Neues GPS-Spielzeug für meine Nikon D4 ist angekommen und ich glaube, dass ich nun endlich meine Lösung gefunden habe. Der Foolography Unleashed ist ein kleiner Dongle, der an den 10-poligen Anschluss der D4 (passt natürlich auch für andere Kameras) gesteckt wird. Das Ding ist so winzig, dass es weder stört noch grossartig auffällt. Der Foolography Unleashed wird nur in die Buchse gesteckt und nicht geschraubt, hält aber bombenfest. Da durch das Gerät die Fernauslösebuchse belegt ist, kann man einen einfachen Auslöser mit 2,5 mm Klinke direkt an den Unleashed anschliessen.

Alleine funktioniert der Foolography Unleashed aber nicht, es wird noch ein GPS-Empfänger benötigt, welcher per Bluetooth die GPS-Koordinaten überträgt. Ich habe mich für den Holux M-241 entschieden. Der M-241 ist ein GPS-Logger mit Bluetooth-Schnittstelle. D.h. man kann das Gerät auch ohne den Unleashed verwenden, was ihn auch für alle interessant macht, die nicht so viel Geld für den Dongle ausgeben möchten oder eine Kamera haben, die nicht so gute GPS-Unterstützung hat.

Foolography Unleashed an der Nikon D4

Foolography Unleashed und Holux M-241

Zuerst muss man die beiden Geräte mit einander verbinden. Wie das geht steht in der Anleitung. Der Vorgang dauert weniger als eine Minute. Danach speichert sich der Foolography die Adresse des Holux und findet die Verbindung beim nächstes mal sofort von alleine.

Danach kann es bereits los gehen. Die D4 zeigte im Display das GPS-Symbol an und signalisierte, dass Koordinaten zur Verfügung stehen. Den M-241 habe ich per Karabiner an der Fototasche befestigt. Es dauert nicht lange, bis der Holux nach dem Einschalten seine Position gefunden hat und ohne weiteres Zutun bekommt nun jedes geschossene Bild automatisch Koordinaten verpasst. Klingt einfach, ist es auch. Genau so etwas habe ich gesucht.

Bricht die Verbindung mal ab, so schreibt der Unleashed die letzte Position weiter in die Fotos. Das kommt vor, wenn Ihr Euch in Gebäuden befindet oder wenn man die Bluetooth-Verbindung abbricht. Die Reichweite von Bluetooth ist nicht sonderlich gross und kommt das mal vor, wenn man seine Tasche abstellt und sich dann beim Shooting bewegt. Daher werde ich den M-241 wohl einfach demnächst am Gürtel befestigen.

Besonders begeistert bin ich vom Stromverbrauch des Foolography Unleashed. Den merkt man nämlich kaum, da sich irgendeine intelligente Stromverbrauchsgeschichte darin befindet. Somit kann ich nicht sagen, dass durch das GPS-Gerät signifikant mehr Akku der D4 verbraucht wurde.

Alles in allem genau die Lösung, die ich gesucht habe. Bleibt natürlich der Preis. Der Foolography schlägt mit 200,- € zu buche und der Holux M-241 noch mal mit 65,- €. Ich zahle den Preis gerne, da ich mich ab sofort gar nicht mehr um das GPS-Thema kümmern muss. Die Daten sind einfach immer da. Dennoch ist das für einige zu viel und so besteht auch die Möglichkeit den Holux M-241 alleine zu verwenden.

Falls Ihr Fragen zum Foolography Unleashed oder anderen GPS-Geräten habt, dann fragt mal bei Sebastian Hofer von GPS-camera.eu nach. Wenn es einer weiss, dann er.

Holux M-241 alleine

Der M-241 kann auch als reines Logging-Gerät verwendet werden. Dazu lässt man das Tracking mitlaufen und der M-241 speichert die Daten im internen Speicher.  Anschliessend liest man die Daten am Rechner aus und synchronisiert sie mit den Fotos, was in Lightroom 4 übrigens sehr gut funktioniert.

Grosser Vorteil des M-241 ist die Stromversorgung über eine normale AA-Batterie, man kann also einfach eine Eneloop reinstecken. Man kann diverse Einstellungen am Gerät vornehmen, letztendlich habe ich aber einfach nur Ein/Aus und Start/Stop verwendet. So lässt man das Gerät dann einfach bei der Fototour mitlaufen. Wie lange eine Akkuladung genau hält kann ich Euch nicht sagen. Ich habe jetzt aber drei Shootings von zusammen rund 8-9 Stunden gemacht und die Batterie ist noch nicht leer.

Zu dem Holux M-241 muss man gar nicht viel sagen, denn er ist wirklich so einfach, wie es klingt. Viel interessanter ist die Frage, wie man die Daten ausgelesen und dann mit den Fotos synchronisiert bekommt.

Holux liefert eine Software für Windows mit, jedoch nichts für Mac OS X. Es gibt jedoch die freie Software BT747, welche den M-241 unterstützt. Damit kann man ganz viel GPS-Nerdkram machen unter anderem auch die Daten auslesen und direkt in das GPX-Format konvertieren. Ich habe den M-241 per Bluetooth mit meinem Macbook verbunden und die letzte RxTx Dev Version von BT747 verwendet. Nach einigen erfolglosen Versuchen mit der Desktop-Version ging es dann. Die Verbindung war hergestellt und der Download konnte starten. Leider ist der Download der Daten über Bluetooth unerträglich langsam. Da sollte man evtl. doch lieber USB verwenden, was ich aber nicht ausprobiert habe. Dafür benötigt man auf dem Mac einen entsprechenden Treiber.

BT747 ist nicht hübsch, aber tut was es soll. Zuerst liest man die Daten aus und dann konvertiert man sie ins gewünschte Format. Danach die GPX-Datei in Lightroom einlesen und schon kann der Spass losgehen. Wichtige Vorausssetzung sind natürlich halbwegs synchrone Uhren im GPS-Logger und der Kamera.

Den Holux M-241 kann ich daher auch für alle empfehlen, die einen GPS-Logger suchen. Der Preis ist für die Leistung absolut ok. Noch günstiger geht es natürlich mit einer App auf dem iPhone oder Android. Auch das funktioniert supergut, frisst aber auch wieder Strom, was für mich bei dem iPhone der Hauptgrund ist, es nicht für längere Zeit für das Logging zu verwenden.

Nachtrag: HoudahGPS

Ein Leser hat mich auf HoudahGPS aufmerksam gemacht. Eine einfache und kostenlose Software, mit der man auf dem Mac ganz einfach die Tracklog-Daten des Holux M-241 auslesen kann. Habe ich mal ganz kurz ausprobiert und finde die Lösung deutlich eleganter als BT747, wenn man nur an einem GPX-Log interessiert ist.

Für das iPad 3 kaufte ich mir die Gumdrop Outdoor Hülle, da ich das iPad oft bei Shootings und Outdoor-Workshops dabei habe. Gestern war nun Feuerprobe beim Workshop und leider ist die Hülle komplett durchgerasselt.

Die Passform ist super und das iPad ist auch prima geschützt. Aber die Schutzfolie über dem Display geht gar nicht. Man hat das Gefühl, dass es ein Spiegelverstärker mit Kontrastminderung ist. Draussen bei Tageslicht kaum zu gebrauchen.

Wenn man Shuttersnitch mitlaufen lässt, dann entwickelt das iPad doch gant gut Wärme. Diese kann jedoch durch die dicke Gummihülle kaum noch abgeführt werden, so dass sich das iPad noch mehr aufheizt. Im Winter als Taschenwärmer super, aber ansonsten nicht so prickelnd.

Die Gumdrop kann ich also nicht unbedingt empfehlen. Nun suche ich weiter nach einer guten Lösung, um zumindest die Rückseite gut zu schützen, damit man das iPad auch mal auf Steine legen kann, ohne dass es verkratzt. Für den Displayschutz finde ich das Smart Cover eigentlich super. Habt Ihr irgendwelche Tipps?

Leute, Leute, war das ein geiler Abend. Als Tauschgeschäft hatte Torsten Sörup (aka Toddo) mich zum Open Air Auftakt Konzert von Lotto King Karl im Stadtpark eingeladen. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Delta Radio und so bekam ich neben der Photogenehmigung auch gleich noch einen All-Access-Pass. Normalerweise heisst es für die Fotografen nach 3 Liedern einpacken und nach Hause gehen. Wir durften aber bleiben und konnten so das komplette Konzert aus allererster Reihe erleben. Was für eine geile Show. Lotto rockte mit seiner Band, den Barmbek Dream Boys rund 3 Stunden und beendete die Show in einem Finale mit Hamburg meine Perle, wo dann sogar ein paar Tränen flossen. Zwischendurch gab es dann auf der Bühne des ausverkauften Stadtparks auch noch einen Heiratsantrag. Hey, braucht Ihr einen Hochzeitsfotografen? ;-)

Ich hatte also den ganzen Abend Zeit zu fotografieren. Konzertfotografie war bisher nicht so mein Metier, was aber wohl eher an mangelnder Gelegenheit lag. Das Wetter war grossartig und so stellten die Lichtverhältnisse die D4 nicht wirklich vor eine Herausforderung. Erst ganz am Ende musste ich ISO hoch drehen, aber über 3200 bin ich nie hinaus gekommen. Eingepackt hatte ich das 70-200 f/2.8, das 24mm f/1.4, 50 mm f/1.4 und das Fisheye 16 mm f/2.8. Insgesamt war das eine gute Kombi, wobei ich die meisten Bilder mit dem 70-200 und dem Fisheye gemacht habe. Einzige Gefahr, wenn man so viel Zeit hat ist, dass man zu viele Bilder macht, die ähnlich aussehen. Lotto ist zwar ein cooler Typ, aber wenn man ihn dann 100 x fotografiert hat, wird er irgendwann nicht mehr hübscher und so muss man dann natürlich hinterher fleissig aussortieren.

Insgesamt war der Abend extrageil. Lotto verliert seinen Humor auch angesichts der letzten Bundesliga Saison nicht. nach dem Konzert konnte ich dann sogar noch auf einen ausgedehnten Schnack rund 15 Sekunden mit ihm reden. Jo, ist verdammt kurz, aber der Mann kann in 15 Sekunden ganze Märchen erzählen. Vielen lieben Dank an Toddo, der das möglich gemacht hat, an Lotto King Karl für das Megakonzert und den Koch für das lecker Essen ;-)

Längere Zeit habt Ihr nichts mehr von dem Fotowettbewerb für das Magazin Der Hamburger gehört. Eigentlich ist der Einsendeschluss ja seit dem 1.5. schon verstrichen. Das wurde nun aber geändert und der Grund dafür ist sehr erfreulich.

Panasonic wurde zwischenzeitlich als Sponsor für den Wettbewerb gewonnen. Dieses Jahr feiert Panasonic den 50. Geburtstag ihres Firmensitzes in Hamburg und so schliesst sich dann auch der Kreis für unseren Wettbewerb. Leider hat die Abstimmung etwas länger gedauert, so dass wir erst jetzt die Änderung bekannt geben können. Es gibt nun also zusätzlich zur Veröffentlichung der Fotos im Magazin auch noch folgende drei Preise zu gewinnen:

1. Eine Panasonic Lumix G3 (die durfte ich auf Mallorca schon mal testen)

Die wichtigsten Features auf einen Blick:

  • 16 Megapixel
  • schneller Autofokus (0,1 Sek. Auslöseverzögerung)
  • 100% Bildfeld-Sucher, ultrahochauflösend
  • 180° frei dreh-/schwenkbares 7,5 LED-Touchscreen
  • Full-HD-Videoaufnahme
  • Extrem schnelle Bildserien
  • interner Blitz
  • intelligente Automatik
  • UVP: 699,00 Euro

2. Eine Panasonic TZ31

Die wichtigsten Features auf einen Blick:

  • 14,1 Megapixel
  • 20x optischer Zoom (KB: 24-480mm)
  • 24mm LEICA DC Weitwinkel Objektiv
  • Full-HD-Videoaufnahme
  • GPS für die automatische Speicherung von Aufnahmeort und -zeit
  • schneller Autofokus (0,1 Sek. Auslöseverzögerung)
  • hohe Bildqualität auch bei Dämmerung
  • Preis: 369,00 Euro (UVP)

3. Eine Panasonic FS45

Die wichtigsten Features auf einen Blick:

  • 16,1 Megapixel
  • lichtstarkes F2,5 Leica DC Summarit Objektiv
  • 24 mm Weitwinkel mit 5x optischem Zoom (KB: 24 – 120 mm)
  • HD-Videoaufnahme mit Zoom
  • Optischer Bildstabilisator
  • max 10 B/S schnelle Serienbilder
  • UVP: 159, 00 Euro

Geldpreise oben drauf

Zusätzlich zu den Kameras von Panasonic gibt es nun auch noch für die ersten drei Plätze ein paar Euros an Preisgeld oben drauf. Der erste Platz bekommt 300,- €, der zweite Platz 200,- € und der dritte 100,- €.

Na, das ist doch was, oder? Natürlich bleibt für alle ausgewählten Fotos die Ehre im Magazin abgedruckt zu werden. Das ursprüngliche Motto war ja eine Ausgabe von Hamburgern für Hamburger zu machen. Daran ändert sich nichts.

Neuer Einsendeschluss, geänderte Bedingungen

Aufgrund der Änderungen ist der neue Einsendeschluss nun der 15.07.2012.

Eine weitere kleine, aber wichtige Änderung gibt es. Die Anforderungen an die Auflösung wurden geändert. Die eingesendeten Fotos müssen nicht wie ursprünglich angegeben 16 Megapixel haben, sondern 10-12 reichen auch aus. Die Vorgaben wurden ursprünglich so hoch gesetzt, da man gerne viel Reserve für mögliche Crops und Formatanpassungen haben wollte. Von der Qualität her reichen aber 10 Megapixel für den Druck vollkommen aus.

Alle weiteren Bedingungen und wie Ihr teilnehmen könnt, gibt es auf der ursrpünglichen Ankündigung nachzulesen. Alle bisher eingesendeten Fotos sind natürlich weiterhin im Rennen.

Vor wenigen Tagen kam mein neuer Elinchrom Maxi Lite Reflektor an und heute konnte ich zum ersten mal ein wenig damit rum spielen. Prominentes Opfer war mein Kumpel Patrick Bach. Trotz Vatertag war jedoch kein Alkohol im Spiel, auch wenn das erste Bild dieses vermuten lässt. Der Maxi Lite Reflektor gefällt mir richtig gut, da er grossflächig ein hartes Licht zaubert, also quasi ein XXL-Spot. Leider nur etwas sperrig um ihn immer mitzunehmen.

Elinchrom Maxi Lite Reflektor Patrick Bach Patrick Bach

Patrick Bach Patrick Bach

Patrick Bach

Fotomarathon

Ich möchte heute ein bisschen Werbung für meine Münchner Fotowalking Freunde machen. Die veranstalten nämlich am 21.07.2012 den Fotomarathon in München. Dabei geht es darum an einem Tag verschiedene fotografische Aufgaben zu lösen, die alle unter einem thematischen Motto stehen. Die Herausforderung ist also ein vorgegebenes Thema in einem Foto umzusetzen. Dabei gibt es natürlich ein paar Regeln einzuhalten. Leute, das klingt einfacher als es ist. Die Herausforderung solltet Ihr annehmen, wenn Ihr an dem Tag Zeit habt. Frust und Spaß sind garantiert, der Lernfaktor extrem hoch.

Am besten schaut Ihr Euch einfach mal auf der Webseite zum Fotomarathon um. Die wurde nämlich sehr umfangreich mit allen Informationen gestaltet, so dass Ihr dort alles nachlesen könnt. Ich wäre gerne dabei gewesen, klappt aber zeitlich leider nicht. Trotzdem wünsche ich allen Teilnehmern natürlich viel Spaß und Erfolg. Unbedingt den kleinen Trailer anschauen ;-)

Die Anmeldung startet übrigens am 25.5. Ich würde mir den Tag mal in den Kalender schreiben, da die Plätze begrenzt sind.

New York Gang

Nun ist es bereits ein paar Wochen her, dass ich in New York war. Die Eindrücke haben sich langsam gesetzt und es trudeln auch so langsam ein paar Bilder der Workshop-Teilnehmer ein, so dass ich nun endlich einen kleinen Rückblick schreiben kann.

Es begann alles mit der fixen Idee, dass ich nach New York wollte, um dort ein paar Shootings zu machen und vielleicht den ein oder anderen Workshop. Nun kommen ja nicht täglich Anfragen von Kunden in New York, nicht einmal wöchentlich … monatlich … ach lassen wir das. Also musste ich nachhelfen, habe einen Flug gebucht und einen Blogpost rausgehauen ohne zu ahnen ob daraus etwas wird oder nicht. Aber es wurde und zwar besser als ich je gedacht hätte. Nach und nach trudelten Anfragen von Interessenten ein, sowohl für Pärchenshootings, Hochzeiten und auch Workshops in New York. Die Liste wurde länger und als es konkret wurde auch wieder kürzer. Am Ende standen jedoch 8 Workshop-Teilnehmer und 4 Fotoshootings auf meiner Liste. Wow!!!

Ich plante zwei Workshops, jeweils mit dem Thema Peoplefotografie. Es sollte eine Generalprobe für die All-In Workshops sein, die ich nun auch in Hamburg durchführe. Am ersten Tag trafen wir uns am Central Park. Der Wind wehte uns um Ohren und Nase, es war ganz schön kalt. Glücklicherweise wurde es aber mit der Zeit deutlich besser, so dass ich am Abend auch einen Sonnenbrand auf der Habenseite verbuchen konnte. Sven hatte für beide Workshops Models organisiert. Lina machte am ersten Tag einen wundervollen Job, vor allem weil sie nicht gerade winterlich gekleidet war ;-)

Im Central Park gab es ein paar Grundlagen zu Licht und Lichtsetzung. Ich zeigte ein paar Kniffe zum Umgang mit Available Light und Blitzen. So war sicher gestellt, dass zumindest ein paar Basics bei allen Teilnehmern vorhanden waren. Der Wissensstand war doch unterschiedlich, was sich aber nicht als Problem heraus stellte. Danach zogen wir mitten ins Getümmel von Manhattan. Es sollten New York Fotos entstehen, am besten direkt auf der Strasse. Es war ein riesiger Spaß, denn die Teilnehmer wurden extrem kreativ und actiongeladen. Jeder Teilnehmer durfte der Reihe nach seine Ideen umsetzen. Alle anderen assistierten dabei, ich gab Hilfestellung zu Licht und Idee. Da wir mit Reflektoren und Ranger doch irgendwie professionell aussahen blieben natürlich auch jede Menge Passanten stehen. Vorsichtshalber wurden Fotos gemacht, denn man weiss ja nie wer da so vor einem steht. Auch machte man uns bereitwillig Platz, denn irgendwie sah das ja alles nach grosser Produktion aus ;-) Ein paar Ergebnisse habe ich mal in einer kleinen Galerie zusammen gefasst.

Der zweite Workshoptag führte uns nach Brooklyn. Es stiessen zwei weitere Teilnehmer dazu, der Rest waren Wiederholungstäter. Aufgewärmt durch den ersten Tag ging es gleich zur Sache, die Leute brannten und entsprechend purzelten die Ideen. Der Blick war etwas geschulter für geeignete Locations und Bildideen. Die Leute kannten sich nun bereits ein bisschen und das Wetter war auch spitzenmäßig. Zudem rüsteten wir etwas auf und setzen öfter den Blitz in Form eines Elinchrom Ranger Quadra ein. So wurde der zweite Tag noch mal besser als der erste.

Hinterher hört sich das natürlich immer alles ganz toll und easy an, aber ich muss gestehen, dass mir zu Anfang schon etwas die Muffe ging. Wie sind die Leute drauf? Sind da Meckerköppe dabei? Wie ist der Wissenstand? Verstehen sich alle? Gibt es Probleme mit den Shootings an öffentlichen Orten? Und und und. Die Bedenken waren alle unbegründet, vor allem da mein Gastgeber mir so toll mit der Organisation geholfen hat und weil alle Leute einfach nur gut drauf waren. Ich hoffe der Spaß kommt ein wenig in der grossen Galerie der Making Of Bilder rüber.

Toller Ausklang der New York Woche war ein Treffen auf der Dachterrasse des 230 5th. Dort trafen wir uns noch einmal kurz vor Abreise mit allen Teilnehmern und versoffen 760 $. Hört sich viel an, aber wir waren immerhin 10 Leute und das Bier kostet dort 9 $ ;-) Dafür wird man aber mit einer atemberaubenden Aussicht auf das Empire State Building belohnt. Obendrein hatten wir strahlend blauen Himmel und sassen so bis spät in den Abend. Sobald es kalt wird, laufen dort die Weihnachtsmänner rum. Rote Bademäntel wärmen die Besucher, was schon lustig aussieht, wenn alle damit rum rennen.

Hier noch ein paar Impressionen vom Rooftop Garden.

Alles in allem hat mich New York total geflasht. Am meisten hat mich gefreut, dass alles weitestgehend reibungslos verlaufen ist. OK, sehen wir mal von der Geschichte mit der Speicherkarte ab. Ein paar tolle Bilder konnte ich auch machen. Schaut doch mal das Pärchenshooting mit Jessi & Jan und Britta & Patrick an, oder das Einzelshooting mit Lea. Das alles schreit natürlich nach einer Wiederholung.

Ausblick 2013

2013 möchte ich wieder nach New York und wieder Shootings und Workshops machen. Der Zeitraum wird wohl der gleiche wie 2012, also die Woche um den 1. Mai rum. Ich hatte auch darüber nachgedacht nun eine andere Stadt zu nehmen, gestehe aber, dass ich froh bin den Grundstein in New York gelegt zu haben. Ich kenne mich ein klein wenig aus und habe Kontakte zu ein paar Models. So kann ich mich mehr auf die Workshop-Inhalte und Shootings konzentrieren und vielleicht alles etwas ausbauen. Zudem bietet New York noch soooooo viel mehr, als ich bisher gesehen habe.

Bis jetzt steht noch nichts fest. Wenn Ihr jedoch Lust bekommen habt, egal ob auf Workshop, ein Pärchenshooting, Einzelshooting oder sogar in New York heiraten wollt, dann meldet Euch. Sollte etwas tolles anstehen, so bin ich jetzt noch flexibel mit dem Zeitraum. Für alle, die grundsätzliches Interesse anmelden möchten, habe ich eine Mailingliste erstellt. Hier könnt Ihr Euch eintragen und bekommt dann Infos, sobald es konkret wird.

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Gewünschte Aktion Anmelden
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Angaben mit * sind Pflichtangaben.
Ich freue mich jetzt schon drauf und denke, dass es auch die ein oder andere Neuerung geben wird. Lasst Euch überraschen ;-)

Solmeta Geotagger N3

Es hätte so schön sein können. Pünktlich zu meiner Reise nach New York sollte auch ein Geotagger zum Test eintreffen. Das ging leider etwas schief und so kam das Gerät an, als ich bereits im Flieger sass. Zu schade. Dennoch habe ich den Solmeta Geotagger N3 in den letzten Tagen mal ein wenig ausprobiert.

Ich bin ein grosser Freund von Geokoordinaten in Fotos. Immer mehr Software unterstützt diese Daten, seit Version 4 nun auch Lightroom, wo es sogar ein eigenes Kartenmodul gibt, welches automatisch die Positionen anzeigt, wenn die Daten vorhanden sind.

Bei Landschaftsaufnahmen ist es einfach ein schönes Detail zu wissen wo die Bilder gemacht wurden. In iPhoto kann man sogar Diashows erzeugen, welche die Koordinaten nutzen. Dazu hatte ich mal ein kleines Beispiel erstellt.

Bisher hatte ich mir immer mit einem Geologger und anschliessender Synchronisation geholfen. Erst mit meiner Garmin GPS-Uhr und zuletzt in New York mit der App MotionX GPS, die auf dem iPhone oder iPad mitlief. Das alles funktioniert super. Vor allem die App auf dem iPad hat mich überrascht, da sie in New York fast 10 Stunden am Stück aufgezeichnet hat und danach noch ca. 60% Akku übrig war. Das iPad habe ich eh oft im Rucksack, um die Bilder gleich dort hin zu übertragen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ideal ist das alles nicht. Auch wenn das nachträgliche taggen in Lightroom mittlerweile gut funktioniert, so ist natürlich die Königsklasse die Daten gleich bei der Aufnahme ins Foto zu schreiben. Genau da kommt nun der Solmeta Geotagger N3 ins Spiel. Das Teil sieht aus wie ein kleiner Funkauslöser und wird auf den Blitzschuh gesteckt. Dort wird er lediglich befestigt, bekommt also keinen Strom oder ähnliches darüber. Man kann den Tagger also auch ab nehmen. Vebunden wird er mit einem Kabel, in meinem Fall mit dem 10-poligen Anschluss, den man von den größeren Nikon-Kameras kennt. Natürlich gibt es das Gerät auch für den Anschluss von D7000 und Co.

Ich gestehe, dass ich keine Anleitung gelesen habe und das Teil einfach angeschlossen habe. Kein Problem, denn nach weiger als einer Minute gab die Statusanzeige grünes Licht, was wohl bedeutet, dass ein GPS-Signal vorhanden ist. Kurzer Testschuss und siehe da, alles wie erwartet. Die GPS-Daten kann man nun auch direkt in der Kamera anschauen.

Nikon D4 GPS

Ich setzte das Gerät nun bei einigen Shootings ein und liess es die ganze Zeit einfach mit laufen. Sobald man einen Raum betritt und das GPS-Signal verloren geht, speichert der Solmeta die letzte Position und verwendet diese dann. Das funktioniert ebenfalls, wie ich am alten Elbtunnel ausprobieren konnte.

Zusätzlich hat der N3 einen eingebauten Kompass, so dass auch die Blickrichtung aufgezeichnet wird. Dafür muss natürlich das Gerät in die gleiche Richtung wie die Kamera gucken und daher auch die Befestigung auf dem Blitzschuh. Auch das funktioniert einwandfrei.

Da nun die Buchse für den Fernauslöser belegt ist, besitzt der N3 eine Klinkenbuchse, an die der mitgelieferte Fernauslöser angeschlossen werden kann.

Es ist doch irgendwie schön, wenn einem kaum etwas zu schreiben einfällt, weil das Gerät einfach funktioniert. In diesem Fall ist es so. Aufstecken, einschalten, Glücklich sein. Der Preis von 209,- € ist natürlich deutlich über der Lösung mit einer App und Synchronisation, dafür ist sie aber auch deutlich zuverlässiger und man muss sich eben nicht mehr um die Synchronisation kümmern (Stichwort: Kamerauhrzeit).

Unterm Strich bin ich also sehr zufrieden mit dem Gerät, habe mich dann aber doch gegen einen Kauf entschieden. Der Grund ist ganz einfach: Ich benutze viel zu häufig einen Funkauslöser, welcher auf dem Blitzschuh steckt. Dann nervt der Geotagger und baumelt irgendwo rum. Klar könnte man ihn irgendwie anders befestigen, aber dann ist das mit dem Kompass wieder hinfällig. Letzteres ist mir aber eh nicht ganz so wichtig. Mir geht es lediglich darum den Standort aufzuzeichnen. Der Aha-Effekt bei Hochzeitspaaren, die sich ihre Bilder auf dem iPad anschauen und dann die Orte-Funktion nutzen können ist schon klasse. Dafür muss der Geotagger aber kleiner sein und darf den Blitzschuh nicht belegen. Aus dem Grund werde ich mir wohl als nächste mal den Foolographie Unleashed anschauen.

iPad Geodaten

So langsam entwickle ich feminine Züge, wenn es um Taschen geht. Zwar habe ich noch nicht so viele Fototaschen, wie meine Frau Handtaschen, aber ich hole langsam auf. Bei Fototaschen ist das wie bei Objektiven. Die eine Tasche, die für alles gut ist, gibt es nicht. Ich war immer noch auf der Suche nach einer robusten Schultertasche, die man beim Shooting schnell mal überwerfen und wieder absetzen kann. Nicht gemacht für grosse Wanderschaften, dafür geräumig und eben kein Rucksack, aber auch kein Trolly. Die Heralder 38 von Vanguard ist so eine Schultertasche (Link zu Amazon). Das Material ist aus Nylon und teilweise ein bisschen Neopren, genau richtig für den Ausseneinsatz, wo das Teil auch mal in den Dreck gestellt wird.

Wichtigstes Frage natürlich: Was geht rein? Neben meiner Nikon D4 mit einem Objektiv der Baugrösse eines 85mm f/1.4 passen noch 4-5 weitere Objektive und ein SB-900 rein. Ist natürlich alles abhängig von den Objektivgrössen. Auch ein 70-200 hat der Länge nach problemlos Platz, nur die Stativschelle stört natürlich ein bisschen. Das Innenleben lässt sich mit den bekannten wiederspenstigen Klettteilern individuell verändern. Insgesamt ist die Tasche sehr geräumig, könnte für meinen speziellen Zweck aber ruhig noch ein paar Zentimeter mehr haben.

Zusätzlich gibt es ein Fach für das Macbook, welches auch mit 15″ noch wunderbar rein passt. Gleichgrosse Windows-Laptops dürften ebenfalls passen ;-) Die Notebook-Tasche lässt sich heraus nehmen, so dass man diese auch gleichzeitig als Schutzhülle für sein Notebook verwenden kann. Brauche ich nicht unbedingt, ist aber ganz nett. Vorne, an den Seiten und im Deckeln befinden sich verschiedene kleine Taschen für Zubehör. Die äussere Seitentasche ist aus Neopren und sehr dehnbar, so dass dort auch eine Dose Prosecco zum lockermachen der Mädels vorm Shooting rein passen sollte.

Der Deckel lässt sich auf die Schnelle mit so einem Klick-Schnellverschluss verschliessen. Optional kann man die Kiste aber auch mit dem Reissverschluss komplett zu machen. Sehr geiles Detail: Ein weiterer Reissverschluss in Mitte des Deckels ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Kamera von oben. Das mag ich sehr.

Den gut gepolsterten Schultergurt kann man zusätzlich mit so einem weiteren Gurt sichern, so dass man eine Dreipunktbefestigung hat, was z.B. auf dem Fahrrad hilfreich sein kann.

Ein wiederum sehr gut gelöstes Feature ist der Stativhalter an der Vorderseite der Vanguard Heralder 38. Die Halterung lässt sich komplett verstecken und bei Bedarf heraus holen. Die Befestigung macht einen guten Eindruck und man braucht nicht zu lange um sie zu verschliessen. Hier ist durchaus auch Platz für ein grösseres Stativ, was natürlich den Tragekomfort und das Gewicht negativ beeinflusst. Aber immerhin hat man die Option. Auf der Rückseite befindet sich eine Lasche, welche es ermöglicht die Tasche auf einem Trolley zu befestigen. Das ist wiederum ein wichtiges Detail, das oft fehlt.

Ein kleines Schminktäschchen lag der Heralder auch noch bei. Dort kann Mann diverses Kleinzeug unterbringen, wie z.B. den obligatorischen Puderpinsel, mit dem ich meinen männlichen Protagonisten so gerne durchs Gesicht wuschel. Pudern dauert nun mal nur wenige Sekunden, retuschieren hingegen Stunden. Aber auch langweiliges Zeug, wie Filter, Fernauslöser, Stativplatten oder IKEA-Schlüssel lassen sich in dem Täschchen unterbringen.

Alles in allem bin ich sehr angetan von der Vanguard Heralder 38. Der Strassenpreis liegt bei rund 150,- €, was absolut ok ist für diese Tasche. Ich muss gestehen, dass ich Vanguard lange Zeit gar nicht auf dem Schirm hatte, sie dann erst für einen Billighersteller hielt und nun aber nach verschiedenen Tests eine komplett andere Meinung von diesem Hersteller habe. Ich finde Vanguard hat echt tolle Produkte, die vor allem durch einen akzeptablen Preis und praktische Features glänzen. Der Skyborne 51 hatte mich ja auch bereits positiv überrascht. Der Taschenmarkt ist wirklich sehr gross, die ideale Fototasche zu finden ist nahezu unmöglich und die Frage nach der besten Tasche lässt sich wohl nicht beantworten. Die Heralder 38 kann ich Euch jedoch empfehlen. Beide Taschendaumen hoch.

     

Ich brannte mir unter den Nägeln und so orderte ich bei Nikon zwei Testgeräte der 1.8er Festbrennweiten. Leider einen Tag zu spät für meinen New York Trip kam das Nikon 85 mm f/1.8 G und das Nikon 50 mm f/1.8 G bei mir an.

 

Ich selbst besitze bereits die beiden Brennweiten in der 1.4er Variante. Dem 85 mm f/1.4 G bescheinige ich absolut atemberaubende Leistung, das 50 mm f/1.4 hingegen ist meiner Meinung nach nicht das schwächste Glied in der Kette der 1.4er Festbrennweiten. Preislich liegen schon kleine Welten zwischen den jeweiligen Objektiven. Beim 85er sind es ca. 900,- €, beim 50er ca. 100,- €. Rein von der Lichtstärke ist der Unterschied eher gering, gerade mal 2/3 Blendenstufen beträgt die Differenz. Da stellt sich doch die Frage: Lohnt es die 1,4er zu kaufen?

Wie so oft fotografiere ich keine Testcharts ab, sondern nehme die Objektive einfach mit zu Shootings, um zu sehen wie die Ergebnisse werden. Leider sieht das 50/1.8 dem 50/1.4 so ähnlich, dass ich beim Testshooting versehentlich das 1.4er eingepackt habe. Argghhh, ich Honk. Nun gut, dann halt erst mal nur das 85 mm f/1.8. Ich will Euch hier einfach einige Ergebnisse aus dem Shooting mit Sina zeigen. Natürlich fertig bearbeitet, da für mich nur das Endergebnis zählt. Ich weiss, dass einige da anders denken, aber wenn ich etwas in Lightroom korrigieren kann, ist das meistens ok. Objektivkorrektur ist da ein gutes Beispiel.

       

Zur Beurteilung der Schärfe habe ich hier noch einen 100% Ausschnitt, der bei Blende 2.0 aufgenommen und nicht nachgeschärft wurde.

Dazu muss ich sagen, dass ich das 1.8er nicht an der D4 justiert habe, was beim 1.4er richtig etwas gebracht hatte. Unter diesen Umständen sag ich mal: Jo, ist gekauft ;-) Für ein unbearbeitetes RAW ist das ganz anständig.

Nachgeschärft sieht das dann so aus:

Schärfe ist für mich eines der wichtigsten Kriterien. Die passt hier absolut. Geht man auf f/2.8 dann wird sie noch mal besser. Was will ich also mehr? Der Autofokus ist ebenfalls ziemlich schnittig und treffsicher. Interessant wäre noch mal ein direkter Vergleich des Bokehs zwischen dem 1.4er und dem 1.8er, aber dazu bin ich leider nicht gekommen. Im Praxistest beim Shooting hat sich das 85 mm f/1.8 G jedoch super geschlagen und ich finde die Ergebnisse sehen nicht nach 900 € gespart aus. Demnach fällt es mir auch schwer den Mehrpreis zum 1.4er mit gutem Gewissen zu rechtfertigen. Vielleicht ist der AF einen winzigen Tacken schneller. Die Schärfe beim 1.4 ist bereits bei f/1.4 überragend, so dass einem die Kinnlade runter fällt. Aber rechtfertigt das den Preisunterschied? Jein, denn jeder hat hier andere Ansprüche. Mir würde das 1.8 jedenfalls absolut ausreichen, zumal es auch noch kleiner und leichter ist. Von daher also eine absolute Kaufempfehlung für die kleine Portraitscherbe.

Kommen wir mal zum Nikon 50 mm f/1.8 G, welches ich ja leider beim Shooting vergessen hatte. Nun gut, immerhin habe ich mal noch eine Aufnahme von Schantalle bei f/1.8 gemacht, um zumindest die Schärfe zu beurteilen. Hier das Foto und der Crop.

 

Das Foto wurde wieder nicht nachgeschärft. Zum Vergleich auch noch mal das 1.4er, ebenfalls bei f/1.8

 

Also ich muss gestehen, dass ich mich schwer damit tue einen signifikanten Unterschied festzustellen. Rein von der Abbildungsleistung würde ich die beiden Objektive mal als gleichwertig bezeichnen, lediglich 2/3 Blenden mehr Lichtstärke lassen beim 1.4 die Nase vorne sein.

Eine ganz lange Nase zieht das 1.8er aber, wenn es um den Autofokus geht. Dieser ist deutlich schneller im Vergleich mit dem 1.4er. Das merkt man sofort, wenn man fokussiert. Ich habe beide Linsen im direkten Vergleich gehabt und finde den Unterschied schon erschreckend. Das 1.4 ist ja nicht unbedingt bekannt für den schnellsten Autofokus, aber nach dem Vergleich frage ich mich ehrlich gesagt wann ein Nachfolger des 1.4 kommt, bzw. es vom Markt verschwindet.

Bedenkt man, dass das 50 mm f/1.8 G rund 100,- € günstiger ist, einen schnelleren Autofokus hat und von der Abbildungsleistung dem 1.4er ebenbürtig ist, dann komme ich zu dem Schluss, dass ich mein 1.4er dringend verkaufen muss. Spätestens nach diesem Artikel dürfte es aber schwer sein einen Käufer zu finden. OK, so schlecht ist es nicht. Das 1.4er G hat mir gute Dienste geleistet und ist ein meiner Lieblingsscherben, nur den direkten Vergleich verliert es.

Das Fazit fällt also sehr positiv für alle Sparfüchse aus. Beide Objektive, sowohl das 85/1.8 als auch das 50/1.8 kann man mit gaaaaanz ruhigem Gewissen kaufen. Tolle Schärfe, schneller Autofokus und noch nen Euro gespart.

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