Sturmflut in Hamburg / Oktober 2014

Am 22. Oktober 2014 von Paddy veröffentlicht

Es kündigte sich mal wieder eine Sturmflut an. Ein Ereignis, das in Hamburg eigentlich niemanden so richtig vom Hocker haut. Die Läden machen einfach ihre Schotten dicht, die letzten Autos werden von Abschleppdiensten vom Fischmarkt abtransportiert und so wartet man einfach, bis das Wasser wieder zurück geht. Aus fotografischer Sicht ist das natürlich eine Einladung für die Langzeitbelichtung. Die Fischauktionshalle überflutet, überall ragen Schilder und Pömpel aus dem Wasser. Da musste ich einfach hin und noch einmal meinen neuen Filterhalter ausprobieren. So wunderte es mich auch nicht dort noch einen Haufen andere bekannter Fotofreaks aus Hamburg anzutreffen. Sturmflut ist wie Klassentreffen. Nun weiss ich aber auch ganz genau, was mein nächstes Equipment ist. Nämlich eine Wathose ;-)

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Andruck

Am 22. Oktober 2014 von Paddy veröffentlicht

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Schnappatmung … heute war Andruck meines Buches. Selten war ich so aufgeregt, ich kann kaum diesen Blogpost tippen.

Das Druckgewerbe ist mir nicht fremd, da ich einige Jahre in einem Druckvorstufenunternehmen gearbeitet habe. Aber wenn man dann an der Maschine steht und dort der erste Druckbogen mit den eigenen Bildern rausgeschossen kommt, bleibt für einen winzigen Moment das Herz stehen. Eine prickelnde Mischung aus “Geilomat” und “sieht das auch wirklich gut aus” stellt sich ein.

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Der Drucker nimmt einen Bogen aus der Maschine und legt ihn auf den Leuchttisch. Ich gucke, gucke noch mal. Das ist doch Grau und kein Schwarz. Für einen Moment bin ich enttäuscht. Der Drucker erklärt, dass das gewählte Papier sehr viel Farbe aufnimmt und gibt mehr Schub für die schwarze Tinte. Wenige Sekunden später rattern die nächsten Bögen aus der Maschine.

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Jetzt ist Schwarz auch wirklich Schwarz. Vorab gab es Diskussionen was denn Schwarz sein soll. Ich habe darauf bestanden, dass Schwarz auch wirklich 100% Farbe enthält, kein Dunkelgrau. Weiß dagegen ist wirklich Weiß, d.h. da ist keine Farbe auf dem Papier. Zu, erweiterten Paddy-Farbraum gehört nun mal Abgesoffen und Ausgefressen dazu. Das hat mir aber schon etwas Sorgen gemacht. Doch es sieht geil aus.

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Ich bin begeistert. Nein, das trifft es nicht. Ich werde den ganzen Tag mit einem Dauergrinsen durch die Gegend laufen. Schnell rette ich noch ein paar Druckbögen aus der Tonne. Ein persönliches Andenken für alle Beteiligten.

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Vielen vielen Dank auch an die ganzen Vorbesteller, die mich ehrlich gesagt etwas ruhiger haben schlafen lassen. Schließlich muss ich die Kohle für die ganze Auflage erst einmal vorstrecken.

Nun bin ich in freudiger Erwartung. Anfang November soll das Buch fertig sein. Muss vorher noch gebunden und veredelt werden. Verdammt, warum dauert das noch so lange.

Am 22.11.2014 gibt es dann in Hamburg-Eppendorf auch ein richtiges Offline-Event, nix digital, alles gedruckt, alles von mir.

Ich brauche einen Kaffee …

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Filterhalter für Nikon 14-24mm aus dem 3D-Drucker

Am 19. Oktober 2014 von Paddy veröffentlicht

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Bereits vor einigen Monaten kam mir die Idee einen Filterhalter für extreme Weitwinkelobjektive im 3D-Drucker herstellen zu lassen. Es gibt einige Lösungen, die aber zumeist sehr teuer sind, wie z.B. einer von Lee. Mit der Idee bin ich zu Christian von LogoDeckel (Facebook-Seite) gegangen und der hat mir das Teil dann konstruiert und gedruckt. Insgesamt waren es verschiedene Entwicklungsstufen, bis das Teil nun endlich fertig ist. Erst passte der Halter nicht richtig, dann gab es Vignette und es kam Licht an den Rändern durch. Aber das ist alles behoben. Gemacht ist der Halter für Glasfilter, wie z.B. den Haida Optical Square Neutral Graufilter 150 mm x 150 mm (ND 3.0) 1000x oder auch den Big Stopper von Lee in 150 x 150 mm.

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Heute bin ich dann endlich dazu gekommen den Halter endlich mal zu testen und ich bin begeistert. Für den Bruchteil eines Lee-Halters habe ich einen top Halter bekommen. Die Vignette ist kaum vorhanden und lässt sich in Lightroom sehr gut rausrechnen. Der Halter sitzt gut und es kommt kein Licht durch. Also alles, was man braucht. Alles weiter hängt dann von der Qualität des Filterglases ab.

Hier ein erster Versuch. Keinerlei Korrekturen vorgenommen, weder an Farben noch an Geometrie.

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Das nächste mit Profilkorrektur, Perspektivkorrektur und automatischem Weißabgleich.

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und dann noch etwas Farbe dazu und einen Radialfilter auf die Mitte gesetzt. Die Sonne stand übrigens ziemlich genau in der Mitte hinter den Wolken. Dadurch wurde die Vignette noch etwas verstärkt.

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Wahrscheinlich wäre das Bild wohl eher was für Schwarz/Weiss, aber ich denke einige von Euch interessieren sich für die Farben. In diesem Fall habe ich übrigens den billigen Haida-Filter verwendet und bin ehrlich gesagt sehr zufrieden damit. Den Lee fand ich viel zu blau. Einer von Lensinghouse war leider in der Grösse nicht lieferbar.

Hier noch zwei weitere Bilder von meinem kurzen Test.

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In einigen Bildern hatte ich allerdings einen Farbkeil in Magenta. Schaut mal, habe die Farben etwas verstärkt:

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Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mal wieder vergessen habe die Okularabdeckung zu schliessen. Einen Fehler des Filters schliesse ich erst einmal aus, da der Farbstich immer unterschiedlich ist.

Beim letzten Bild sieht man auch, dass dort in den Ecken doch noch irgendwelche Reflexionen vom Filterhalter vorhanden sind. Die sind aber wirklich minimal. Dabei muss man bedenken, dass das nur bei 14mm auftritt. Ab ca. 15 ist alles bestens in den Ecken.

Der Filterhalter für das Nikon 14-24mm ist ne Wucht. Man darf nicht erwarten, dass alles zu 100% perfekt ist. Das ist einfach durch die Bauart des Objektives gegeben. Wenn das alles so einfach wäre, würde es wohl auch mehr Lösungen geben. Ist man sich bewusst, dass die Ecken ein kleines Problem darstellen können und man dort keine wichtigen Bildinformation platziert, so lässt sich das später leicht ausgleichen. Momentan kann man den Filterhalter auch noch nicht im Shop von Logodeckel.de regulär kaufen. Das liegt einfach daran, dass es eben diese kleinen Problemchen gibt und Christian verständlicherweise nicht die Filter raushauen will in der Gefahr mit den ganzen Beschwerden umgehen zu müssen. Es gibt auch evtl. noch die ein oder andere Verbesserung. So haben wir z.B. festgestellt, dass es eine Toleranz in den Nikon 14-24 Objektiven gibt. Manche haben einen Durchmesser, der einen Hauch grösser ist. Da sitzt der Halter noch nicht perfekt. Wenn Ihr einen haben möchtet, dann müsst Ihr Christian einfach direkt kontaktieren und mal lieb fragen ;-)

Was den Filter selbst angeht, sehe ich keinen Grund die Kohle für Lee oder Lensinghouse auszugeben. Der Haida für 99,- € ist top unter dem Vorbehalt, dass das Farbstich-Problem nicht vom Filter kommt. Unterm Strich also eine echt günstige Lösung für das Nikon 14-24mm.

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On Tour in Griechenland – Videotutorial

Am 17. Oktober 2014 von Paddy veröffentlicht

Im April war ich mit meinem Fotokollegen Martin Krolop in Griechenland. Wir wollten gerne das Land erkunden und dabei unser kleines Abenteuer auf Video bannen. Der Plan war eine Videoausgabe unseres Podcasts “Das Paddy und Das Maddin” zu machen. Neben dem Spaß, den wir dabei haben, sollte aber auch der Lernfaktor nicht zu kurz kommen.

Dabei herausgekommen ist eine Videostrecke von rund 5 Std mit 30 Kapiteln. Los geht es in Athen mit vielen kleinen Zwischenstopps, bei denen wir unterschiedliche Techniken der Fotografie zeigen. Das Tutorial ist sehr gut geeignet für Einsteiger in die Fotografie, die wir auch auf viele Basics eingehen. Am besten ist es, wenn Ihr einfach mal in den Shop schaut und dort in der Übersicht stöbert.

Um ein Feeling von der Tour und eine kleine Vorschau auf das Video zu geben, schaut Euch am besten einfach mal den Trailer dazu an.

Ganz viele kleine Anekdoten lassen mich wohl auf Ewig an die Reise denken. Da waren Portraits von Schafen mit Fisheye, eine Schlucht mit Höhenangst, sehr gastfreundliche Griechen, klare Sternennächte, Sonnenauf- und untergänge und natürlich viel griechischer Wein. Hier ist noch ein kleines “Behind The Scenes” Video.

Wir haben sehr lange diskutiert für welchen Preis wir das Video anbieten sollen. Ihr seid es gewohnt, dass unsere Videos normalerweise zwischen 20 und 40 € kosten. Wir hätten auch dieses mal den Preis gerne gehalten, aber das ist leider nicht möglich. Die Produktion war in diesem Fall schon sehr aufwändig. Was aussieht, als wenn wir Urlaub machen und uns dabei filmen, ist in Wirklichkeit mit viel Arbeit und Zeit verbunden. Vor allem die ganze Postproduktion war sehr aufwändig. Ich weiss, dass wir uns nicht rechtfertigen müssen, aber Ihr liegt mir nun mal am Herzen. In diesem Fall war kein Geldsponsor mit im Boot. Panasonic hat uns lediglich Equipment geliehen. Daher können wir das Video leider nicht unter 59,- € anbieten. Aber wenn Ihr es mit den anderen Strecken vergleicht, die wir beide gemacht haben, seht Ihr auch, dass es eine ganz andere Qualität ist. Aber immerhin haben wir zum Start einen Einführungspreis von 49,- €. Dazu müsst Ihr den Gutscheincode verwenden, den Ihr auch im Shop findet.

Nun aber genug gejammert über Geld und Preise. Wenn ich die Videos sehe, dann bin ich jedes mal geflasht. Es war so eine geile Zeit. Ich hoffe, dass wir den Spaß an Fotografie und Grundlagen dazu vermitteln können. Viel Spaß mit Paddy und Maddin On Tour in Griechenland.

Damit den auch niemand übersieht, hier noch einmal der LINK IN DEN SHOP (Grossbuchstaben sind von Maddin geklaut).

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Speichererweiterung für das Macbook Air

Am 16. Oktober 2014 von Paddy veröffentlicht

Als wir meiner Frau vor zwei Jahren ein Macbook Air kauften, war ich der festen Überzeugung, dass 128 GB an Speicher ausreichen würden. Da rechnete ich nicht mit der Sammelleidenschaft für Hörbücher, Musik und den exzessiven Gebrauch der iPhone-Kamera um täglich Bilder unseres Hundes anzufertigen. Nun war die Kiste voll.

Wo meinereiner die Rechtfertigung für einen Neukauf wittern würde, ist meine Frau deutlich vernünftiger und konnte so gar nicht einsehen, wieso man heutzutage ein neues Macbook kaufen muss, wenn die Platte voll ist. Irgendwie ja verständlich.

Die Lösung nennt sich Jetdrive von Transcend mit 128 GB. Es handelt sich um eine SD-Karte in verkürzter Form. Steckt man diese in den SD-Slot des Macbook Air, so steht nichts ab. Lediglich eine winzige Erhöhung kann man mit dem Finger fühlen. Nun hat Frau doppelt so viel Speicher wie vorher. iTunes und iPhoto Library wurden auf das Jetdrive ausgelagert. Geschwindigkeit ist hier nicht kritisch. Time Machine bezieht auch die SD mit in das Backup ein. So macht man seine Frau glücklich ;-)

jetdrive

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