Kleiner Sensor ist nicht immer schlecht

Am 14. Oktober 2013 von Paddy veröffentlicht

Lange Zeit war ich vom Vollformat-Sensor verwöhnt. Die Dinger sind aber auch wirklich klasse, sowohl bei Bildqualität als auch beim Thema Schiefentärfe. Der geneigte Leser weiss, dass ein kleinerer Sensor auch eine grössere Schärfenschiefe mitbringt, was beim Enthusiasten zum sofortigen Abwinken angesichts Kameras mit Sensoren wie dem Micro-Fourthird-Format (MFT) führt.

Nun experimentiere ich seit geraumer Zeit mit der Olympus OM-D herum, seit wenigen Tagen auch mit dem neuen Model OM-D E-M1. Der erste Eindruck der Kamera ist extrem gut, ein ausführlicher Test wird folgen.

Heute möchte ich aber einmal kurz darstellen, warum ein kleinerer Sensor wie der MFT nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss. Habt Ihr schon mal mit einer Nikon D4 (oder anderer Vollformat-Kamera) mit 85 mm und f/1.4 fotografiert? Jaha, das sieht schon sehr cool aus … wenn der Fokus dann mal richtig trifft. Beim gemeinen Portrait bleibt dieser nämlich auch gerne mal an den Augenbrauen oder den Wimpern hängen. Schwups umgibt die Pupille eine leichte Unschärfe. Blende 1.4 eben. Fokusprobleme sind die am meisten beklagten technischen Wehwehchen auf meinen Workshops. Das führt dazu, dass ich meistens selbst etwas abblende und im Bereich von f/2.5 unterwegs bin. Viel stressfreier. Bei der OM-D hingegen verwende ich meistens das Maximum an Blende, z.B. f/1.8. Das ist stressfreier, da ich von Haus aus mehr Tärfenschiefe habe. So kann ich die Blende im Sinne von Lichtstärke voll ausreizen. Hat man wenig Licht, so ist dies der Unterschied zwischen ISO 1600 und ISO 3200. Hinzu kommt, dass ich das Gefühl habe die MFT-Optiken sind bereits bei der maximalen Blende sehr scharf. Bei anderen Objektiven ist es oft so, dass man doch ein klein wenig abblenden muss, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Keine Ahnung woran das liegt. Vielleicht sind Optiken mit kleinerem Durchmesser einfacher zu bauen.

Anderes Beispiel. Letzte Woche hatten wir ein Shooting in einer Brauerei. Ich habe mich dafür entschieden das mit Dauerlicht zu machen, da wir sehr stimmungsvolles und präzises Licht haben wollten. Z.B. ein kleiner Spot nur auf ein Bierglas. Das lief auch alles gut, bis irgendwann jemand auf die Idee kam, vom Hintergrund mehr sehen zu wollen, da dort etwas für den Chef interessantes zu sehen war. Wie bekommt man mehr Scharfschiefe ohne die Blende zu schliessen und ISO hochdrehen zu müssen? Kleinerer Sensor wäre ein Möglichkeit gewesen.

Jeder Sensor hat Vor- und Nachteile. Vollformat wird auch bestimmt noch einige Zeit die Krone aufhaben, aber soooo schlecht ist ein kleinerer Sensor nun auch wieder nicht. Je länger ich mit der OM-D fotografiere, umso weniger weh tut der anfänglich vermeintliche Nachteil des kleineren Sensors.

Hier folgen schon mal ein paar Bilder, die ich mit der neuen OM-D am Wochenende geschossen habe. Nur mal so als erster Eindruck. Test folgt. Der interessierte Fotoenthusiast findet die relevanten Belichtungsdaten bei Klick auf die Bilder.

75mm f/1.8 ISO 1600 1/125s 45mm f/1.8 ISO 800 1/80s

75mm f/1.8 ISO 640 1/250s 45mm f/2.8 ISO 250 1/200s

Veröffentlicht in: Know How nach oben

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Kommentare (60)

  • Kleiner Fehler im Text:
    „Der geneigte Leser weiss, dass ein kleinerer Sensor auch eine geringere Schärfenschiefe mitbringt,“
    Größere Tiefenschärfe wäre wohl richtig :-9

    Interessant das Du von Vollformat auf Four Third springst. Ich denke ich bleibe exakt in der Mitte mit meinem DX Sensor. Vielleicht das beste aus zwei Welten. Allerdings nicht so kompakt wie die OM-D, aber man kann ja nicht alles haben.

    Gruß Peter

    • Paddy schrieb am 14.10.2013

      Danke, Fehler ist korrigiert.

      • Dirk schrieb am 14.10.2013

        Nu isses de Tärfenschiefe… Made my day!

      • Bernd schrieb am 15.10.2013

        Na wie hat’s dir in Graz gefallen;-)

        LG Bernd

      • Paddy schrieb am 16.10.2013

        Graz ist immer wieder toll. Beim nächsten mal will ich aber auf einen Berg 😉

      • Bernd schrieb am 16.10.2013

        Meinst Du den Schlossberg oder doch etwas Größeres?!
        -Vielleicht kann ich Dir ja ein paar Empfehlungen geben…

    • Michael schrieb am 23.10.2013

      Jetzt steht da „Scharfschiefe“ 😀
      Der Plabutsch oder die Platte bieten gute Motivmöglichkeiten und einen super Blick auf Graz.

  • Hallo Paddy,

    wenn ich mir diese Fotos ansehe, kribbelt es in meinen Fingern. Vor allem das erste Foto finde ich sehr natürlich und charismatisch. Überlege sehr die neue OMD zu kaufen, obwohl ich gerade eine x-e1 erstanden haben. Mich interessiert, wie Du die neue OMD im Vergleich zur x-e1 siehst – die hattest Du ja auch schon im Test. Mich stört an der x-e1 echt der Autofokus. Bin hin- und her gerissen 😉
    VG Liane

    • rolle schrieb am 14.10.2013

      interessiert mich auch! das hätte auch mein post sein können … 😉

    • Uwe Klein schrieb am 14.10.2013

      Geht mir fast genauso: bin auf die Tests mit der neuen Olympus OMD auch sehr gespannt
      und habe mir auch gerade die X-E 1 gekauft. Die Kamera macht wirklich gute Bilder, aber der Autofokus ist sehr verbesserungswürdig (Schnelligkeit).
      Viele Grüße
      Uwe

    • Wenn in Kürze die X-E2 vorgestellt wird, ist der Autofokus auch bei Fujifilm wieder ein Stück weniger „problematisch“. Um fair zu sein, müsste man dann eh die E-M1 mit der X-E2 vergleichen 😉

      • Paddy schrieb am 15.10.2013

        Auf die X-E2 bin ich auch gespannt. Superschwer sich für eine zu entscheiden. Ist aber auch gut so.

  • Ralf schrieb am 14.10.2013

    Ich persönlich tue mich immer schwer damit, den passenden Bereich der Schärfentiefe auf Anhieb zu treffen. Von X10 über D90 bis zur D600 sind es immer gewaltige Unterschiede. Während bei der X10 und Blende 2 noch ausreichend Schärfe von der Nasenspitze bis zum Ohr zur Verfügung steht, ist der Bereich bei der D600 dann nur noch eine „Froschlocke”. Der Anwender der „nur” mit einer Kamera unterwegs ist, gewöhnt sich schnell an die Fähigkeiten und Eigenheiten seiner Kamera/Objektiv/Blende – Kombination. Derjenige, der aber „gezwungen“ ist, mehrere unterschiedliche Kameras zu benutzen, für den ist es unlängst schwieriger.

    Etwas ist immer!
    😉

    • Peter schrieb am 14.10.2013

      Hallo Ralf, ich kenne jetzt nicht die einzelnen von dir aufgeführten kamera Modell im Detail, aber bei gleichem Sensor, gleicher Brennweite und gleicher Blende sollte die Schärfentiefe, optisch/physikalisch eigentlich immer identisch sein!?

      • Ralf schrieb am 15.10.2013

        Hallo Peter,
        vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Natürlich sind die Sensorgrößen der von mir verwendeten Kameras unterschiedlich. Ich wollte auch nur mit dem kleinen Beitrag zum Ausdruck bringen, dass es bei der Verwendung von Kameras mit unterschiedlichen Sensoren, schwierig ist die Schärfentiefe immer richtig vorher zu bestimmen. Dabei ist bei gleicher Blendenzahl und bei vergleichbarer Brennweite (bezogen auf KB-Format) das Ergebnis der Schärfentiefe sehr unterschiedlich.
        Hier mal die Sensorgrößen:
        X10 = 6,6mm x 8,8mm
        D90 = 15,8mm x 23,6mm
        D600 = 24,0 x 35,9mm.

        LG Ralf

  • Picture-Mi schrieb am 14.10.2013

    Das ist stressfreier, da ich von Haus aus mehr Tärfenschiefe habe. XD

  • Patrick schrieb am 14.10.2013

    Also ich habe MFT bei einer GH3 kennen gelernt. Natürlich kann man damit tolle Bilder machen. Der Gestaltungsraum ist aber doch geringer, von Vollformat auf MFT könnte man auch sagen halb gross, was Schärfentiefe angeht.

    Aber auch andere Faktoren finde ich, sind zu bedenken, z.B. der Pixelpitch. Wenn man 16 MP auf MFT packt, muss das einzelne Pixel auf dem CMOS schon deutlich kleiner Ausfallen, als bei 16MP Vollformat. Und egal, wie viel Voodoo und KungFu Olympus da treiben kann, Physik überlisten kann niemand.

    Gewicht, Transport, viel urlaubtauglichere Zoomlinsen dank MFT, all das spricht dann wieder für die MFT. Am Ende muss man doch wissen, was man vor hat. „One size fits all“ ist irgendwie doch nicht.

    Systemkameras sind angekommen, auch in der professionellen Fotografie. Speziell bei MFT bin ich aber skeptisch, denn APS-C lässt sich prima in Kompaktkameras verbauen, so wie z.B. Fuji es ja macht. Eine X-M1 mit 60mm 2,4 macht viel Spass.

    • Paddy schrieb am 14.10.2013

      Also ich habe bisher kein schlechtes Feedback von Kunden bekommen auf die Bilder, die mit der OM-D gemacht wurden.

      • Patrick schrieb am 14.10.2013

        Oh nee, dass wollte ich so nicht ausdrücken, ohne so eine Olympus nun je in meine Krallen gehabt zu haben, glaube ich das man damit tolle Ergebnisse schaffen kann.

        Ich glaube aber, dass man damit schneller an Grenzen kommt. Grenzen in der künstlerischen Bildgestaltung.

        Bei selben Motivabstand ist f/1,8 bei Vollformat doch was anderes als bei MFT. Bei 16MP auf MTF würde mich die Hi-ISO-Performance auch interessieren. Fuji hat es bei der X-M1 geschafft, meine APS-C’s ISO-mässig in die Schranken zu weisen, Fuji hat ja eine ganze andere, abgefahrene CMOS-Strukur. Wie schaut es bei der Olympus bei ISO 3200 aus?

        Wenn der Preis bei Amazon für die Olympus korrekt ist, spielt sie da in der Liga von D800 bzw. MK III. Ob sie diese Performance erreicht, mag ich (vorerst) noch nicht glauben.

        Aber inkl. 200mm (eq. VF) wiegt sie vermutlich auch nur halb so viel wie eine MK III, von der Größe mal gar nicht gesprochen.

        Ich glaube, es ist ganz bestimmt eine tolle Kamera. Aber eine Alternative erkenne ich nicht, eher eine Ergänzung.

      • Paddy schrieb am 14.10.2013

        Geringe Schärfentiefe ist nicht DAS Gestaltungsmittel. Wirklich tolle Bilder funktionieren auch mit scharfem Hintergrund. Ist alles eine Sache des Standpunkts. Aber ich weiss schon was Du meinst.

  • Olaf schrieb am 14.10.2013

    Könntest Du bitte bei dem letzten Foto etwas zu dem eingesetzten Blitzen sagen. Funkauslöser hast Du ja schon auf fb geschrieben.
    Danke schon einmal.

    • Paddy schrieb am 14.10.2013

      Das war ein Aufsteckblitz in Firefly Softbox.

  • Kurt schrieb am 14.10.2013

    Hi Paddy,

    Ich hatte auch vor zwei Wochen die Möglichkeit die neue Omd zu testen. Mir hat sie so gut gefallen, das ich meine APS-c Kamera samt Objektiven verkauft habe. Und das 12-40mm F2.8 ist ja auch ein Sahnestückchen. Sie soll Ende Oktober da sein. Bin gespannt und deine Bilder machen schon Lust aufs Probieren. Und das Gewicht samt Objektiven ist schon sehr angenehm.

  • Erich schrieb am 14.10.2013

    Aus deinem Beitrag konnte ich mir nur die drei unterschiedlichen Schreibweisen für Schärfentiefe merken. 😀
    Durch das Dauergrinsen war ich nicht in der Lage den Beitrag zu verarbeiten. Danke für die amüsante Schreibweise zum Feierabend! 🙂

    • Dirk schrieb am 14.10.2013

      Ohne Deinen Beitrag wäre mir das gar nicht aufgefallen, Erich 🙂 Wahnsinn, wie das Gehirn nur das liest, was es lesen will 😀

      Also ich hab die neue auch bestellt, aber als „Nicht-Profi“ und „Nicht-Blogger“ muss man leider etwas länger warten 😉 Aber Vorfreude ist die schönste Freude.

      Ein Vorteil der größeren Schärschenfiefe ist für mich auch in der Makrofotografie zu finden 🙂

      LG
      Dirk

  • Will Sagen schrieb am 14.10.2013

    Bei so manchem Foto habe ich schon mal gedacht, dass man es mit dem Bokeh auch übertreiben kann. Manchmal ist etwas mehr Fährtenschiefe nicht schlecht.

    Btw.: Von Hand fokussieren hat auch manchmal was. 😉 Muss man aber wollen. Beruflich würde ich das nicht wollen. Glaube ich.

  • Axel schrieb am 14.10.2013

    Alles hat so seine Vor- und Nachteile. Sind letztes Jahr „zugestiegen“ auf Vollformat. Die ISO-Empfindlichkeit der D-Mark III und der Autofocus sind schon klasse. Und in weiten Teilen der Praxis erhält man einfach mehr Komfort und Möglichkeiten. Dennoch kann ich mich nicht von der „alten“ Nikon mit DX-Sensor trennen. Ist halt irgendwie praktisch. Gerade was du ansprichst mit Offenblende genau den richtigen Punkt zu treffen, wo es scharf ist oder eben daneben geht. Tja, und wenn man länger (so zwei bis drei Stunden) auf einem Konzert fotografiert, wird die Canon mit dickem Angeberobjektiv auch ganz schön schwer :-). Mit der Nikon geht eh nur Festbrennweite. Und? Null problemo. 🙂 Alles relativ.

    • Julia schrieb am 14.10.2013

      Bekommst Du nicht Probleme mit dem Licht, wenn Du auf nem Konzert OHNE Vollformat und natürlich ohne Blitz arbeitest? (Ich habs noch nie ausprobiert, aber die D7000 würde das glaub ich nicht schaffen). ???

  • Michael schrieb am 14.10.2013

    Vielen Dank Paddy! Das bringt einem schon etwas zum Nachdenken… Die Kleinen werden wirklich immer Besser… 😉

  • Joachim schrieb am 14.10.2013

    Vollkommen richtig was Du ausführst.

    Und bei Bildern von 2 oder 3 Personen, die ja in aller Regel auch nicht alle exakt im selben Abstand zur Kamera stehen ist es genau das gleiche Ding mit Lichtstärke einerseits und zu geringer Tiefenschärfe andererseits.

    Im Grunde ist Vollformat eine tolle Sache für künstlerische Fotos, aber bei allem was auch ins dokumentarische geht hat man ganz schnell die von Dir beschriebenen Nachteile.

    Ein weiterer Vorteil von MFT ist, dass es ein herstellerübergreifender Standard ist und man langfristig wohl aus einer sehr interessanten Objektivpalette schöpfen kann.
    Und natürlich dass die Objektive günstiger herstellbar sind als für Vollformat und kompakter und leichter sind.

    Und wie sieht das auf Hochzeiten aus?
    Kann man es sich leisten mit so einer kleinen Kamera aufzulaufen ?
    Gehört es da nicht zum „Guten Ton“ mit einem Boliden wie der D4 aufzulaufen?
    Ich meine Du hättest so etwas ähnliches mal bei „Knackscharf“ oder „Das Maddi und das Paddi“ gesagt.

  • Joachim schrieb am 14.10.2013

    Ist das erste (das farbige) Bild mit echten (optischen) 75mm oder mit umgerechneten 75 mm entstanden?

    Wenn es optische sind, dann entspräche das ja 150mm an Vollformat und man müsste für den Bildausschnitt ja schon recht weit weg sein vom Model.

    Ansonsten ist das eine sehr schöne Tiefenschärfe die mir sehr gefällt!

    • Daniel schrieb am 14.10.2013

      Ich antworte einfach mal, obwohl ich nicht Paddy bin. Er wird die Festbrennweite 75 1.8 genutzt haben. Da MfT den Crop-Faktor 2 hat, entspricht das 150mm KB.

      • Joachim schrieb am 15.10.2013

        Danke für die Antwort Daniel.
        150mm sind dann schon ein ganz schön enger Bildwinkel.
        Ist Paddy so groß oder hast Du auf einem Stuhl oder Podest gestanden um weit genug vom Model weg zu kommen?

      • Paddy schrieb am 15.10.2013

        Das Model sass vor mir 😉

    • Daniel schrieb am 14.10.2013

      Ich finde diese ganze Grundsatzdiskussion langsam langweilig und müßig.
      Warum ist es immer so wichtig welche Kamera bzw welches System man für seine Fotos benutzt? Warum muss immer alles bis ins 1000tel verglichen werden?
      Den Bildern sieht man es doch nicht an. Paddy beweißt es doch immer wieder. Man hätte doch nicht gewusst welche Kamera er für diese Bilder benutzt hat, wenn er es nicht dazu geschrieben hätte. Eine Kamera ist ein Werkzeug, so wie die Pinsel Werkzeuge eines Malers sind. Welches Werkzeug der „Künstler“ benutzt, hängt auch von den Vorlieben und Bedürfnissen ab.
      Für mich hatte nach langer Zeit des Leidens das MFT-System so viele Vorteile, dass ich meiner DSLR-Ausrüstung keine Träne nach weine. Dies trifft aber nur auf mich zu. Bei anderen Leuten ist dies ganz anders. Lasst uns doch den technischen Fortschritt geniessen und einfach mal wieder fotografieren gehen.

      • Leslie schrieb am 15.10.2013

        Gebe ich Dir völlig recht. Hier werden auch Äpfel mit Birnen verglichen. Ich mache mit der Lumix GH3 unbeschwert Aufnahmen wenn ich auf Reisen bin und ich brauche die Canon Mark III für andere Aufnahmen, wenn es um Großvergrößerungen usw geht. Beide Systeme haben vor und Nachteile. Wenn einer nicht richtig auf das Auge scharf stellen kann ist er selbst schuld. Da hatte ich schon bei Diafilm keine Probleme und jetzt wird dies als „Werbeaussage“ benutzt. Witzig ! Ausserdem spielt das Handling eine Rolle. Und da hat für mich die Olympus in vielen Dingen gegenüber der GH3 nicht die Nase vorn. Dass die Objektive gut sind, würde ich nicht bezweifeln.

      • Paddy schrieb am 15.10.2013

        Leider ist nicht jeder so ein versierter Profifotograf, der mit jedem Gerät auf das Auge fokussieren kann. Wohl selbst schuld.

      • Anton schrieb am 15.10.2013

        Auch selbst schuld! Ich bekenne!

        Das ging vielleicht noch zu Zeiten von guten Mattscheiben mit Schnittbildindikator und Mikroprismenring, aber die gibt es ja nur manchmal gegen Geld und gute Worte.

        Zur grundsätzlichen „Reicht-auch-eine-kleine-Kamera“-Diskussion gibt es ja nicht gut oder schlecht, sondern eine ganz einfache Grundregel: Je besser/aufwändiger die Kamera, desto mehr ist die in der Lage, in Extremsituationen noch ein extremes Bild rauszuquetschen. Nichts anderes beschreibst Du ja, Paddy: Vollformat mit f/1.4 gibt so ziemlich die extremste Schürfentaufe, die man mit bezahlbaren Kameras erzeugen kann. Braucht man die aber gar nicht, macht auch eine andere „kleinere“ Kamera ggf. ein gleichwertiges Bild. Denselben Grundsatz kann man auch auf ISO-Leistung und alles andere anwenden. Wenn ich was nicht brauche, muss ich es weder mitschleppen noch bezahlen.

        Dieser Aspekt „mein Bild lebt von was anderem als von extremer ST/TS“ ist ja Teil dieser Diskussion, und die Bilder oben sind IMHO der Beweis.

        Man kann aber auch die völlig andere Diskussion führen: „Ich will aber 1.4er-Teufelschaufel am Vollformat bei ISO 6400 haben! Jetzt! Gleich!“ . Daran hindert einen natürlich ein unpräziser AF, ein schuldiges Auge oder eben ein Objektiv, welches bei f/1.4 Offenblende einfach nicht scharf ist. Dann landet man bei teuren Linsen, beim Liveview mit Ausschnittvergrößerung, bei einer Kamera mit Schnittbildindikator, oder bei einer Sony Alpha 99 (mit Fokuszoom im Sucher). Aber das ist wie gesagt ein anderes Thema 😉

  • Peter schrieb am 14.10.2013

    Ich bin beruflich viel unterwegs, leider nicht als Fotograf, und da wo ich arbeite sind Kameras überhaupt nicht gerne gesehen. Meine 5DM3 und ein bisschen Zubehör habe ich deshalb immer zu Hause gelassen, denn weder im Hotelzimmer noch im Auto wollte ich sie unbeaufsichtigt liegen lassen. Also musste irgendwann eine „immer dabei“ Kamera her, deren Bildqualität mich zufriedenstellt. Nach langem Hin&Her wurde es die neue MFT Olympus E-P5, dazu das 17mm/1.8 und das 75mm/1.8. Ich kann dir nur recht geben, die größere Schärfentiefe der E-P5 kann mal unerwünscht sein, hat aber bei 1.8 auch Ihre Vorteile. Ich habe mal in einem kleinen Versuch das 17mm/1.8 an der E-P5 und das Sigma 35mm/1.4 an der Canon 5DM3 gegenübergestellt. Unabhängig von der unterschiedlichen Perspektive und der Unschärfe im Hintergrund sind die Unterschiede selbst bei 800ASA minimal (RAW Entwicklung in LR5). Als „immer dabei“ Kamera hat sie nur Vorteile, wie geringes Gewicht bei kleinem Volumen. Das sie sich in Ihren Retro-Look (ich habe sie mir in schwarz/silber gekauft) sehr wertig anfühlt und dazu noch echt geil aussieht ist ein zusätzliches Plus. Auch „Belichtungs Life View“ und „Touch Fokus“ sind Features an die man sich sehr schnell gewöhnen kann. Zumindest in Form der E-P5 muss sich MFT absolut nicht verstecken. Gruß Peter

  • Marc-Michael schrieb am 15.10.2013

    Mit der Tiefenschärfe hast Du es wohl:
    Schiefentärfe, Schärfenschiefe, Scharfschiefe
    😉

    • Bastian schrieb am 15.10.2013

      Das macht der Paddy doch absichtlich 😀

  • Senf dazu schrieb am 15.10.2013

    Kommentar wurde gelöscht.
    Ein bisschen rummeckern ist ja ok, aber nicht anonym. Wer heisst denn schon „Senf“? 😉

  • mike schrieb am 15.10.2013

    Da kommt die Frage auf warum man ein 85er 1.4 verwendet und es „meistens“ auf 2.5 abblendet?

    Mike

    • Paddy schrieb am 15.10.2013

      Die Frage wurde im Beitrag beantwortet.

      • mike schrieb am 15.10.2013

        wer lesen kann ist klar im vorteil 😉

        mike

  • Stefan schrieb am 15.10.2013

    Spiegellose Kameras sind eine gute Ergänzung zur Vollformatkamera. Aber auch einzeln haben die Kameras auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung. Zum Glück, denn sonst müsste ja Paddy seine D4 einstampfen 😉 Ist viel Geld, dass da plötzlich auf Null abgeschrieben werden müsste.
    Die Kommentare hier zeigen aber deutlich, wie sehr die Spiegellosen den DSLR-Markt bedrängen. Und das zu Recht. Aber die Kommentare zeigen auch die eine oder andere nervöse Reaktion von Fotografen, die sich wohl fragen, ob die teuere Vollformatausrüstung vielleicht eine Fehlinvestion war.
    Ich muss feststellen, dass eine Fuji durchaus mit meiner „Grossen“ samt Lichtriesen mithalten kann. (Naja, ausser beim Autofokus *smile*). Doch was Flexiblität aufgrund von Optiken und Blitzern anbelangt, aber auch in Gestaltungsfreiraum und optischen Suchern betreffend (sorry, finde ich persönlich immer noch besser als jeder elektronische Sucher oder Bildschirm), ist eine Vollformatkamera oder eine Crop-DSLR immer noch die erste Wahl.
    Eine DSLR zwingt ausserdem meiner Meinung nach den Fotografen eher, sich Gedanken zur Belichtungseinstellung und Gestaltung zu machen als eine Spiegellose. Zumindest beobachte ich das an mir und bei vielen Freunden, dass eine Spiegellose eher wie Point-And-Shoot-Kamera verwendet wird.
    Ist nicht prinzipiell verwerflich, aber eigentlich nicht das, was ich für mich als Fotografie bezeichne. Darum gilt einmal mehr, dass jeder seine Kamera gemäss seinen persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen auswählen sollte. Und für mich heisst das eben, dass ich beide Typen habe und dafür die Kompakte mit dem Minisensor in den Ruhestand geschickt habe.

    • Thomas schrieb am 07.05.2014

      Lustig, war das nicht auch das Argument von denjenigen, die an den alten Analogkameras festgehalten und sie gegen die neuen digitalen verteidigt haben, dass man sich mehr Gedanken über den Bildaufbau und dienEirkung machen muss, bevor man den Auslöser betätigt? Ich glaube, in diesem Punkt werden sich ambitionierte Fotografen immer von Gelegenheits-Knipsern unterscheiden, egal welche Ausrüstung sie benutzen. Die Möglichkeiten der neuen DSLMs halte ich persönlich für einen großen Sprung, die die Arbeit jedes Fotografen bereichern und erleichtern.

  • Ich hatte das Ding mal beim Olympus Photography Playground hier in Berlin in der Hand. Hat mir ziemlich gut gefallen.. Hält aber von der Rauschempfindlichkeit mit ner Vollformatkamera nicht mit.. Für die Größe ist es aber gut..

  • Sebastian schrieb am 15.10.2013

    Steve Huff hat die neue Olympus Om-D E-M1 ausführlich getestet. Schau mal unter. http://www.stevehuffphoto.com

  • Joachim schrieb am 15.10.2013

    Man man man, die Gradationskurve kann man im Liveview auf das Motiv anpassen!
    Wenn man Bilder out of cam braucht und trotzdem einen speziellen Look haben möchte, dann ist das auch ne verdammt geile Sache….

    http://www.youtube.com/watch?v=Kc1EoaB2io8

    Ich denke oder hoffe das ist OK hier Links von Martin Krolop zu posten, aber da ihr ja fast so was wie ein Team seid, ist das wohl ok…

  • Olaf schrieb am 15.10.2013

    Ich habe das ja schon irgendwo geschrieben. Mit der Auflösung der E-M1 im Vergleich der E-M5 bin ich nicht so zufrieden. Meine E-M5 erlangt eine höhere Auflösung als meine neue E-M1. Ich sogar etwas enttäuscht darüber. Die Schärfe war immer ein dickes Plus bei der E-M5, sodass ich das bei der E-M1 auch erwartet habe. Ob es sich bei Portraits so auswirkt, muss ich erst testen.

    Aber die Bestätigung finden wir hier, wo man beide prima miteinander vergleichen kann.

    http://www.dpreview.com/previews/olympus-om-d-e-m1/9

    In dem Sinne,
    vg
    Olaf

  • Ralf schrieb am 15.10.2013

    Ich sehe das Ganze eher als Luxusproblem… Zwei Systeme parallel. Oder zuviel Sponsoring! Sponsoring? Wenn ich Kameras kostenlos zu Testzwecken bekomme, will ich, dass das auch in Zukunft so ist… Werde mich als Fachmagazin, Internetseitenbetreiber, Blogger usw. also hüten, zu kritisch darüber zu schreiben!

    Ich habe parallel zur APS-C/Vollformat-DSLR Olympus FT 2009 seine Chance gegeben. Das 2,8-4/12-60 Zuiko war großartig, die Oly-Gehäuse aber nur bis ISO 400 zu gebrauchen. Also: Weg mit dem ganzen Zeug. 2011 durfte mFT mit. Nachdem der (selbsternannte) weltschnellste AF eines Olympus PEN Flaggschiffs nicht in der Lage war die eigenen Kinder „einzufangen“ und in schummriger Umgebung ganz versagte, war meine Geduld zu Ende. Jede C-/N-Einsteiger DSLR hätte/hat das geschafft! Soll ich mich noch ein drittes Mal verar… lassen?

    Ich vermute mal, dass eine aktuelle, sehr gute spiegellose Systemkamera bei 100 Aufnahmen von Unendlich auf eine Testvorrichtung 80, 90, ?? Treffer schafft, die DSLR aber nur 60, 70 ??. Wenn ich aber nur ein System will, das 24h am Tag aufnahmebereit ist, greife ich weiterhin zur DSLR. Ich spreche jetzt nicht von Video! Da würde ich keine DSLR im Liveview betreiben wollen, dann für diesen Bereich tatsächlich eine – sagen wir – Panasonic GH3.

    Aber wo ist der Unterschied der Brennweiten 1,8/45 mFT und 1,8/85 Vollformat? Wenn beklagt wird, dass der Schärfebereich bei Vollformat so extrem klein ist, kann ich auch auf f/3,6 abblenden, oder? Macht der große Sensor gewöhnlich problemlos mit, wenn die Verschlusszeit vorgegeben ist und die ISO verdoppelt werden müssen. Und? Das 1,8/45 mFT hat durch den mFT-Crop-/Brennweitenfaktor den Schärfebereich und die Brennweite eines 3,6/90 Porträt-Teles?? Ist schon immer wieder eine merkwürdige Argumentation.

    Und eh ich 1,5 K-Euro für eine OM-D E-M1 anfasse, investiere ich das eher in anderes Fotoequipment. Und schließlich müssen ja auch noch gute mFT-Linsen her. Wobei ich da schon wieder ein Problem habe: 2,8/70-200 Vollformat und 2,8/35-100 mFT unterscheiden sich nicht so sehr in den Abmessungen. Zweigleisig ja, aber sind mFT, NEX & Co vom AF schon so weit? Bei bewegten Motiven nicht nur Zufallstreffer zu liefern. Ich spreche nicht vom Bundesligastadion oder der Erstligahandballhalle…

    Den Beweis hat bis heute keiner geliefert!

    Ralf

    • Paddy schrieb am 16.10.2013

      Da schreibt jemand etwas positives über eine Technology, das Du Dir nicht vorstellen kannst, bzw. was nicht in Dein Kamera-Weltbild passt. Da Deine Argumente schwach sind, torpedierst Du denjenigen mit der Anschuldigung gekauft zu sein. Das ist keine Basis für eine Diskussion.
      Nur eins sei Dir gesagt: Es gibt nicht die eine Kamera, die alles kann. Ich bin aber keiner, der die Dinge schlecht redet, sondern über die Vorzüge spricht. Hat was mit Einstellung zu tun.

  • Hallo Paddy,
    sehr schöne Bilder. Also dass man auch mir kleinen Kamerasensoren tolle Bilder machen kann, da pflichte ich dir auf jeden Fall bei. sowohl mit meiner D7000 als auch sogar mit der Canon SV1. Jedoch verwende ich dennoch lieber meine D700 oder D800.
    Und zwar ehrlich gesagt gerade wegen den Low Light Eigenschaften. So bin ich nämlich der Meinung dass beim FX Sensor zwar für gleiche Schärfentiefe weiter abgeblendet werden muss, und somit die ISO Zahl zu erhöhen ist, jedoch ist es nach meiner Erfahrung und meinen Tests so dass diese bei ISO 1600 immer noch weniger rauschen als die kleinen Sensoren bei z.B. ISO 800. Diesbezüglich gebe ich dir also nicht ganz recht wenn du sagst du kannst mit kleinerem Sensor einfach bei größerer Schärfentiefe die Offenblende von z,b. 1.8 verwenden.

    Gerade aber auf Reisen (mache da recht viele Sachen) hoffe ich jedoch stark auf zukünftige Systeme mit kleinen Sensoren. Weil ein 18Kilo Rucksack ist nach 10 Stunden Walking einfach zu schwer. 😉

    GLG Ulf

    • Paddy schrieb am 16.10.2013

      Siehst Du, für jeden ist etwas dabei. Das nennt man Qual der Wahl 😉

  • Anton schrieb am 16.10.2013

    Und wieder mal was, womit die Industrie festgemauerte Weltbilder durcheinander bringen will. Vollformat = DSLR? Think again!

    http://www.youtube.com/watch?v=VfSrsqn3ESc#t=1373

    http://photographie.de/cgi-bin/adframe/news_und_szene/article.html?ADFRAME_MCMS_ID=1245

  • Pierre Vau schrieb am 18.10.2013

    Die Gretchenfrage oder des Pudels Kern?

    Ich sehe nach den aufgeregten Diskussionen das Ganze rückblickend so: Hier auf deiner Seite sind zunächst diejenigen gelandet, die sich in ihrer Entscheidung, eine Nikon gekauft zu haben, bestätigt sehen wollten (siehe: kognitive Dissonanz) , dann solche, die vorhatten oder vorhaben, sich eine Nikon zu kaufen und dann zu guter Letzt diejenigen, die den einen oder anderen Tipp aus deinem Erfahrungsschatz gerne für ihr eigenes Hobby „markenübergreifend“ mitnehmen.
    Dass du trotz des Schwerpunktes auf Ausrüstung und Technik auch Nichtnikonianer als Abonnenten gewinnen konntest, spricht für die Qualität und Kontinuität deiner Arbeit. Hut ab auch von mir. Der Dank deiner Follower wird dich begleiten – aber eben leider nicht – direkt – satt machen. Jeder, der auch nur annähernd eine Ahnung davon hat, wieviel Arbeit in solch einem Internetauftritt steckt, wird verstehen, dass so etwas nicht nur für Ruhm und Ehre machbar ist. Deshalb ist -natürlich! – jeder Praxistest, jede Besprechung auch eine Promotion, der/die über den Link zu Amazon oder die Verbindung zu Industrie oder Handel auch einen Dank nach sich zieht, der angemessen ist.

    Und da kommen wir zu des Pudels Kern: Der aufmerksame Follower wird bemerkt haben, dass hier schon vor Wochen oder gar Monaten nahezu alles, was es zu Nikon Kameras, Objektiven und Zubehör zu sagen gab, gesagt worden ist. Wer wollte, hatte dank deiner guten Aufklärungsarbeit sehr schnell den Überblick. Und die Fotofreunde, die sich ewig mit der Gretchenfrage nach der „richtigen“ Kameramarke herumgequält hatten, endlich ihren Seelenfrieden.

    Jetzt fängst du an, das vermeintliche „Glaubensbekenntnis“, das deine Gemeinde mit Freuden nachbetet, selber in Frage zu stellen. Nicht direkt in Frage – aber etliche der armen Brüder und Schwestern, die nun hofften, bald mit der richtigen Ausrüstung in den Fotohimmel aufzusteigen und dafür alle ihre Silberlinge zusammengekratzt hatten, werden durch die dräuenden Indizien, dass es noch andere schöne Kameras gibt und dass es womöglich schietegal ist, womit man knipst, in eine tiefe Glaubenskrise stürzen.

    Ich würde meinen: Die Knipser müssen verstehen, dass der Paddi auch links und rechts vom Nikon Highway seine Augen aufhalten möchte, um einen Technikblog am Leben und rentabel zu halten. Und der Paddi muss verstehen, dass wenn er gerade zur Powerhalse ansetzt, sich der Gefolgstroß noch in die Gegenrichtung bewegt. Die Trägheit der Masse sollte man nicht unterschätzen.:-)

    In diesem Sinn schöne Grüße aus Berlin, Pierre

    • Paddy schrieb am 18.10.2013

      Das hast Du gut erkannt und schön umschrieben 😉
      Eine Anmerkung muss aber raus. Ich schaue mich nicht nach anderen Kameras um, nur damit ich Futter für den Blog habe. Ich schreibe schon immer nur über das, was mich gerade auch persönlich interessiert. Ginge es mir darum mit dem Blog maximalen Umsatz zu erzeugen, dann würde hier ein ganz anderer Postingwind wehen und jede Kamera testen, die mir angeboten wird. Dann würde ich auch täglich mehrere Posts raushauen. Den meisten Umsatz mache ich mittlerweile mit Fotojobs. Ich bin doch stolz darauf, dass Ihr hier lest, wie es bei mir gerade aussieht und was ich treibe, auch wenn meine Gedankengänge sicherlich oft konfus und nicht nachvollziehbar wirken. 😉

      • Pierre Vau schrieb am 22.10.2013

        Danke! Mit deinem Hinweis bin ich einverstanden. Ich habe auch nie angenommen, dass du wahllos irgendwas testest oder postest. Denn was man nicht mit Interesse macht, macht man auch nicht gut.

        Schön, dass du mit Fotojobs guten Umsatz machst. Hast ja auch ordentlich in die diversen „Spielzeuge“ investiert. Return on investments. 😉
        Gruß Pierre

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