Online Backup mit Crashplan

Am 1. August 2012 von Paddy veröffentlicht

Meine Backup-Stratgie hatte eine kleine Lücke zu verzeichnen. Es werden alle Bilder, die ich archiviert habe auch gleich von meinem Synology NAS zu Hause auf ein weiteres NAS-System im Studio gespiegelt. Die aktuellen Bilder waren jedoch nur per Time Machine gesichert. Als wir vor kurzem zu einem kleinen Trip an die Ostsee fuhren stellte ich mir die Frage was nun wäre, wenn das Haus abfackelt. Ooops, gleich umgedreht und die Time Machine Festplatte mitgenommen.

Daher besonn ich mich auf einen Tipp zu Crashplan, den ich von Thorsten erhalten hatte. Crashplan ist ein Online-Backup System, das automatisch die Dateien im Hintergrund sichert. Ich hatte schon mal mit Online-Backup experimentiert, aber es immer wieder verworfen, da einfach viel zu langsam. Für genau diese Lücke ist es jedoch ideal, denn ich lasse nun nur meine Bilder und den Lightroom Katalog in die Cloud sichern. Das erste Backup dauerte dann auch erst mal eine Woche. Nachdem es aber einmal fertig war, springt Crashplan nun automatisch an, wenn neue Bilder hinzu kommen und schafft es diese auch in einigen Stunden zu sichern. Das reicht mir vollkommen aus.

Crashplan macht einen soliden Eindruck. Einfach konfigurierbar und auch bezahlbar. Unlimitierter Speicherplatz für einen Rechner kostet 3$ pro Monat. Das ist nicht viel für das bisschen an zusätzlicher Sicherheit. Seitdem ich mit dem Zeug mein Geld verdiene bin ich etwas paranoider geworden. Sicherlich wird es einige Leute geben, die nun wieder aufschreien, weil sie niemals ihre Daten in die Cloud schicken würden, mir ist das aber egal. Was soll schon jemand mit meinen Bildern anfangen. Schlimmer wäre es erklären zu müssen, dass die Fotos vom aktuellen Shooting weg sind.

Natürlich könnte ich alle Fotos auf dem NAS vorhalten, aber das ist mir wiederum zu langsam. Die Dateien, mit denen ich aktuell arbeite sollen auf der internen SSD liegen. Das gibt maximalen Speed.

Falls Ihr auf der Suche nach einem Online Backup seit, schaut Euch Crashplan mal an. Man kann es 30 Tage kostenlos testen.

Veröffentlicht in: Dies und Das nach oben

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Kommentare (42)

  • Frank schrieb am 01.08.2012

    Hallo Paddy, ich als großer cloud Speicher Fan werde das natürlich sofort ausprobieren 🙂 , danke für den Tipp.

  • Hallo,
    habe mit Begeisterung Deinen Bericht gelesen und mir auch die Crashplan Website angesehen. Das liest sich wirklich sehr gut.
    Was mir im Moment nicht ganz klar ist, geht leider auch nicht wirklich aus deren Website hervor… Wie sicherst Du die Daten dorthin? Wenn ich die Produktbeschreibung richtig verstehe, dann muss man auf jeden Fall die Crashpla-Software auf einem rechner haben, der dann lokale Daten von der Computerfestplatte ins Web zu Crashplan synchronisiert (nicht vom NAS direkt).
    Wie hast Du das genau realisiert?

    Herzlichen Dank im Voraus
    Liebe Grüße
    Gerrit

    • Paddy schrieb am 01.08.2012

      Richtig, geht per Crashplan-Software

      • Synchronisierst Du per Crashplan Software die Daten direkt vom NAS oder von der eingebauten SSD/HDD Deines Computers?

    • Uwe schrieb am 02.08.2012

      Es gibt NAS-Lösungen, für die ein direktes CrashPlan-Plugin existiert. Dann macht das NAS das Online-Backup quasi von alleine. Bei meinem QNAP-NAS soll das gehen, andere Anbieter haben das evtl auch.

  • Nach vielen Erfahrungen zum Thema Backup weiß ich nur eins: Nichts ist wirklich sicher. Man versichert nur sein Gewissen, solange, bis auch dies eines Tages revitiert wird.

    Ich hatte 1 Jahr lang ein ein israelisches Online-Back-up-System im Einsatz, welches mir für ein paar Euro grenzenlosen Limit garantierte und einen guten Eindruck machte. Leider wurde von einem auf den anderen Monat das Preissystem umgestellt und es wurde unbezahlbar; zumindest für mich bei großen Datenmengen.

    Und welcher Cloud-Storage hat wirklich Zukunft, welche Company hält dem Wettbewerbsdruck stand?

    • Sven schrieb am 01.08.2012

      Crashplan gibt es allerdings schon ziemlich lange, von daher sind die Chancen vielleicht gar nicht sooo schlecht, dass sie noch eine Weile auf dem Markt sein werden. Ich hatte vor glaube ich zwei oder drei Jahren mal deren Client installiert, aber dank der praktisch nicht vorhandenen Breitbandanbindung in ländlicher Gegend (DSL 1000 – schneller gehts nicht) war es für mich leider unbrauchbar.

      • Ja, und dann gibt es noch Acronis Online-Backup. Sehr zuverlässig, nicht teuer 4,95 € / 250 GB / Monat. Aber auch hier ein Haken: maximaler Speicher liegt bei den 250 GB, mehr gibts nicht. Da deren Client-Software sich pro Rechner nur einmal installieren läßt, ist das auch nicht die richtige Wahl für uns.

  • Philipp schrieb am 01.08.2012

    Geht das nicht einfach auch mit Dropbox? Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Service noch länger bestehen wird.

    • Dropbox hat wahrscheinlich schon ne Zukunft, ist aber free zu wenig Speicher und kostenpflichtig zu teuer.

      • Sven schrieb am 01.08.2012

        …und bietet leider auch nicht die Speicherplatzmengen an, die man für ein umfassendes, professionelles Fotobackup braucht. Oder die ich zumindest bräuchte, denn mit fast 1 TB an Fotos käme ich mit den 500 GB (die übrigens 500 Euro pro Jahr kosten!) nicht hin.

    • Martin schrieb am 01.08.2012

      @Dropbox: Wieder mal ein Datenleck bekannt geworden

  • Martin schrieb am 01.08.2012

    Welche Datenmenge sicherst du momentan? Bei mir haette das Systembackup >40 Tage gebraucht bei >200GB

  • TG schrieb am 01.08.2012

    Hallo,
    machen wir in der Firma auch seit ca. 1 Jahr mit CrashPlan Pro vom NAS zu einem Dienstleister unseres Vertrauens (unser Apple Systempartner, der eigene Server betreibt). Das inkrementelle Backup ist dann auch jeweils nur ein Klacks. Wobei wir überwiegend Textdateien sichern. Die Backups laufen dann in der Nacht und man erhält einen Report.
    Schöne Sache.

  • Günter schrieb am 01.08.2012

    Hallo Paddy,

    hört sich interessant an, werde ich mir auf alle Fälle mal genauer ansehen. Zu dem Thema Datensicherung gibt es in der neuen Ausgabe von Fotoespresso einen umfangreichen Artikel zu lesen und natürlich auch andere nützliche Tipps.
    http://www.fotoespresso.de/fotoespresso.html

    Grüße nach Hamburg

    Günter

  • Mike schrieb am 01.08.2012

    Hallo,

    Ich verwende selber seit ein paar Monaten CrashPlan+ und für mich war neben dem unlimitierten Speicherplatz der ausschlagebende Punkt, dass ich einen eigenen Schlüssel für die Verschlüsselung generieren konnte. D.h. nicht einmal der Anbieter hat Zugriff auf meine Daten. Ob dies nur Theorie ist oder CrashPlan sich ein Hintertürchen eingebaut, da vertraue ich einmal auf die Integrität des Anbieters.

    Für die reine verschlüsselte Datensicherung in die „Cloud“ für mich bis jetzt das Beste und Günstigste.

  • Tobias schrieb am 01.08.2012

    Allen die Bauchschmerzen beim Gedanken an Backup in der Cloud haben, kann ich folgende Studie des Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie mit dem Titel „On the Security of Cloud Storage Services“ empfehlen:
    http://www.sit.fraunhofer.de/de/cloudstudy.html

    Ansonsten guter Tip!

  • Holger schrieb am 01.08.2012

    Hallo,
    ich frage mich gerade, ob man das nicht besser machen kann, wenn doch sowieso schon eine oder zwei NAS im Haushalt sind.
    Könnte man das Time machine backup nicht per Kopierjob auf eine der NAS kopieren lassen, sobald es fertig ist? Dann hättest Du diese „kurzzeit“ Sicherung gleich woanders gespiegelt gesichert.
    Ciao

    • TG schrieb am 01.08.2012

      Hallo, Holger,
      privat mag das noch gehen, aber geschäftlich bist du im Prinzip gezwungen, eine Sicherungskopie deiner Daten extern zu verwahren, sonst zahlt die Versicherung im Fall der Fälle nicht.
      Und darum ist es Paddy ja auch gegangen, die einfache Spiegelung macht er ja, wobei das zweite NAS sich ja sogar an einem anderen Standort befindet.
      Ist doch wirklich paranoid, unser Paddy, oder nicht?

      • Holger schrieb am 01.08.2012

        Hallo TG,

        wenn das mit der Versicherung so wäre (ich weiß es nicht), dann wären ja seine Archiv-Sicherungen auf seiner NAS (zwischen Studio und daheim) ebenso nicht gültig. Was wiederum bedeuten würde, dass er auch hierfür einen Cloud Anbieter benötigen würde.

        Das kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Versicherung zwei physisch getrennte Orte nicht anerkennt.

        LG Holger

  • Hanno schrieb am 01.08.2012

    Gute alternative.
    Ich werde das auch mal ausprobieren. Wird halt wirklich ne ganze weile dauern, bis alles oben ist. aber besser als alles zu verlieren.
    3€ sind echt nicht der rede wert.
    was von der 128bit verschlüsselung zu halten ist muss jeder selbst wissen.

  • sven k. schrieb am 01.08.2012

    nee, oder? das habe ich gestern installiert und heute lese ich bei dir darueber…

    interessant finde ich auch die option (auch wenn es fuer mich erst mal nicht in frage kommt), dass ich statt deren online space zu nutzen auch eine festplatte bei einem bekannten unterbringen kann und dort meine daten verschluesselt sichern kann. somit bleibt der service kostenlos. kosten hat man dann nur bedingt durch die hardware.

    was ich noch nicht durchschaut habe, aber das kommt noch… ist wie ich eine system platte so sichern kann, dass ich im falle eines crashs mein system wieder herstellen kann.

    auch gibt es apps fuer’s iphone und android mit denen ich bisher noch keine erfahrung habe, die aber von den bewertungen her bisher eher schlecht abgeschnitten haben.

    deren support ist zur zeit total ueberlastet. der chat service ist groessten teils eingestellt und telefonisch koennen zur zeit wohl erst mal nur ernste notfaelle versorgt werden.

    ansonsten macht das ganze aber wirklich einen guten eindruck und $3/monat (wenn man fuer’s jahr im voraus bezahlt) finde ich echt fair.

  • Michael schrieb am 01.08.2012

    Klingt interessant, dazu habe ich aber noch Fragen. Man kann offensichtlich einen eigenen Schlüssel verwenden, wenn man das richtige Paket wählt, aber garantieren die dann auch, das kein Zugriff auf die Daten erfolgen kann? Bei Dropbox ist das nämlich nicht so.
    Die Datenmengen die da bewegt werden sind ja nun sehr gross, wie schnell kann man da Daten zurückspielen? Wenn man nach einem Crash erstmal 14 Tage braucht, um seine Daten wieder auf den Rechner zu übertragen, ist das eher witzlos.

    Gruss

    Christian

    • Paddy schrieb am 01.08.2012

      Keine Ahnung wie lange das dauert. Für mich ist es auch mehr eine Not-Not-Not-Worst-Case-Lösung falls die Bude abfackelt. Für alle anderen Fälle habe ich Time Machine und damit stelle ich ein komplettes System in 2 Stunden wieder her.

      • Michael schrieb am 01.08.2012

        Ok, also quasi als letzte Verteidigungslinie. Macht Sinn.

      • Sven Krohn schrieb am 01.08.2012

        ich habe gehoert, dass crash plan auch festplatten verschickt. kommt es also zu einem totalen crash dann ist es nicht notwendig erst stunden oder tagelang daten runterzuladen. man bekommt eine platte mit seinen daten drauf die man nach der recovery wieder zurueck schickt. ich vermute aber mal, dass dieser service (bisher) nur hier in den usa funzt.

  • Dario schrieb am 01.08.2012

    Danke für die Vorstellung von Crashplan. Ich bin bisher Kunde bei Backblaze. Die haben ebenfalls seit mehreren Jahren unlimitiert für eine handvoll Dollar.

    Da es ja hier schon einige NutzerInnen von Crashplan gibt eine Frage: Verfügt Crashplan „nur“ über eine Spiegelung der lokalen Daten oder werden beim ändern/löschen von Dateien mehrere „Generationen“ behalten?

    Eventuell interessant für Neugierige: Vor kurzem bloggten die Leute von Backblaze wie sie die Kosten tief und den Speicherplatz gross halten.

  • Günter schrieb am 01.08.2012

    Hallo Paddy,
    im warsten Sinne ein heises Thema, Übertragungsraten, Datensicherheit usw. dauert zu lang usw. Es mag jetzt vielleicht verwunderlich klingen, als Profi mit der Datenmenge und bereits bestehenden Datensicherungen – schon mal über einen Datentresor nachgedacht? Brandschutz, Löschwasser, Rauchgassicher je nach Klasse.
    Einmalige Anschaffung die überschaubar bleibt, und in der man auch wichtige Dokumente, welche ebenso verbrennen, aufbewaren werden können.
    Nein, ich verkauf die Teile nicht.

    Grüße

    Günter

  • Ralf schrieb am 01.08.2012

    Sehr interessant! Ich bin ja ein Fan von der Lösung bei STRATO. Die gehören zum Magenta-Konzern. Dort habe ich 500 GB für 9,90 mtl. ist aber wohl etwas teurer geworden. Sehr gut ist der Service, z.B. fürs erste Backup mit dem Festplatten Send-in-Service. Man bekommt einen Datenträger zugeschickt fürs erste Backup. Mein automatisches Backup mache ich dann mit Syncovery. Läuft alles prima (VDSL 50).

    Weiterhin gibt es nette Apps für Chrome, iPhone und Android und natürlich OS X für eine sichere VPN Verbindung und Diverse Hardware-Geschichten u.a. Synology NAS. Ich arbeite nicht für STRATO!!!

    Viele Grüße
    Ralf

  • Jens schrieb am 01.08.2012

    Danke für den Tip! Nach dem Upgrade meines Internetproviders bietet sich eine Datensicherung in die Cloud geradezu an. Erst recht, wenn ich die Möglichkeit habe, einen eigenen Schlüssel zu generieren.

  • südknipser schrieb am 01.08.2012

    Hallo Paddy,

    Danke für Deinen Bericht und den Tipp.
    crashplan klingt durchaus günstig.
    Wer schon ein club-Postfach bei web.de hat,
    hat übrigens (für die 5.-/Monat) ebenfalls
    unbegrenzten Speicherplatz und
    – eben ein unbegrenztes email-Postfach dazu.
    Mehr als die 3.- oder 5.- / Monat
    würd‘ ich aber nicht ausgeben wollen.

    Eine allgemeine Anmerkung habe ich noch:
    Neben der technischen Datensicherheit habe ich doch schon so leichte Bedenken, inwieweit man sich mit einem mit der Zeit angewachsenen Datenbestand mit anbieterbezogenen cloud-Lösungen nicht doch in größere Abhängigkeit von deren Preispolitik macht. Derzeit scheint ja Alles noch übersichtlich zu sein, aber wenn Du zukünftig z.B: innerhalb eines Quartales feststellen würdest, das Angebot nicht mehr nützen zu wollen, wohin dann mit terabyte-großen Datenmengen? Dann besteht entweder ein kleines download-Problem oder eine Frage der dann notwendigen hardware-Sicherung. Imho gibt es keine Möglichkeit, von einem der großen cloud-Speicheranbieter direkt zu einem anderen Anbieter „rüber-zu-sichern“.

    Aus diesem Grund habe ich persönlich lieber eine Set aktueller externer Markenfestplatten, das wechselseitig die Daten aufnimmt und welches mit der Zeit aktualisiert wird, sprich auch speicherplatztechnisch „mitwächst“. NAS-Lösungen kämen hier alternativ natürlich auch in Frage, je nach Geldbeutel…
    Für den „Brandschutzliebhaber“ (ich finde diese Überlegung durchaus professionell & ernsthaft!) kann ggf eine (evtl. zusätzliche) Platte (oder ein blueray-Scheibchen) bei einer Bank verwahrt werden.
    Die Festplatten können/werden per online-Anbindung auch „fernzugriffsberechtigt“, ist also die „DIY-cloud“! (DIY=DoItYourself)

    Zusammenfassend also: jeder muss bezogen auf Datenumfang, Zugriffsnotwendigkeit, Sicherheits- und Unabhängigkeitsgefühl entscheiden, welches für ihn das in der jeweiligen Situation „beste“ Modell ist.

    Herzliche Grüße in den Norden!
    der Südknipser.

  • Timo schrieb am 02.08.2012

    Ich sicher meine Daten per Time Machine auf ein Synology NAS. (Die Daten die ausschließlich auf dem NAS liegen werden einemal im Monat, so oft ändert sich da nichts, auf einer externen HDD gesichert und an einem anderen Ort aufbewart)

    Was ich sagen will: Wenn du per Time Machine aufs Synology NAS sichern würdest und dann das NAS zuhause mit dem im Studio synchronisierst, bist du doch auch gegen Brand, einbruch etc. abgesichert. Und das ohne weitere kosten und Cloud. Zusätzlich ist das zurückspielen in wenigen Stunden erledigt.

  • Babis Michailidis schrieb am 02.08.2012

    Hallo zusammen

    Das Besten und kostengünstigste „Online Backup“ ist eine 2.5″ 1TB Festplatte kaufen bei euch einen FullBackup darauf spielen – Und dan zu Mutti nach Hause bringen.

    Mach ich seit 2002 und bis jetzt nie gebraucht zum Glück 🙂

    Ich aktualisiere die Platte so alle 3 Monate.

    Gruss aus Zürich

    • Paddy schrieb am 02.08.2012

      3 Monate sind Welten, wenn Du jede Woche Shootings hast. Ist vielleicht für den Hobbybereich ok, aber nichts für jemanden, der damit seinen Lebensunterhalt verdient.

      • Babis Michailidis schrieb am 02.08.2012

        Hallo Paddy,

        Das stimmt – Zum Glück brennt es nicht jedes Jahr. Oder Du kannts die Disk am Morgen direkt an das NAS anhängen und jeden Abend wieder nach Hause mitnehmen (Schlechte Idee 🙂

        Ja ich weiss immer daran denken mitzunehmen…

        Apropo hast Du noch gute Presets for Free? 🙂 das SW ist der hammer…

        Gruss
        Babis

    • Die Platte müßte nicht nur bei Mutti stehen, sondern auch bei Vati und jede jeweils online erreichbar sein, so dass tägliche Updates dorthin speichern.

  • Christian schrieb am 02.08.2012

    Kurze Zwischenfrage:
    Der Screenshot von Crashplan zeigt eine deutsche Oberfläche, die Website ist aber in Englisch. Gibt es aucheine deutsche Version der Seite (habe keine gefunden) oder ist nur die Software lokalisierbar?

    Bisher sichere ich manuell auf mehrere externe Festplatten. Aber da ich sehr faul in dieser Sache bin, würde ich eine automatische oder halbautomatische Lösung vorziehen. Ein deutscher Anbieter wäre da sicher vorteilhafter, aber leider wohl auch teurer.

  • Hendrik schrieb am 03.08.2012

    Wie ist denn die Geschwindigkeit inzwischen so? Vor ein paar Monaten testete ich es und es hätte (trotz 10mbit/s upstream!) 47 Tage gedauert mein komplettes Fotoarchiv zu sichern. Ganz einfach, weil Crashplan zu langsam ist. Ich war früher bei Mozy und da war das Initialbackup wesentlich schneller erledigt. Doch leider haben die dann ihren Unlimited-Tarif abeschafft.

    Falls jemand einen Cloudstorage Anbieter kennt der folgende Vorraussetzungen erfüllt, wäre ich sehr dankbar:

    – Unlimited Tarif (für max. 20$ im Monat)
    – hohe Geschwindigkeit (ideal wäre Ausnutzung meines Upstreams)

  • Boris schrieb am 05.08.2012

    Crashplan hört sich zwar toll an, mir kommt das aber unrealistisch günstig vor. Hatte mal mit Mozybackup herumprobiert. Auf direkte Nachfrage, ob deren günstiges Angebot weiter so geplant ist, bekam ich damals auch die Antwort, dass der unlimited Tarif bald aufgehoben wird.
    Also habe ich meinen großen Erstdownload abgebrochen und gekündigt.

    Zur Zeit synce ich auf mein NAS ( im Keller ) und auf eine USB HDD am Rechner. Mountain Lion unterstützt ja nun mehrere TimeMachine Festplatten im Wechsel.
    Weiter sichere ich nach größeren Foto-Neuzugängen per Yummy FTP auf ein Strato-Hidrive. Hier habe ich damals auch noch das 500GB – 10 €/Mon. Angebot bekommen können. Das empfinde ich als ein realistisches Angebot. Es gäbe hier auch ein Synology-App, dass automatisch aufs Hidrive sichert .. aber das gefiel mir nicht so gut.
    Das Hidrive nutze ich aber auch sehr gern um z.B. ein großes Zip-File mit einem Fotoauftrag/Fotoevent an maximal 50 Leute per Link zur Verfügung zu stellen. Sehr praktisch.

    Fürs Hidrive spricht für mich, dass ich im Schadensfall definiert auf einzelne Dateien zugreifen kann, und nicht erst ein kryptisches 100 oder 200 GB Paket herunterladen muss – um dann zu hoffen, dass es die propritäre Software eines Backupunternehmens noch gibt bzw. diese Version das auch noch entschlüsseln kann.
    Dies ist ein Punkt, der bei jeder Backup-Lösung noch zu wenig Beachtung findet. In welchem Format hier gesichert wird.

    • Ja, genau, Mozybackup hat mich damals schwer im Stich gelassen. Nachdem ich über Monate gigantomanische Datenmengen hochgeladen habe, wurde der Tarif umgestellt.

      Auch weiß man nicht, wie sich das ganze bei Crashplan verhält, wenn z.B. das Unternehmen von Firma XY geschluckt wird. Bei Umfirmierungen sind doch ehemalige Zusagen Schall und Rauch.

      • Uwe schrieb am 05.08.2012

        Naja, das Spiel nennt sich „Leben“ 😉

        Wenn Du für alles Langzeitgarantien haben willst, dann hilft nur selber machen.

  • web_held schrieb am 17.06.2014

    Hallo zusammen,
    ist zwar schon etwas her, aber aus aktuellem Anlass (mir ist die Festplatte abgeraucht, samt aller Fotos und die Datenrettung war im 4-stelligen Bereich) wollte ich doch mal den Versuch starten, dieses Thema wieder nach oben zu holen.

    Vielleicht ließt es ja der ein oder andere der ihr vor 2 Jahren einen Kommentar verfasst hat und CrashPlan nutzt – wie sind eure Erfahrungen?

    Freue mich über Feedback 🙂
    Ich werde wohl so oder so bei CrashPlan einen Account anlegen, aber evtl. hat ja schon jemand über die Jahre Erfahrung gesammelt – ansonsten werde ich wohl diesen Part übernehmen und in regelmäßigen Abständen berichten 😉

    Gruß!

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