Photo Booth im Hardcore-Einsatz – und wieder 10 Jahre älter

Am 22. August 2014 von Paddy veröffentlicht

Photo Booth

Gestern Abend war es dann soweit. Meine neue Photo Booth Konstruktion musste ihren ersten Live-Einsatz überstehen. Ich war als Fotograf auf dem Sommerfest eines grossen Unternehmens. Da waren dann so schätzungsweise 400 Leute und ein ganzer Haufen Kinder. Wir hatten uns ein schönes Plätzchen ausgesucht, wo auch viele Leute vorbei kommen. Problem war nur, dass es dort kein Dach gab. Schirme waren auch nicht vorhanden … äh und nun? Nach checken der Wetter-App und Bereitlegen einer Plane gingen wir das Risiko ein. Der Platz war einfach zu cool. Ins Zelt wollte ich nicht, weil das ab vom Schuß war. Immerhin gab es einen grossen Baum über uns.

Meine Konstruktion auf einem Gleitschieberstativ hat sich ehrlich gesagt als gar nicht so übel herausgestellt. Alles auf einem grossen Stativ braucht recht wenig Platz. OK, sieht etwas abenteuerlich aus und für meinen Geschmack auch noch deutlich zu viele Kabel, aber der Tower hat auch reges Interesse bei den Leuten des Tech-Unternehmens ausgelöst.

Um es vorweg zu nehmen, der Abend war eine Katastrophe. Glücklicherweise nur für mich und nicht für die Gäste. Der Photo Booth läuft mit NKRemote, der Nikon-Variante von Breeze. Die Software ist leider alle paar Minuten abgeschmiert. Immerhin hatte ich einen ganzen langen Abend Zeit, um den Fehler einzukreisen, was aber nicht gelang. Ich habe ein paar Vermutungen, denen ich nachgehen muss. Eine ist der USB-Hub, der kein eigenes Netzteil hat. Da es im Test nie Probleme gab, habe ich auch noch die Vermutung, dass es da ein Speicherproblem bei exzessiver Nutzung gibt. Da muss ich mal die Konfiguration von Breeze überdenken. Auf jeden Fall führte dieser Umstand dazu, dass man den Booth nicht alleine lassen konnte. Das ist natürlich extrem nervig. Immerhin hatten die Gäste nach einer Weile raus, wie man die Software neu startet 😉 Superätzend, aber damit muss ich leben und in den nächsten Tagen eine Lösung suchen. Die muss es geben, da andere Leute mit Breeze gar keine Probleme haben. Als ich einen Screenshot vom Fehler machen wollte, merkte ich dann auch, was ich für ein Windows-Honk ich bin und griff zum iPhone 😉

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Neben diesem extrem nervigen Punkt gibt es aber auch Positives zu berichten. PicPic Social rannte wie sau und die Druckfunktion über das iPad kam überragend gut an. Es sind rund 800 Fotos gedruckt worden, was ca. 1/3 der Gesamtmenge ausmachte. Der DNP DS40 Drucker hat auch einen extrem guten Job gemacht und ein Blatt nach dem anderen rausgerotzt. Das Ding kann ich sehr empfehlen. Es fehlt nur eine Art Frühwarnsystem, sobald das Papier zu neige geht. Man müsste dann eine Nachricht auf das Handy bekommen.

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PicPic Social lief wie gesagt einwandfrei. Nur als das verk**** Breeze mal wieder abgeschmiert war, wollte es danach die Kamera nicht erkennen. Neustart also. Danach musste ich auch den PicPic Server neu starten, was dazu führt, dass erst einmal alle bis dato gemachten Bilder neu geladen werden müssen. Das dauert bei der Menge. Ich habe dann einfach alle bisherigen Bilder in einen anderen Ordner verschoben und quasi neu angefangen.

Die Druckfunktion kam sehr gut an. So gut, dass eine Mutter sie dazu genutzt hat erst einmal 40 Bilder von ihrer kleinen Tochter anzufertigen. Da kommt selbst der schnellste Drucker irgendwann an seine Grenzen und es entstanden doch längere Wartezeiten. Die Druckerwarteschlange war voll bis oben hin. Ich hatte auch fast das Gefühl, dass diese Mutter gleich von der Menge gelyncht würde. 😉 Um die Druckkosten ging es mir gar nicht, aber die Traube um Drucker und iPad wurde natürlich immer grösser. Dazu muss ich sagen, dass ich den DNP mit dem matten Finish laufen habe, weil ich das schöner finde. Damit braucht er aber fast doppelt so lange, wie mit glänzender Oberfläche. Glanz wollte ich trotzdem nicht 😉

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Ich habe meinen Photo Booth noch um einen externen Monitor erweitert, auf dem eine Diashow läuft. Die Diashow ist mit Photolive realisiert, gut und kostenlos. Der Chromecast kam dagegen nicht zum Einsatz, da es keine vorhanden Geräte gab. So ein Monitor wiederum ist recht günstig zu bekommen und wurde einfach ganz professionell mit Kabelbindern am Tower befestigt 😉

Die Funktion mit Synchronisation zur Dropbox lief leider auch nicht richtig rund, was einfach daran lag, dass das Netz sehr unstabil war. Mal gab es 3G, aber die meiste Zeit dann doch nur Schneckennetz. Vom Ding her lief es aber und irgendwann trudelten die Bilder auch ein. Ich habe mich dann aber doch entschieden die Funktion abzustellen, da es einfach für die Gäste nichts brachte. Also wurden die Ausdrucke munter abfotografiert 😉 Hier denke ich darüber nach ein lokales Netz aufzumachen, an das sich die Gäste hängen können, um so die Bilder direkt vor Ort zu saugen, ohne vom Mobilnetz abhängig zu sein.

Das Feedback war insgesamt supergeil und die Druckfunktion kommt sehr gut an. Hätte ich nicht gedacht, aber so ein Hardcopy ist doch noch am geilsten.

Als nächstes muss dann aber doch ein Gehäuse her, um noch etwas aufgeräumter und geschützter zu sein. Der Drucker scheint eine super Getränkeablage zu sein 😉 Am Ende fing es dann auch noch an zu Regnen, was aufgrund des Baumes kein grosses Problem war. Wir waren eh kurz vorm Ende. Aber da muss ich mich mal nach einem leicht aufzubauenden Pavillon umschauen, um die Geschichte auch Outdoor betreiben zu können.

Fazit: Konzept geil, Umsetzung verbesserungswürdig 😉

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Mittlerweile ist mein Photo Booth auch fertig und kann für Events gemietet werden.

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Veröffentlicht in: Foto nach oben

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Kommentare (50)

  • Frank schrieb am 22.08.2014

    Klingt nach viel Spaß und sehr viel Stress. Ich kenne solche Situationen wenn die Technik klemmt….ungut 🙁

    Aber sehr geile Konstruktion. Quasi ein Rundum-Sorglos-Booth (wenn alles klappt)

    VG
    Frank

  • Am besten einen Faltpavillon!! Den kannst Du innerhalb 2 Minuten aufbauen!

  • Alex F schrieb am 22.08.2014

    Sehr sehr geiler Bericht – ich kann die 10 Jahre Alterung gut verstehen!!! ??????????

  • Jürgen schrieb am 22.08.2014

    Hi,
    diese Fehlermeldung kommt klassischerweise, wenn die Photoboothsoftware entweder doppelt gestartet wurde (was technisch leider möglich ist).
    Gruß
    Jürgen

    • Paddy schrieb am 22.08.2014

      Ah, danke Dir. Das könnte hin und wieder ein Problem gewesen sein. Aber ich frage mich, wie die mehrmals starten kann?

      • Andreas schrieb am 22.08.2014

        Es kann sein dass die Software abgestürzt ist, sie dann vordergründig nicht mehr angezeigt wurde aber im Hintergrund noch Tasks liefen die nur über den Taskmanager zu beenden sind.

  • thomas langer schrieb am 22.08.2014

    moin!
    wieso läuft da breeze drauf, wenn die leute die bilder doch eh selbst ausdrucken?
    und auf was steht der drucker? auch auf nem gleitträger am stativ?
    mein offenes system ist ähnlich, allerdings mit 4 bandabsperrungen außen rum. 🙂

    • Paddy schrieb am 22.08.2014

      Gute Frage, stelle ich mir auch gerade. Die externe Druckfunktion über PicPic kam erst später dazu. Ich wollte ausserdem beide Möglichkeiten haben. Aber recht hast Du, ist doppelt und Breeze evtl. Overkill.
      Ja, Drucker steht auf einem Gleitträger mit Monitorplatte. Bitte nicht lachen 😉

      • thomas langer schrieb am 22.08.2014

        und schon bestell ich mir einen vierten träger 🙂
        so ist das ding aufgeräumt und ich spare mir den sandsack!

        drucken geht bei dir über das zweite i-pad, oder?
        mit pps, was sich die bilder über w-lan von pad 1 holt?
        coole lösung!

      • Paddy schrieb am 22.08.2014

        Das erste iPad ist ein Microsoft Surface Pro 2. PicPic Server läuft leider nur auf Windows.

  • Klaus schrieb am 22.08.2014

    Rom ist doch auch nicht in einem Tag erbaut worden und wenn man dann so sieht was letztendlich draus geworden ist, ist das doch schon mal gar nicht soo schlecht… Immerhin hast Du jetzt etwas Erfahrung was alles schief gehen kann. Die eierlegende WOllmilchsau ist halt nicht so einfach zu kreieren 😉

  • Yvonne schrieb am 22.08.2014

    Liest sich, als wenn es doch ein bißchen stressig gewesen ist. Aber hauptsache es hat Spass gemacht und war erfolgreich!

    Du hast mich übrigens auch auf eine Idee gebracht was das iPad betrifft, vielen Dank dafür und bis zum nächsten Mal.

    Gruß Yvonne

  • Roger schrieb am 22.08.2014

    Ich kann mitfühlen – Es sind einfach zu viele Komponenten, die einwandfrei laufen müssen. Die Idee mit dem eigenen W-LAN zum Verteilen der Bilder ist gut.

    Für die Bildschirm-Befestigung gibt es eine VESA-Halterung mit 3/8″-Anschluss von K&M (König und Meyer)

    http://produkte.k-m.de/de/Multimedia-Equipment/Halter/19685-Adapter-fuer-Bildschirme-schwarz

    Die haben auch etwas fürs iPad im Angebot
    http://produkte.k-m.de/de/Multimedia-Equipment/Halter/19724-iPad-Air-Halter-schwarz

    Roger

  • webharvey schrieb am 22.08.2014

    War dann ja recht „praktisch“ bei einem TechUnternehmen zu sein wenn die Technik hakelt, die kennen das und nehmen es eher gelassen 😉 Kannst du die max Anzahl von gleichen Ausdrucken nicht einfach auf 2 beschränken, von wegen Mütter und so 😉 Sonst hört sich das nach einem sehr gelungenen 1. Einsatz an…

    • Paddy schrieb am 22.08.2014

      hey, die sind findig. Machen einfach 50 Bilder und drucken jedes 1x aus 😉

  • Ralf Mack schrieb am 22.08.2014

    Hey, das tut gut. Auch mal zu lesen, wie was nicht funktioniert. Oder eben nicht auf Anhieb. Wie oft und wieviel hab ich schon ausprobiert … getrialt und geerrort … und oft auch aufgegeben. Mach weiter mit der Sache. Ich würde mich freuen, wenn Du weiterhin postest wie das Projekt vorangeht, natürlich auch um aus Deinen Fehlern zu lernen. Das eigene W-Lan ist sicher die beste Lösung und sollte auch realisierbar sein. Also dann vielen Dank für die Posts.

  • Ivo schrieb am 22.08.2014

    Das sind dann doch mehrere tausend Euro die da so einfach rumstehen.
    Ist sicherlich das Highlight auf jeder Veranstaltung!

    Nur ob sich das alles so rechnet?

    • Paddy schrieb am 22.08.2014

      Ich glaube nicht, dass sich das rechnet. Wäre es mein Haupterwerb, würde ich es anders machen. Das ist mehr eine Machbarkeitsstudie 😉

      • Roman schrieb am 22.08.2014

        Ob sich das ganze rechnet ist natürlich so eine Sache. Ich habe das ganze Equipment aber sowieso, und ob die 50D nun am Wochenende im Schrank liegt, oder ein paar Partybilder knipst. Ich bin lieber unterwegs und lerne ein paar nette Leute kennen und freu mich über den Spaß, den Sie mit meiner Fotobox haben.

  • Sebastian schrieb am 22.08.2014

    Bei so vielen Komponenten klingt das ja fast nach einem Lebenswerk bis daraus eine Art „One-click-Lösung“ wird. Ich schlage vor, Du hängst Deinen Job als Fotograf an den Nagel und kümmerst Dich ausschließlich um „Paddys Photobooth“. Wäre doch auch ein schönes Kickstarter-Projekt 😉

    Auf jeden Fall Respekt vor Deinem Mut, das Ding gleich unter solchen Bedingungen zu testen.

  • Frank schrieb am 22.08.2014

    Das „Mütter“-Problem kenne ich:

    Was kosten die Ausdrucke ?

    Nichts.

    OK, dann hätte ich gerne 12!

    Sobald etwas umsonst ist, kennen die Leute keine Grenzen mehr…

  • Ich hatte vor kurzem unter Win8 (allerdings mit DSLRBooth) das Problem, dass ein Drucker der mal ein einem USB-Port und mal an einem anderen angeschlossen war, für die Software nicht mehr sichtbar war und folglich nicht druckte. Ich vermute das kann mit Breeze genauso passieren.

    • Jürgen schrieb am 22.08.2014

      Das ist ein klassisches Problem vieler Drucker. Jeder Port entspricht einem anderen USB Kanal und damit wird eine Kopie des Druckertreibers angelegt.
      In der Software ist dem Profil aber meist ein expliziter Druckertreiber zugewiesen. Wenn dann ein (Kopie 1) dahinter steht, dann wird er nicht mehr angesprochen und die Druckjobs wandern in die Queue des eigentlichen Druckers.
      Einfache Lösung: Alle Drucker löchen, einmal rebooten und fertig.
      Problematisch wird es bei der Verwendung von USB Hubs wenn diese die Ports dynamisch zuweisen.

  • Frimi schrieb am 22.08.2014

    Schöne Lösung!
    Das eigenen WLAN ist eine tolle Idee, aber mit einem Clown-Router für Privathaushalte (Fritz!Box & Co) kannst du nur ein paar wenige Geräte mit ausreichend Bandbreite versorgen. Zweiter Showstopper ist, dass die Gäste dann in deinem WLAN „gefangen“ und nicht mehr online sind (#Facebook #Katastrophe).
    Das Kapazitätsproblem lässt sich mit etwas professionellerer Netzwerktechnik lösen, aber zu teuer. Eine Internetanbindung für das WLAN (und die Gäste) macht technisch und wirtschaftlich keinen Sinn.
    Ich würde für das Surface einen vernünftigen UMTS/LTE-Router spendieren. Gute Geräte haben effizientere Antennen als das Ding, das im Surface verbaut ist, damit solltest du öfter schnelleres Netz haben. Und hast auf Workshops ein privates Netz dabei, mit und ohne Internet.
    🙂

    • Paddy schrieb am 22.08.2014

      Was wäre denn ein vernünftiger UMTS/LTE Router? Bisher verwende ich einen von Huawei.

      • Frimi schrieb am 22.08.2014

        Ich kenne nur die industriellen Gerätschaften von Insys persönlich. Die haben ne externe Antenne, die man auch mal aus dem Kellerfenster nach draußen führen kann.
        Da du eh schon nen extra Router hast ist der Gewinn vermutlich nicht mehr so wahnsinnig groß. Wenn du den so am Stativ befestigst, dass du ihn dorthin drehen kannst, wo die Feldstärke am größten ist, dann bist du vermutlich eh schon nahe am optimalen Preis/Aufwand/Leistungsverhältnis.
        Interessiert mich jetzt selber, ich unterhalt mich da nächste Woche mal mit nem Kumpel von Insys…

  • Thorsten schrieb am 22.08.2014

    Matt drucken? Wie w, Was? Will auch.

  • Tom schrieb am 22.08.2014

    Hi Paddy,
    das Problem mit Breeze liegt definitiv am USB.

    Du verwendest glaube ich ein MS Surface was sicherlich auch nur einen USB anschluss hat.
    Das ganze wird auch mit einem aktiven USB Hub nicht besser.

    Ich hatte ziemlich genau die gleiche Konstruktion mit einem ThinkTab 2 am laufen und genau das gleiche Problem.

    Es liegt definitiv am USB – Die MS Misthobel kommen mit einem USB Hub hinter dem USB Anschluss nicht richtig klar.

    Habe das ganze wieder auf ein Normales Laptop mit externem Bildschirm umgebaut.

    Grüße
    Tom

  • Axel schrieb am 22.08.2014

    Eine Lösung für die -zuviel- Kabel verstecken gibts hier.
    http://www.igus.de/iPro/iPro_01_0022_0002_DEde.htm?ArtNr=333.25&c=DE&l=de&wt.mc_id=PQL7

  • Dominic schrieb am 22.08.2014

    Der Fehler kommt vom USB-Port. Der DS40 muss immer am gleichen USB-Anschluss stecken, sonst hast du nach einem Systemstart einen 2. DS40 als Kopie drin.

    • Paddy schrieb am 22.08.2014

      Der steckt immer am gleichen Port, habe ich extra beschriftet dafür. Ausserdem läuft der DS40 ja wie Sau.

  • Deborah schrieb am 22.08.2014

    ui wenn ich schon lese was bei Dir alles dahintersteckt, da wäre ich technisch vollkommen überfordert. Ich habe zwar schon einige Booths gemacht, aber nicht in solch grossen Rahmen. Ich übertrage die Bilder per Kabel mit der Canon internen Utility wo die Kunden dann im DPP auswählen können welche Bilder sie gleich ausgedruckt haben wollen. Der Druck wird dann von mir selbst in Auftrag gestartet. Das klappt soweit ganz gut, aber eben wie gesagt, im normalen Hochzeitsrahmen. Für grössere Anlässe wird ich mir dann wohl auch etwas mehr Technik zulegen müssen :-). Es ist immer wieder spannend zu lesen wie das andere so machen. Und lustig auch mal zu hören dass es etwas stressig war.

  • Mariko schrieb am 22.08.2014

    Krasse Scheiße! ????

  • Carsten schrieb am 22.08.2014

    Ich habe jetzt (noch) nicht alle Kommentare gelesen, deshalb kam mein Vorschlag evtl. schon.

    Wenn du dein eigenes Netzwerk aufspannen möchtest, warum nicht mit Owncloud auf einem Raspi? Soviel kostet das jetzt auch nicht mehr, bei dem, was du schon investiert hast. Damit hast du ähnliche Funktionen wie Dropbox, bist aber vom Internet und einer Verbindung dorthin unabhängig.

  • Konstantin schrieb am 22.08.2014

    Für meinen Geschmack ist die Ausdruckfunktion absolut ausreichend. Die Bilder könntest Du hinterher auf CD oder als Downloadlink dem Auftraggeber geben und fertig.

  • Hackl schrieb am 22.08.2014

    Oh man was’n Aufriss, für so’n paar Pics! Spä. in einem halben Jahr ist das eh wieder out!

  • Hi Paddy,

    habe mich köstlich über deinen Eintrag amüsiert. Aller Anfang treibt einen manchmal in den Wahnsinn. Ich kenne das auch wenn der Shit Zuhause einwandfrei funzt und beim Kunden dann nicht mehr. Ich glaube das liegt daran das dich die Software einfach hasst (oder auch mich).
    Nachdem ich alle deine Beiträge gelesen habe verstehe ich nicht warum Du dich für das Sch… Breeze entschieden hast. Ich habe den Rotz damals sofort wieder runter geschmissen. Wir arbeiten nun schon seit einiger Zeit mit DSLR-Booth Pro und sind damit sehr zufrieden. Die Software kann eigentlich alles was Du dir wünschst. Die reagieren sogar auf Kundenwünsche und haben z.B. auf unseren Wunsch hin eine Funktion eingefügt um das Kinder-Druck-MG einzuschränken (der Drucken-Button wird einfach ausgeblendet). Seit kurzem gibt es auch eine App zur Software mit der man den ganzen Sharing- Drucken-Stuff übers I-Pad abwickeln kann während die Photobooth läuft. Das klappt bei uns super, alle Bilder werden über ein W-Lan Netz Live aufs IPad gezogen (und das schnell).
    Falls Du doch keinen Koffer als Gehäuse willst können wir Dir gern behilflich sein und was Maßgeschneidertes bauen.
    Grüße Christian

    • Paddy schrieb am 22.08.2014

      Ich teste gerade DSLRBooth Pro. Sieht so aus, als wenn ich wechsle 😉
      Christian, Deine Gehäuse kosten 2,5 k€. Das mag berechtigt sein, ist es mir aber nicht wert.

  • Peter schrieb am 22.08.2014

    Hi Paddy!

    Wie hast du denn den roten Knopf gebastelt? Was steckt denn da drin?

  • Rob. schrieb am 23.08.2014

    Kleiner Tipp, Kabelbinder oder Klettkabelbinder (mein Fav. Sind die von Manfrotto) helfen die Kabel näher und sortierter ans Stativ zu bringen.

    Beugt nicht nur „Fangschlaufen“ und rausgerisseben Kabeln vor, sondern macht auch nen guten Eindruck.

    Alternativ geht auch ein kleiner Kabelkanal/Kabelorganizer.

  • Sarafay schrieb am 27.08.2014

    Eine Low-Cost Variante (für mich, weil schon viele Teile vorhanden):

    Ipad + Halterung, Stativ, Videoleuchte, externer Monitor
    Software auf dem Ipad: Simple Booth Event Edition 21,99 € + In-App Käufe für 36 €.

    Eventuell: Drucker Canon Selphy 910 für 85 €

    Workflow: Rück-Kamera des Ipad3 mit 5 Mio Pixel. Software IOS-APP Simple Booth mit geführtem Zugriff (Sperren Home-Button, Apple-Einstellungen) Bild wird über HDMI-Adpater auf externen Monitor per Apple-Mirroring gespiegelt. Dadurch sehen sich die Leute beim Shoot. Die Software zählt Countdown runter und danach kann man am Ipad auswählen wie das Bild verwendet wird: Facebook, Twitter, Print, Email. Danach drückt man auf Ende und der nächste ist dran. Zusätzlich könnte man über WLAN auf ein zweites Ipad senden und so ein Kiosk aufbauen. Software LiveBooth lite zu 0,89 €.

    Warum das Ganze: Die meisten Kunden sind nicht bereit mehr als 200-250 € für so eine Leistung zu zahlen. Man kommt mit High Tech nicht in den grünen Bereich. So kostet der Spaß 30 € für 100 Bilder Verbrauchsmaterial und die meisten Geräte hatte ich schon.

  • Kettil schrieb am 27.08.2014

    Hi Paddy,

    bezüglich deiner Idee mit dem Netzwerk, baue ich mir gerade eine Lösung mit dem RPi. Die Benutzer können dann über eine Weboberfläche die Bilder anschauen. Es ist noch geplant, dass über den HDMI Ausgang eine Diashow gezeigt werden oder eine Upload-Möglichkeit (was gerade bei Hochzeiten interessant ist).
    Um dein Szenario weiter zu spinnen, könnte man den Drucker direkt an den PI anschliessen und darüber zu drucken (weißer Rand sollten kein Problem sein).

    Da noch alles in Planung ist, möchte ich hier nicht mehr ins Detail gehen. Wenn du aber Interesse an ein Schnack darüber hast, melde dich…

  • Karsten schrieb am 17.09.2014

    Hi Paddy,

    toller Bericht der mich neugierig gemacht hat mich ebenfalls damit mehr zu beschäftigen.
    Ich hatte eigentlich vor mich mit dem Gastbeitrag zu beschäftigen und die Linux Variante zu testen. Naja nach der Ubunto Installation und etwas herum testen, hatte ich schon die Nase voll.
    Ich bin jetzt bei Dslrbooth hängen geblieben – läuft zumindest bei mir super und hat die Funktionen die ich brauche.

    Mir gefällt dein Aufbau ganz gut, aber kannst du mir verraten wo ich so ein Stativ bekomme.
    Google mit „Gleitschieberstativ“ zu befragen bringt leider keine wirklichen Antworten.
    Wäre toll wenn du mir weiterhelfen könntest.

    Danke und viele Grüße

  • Hallo Paddy,

    Die Software picpic social kannte ich noch gar nicht – genau sowas habe ich gesucht. Allerdings bräuchte ich nur die Druckfunktion.

    Gibt es eine Software (oder kennst du eine Software), die nur am iPad Bilder anzeigt, die man am PC dann mittels USB am DNP DS40 drucken kann? 299 USD finde ich arg übertrieben für nur diese Funktion.

    Wenn du dir mal unser Photobooth anschauen möchtest – findest du hier:

    schöne Grüße aus Innsbruck,

    Daniel

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