben muss. Der Amateur macht also in den Augen des Profis den Markt kaputt. Zu dem Thema habe ich eine etwas differenziertere Meinung, die ich jetzt nicht breit treten möchte. Aber das Potential für Reibereien zwischen Profi und Amateur ist durchaus vorhanden.

Als ich mich als Fotograf selbstständig machte, musste ich mir ein neues Hobby suchen. Das neue Hobby heisst Fotografie. Die Fotografie ist so vielfältig, dass man sich dort austoben kann. Ich verdiene mein Geld fast ausschliesslich mit der Fotografie von Menschen. Ich liebe es aber unbekümmert durch die Weltgeschichte zu knipsen. Da tobe ich mich dann auch mal an Bäumchen, Blümchen und Bergen aus. Die Ergebnisse sind oft nicht überragend, aber was soll’s, es ist mein Hobby, ich habe es mir verdient.

Ich möchte mit diesem kurzen Blogbeitrag dazu ermutigen das Wörtchen “nur” vor dem Hobbyfotografen zu streichen. Es ist ein grosses Glück, wenn man es sich leisten kann die Fotografie als Hobby zu betreiben. Die Ergebnisse aus dem Amateurlager sind oft sogar deutlich besser als die vieler Profis. Nur muss der Profi seinen Scheiss noch irgendwie verkaufen, während der Hobbyfotograf sein Bild einfach an die Wand hängt ;-) Seid stolz auf Euer Hobby und geniesst jede Minute damit.

Das Foto hat Alex auf der letzten Hochzeit gemacht. Danke!

ganzer ArtikelKommentare (77)

Veröffentlicht in: Dies und Das nach oben