Zwei Jinbei Lampenstative im Test

Am 23. Mai 2013 von Paddy veröffentlicht

Ich habe mir mal zwei Lampenstative von Jinbei etwas genauer angeschaut. Das Galgenstativ M-1 und das Rollenstativ JB16-2003. Beide verwende ich seit einigen Monaten ständig bei mir im Studio und finde das Preis-/Leistungsverhältnis super. Nicht jede Schraube geht so butterweich wie bei den Gegenstücken von Manfrotto, aber letztendlich tun sie ihren Dienst. Ich finde für den Preis sind die Teile echte Budget-Tipps. In dem Video habe ich die zwei Stative etwas genauer vorgestellt.

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Making Of

Am 22. Mai 2013 von Paddy veröffentlicht

Ein kleines Making Of Video, dass Celina beim gestrigen Shooting mit Stefano Terrazzino mal eben so nebenbei gedreht hat.

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Auf Lotto-Konzert mit der Polaroid

Am 21. Mai 2013 von Paddy veröffentlicht

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Wie schon im letzten Jahr hatte ich die Ehre beim Stadtpark Open Air von Lotto King Karl dabei sein zu dürfen. Nicht nur für die obligatorischen ersten drei Songs, sondern die ganze Dauer des Konzerts. Nun hatte ich aber gar keinen konkreten Auftrag, sondern konnte im Grunde tun und lassen was ich wollte. So kam mir die verwegene Idee doch einfach meine Polaroid 600 SE mitzunehmen. Dummerweise fiel mir das erst eine Stunde vor Abfahrt ein und im Kühlschrank befanden sich nur noch zwei von den Fuji FP3000B Filmen. Also maximal 20 Aufnahmen. Der Film war für mein Vorhaben genau richtig. Blitz konnte ich eh vergessen und bei der Anfangsblende von f/5.6 der Polaroid hielt ich die ISO 3000 für genau richtig. Mit dem ISO 100 Farbfilm hätte ich wohl keinen Blumentopf gewonnen.

Nun gut, irgendwie sah das schon etwas komisch aus. Ich zog die Blicke auf mich. Selbst Lotto stellte sich kurzerhand noch für ein Portrait zur Verfügung, das ich dann auch eindrucksvoll vermasselte. Unscharf. Fokussieren ist mit der Polaroid eh irgendwie eine grössere Aufgabe. Da merkt man erst einmal was die heutigen Kameras für Wundergeräte sind. Aber egal, ich hatte ja nichts zu verlieren und X100S und die D4 waren als Backup im Rucksack. Tja, so eine Bühne besteht aus aus ganz vielen Bereichen, von hell bis dunkel. Bewegt sich der Künstler zwei Meter nach vorne, so kann es durchaus mal zwei bid drei Blendenstufen heller sein. Die Polaroids zeigten das auch in eindrucksvollem Weiß oder Schwarz. Beim Herausziehen des Bildes aus der Kamera zog ich die Blicke wieder auf mich. Plötzlich hatte ich das Gefühl selbst die Musiker würden mich wahrnehmen. Cool, jetzt müsste man nur noch schneller werden ;-)

Letztendlich ist das Ergebnis von den Bildern selbst wohl eher Mittelmaß, vom Charme aber kaum zu übertreffen. So machte ich mir ausnahmeweise auch mal die Arbeit das Zeug einzuscannen um Euch die Ergebnisse hier zu präsentieren.

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Hallo Hong Kong, Good Bye DSLR

Am 13. Mai 2013 von Paddy veröffentlicht

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Ich bin aufgeregt. Im Juli geht es für eine Woche nach Hong Kong. Mein erster Trip nach Asien. Wahnsinn. Was ich dort genau treibe, kann ich noch gar nicht sagen. Vielleicht schaffe ich es ja, das ein oder andere Shooting an Land zu ziehen. Falls Ihr im Juli dort sein solltet, meldet Euch doch einfach mal bei mir.

Nach meinem letzten New York Trip manifestiert sich in mir der Entschluss meine geliebte Nikon D4 zu Hause zu lassen. Ich bin diese Schlepperei langsam leid und glaube immer mehr, dass sich die Ära der DSLRs dem Ende neigt. Was ich in letzter Zeit von den kleinen spiegellosen Kameras gesehen habe, lässt mich immer mehr glauben, dass diesen die nahe Zukunft gehört. So überlege ich nun ausschliesslich mit einer kleinen nach Hong Kong zu reisen. Welche das genau sein wird, weiss ich noch gar nicht. Ich bin auch ehrlich gesagt ziemlich leidenschaftslos, was Marke und Modell angeht. Zu sehr nervt mich diese ewige dämliche Markendiskussion, allen voran Nikon vs. Canon.

Ausgangspunkt meiner Überlegung sind natürlich Größe und Gewicht. Wer mit dem Flugzeug reist, kennt das Problem. Wie viel Handgepäck darf ich mitnehmen? Wie schwer und gross darf das sein? Werde ich kontrolliert? Muss ich auf die Waage? Welche Airline ist wie kulant? Vor jeder Reise die Frage was ich einpacke. Nach New York hatte ich 4 Objektive mitgenommen. 24-70mm, 14-24mm, 85mm und das Fisheye. Alles was ich wirklich brauche, aber für meine Verhältnisse doch reduziert. Dann dieser riesige Rucksack. Der Lowepro Vertex 300 ist ein genialer Rucksack, passt ins Handgepäck und lässt sich super tragen. Aber Größe und Gewicht lassen sich auch hier nicht wegdiskutieren.

Im Hotel angekommen war ich froh erst mal den Rucksack loszuwerden. Nach einer Woche begann ich das Teil samt Inhalt zu hassen. Wenn kein Shooting anstand, steckte ich mir einfach meine Fuji X100s in die Tasche und war glücklich damit. Noch glücklicher war ich, als ich sah, dass die Ergebnisse der D4 in nichts nachstehen. Mir ist schon klar, dass ich hier sowas wie Gotteslästerung betreibe, aber ich habe in New York kein Foto gemacht bei dem ich sagen könnte, dass dies nur mit der D4 in der Qualität möglich gewesen wäre. Lediglich die Festbrennweite an der Fuji hat mich daran gehindert sie bei den Shootings einzusetzen. Aus dem Grund werde ich auch eine Kamera mit Wechselobjektiven nach Hong Kong mitnehmen.

Ich kann schon behaupten, dass ich mit meiner Nikon verheiratet bin. Ich liebe sie ohne Ende und sie leistet mir gute Dienste. Ein echtes Arbeitstier auf das ich mich verlassen kann, wenn es drauf ankommt. Es wird wohl auch noch einige Zeit dauern bis ich mich komplett von ihr verabschiede, wenn überhaupt. An eine Hochzeit würde ich mich momentan noch nicht mit einer Spiegellosen trauen, aber auch das wird bestimmt kommen. Heutzutage werden auch immer mehr Ehen geschieden und wenn sich die Zeiten ändern, muss man getrennte Wege gehen. Die Markenliebe zu Nikon hat sich bei mir in letzter Zeit gewandelt. Die Kamera ist mehr zu einem austauschbaren Werkzeug verkommen. Ein sehr wichtiges Werkzeug, aber auch austauschbar. Ich habe immer gesagt, dass ich der erste bin der wechselt, wenn Canon eine Kamera auf den Markt schmeisst, die signifikant besser ist als meine Nikon. Aber weder Canon noch Nikon haben in den letzten Jahren grosse Schritte gemacht. Beide spielen in meinen Überlegungen zu spiegellosen Kameras momentan keine Rolle. Auch das kann sich aber jederzeit ändern.

Bei der Wahl einer spiegellosen Kamera für meinen Trip bin ich bis jetzt nicht festgelegt. Auf meinem Zettel stehen aktuell drei Marken. Olympus, Fuji und Sony. Ich besitze eine Olympus OM-D und eine Fuji X100s. Beide genial. Gutes hörte ich auch von Sony, konnte sie aber bisher nicht wirklich ausprobieren. Die OM-D von Olympus ist in der engeren Wahl, vielleicht sogar die neu angekündigte PEN E-P5. Fuji lockt mit der X-E1 oder der X-Pro1. Bei Sony würde eine Nex 6 zur Debatte stehen. Für Sony und Fuji spricht, dass nun auch Zeiss für die Systeme Linsen baut. Hach, wie bin ich doch immer wieder neidisch auf die Zeiss-Linsen für Sony. Gibt es zwar auch für Nikon, aber ohne AF. Für Olympus wiederum spricht die Vielfalt des MFT-Systems und die genialen Videoeigenschaften der OM-D. Die Auswahl an Objektiven ist grandios, da kann man auch mal zu Panasonic rüber luschern. Was ist eigentlich mit Panasonic? Ach ja, die haben doch die GF-6. Evtl. auch ein Kandidat. Einzig das 4:3 Format will mir noch nicht zu 100% munden, was wiederum Sony an den Tisch brachte. Aber ganz ehrlich, mir ist es egal und ich will nicht schon wieder tagelang recherchieren was denn nun das beste System, die beste Kamera ist. Ich will einfach eine schnappen und einen tollen Trip mit einer Tasche haben, die halb so gross und schwer ist, wie mein Vertex 300.

Natürlich kaufe ich mir jetzt nicht mal eben noch eine neue Kamera. Daher werde ich nun mal die Hersteller anbetteln, ob sie mir für dieses Experiment nicht einfach mal eine komplette Ausstattung hinstellen wollen. Vielleicht ist es ja ganz interessant wie es einem eingefleischten Nikon D4 User geht, wenn er für eine Reise komplett auf eine Spiegellose wechselt. DAS WAR EIN ZAUNPFAHL ;-)

Für mich ist es ein spannendes Experiment. Spannend vor allem wegen Hong Kong. Aber auch, weil ich selbst nicht weiss wie es mir mit einer lütten Knipse ergeht. Spannend auch, wie denn die Menschen auf so eine Kamera reagieren. Ich möchte auch ein wenig Land und Leute fotografieren. Ich glaube es ist einfacher mit einer kleinen Kamera. Wie ist es aber bei einem Fotoshooting? Bisher sitzen alle Handgriffe perfekt und ich muss nicht an die Technik denken. Die D4 wurde quasi in meine Hand gegossen. Das ist bestimmt eine Umstellung. Aber ich bin bereit dafür und will mich darauf einlassen.

Auf jeden Fall wird es ausführliche Berichte geben. Vielleicht ja sogar das ein oder andere kleine Video. Nebenbei bin ich nämlich mehr als begeistert von den Videoqualitäten der OM-D. Der Bildstabilisator ist so geil, dass man aus der Hand problemlos schwenken kann. Mal sehen, ob ich mich damit auch einfach selbst filmen kann ;-)

Ach ja, los geht es am 10.07.2013. Stay tuned.

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New York 2013 – Rückblick

Am 13. Mai 2013 von Paddy veröffentlicht

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Nach meiner Rückkehr aus New York bin ich gleich in Arbeit gestürzt. Hier warteten ein paar Shootings und immer wenn Zeit war, musste ich Bilder bearbeiten. Nun nehme ich mir aber mal etwas Zeit, um einen kurzen Rückblick zu schreiben. Das muss ich einfach auch für mich selbst tun.

New York ist einfach eine atemberaubende Stadt. Nachdem dies aber bereits mein dritter Besuch war, fiel mir die Kinnlade nicht mehr ganz so oft runter, wie bei meinem ersten Besuch. So konnte ich auch viel mehr von dem Treiben in der Stadt aufsaugen. Ich bin auch nicht mehr wie ein wahnsinniger von einem Fotospot zum nächsten gehastet, um möglichst viele Bilder zu schiessen. So hielt sich die Anzahl der Bilder in Grenzen, dennoch bin ich sehr zufrieden.

Absolutes Highlight waren zwei Hochzeiten. Eine im Central Park und eine weitere im Standesamt von New York City, bei der ich sogar Trauzeuge sein durfte. Wow, ein Traum wurde für mich wahr. Zwar war die erste Hochzeit etwas verregnet, aber das konnte uns nicht wirklich schocken. Nach der Zeremonie im Central Park ging es in einer Limousine quer durch New York. Der Regen zwang uns in den Untergrund und so wurde die Grand Central Station kurzerhand zur Fotolocation. Bestimmt für den New Yorker ein alter Hut, für mich aber etwas ganz besonderes.

Von der zweiten Hochzeit kann ich Euch momentan noch keine Details geben, da ich noch auf die Freigabe der Bilder warte. Aber es war ebenfalls ein genialer Tag. Sonne satt, so viel, dass wir Mittags in eine Pizzeria flüchten mussten. Hochzeit im Standesamt muss man in New York auch mal mitgemacht haben. Erinnert einen irgendwie an die Anmeldung eines KFZ, so mit Nummer ziehen und verschiedenen Schaltern zum bezahlen und unterschreiben. Die Bilder kommen hoffentlich bald nach.

Ausserdem gab ich noch zwei Workshops. Einer zum Thema Langzeitbelichtung und Nachtfotografie, der uns nach Brooklyn führte. Da bildeten sich auch die ersten Bekanntschaften unter den Teilnehmern. Für mich persönlich sind die Menschen, die ich dort kennengelernt habe wieder einmal ein Highlight. Man hat irgendwie etwas besonderes erlebt, das einen verbindet. Einige Wiederholungstäter vom letzten Jahr waren auch wieder dabei und ich denke einige der neuen Gesichter werde ich auch wiedersehen. Der zweite Workshop drehte sich um Licht und Location. Auch hier waren die Teilnehmer toll und wir hatten mega viel Spaß. Ich weiss echt nicht mehr, wie ich ins Hotel gekommen bin ;-) Leider gibt es davon hier keine Bilder zu sehen. Die Teilnehmer wissen warum. Bildtechnisch eine grosse Enttäuschung, dafür menschlich umso genialer. Danke Euch allen vielmals dafür.

Einige Pärchenshootings hatte ich auch noch. Leider war das nicht immer ganz so einfach, da ich dafür keinen Helfer hatte. Meine Frau war leider nicht dabei und so kurzfristig konnte ich in New York niemanden finden. Wir hatten aber so wahnsinnig viel Sonne, dass ich oft Hilfe mit einem Bouncer, Swatter oder Blitz gebraucht hätte. Nun gut, man weiss sich ja zu helfen, aber schon irgendwie blöd, wenn man einen Helfer gewohnt ist ;-)

Aus technischer Sicht hat mich die Fuji X100s total überrascht. Verdammte Scheisse, wieso schleppe ich eigentlich ständig diese tonnenschwere D4 mit mir rum? Die Bildqualität kann es nicht sein, denn was die Fuji so raus haut, haut mich um. Auf meinem nächsten Trip bleibt die D4 wohl zu Hause.

New York war grossartig. Diese Art von Reisen in Verbindung mit ein bisschen Arbeit werde ich in den nächsten Jahren beibehalten. Miami steht auf meiner Wunschliste, ebenso Boston und Chicago. Aber erst einmal geht es jetzt im Juli nach Hong Kong und da bin ich richtig aufgeregt, denn das wird mein erster Asientrip. Dazu aber demnächst mehr.

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