MacBook Pro Retina Praxistest

Am 25. Juni 2012 von Paddy veröffentlicht

Es gab für mich zwei überwiegende Gründe das neue MacBook Pro mit Retina Display zu kaufen. Der erste ist die teilweise traurige Performance von Lightroom 4, welche ich mir durch eine pure Materialschlacht erhoffte zu verbessern. Da Fotos und die Bildbearbeitung mich und meine Familie ernährt, bin ich da schmerzbefreit und gebe mehrere tausend Euro aus, um ein 120€-Programm zu beschleunigen.

Der zweite Grund ist das Display. Beim iPad habe ich noch darüber gelächelt, besass ein iPad 1 und war damit zufrieden. Bis zu dem Tag an dem ich ein und das gleiche Foto auf dem iPad 1 mit dem iPad 3 verglichen habe. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie schnell ich im Apple Store war. Boah, das war schon verdammt cool. Retina klingt zwar wie ekelige Medizin, ist aber ein Wundermittel gegen Augenkrebs.

Als die neuen MacBooks angekündigt wurden, wartete ich quasi vor dem virtuellen Apple Store bis er öffnete und bestellte dann sofort eins dieser Geräte, die unweigerlich mein Haben-Wollen-Gen aktivierten. Glücklicherweise ist es auch ein Arbeitsgerät und so muss ich diese Investition nicht bei der Regierung anmelden. Ich entschied mich für die Variante mit 2.6 GHz Quad-Core i7, 16 GB RAM und 512 GB Flashspeicher. Macht 3.099,- € 😎 Angesichts dieses Preise zuckte ich dann doch zurück und verzichtete darauf den Flashspeicher auf 768 GB aufzurüsten, was weitere 500 Öcken gekostet hätte.

Dazu orderte ich einen Adapter von Thunderbolt auf Ethernet und einen für das Netzteil. WTF, wieso bauen die einen neuen Netzteil-Anschluss? Beim Macbook Air hat der alte doch auch Platz gehabt. Das hätte nun wirklich nicht sein müssen. Ich habe überall Netzteile rumliegen, im Studio, Büro, Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer. So gibt es immer einen Ladeplatz. Die passen nun nicht mehr, bzw. nur mit einem kleinen Adapter. Mahlzeit. Ich fürchte, dass ich da noch ein paar von den Adaptern kaufen muss. Dieser Adapter führte dann auch dazu, dass ich länger warten musste als angenommen. Apple hat nämlich diese komische Angewohnheit Ware aus unterschiedlichsten Winkeln der Erde zu einem Zentrallager zu schicken um sie dort in ein Paket zu packen, bevor sie zum Kunden gehen. So reiste das Macbook nicht direkt nach Hamburg, sondern nahm den Umweg über Holland wo der Netzteil-Adapter dazu kam. Lustigerweise händigte mir der UPS-Mann trotzdem zwei Pakete aus. Naja, aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Ein Gerät von Apple auszupacken ist immer wieder ein Erlebnis. So auch hier. Verpackungsdesign haben die Jungs einfach drauf.

Größe und Gewicht

Der erste Kontakt fühlt sich gut an. Das neue ist etwas dünner geworden im Vergleich zum Vorgänger. Zwar nicht so dünn wie ein Macbook Air, aber spürbar. Es ist auch etwas leichter, wobei der Gewichtsunterschied kein Aha-Erlebnis auslöst wie damals als ich mein erstes Air in Empfang nahm. Die Verschlankungskur begrüsse ich jedoch sehr, da bei vollgepackter Fototasche manchmal nicht wirklich viel Platz für das Macbook in der Fototasche ist. Da zählt jeder Millimeter.

Das Design, bzw. die Bauart des neuen MacBooks ist für manch einen die Ausgeburt des Teufels, wie ich den hitzigen Kommentaren auf Facebook entnehmen konnte. Vorbei ist die Aufrüstbarkeit, vorbei die Möglichkeit Einzelteile auszutauschen. Wer nicht gleich 16 GB RAM ordert, kann später nicht mehr aufrüsten. Platte zu klein? Die wird so klein bleiben. Das ist natürlich nicht ideal. Aber irgendeinen Preis muss man wohl zahlen, wenn man so ein Gerät entwirft. Das neue Display schluckt mehr Strom, also braucht man einen grossen Akku. Es wird eng im Gehäuse und daher muss alles sehr effizient angeordnet werden. Ob es auch anders gegangen wäre, kann ich nicht sagen, aber ich finde das Gerät einfach nur toll. Wenn es kaputt ist, bringe ich es zu Apple und die sollen es austauschen. Bisher hatte ich jedoch das ganz grosse Glück noch nie ein Macbook zum Service bringen zu müssen und das ist nun schon Nr. 6. Die Garantieverlängerung werde ich mir aber wohl mal gönnen. Schön ist das Macbook auf jeden Fall.

Anschlüsse

Ein kurzer Blick auf die Anschlüsse. Der bereits genannte Mag Safe 2 Anschluss ist etwas flacher geworden, aber wirklich nicht so wahnsinnig viel, dass man den alten nicht hätte auch verbauen können. Zwei Thunderbolt, zwei USB 3.0, HDMI, Kopfhörer und ein SD-Slot. Letzteren brauche ich nicht, da ich SD-Karten sehr selten benutze, aber für viele bestimmt von grossen Nutzen.

Bisher hatte ich nur den Display Port, der mich daran hinderte ein 27″ Thunderbolt Display zu kaufen. Nun ist der Weg dafür frei. Thunderbolt lässt sich zwar durchschleifen, aber bei einigen Geräten führt das wohl zu Problemen, so dass ein zweiter Anschluss viel Sinn macht. Ich muss aber gestehen, dass der fehlende Firewire 800 Anschluss schon ein harter Schritt ist. Ich habe Firewire geliebt. Es soll aber zumindest bald einen Adapter geben. Wieso wird der nicht gleich beim Verkaufsstart mit angeboten? Shit. Nun muss ich Übergangsweise meine externe Festplatte per USB 2.0 anschliessen. Nun gut, wenn es nur eine Frage der Zeit ist … aber gut finde ich das nicht.

Dafür aber endlich USB 3.0. Viele Geräte habe ich dafür noch nicht, da ich beim Platten mehr in Richtung Firewire geschielt habe. Aber ich denke da werde ich wohl umdenken. Aber mein XQD-Kartenleser für die D4-Speicherkarten hat USB 3.0, immerhin.

Das Retina Display

Kommen wir zum spannenden Teil. Das neue Retina Display, welches auch im neuen iPad schon für so viel Aufmerksam gesorgt hat. Bereits beim ersten Start des MacBooks sieht man, dass etwas anders ist. Das kleine Apple-Logo beim Startvorgang ist sowas von gestochen Scharf, dass man meint es wäre mit dem Skalpell ins Display geritzt. Aufgrund des Flashspeichers dauert der Startvorgang aber nur wenige Sekunden und ich muss mich von dem Anblick verabschieden. Sobald sich die Oberfläche aufgebaut hatte, gab es jedoch ein lautes WOW, welches durch Hamburg Eidelstedt hallte. So eine gestochen scharfe Oberfläche, Wahnsinn. Alle Schriften sehen aus, als wenn sie mit Tinte von einem Kaligraphen gemalt wurden. Ich schreibe gerade diesen Blogpost und freue mich dabei wie ein kleines Kind auf den Text zu gucken, weil es einfach nur toll ist.

Aber wie zeige ich Euch das? Einen Screenshot zu machen ist wohl irgendwie witzlos, oder? Ich will es gar nicht erst versuchen. Geht einfach in den nächstbesten Apple Store und schaut es Euch selbst an.

Das Retina Display hat eine Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln (hier die Specs). D.h. aber nicht, dass Ihr diese Auflösung so nutzen könnt wie man das kennt. Man hat nicht einfach megamäßig Platz auf dem Schreibtisch, denn von den Größenverhältnissen präsentiert sich Euch eine Auflösung von 1440 x 900 Pixeln. Es werden also zwei Pixel für die Darstellung von einem verwendet, was im Grunde das Geheimnis hinter der Retina-Geschichte ist. Zuvor hatte ich mit einer Auflösung von 1680 x 1050 beim alten Macbook gearbeitet. Da sieht das jetzt schon alles irgendwie etwas grösser aus, aber dafür auch gestochen scharf. Verdammt, was tun? Platz oder Schärfe?

In der Systemsteuerung lässt sich die Auflösung ändern. Das sieht nun etwas anders aus. Möchte man die Auflösung ändern, so geht man auf „Skaliert“ und wählt dann z.B. 1680 oder auch 1920 aus. Skaliert klingt aber schon mal irgendwie böse. Ist es aber nicht. Auch wenn Ihr auf 1680 geht, dann bleibt ein deutlicher Vorteil in der Darstellung gegenüber dem alten Display vorhanden, er fällt jedoch geringer aus als bei 1440. Momentan arbeite ich mal wieder mit 1440, weil es einfach nur geil ist und die Augen ja auch nicht besser werden.

Spätestens beim Öffnen meines geliebten Chrome-Webbrowsers stellte sich jedoch ein Gefühl der Übelkeit ein. Wer zum Teufel hat das ganze Web verpixelt? Es sieht gruselig aus. Das ist die Kehrseite, denn viel Apps müssen nun erst mal an das neue Display angepasst werden. Zudem sind die meisten Webseiten nicht für die Darstellung von Bildern auf hochauflösenden Displays optimiert. Was möglich ist, kann man am besten auf der Webseite von Apple selbst sehen. Nun gut, Google hat glücklicherweise ein Update mit Retinaunterstützung für Chrome angekündigt. Bis es soweit ist, surfe ich mal wieder mit Safari durch die Gegend. Die Darstellung ist einfach nur genial. Schriften gestochen scharf. Allerdings hilft der Safari auch nicht bei bildlastigen Websites, die Retina nicht können. Bevor ich da aber nun anfange rumzubasteln warte ich erst mal ab, was sich in Sachen Webentwicklung tut. Ist ja alles noch sehr neu und früher oder später wird es dafür eine Lösung geben, wahrscheinlich direkt in WordPress.

Nicht alle Programme sind davon so extrem betroffen. Ich dachte ja, dass Lightroom nun ganz furchtbar aussieht, weil es nicht Retina-optimiert ist. Stimmt aber nicht, alle Bedienelemente sind gestochen scharf. WOW. Und die Bilder sehen einfach nur toll aus. Leider gewöhnt man sich sehr schnell daran, was dazu führt, dass man einen Schock bekommt, wenn man wieder ein „altes“ Display anschaut. Andere Apps wie z.B. Numbers von Apple benötigen noch dringend ein Update.

Irgendwie ist es auch komisch einen externen Monitor anzuschliessen, der wiederum von der Darstellungsqualität nicht auf dem Niveau ist. Bin mal gespannt ob es irgendwann 27″ Retina Thunderbolt Displays geben wird. Aber für die grosse Dosis an Bildbearbeitung brauche ich dann doch etwas mehr als die 15″ und so lande ich dann wieder im gefühlten Displaysteinzeitalter.

Insgesamt muss ich gestehen, dass das Retina Display absoluten WOW-Faktor hat. Aber es ist noch ein Exot, der natürlich auch ordentlich kostet. Wer die Kohle auf den Tisch legt, wird nicht enttäuscht, aber wer noch mal eine Generation abwartet macht bestimmt auch nichts verkehrt.

Akkulaufzeit und Hitze

Das neue Display frisst mehr Strom, also musste der Akku grösser werden um die bekannt lange Laufzeit der MacBooks zu halten. 7 Stunden sollen es beim drahtlosen surfen sein. Ich habe die Akkulaufzeit nicht nachgemessen, aber subjektiv ist sie auf dem gleichen Niveau wie beim Vorgänger. Ich habe sogar das Gefühl, dass es etwas besser ist, was wohl daran liegt, dass mein Akku im alten Macbook nicht mehr ganz die volle Leistung hat. Er ist mittlerweile nach 2 Jahren auf ca. 92% angekommen.

Den Bettdeckentest habe ich auch bereits gemacht. Auch das neue Macbook Pro wird ordentlich warm, aber ich habe das Gefühl, dass Apple das ganz gut in den Griff bekommen hat. Zwei Lüftungsschlitze befinden sich nun seitlich an der Unterseite. Auch habe ich insgesamt das Gefühl, dass die Lüfter später hochdrehen und dann auch nicht ganz so aufdringlich sind.

Lightroom 4 Performance

Einer der Hauptgründe für den Neukauf war Lightroom Beine zu machen. Adobe ist mir hier echt etwas zu lahmarschig, was die Optimierung angeht. Verrückte Welt in der man so viel Geld ausgibt um so ein vergleichsweise billiges Programm zu beschleunigen. Aber einen Wechsel habe ich auch verworfen, da kommt man nur vom Regen in die Traufe.

Um es kurz zu machen: Lightroom ist schon deutlich flotter geworden. Die ganze Bearbeitung geht flüssiger von der Hand. Einige Dinge sind aber noch immer zu lahm für mein Empfinden, wie z.B. das Umschalten aus der Bibliothek in den Entwickeln-Modus.

Zwangsweise liegen meine Bilder nun auch auf einer SSD, bzw. dem Flashspeicher. Vorher hatte ich nur den Katalog von Lightroom auf einer SSD und die Bilder auf einer herkömmlichen HDD. Das dürfte ein Grund dafür sein, dass sich die Renderzeiten beim vergrössern von Bildern verkürzt haben. Angenehm ist auch, dass das Durchklicken der Bilder nun flotter ist. Ebenfalls einen richtigen Schub hat der Import bekommen. Ob das alleine vom USB 3.0 Kartenleser kommt, kann ich nicht sagen

Was übrigens ein echter Performance-Killer zu sein scheint ist der Zwei-Monitor-Betrieb, den ich kurzzeitig mal wieder angetestet habe. Das merkt man vor allem daran, dass die Bereichsreperatur plötzlich wieder schwächelt. Kann das jemand bestätigen? Würde mich freuen, wenn Ihr mal testen könnt wie der Unterschied von einem zu zwei Monitoren ist. Hängt wahrscheinlich aber auch davon ab, was man auf welchem Bildschirm anzeigt. Ich hatte auf dem zweiten die Lupenansicht, die ständig aktualisiert werden musste.

Ich bin also momentan sehr zufrieden mit der Lightroom-Performance, auch wenn Lightroom nichts mit Lightspeed zu tun hat. Hier ist Adobe meiner Meinung nach noch immer in der Pflicht nachzubessern.

Bei der Einrichtung habe ich mir übrigens auch die Zeit genommen das Macbook komplett neu aufzusetzen, also alle Programm einzeln zu installieren. Das habe ich bisher nie gemacht und immer migriert, was auch bisher super klappte. Da ich nun aber 250 GB weniger Plattenplatz habe, war das ein guter Grund nur das zu installieren, was ich wirklich brauche. Da sammelt sich ja doch einiges an Krempel an. So habe ich nun nach der Auslagerung alle Bilder, die nicht in der Bearbeitung sind, noch knapp 200 GB an Platz. Das sollte reichen. Ob das auch Auswirkungen auf die Performance hat, kann ich nicht sagen.

Fazit

Das neue Macbook Pro mit Retina Display ist schon ein tolles Stück Technik, das momentan all meine Wünsche erfüllt. Wer es sich leisten kann, sollte zuschlagen und wird mit dem meiner Meinung nach aktuell besten Notebook am Markt belohnt. Wer etwas pragmatischer ist und ökonomischer denkt, der sollte momentan noch bei den „alten“ MacBooks bleiben, die ja auch erneuert wurden und somit in Sachen Performance ebenfalls ganz weit vorne sind. Allerdings sollte man auch hier genau hinschauen. So kostet das 15″ MBP mit 2.6 GHz, 8 GB RAM und einer 500 GB SSD 80 € mehr als meine Konfiguration mit Retina. Dafür habe ich auch noch 16 GB RAM drin. Also das vergleichbare Gerät kostet sogar mehr. Der Preistreiber ist hier natürlich die SSD, welche mit einem Aufpreis von 900,- € zu Buche schlägt.

Veröffentlicht in: Apple nach oben

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Kommentare (39)

  • Ich habe mir das Macbook Retina auch direkt bestellt, habe nur leider 3-4 Wochen Wartezeit und muss mich noch bis zur 2. Juliwoche gedulden.

    Danke das sich endlich mal ein Fotograf dazu entschlossen hat einen Test hierüber zu veröffentlichen. Ich habe seit der Bestellung (vor 2 Wochen) überlegt ob ich auf Aperture umsteigen soll wegen der Retina Unterstützung. Dank deiner Info bin ich froh das ich es jetzt nicht getan habe.

    Vielen Dank

  • Karlis schrieb am 25.06.2012

    Danke für den Bericht!

  • Markus schrieb am 25.06.2012

    Schöner und aufschlussreicher Beitrag. Ich ringe noch immer mit mir – auf der einen Seite ist für mich die 1680er Auflösung interessant, obwohl man dann etwas den „Retina-Vorteil“ verliert, auf der anderen Seite würde das Macbook wohl zu 75% ohnehin an meinem 27″ Eizo hängen …

    2300+ € sind mir für 2012 irgendwie zu viel für ein Notebook. Ich werde wohl auf ein „Non-Retina“ gehen. Hätten sie den neuen Air’s ein bisschen mehr Bumms mitgegeben, wäre das für mich eigentlich die beste Lösung.

    • Dietmar schrieb am 25.06.2012

      Die Airs haben wie die 13“ BacBook Pros wahrscheinlich nur 2 Kerne weil sonst die Wärme nicht abgeführt werden kann und die Batterieleistung zu schwach wird. Sonst wäre ich da auch in Versuchung gekommen. Das Non-Retina ist, selbst wenn man es mit einer SSD selber aufrüstet fast gleich teuer, nur die 16GB RAM gibts für 160 komplett statt für 500 EUR Aufpreis. Hab letzte Woche ganz schön rumgerechnet und bin zu dem Schluss gekommen, dass sich eigentlich nur das Retina-MB lohnt, wenn man 4 Kerne haben will.

      Ich habe allerdings die günstige Version mit 8GB RAM genommen, weil ich den Eindruck habe, dass Aperture bisher auch mit den 4GB in meinem alten MB ausgekommen ist.

      Die Aufpreise für grössere SSD und mehr RAM sind schon happig.

  • Hi!

    Ein tolles Review, danke für die Infos.

    Hast du schonmal Photoshop getestet? Wie sieht es da mit der Darstellung der Icons und Bilder aus? Ähnlich wie in Lightroom?
    Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, braucht Lightroom kein „Retina-Update“, da bereits alles „scharf“ läuft. Stimmt das so?

    Beste Grüße,
    Akira

    • Karlis schrieb am 25.06.2012

      Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich glaube Paddy wollte nur damit sagen, dass es nicht so ganz furchtbar ausschaut, oder?

      • Paddy schrieb am 25.06.2012

        Die Menüs in Lightroom sehen schon verdammt scharf aus. Auf den ersten Blick würde ich sagen, ist top. Ob es noch besser geht weiss ich nicht. Aber im Vergleich z.B. mit Numbers liegt Lightroom weit vorne.

      • die Bilder in den Programmen fehlen in dieser hohen Auflösung (bsp. Icons) Das wirkt dann für den Betrachter unscharf. Ich denke mal Adobe hat hier vorgesorgt. Lightroom muss ja auch auf dem Cinama Display oder vergleichbarem gut aussehen. und die arbeiten mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixel das kommt schon fast an die Retina Auflösung ran. Deshalb ist dieser Unschärfe Effekt denke ich nicht ganz so stark.

  • Ich hab mir das im Applestore angeschaut. Sehr beeindruckend. Selbst mit mehr Abstand sieht man, dass das ein geiles Display ist.

    Zu Lightroom: Ich hab vor ein paar Tagen bei FB gelesen, ich dachte bei Dir?, dass man unbedingt den Cache von Lightroom aus dem Spotlight ausschließen muss, da der sonst dauernd neu indiziert wird, was die Performance grässlich nach unten drückt.

    Ja, genau, Du hattest darauf verwiesen. http://medialermurks.de/blog/2012/06/22/prozessorauslastung-unter-lightoom-4-mac/

    Hat das denn nicht genug geholfen?

    (Nicht das ich Dir Dein neues Teil ausreden will! 😉 )

    • Paddy schrieb am 25.06.2012

      Das hatte ich eh schon vorher gemacht. Das bringt wohl nur etwas bei Geräten, die eh etwas schwachbrüstig sind.

  • irgenwie muß ich da an einen Kunden denken, für den ich eine homepage baute. Per Telefon wurde dann das erste Ergebnis begutachtet – wobei er garnicht mit den Farben zufrieden war … um hier abzukürzen. Es blieb nur der Besuch vor Ort, Aufbau des Notebooks und siehe da, der gute Mann hatte ein Notebook von anno Tuck mit fehlfarben, die Augenkrebs verursachten. Ob retina nun Segen oder Fluch sein wird ??? Ich bin gespannt.
    Grüße
    Holger

  • Karlis schrieb am 25.06.2012

    Paddy, eine Frage noch: hattest du bei deinem alten MacBook Pro das hochauflösende (1680×1050) glossy Display und kannst du zwei, drei Worte dazu bzgl. Farbdarstellung und Lesbarkeit verlieren? Als Ökonom werde ich zu dem alten neuen greifen 😉

    • Paddy schrieb am 25.06.2012

      Ja, hatte vorher das 1680 in Glossy. War ich super zufrieden mit.

  • Carsten schrieb am 25.06.2012

    > Es werden also zwei Pixel für die Darstellung von einem verwendet …

    Das ist nicht ganz richtig, da nämlich vier Pixel für die Darstellung eines Pixels genutzt werden (zwei in jede Richtung). 🙂

    Ansonsten danke für den Praxisbericht.

  • Dietmar schrieb am 25.06.2012

    Ich hab meins leider einen Tag später bestellt und muss noch ne Woche Warten.
    In der Zwischenzeit war ich mehrmals drauf und dran es wieder abzubestellen und mir ein 13″ MacBook zu holen um es dann selber aufzurüsten.
    Hab mich auf meinem Blog auch darüber aufgeregt, dass es ein „Wegwerfprodukt“ ist, aber letztendlich ist das so oder so jeder Laptop, weil mindestens mal die CPU nie aufgerüstet werden kann. Bevor die 8 oder 16GB RAM nicht reichen sind sicher die CPUs wieder der Flaschenhals

    Aperture läuft nämlich auch nicht mehr wie eine Rakete …

    Da aber nur die 15″ Macbook 4 Cores haben und das MB ohne Retina Display auch nicht günstiger ist, habe ich vom Abbestellen abgesehen.

    Ich denke früher oder später werden wir alle mit USB3- oder Thunderbold-Platten am Retina-MacBook rumlaufen 🙂

    Was soll’s einen Tod muss man immer sterben.

    Grüße, Dietmar

  • Dietmar schrieb am 25.06.2012

    … ach ja, es gibt schon Apps, mit denen man die native Bildschirmauflösung einstellen kann, das ist bestimmt nix für den Alltag aber trotzdem ganz witzig …

  • Tommy schrieb am 25.06.2012

    Hi,

    danke für den Bericht, habe hier noch etwas, womit du megamäßig viel Platz bekommst 😉

    http://www.macrumors.com/2012/06/21/running-the-retina-macbook-pro-at-full-2880×1800-resolution/

  • Morpheus schrieb am 25.06.2012

    Netter Bericht. Macht Lust auf mehr. Ich muss erst noch meine Kriegskasse etwas auffrischen, bis ich in die Schlacht gehe und mir so ein nettes ding hole.

    Das man das Gerät nicht erweitern kann, finde ich jetzt auch nicht so Prickelnd. Andererseits habe ich, abgesehen gleich nach dem Kauf, mein Ram beim alten MacBook Pro auch nie aufgerüstet. Und die Festplatte wurde nur wegen einem Wasserschaden und weil ich gerade günstig ne SSD bekommen habe gestaucht. Und was im Reparaturfall ist, das sollte zumindest bei Garantiefällen nicht mein Problem sein.

  • Julian schrieb am 25.06.2012

    Hi,
    Danke für den Bericht, aber kannst du noch ein bisschen mehr über die PS 6/Lightroom Darstellung sagen? Werden die Bilder jetzt doch schon mit der nativen Auflösung des Bildschirms dargestellt?
    Bekomme meins auch bald und überleg mir, ob ich mir jetzt schon LR 4 kaufe oder doch bis zum Retina Update Aperture als Übergangslösung kaufe und nutze.
    Grüße und Viel Spaß mit dem Teil,
    Julian

  • Tommi schrieb am 25.06.2012

    Das mit dem Display kann ich dir für Windows bestätigen. Mit meinem, jetzt gefühlten Steinzeitrechner, konnte ich Lightroom mit externen Monitor vergessen. Sobald ich wieder umgeschalten habe lief es wieder in gewohnt langsamer aber stabiler Weise.

  • Sven schrieb am 25.06.2012

    Schade das du nicht Aperture ausprobierst, hatte gern mal deine Meinung dazu gehört.
    Ich arbeite mit Aperture weils preiswerter war als LR und jetzt bin ich dran gewoöhnt und überleg ob ich umsteigen soll oder nicht….

  • Hartmann schrieb am 25.06.2012

    Bei all den Berichten und Tests, die schon im Netz kursieren, auf diesen habe ich gewartet!

  • Tobi schrieb am 25.06.2012

    Habe mir Fotos in PS schon mal life angesehen und war schon geschockt wie pixelig das ausschaut. Hier mal ein Bsp. http://www.abload.de/image.php?img=screenshotqofm2.jpg

    Meine Frage sieht es in LR genau so aus ? Du beschreibst es jedenfalls viel besser.

  • Stefan schrieb am 25.06.2012

    Ich arbeite mit Aperture 3. Das ist nach mehreren Updates nun auch sehr stabil. Im Moment möchte ich nicht tauschen.

    4 GB sind aber bei Aperture gerne ruck zuck in Benutzung. Insofern sind 8 GB derzeit gut, wenn man nebenher noch andere Programme offen hat. Mit Blick in die Zukunft sind also 16 GB besser, besonders wenn man selber nicht mehr aufrüsten kann.

    Aperture 4 kommt bestimmt und Photoshop hat man ja auch noch, wobei das immer seltener zum Einsatz kommt.

  • Karl R. schrieb am 26.06.2012

    Paddy,
    manche Retina-MacBooks zeigen eine gewisse Trägheit des Displays ( burn in/ghosting … ) schon mal abgecheckt ob dass auch hier der Fall sein könnte,
    würde mich interssieren , da ich auch einen geordert habe …

    http://macperformanceguide.com/blog/2012/20120623_2-MacBookPro-Retina-screen-burn-in-ghost-images.html

    https://discussions.apple.com/thread/4034848?start=0&tstart=0

    /K

  • Uwe II. schrieb am 26.06.2012

    Hi Paddy, bezgl. deiner Frage zu LR und 2 Monitoren: Ja, es ist definitiv so, dass die miserable Performance umso mehr auftritt, wenn man zwei Monitore hat und die dann auch noch in großer Auflösung. ich habe einen mit 2560 * 1440 und einen mit 1920 * 1200. Wenn ich LR mit nur einem Monitor betreibe, ist es hinreichend flott, wenn ich aber den zweiten dazuschalte, geht LR völlig in die Knie und wird teilweise quasi unbenutzbar.

    Aber ich will auf den 2. Monitor nicht verzichten, ich habe ihn mir ja extra für Lightroom gekauft! (Aber damals hatte ich auch noch Version 3.x … schnief!)

  • Nils Z schrieb am 27.06.2012

    Hi,

    ja der Zweitbildschirm entschleunigt LR extrem.
    Hab aber das Update auf 4.1 noch nicht gemacht

  • Markus G schrieb am 28.06.2012

    Vielen Dank für den Bericht – ich kann mich einigen Vorrednern nur anschliessen, ich freu mich, in den Weiten des www auch einen Praxisbericht eines Fotografen zu lesen – vor allem die Benutzbarkeit von Lightroom ist mir sehr wichtig – wenn ich deinen Bericht richtig verstanden hab, dann ist die Beurteilung/Bearbeitung des Bildmaterials ohne Abstriche möglich – womöglich der entscheidende Anstoss für mich auch ein MBPr zu bestellen…

    Viel Spaß und natürlich Erfolg mit der Maschine, ich freu mich über Updates…

    Lg Markus

  • Karl R. schrieb am 29.06.2012

    Übrigens, einen der besten und ausführlichsten Test fand ich bei Anandtech : http://www.anandtech.com/show/6023/the-nextgen-macbook-pro-with-retina-display-review

    cheers
    /Karl

  • Arnd schrieb am 01.07.2012

    Vielen Dank für den tollen und ausführlichen Bericht. Im Netz gibt es einige Berichte über Performanceprobleme, z.B. Ruckler bei Safari etc.
    Kannst Du das nachvollziehen?
    LG Arnd

  • Wolfgang schrieb am 09.07.2012

    Hallo Paddy,

    danke für den Artikel. Deine Erfahrungen kann ich exakt nachvollziehen! 😉

    Wärst du so nett, mal kurz einen Test mit deinem MBP Retina zu machen? Meins knackt, wenn ich es vom Tisch hochnehme. Irgendwie scheint es Spannungen zwischen dem Unibody und dem „Bodenblech“ zu geben. Ist das bei dir genauso?

    Viele Grüße,
    Wolfgang

    • Paddy schrieb am 09.07.2012

      Jau, knackt 😉

      • Wolfgang schrieb am 09.07.2012

        Danke für die Info!
        Und ich finde, das Geräusch klingt völlig apple-untypisch wie ein „total billiges Knacken“ Da hätten sich die Sound-Designer sich ein bisschen mehr Mühe geben können… ;o)

      • Dietmar schrieb am 09.07.2012

        Ihr macht Witze, die ich hier im Süden nicht verstehe, oder?
        Meins knackt nicht. Wäre auch noch schöner.

      • Daniel schrieb am 12.08.2012

        😀 Ich dachte schon, dass ich ein „Montagsmodell“ bekommen habe als ich zum ersten mal das Knacken gehört habe.

  • JR schrieb am 13.08.2012

    Meins knackt auch, war heute im Saturn und der Verkäufer hat gemeint, dass das nicht normal ist bei neuen Mac Books. Werds mal in den Apple Store tragen…

  • Danke für den Test. Schade, dass Lightroom immernoch soviele Probleme macht.

  • Martin schrieb am 27.08.2012

    Hey

    Danke für den Artikel – genau das habe ich gesucht. Bin stark am überlegen auch in die Apple Fraktion zu wechseln. Denn Retrina MAC hab ich mir eben noch bei Saturn um die Ecke angesehen. Ist schon schick und gerade für mich als mehr mobiler Fotograf (Motorradreisen) sehr verlockend.
    Dennoch ist der Preis schon happig und ich frag mich ob das Display den Mehrpreis gerechtfertigt.

    Momentan arbeite ich mit einem HP Elitebook mit Dreamcolordisplay – was schon wirklich klasse ist. Hattest du eventuell schon mal die Gelegenheit das Retrina mit dem Dreamcolor zu vergleichen?
    Nen 15″ PC würde man mit dem Display bei HP für etwas weniger Geld bekommen.

    Schönen Gruß

    Martin

  • Linus schrieb am 08.01.2014

    Moin.
    Als jahrelanger, nicht so richtig zufriedener Windows-Nutzer denke ich inzwischen über einen Wechsel zu Mac nach. Der Preis vom „normalen“ Mac Book Pro ist natürlich schon hoch aber noch zu verkraften, der vom Mac Book Pro Retina ist für mich als Schüler aber eindeutig zu knackig. Deshalb werde ich mal bei den „alten“ bleiben. Ich überlege jetzt aber, was sich vorallem für LR und Bildbearbeitung als „Extra“ mehr lohnt: 8GB RAM (anstatt 4GB) oder intel i7 mit 2,9 GHz (anstatt intel i5 2,5 GHz). Was hältst du für wichtiger?

    Wie groß ist der Unterschied zwischen SSD und HDD? Würdest du sagen SSD ist ein absolut mega super wichtiges Muss für Fotografen? Retina ist denke ich mal eine sau geile Sache…andererseits konnte man auch „früher“ ohne Retina Display Bilder bearbeiten, Lightroom benutzen etc. – und sichtbar schlechter waren die Fotos vor der Retina-Generation letztendlich auch nicht…

    Wäre schön, wenn du mir kurz mit deiner Meinung einen Rat geben könntest.

    Grüße
    Linus

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