Erster Test der Sony a7r

Am 2. Januar 2014 von Paddy veröffentlicht

Sony a7r

Die meisten von Euch haben es ja mitbekommen. Da hat Sony aber ein dolles Ding angekündigt und auf den Markt geschmissen. Die Sony a7r ist ein Systemkamera mit 36 MP Vollformat-Sensor. Holladiewaldfee, wenn da nicht beim Paddy die Habenwollen-Warnleuchten angehen. Umso mehr habe ich mich dahinter geklemmt ein Testgerät zu bekommen, was dann auch geklappt hat. Seit einigen Wochen konnte ich nun mit der a7r etwas herumspielen, mit dabei das Sony/Zeiss 55mm f/1.8.

Seinerzeit hatte ich ja die D800 getestet, sie mir jedoch nie gekauft. Dennoch schielte ich hin und wieder schon etwas neidisch auf die hochaufgelösten Bilder. Nicht, dass ich diese wirklich oft brauche, aber Haben ist ja bekanntlich besser als Brauchen und das Herz des Nerds erfreut ein detailreiches Bild allemal. Im momentanen Trend der Systemkameras kam die Ankündigung der Sony a7r mir da nur recht. Für den Alltag bin ich zwar bestens bestückt mit meiner bekanntlich hoch gelobten und geliebten Olympus OM-D E-M1, aber irgendwie sagt mein Herz, dass da noch Luft für die Rechtfertigung einer weiteren Kamera ist.

Jede neue Kamera muss sich unweigerlich an den Geräten messen, die ich tagtäglich im Einsatz habe. Ob nun fair oder nicht ist mir dabei egal. So zieht die Sony auch sehr schnell den Kürzeren gegenüber der E-M1, wenn es um die Bedienung und Ergonomie geht. Hier hat Olympus wirklich ganze Arbeit geleistet. Hinzu kommt, dass ich die Menüs von Nikon und Olympus in- und auswendig kenne. So dauert es auch eine Weile bis ich mit der Sony warm werde. Hier kann ich aber nur empfehlen, dass man sich auf eine neue Kamera einlassen muss. Es braucht halt etwas Zeit bis echte Freundschaften geschlossen sind. Nach einigen gemeinsamen Stunden konnte ich mich dann aber auch mit der Sony-Bedienung arrangieren und mich mehr über die positiven Aspekte freuen. Kritik muss sich vor allem der Autofokus gefallen lassen, der sich nicht unbedingt als Rakete aufzwängt.

Spätestens beim ersten Auslösen schlägt das Herz wieder höher. Endlich mal wieder ein satter Sound, mit dem man in der Kirche eindrucksvoll die Orgel übertönen kann. Jawoll, so muss das klingen. Kein armseliges Pfffft, wie man es heute immer öfter hört. Ob ein schönes Auslösegeräusch aber als Kaufgrund reicht? Nun ja, also ehrlich, tja, ich sage mal, mir schon 😉

Spass beiseite, um ehrlich zu sein würde sich niemand um diese Kamera weiter scheren, wenn es nicht die erste Systemkamera mit Vollformat-Sensor wäre. Auflösung, Details und Dynamik sind für mich die interessanten Aspekte. Nachtsichtfähigkeit ist ebenfalls ganz interessant, aber das Thema ISO wird mittlerweile von allen Kameraherstellern beherrscht, so dass man davon ausgehen kann, dass auch die Sony keine ernsthaften Probleme bei ISO 3200 hat. Getestet habe ich letzteres bisher aber noch nicht.

Kommen wir doch mal zu meinem Hund, welcher sich aufgrund der feinen Fellstruktur sehr gut eignet um die Auflösung zu demonstrieren. Das kennt man auch schon von der D800, in sofern nichts neues, aber doch immer wieder beeindruckend.

Das folgende Bild kommt so mehr oder weniger aus der Kamera. Das RAW habe ich lediglich in Lightroom geladen und dann als JPG exportiert. Nachgeschärft wurde nicht.

DSC01198

Davon eine 100% Vergrösserung

DSC01198-2

An dem Hundefell kann man sehr schön den hohen Detailgrad sehen. Ein zweites Beispiel, das bereits bearbeitet wurde:

DSC01089DSC01089-2

Neben der Schärfe ist die Dynamik bei so einem Sensor klasse. Das Bild von Scampi habe ich extra so aufgenommen, dass der Hund in der Sonne liegt. Klar, dass der Hintergrund hier schon sehr dunkel ist. Ich habe in Lightroom einfach einmal die Belichtung um 4 Stufen hochgedreht.

DSC01198-3 DSC01198-4

Was sich hier im Hintergrund noch herausholen lässt ist schon bemerkenswert. Man kann den Hintergrund also problemlos soweit aufhellen, dass er richtig Zeichnung bekommt. Hier mal eine schnelle Bearbeitung, wo ich den Hintergrund deutlich aufgehellt habe und da geht noch mehr. Vergleich habt Ihr ja weiter oben.

DSC01198-5

Es sind also wahnsinnig viele Bearbeitungsreserven vorhanden, die schon Spaß machen.

Für mich persönlich füllt die Sony schon eine Lücke, die nicht besonders gross ist, aber dafür umso interessanter. Die a7r ist meiner Meinung nach die beste Kamera, wenn es um maximale Bildqualität bei gleichzeitig möglichst geringer Grösse geht. Ich würde sie der D800 daher vorziehen, denn hier punktet sie vor allem durch deutlich geringere Grösse und weniger Gewicht.

Im Reigen der Systemkameras ist die Entscheidung nicht mehr so leicht. Die Kleinen ohne Spiegel punkten vor allem durch Grösse. Die Sony ist auch relativ klein, hat in etwa die Masse der OM-D E-M1, aber die Objektive sind aufgrund des Vollformats schon nicht mehr ganz so handlich. Spielt die Grösse eine wichtige Rolle, so ist die a7r nicht mehr erste Wahl.

Ich habe es schon mehrfach betont, dass man mittlerweile blind in das Regal der Systemkameras greifen kann und auf jeden Fall ein top Gerät erhält. Es wird immer wichtiger sich die Frage zu stellen, was man genau machen möchte und was einem wichtig ist. Für mich persönlich ist die OM-D E-M1 weiterhin die beste Allround-Kamera. Die Sony a7r hingegen übernimmt nun die Rolle der Qualitätsqueen. Sie ist ein Spezialist bei Bildergebnis, wofür man die Schwächen in der Bedienung gerne hinnimmt. Besonders angesichts des Preises von über 2.000,- € für den Body muss man sich genau überlegen, was man möchte. Auch wenn die Systemkameras durch geringe Grösse glänzen, so erlauben die Preise den wenigsten Fotografen sich mal eben zwei verschiedene Modelle anzuschaffen. Aber wie sagt man so schön? Wer die Wahl hat, hat die Qual 😉

Hier kommen noch ein paar wenige Bilder, die ich mit der Sony geschossen habe. Ich hoffe demnächst noch ein paar mehr liefern zu können, wenn die Kamera auch produktiv im Einsatz war. Leider steht mir momentan nur das 55mm zur Verfügung. Von meinem Hund gibt es hier die RAW-Datei.

DSC01141 DSC01199DSC01111-BearbeitetDSC01166

Veröffentlicht in: Hardware Tests nach oben

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Kommentare (31)

  • Bo schrieb am 02.01.2014

    „…Haben ist ja bekanntlich besser als Brauchen…“

    – hach wie lacht mein Nerd-Herz bei solchen Worten! Der Titel ‚Zitat des Jahres 2014‘ ist wohl schon vergeben 😀

    Danke für den tollen Blog. Ich finde die lockere und ehrliche Mischung aus Technik, Know-How, Leidenschaft, Freaktum und schönen Bildern einfach immer wieder toll.

    HAPPY ’14 – cheers

  • Klaus schrieb am 02.01.2014

    Hast du Scampi mal zum Vergleich mit deiner Nikon fotografiert und dann verglichen ob der Unterschied sooo groß ist?
    LG Klaus

    • jo jo schrieb am 02.01.2014

      nö … aber trotzdem 🙂
      gibt es sowas in bielefeld nicht ??

  • Danke für den ausführlichen Test. Ich bin immer noch auf der Suche nach einer kleinen Systemkamera ohne Spiegel, mit VF-Sensor und gutem Rauschverhalten & Dynamikumfang. Die Kamera bringt laut deinem Test eigentlich alles mit was ich für meine Tätigkeit als Fotojournalist benötige, nur wenn da mal wieder nicht der Autofokus wäre… Schade, das hat mich schon bei der X100 geärgert, großartige Kamera, perfekte Verabreitung, High-Iso vom Feinsten aber der AF war halt einfach nicht schnell genug für so eine kleine Kamera die Ideal für die Straße geeignet ist.

    • Anton schrieb am 03.01.2014

      Dann wäre die A7 (ohne R) vielleicht interessant? AF ist anders aufgebaut und offenbar deutlich schneller (weil Phasen-AF) als bei der A7R. Ob sich Sony mit dieser zweigleisigen Politik nicht ins Knie geschossen hat?

      • Paddy schrieb am 03.01.2014

        Martin Krolop hat die a7. Denke in den nächsten Tagen wird er etwas dazu schreiben.

    • Globalpicture schrieb am 11.01.2014

      Da muss ich Anton recht geben.
      Der AF der A7 ist nicht zu beanstanden. Kein Vergleich zu dem suchenden und meiner Erfahrung nach sehr langsamen AF der X100. Also die richtige Linse dran und es ist das optimale Gerät für die Fotojournalie. Kann ich aus der Erfahrung beide Kameras zu kennen bestätigen.

  • Rein schrieb am 02.01.2014

    Hallo Paddy

    Mir gefällt Dein Blog allgemein und dieser Post speziell besonders sehr.

    Die Mischung aus Kompetenz, Erfahrung, Offenheit und gelassenem Humor ist gelungen. Nicht so verkniffen, ernst und rechthaberisch, „meine Kamera ist aber die Beste auf der Welt und alles andere ist Müll“ und sowas. Davon gibt´s genug und schon viel zuviel.

    Also, vielen Dank dafür und weiter so in 2014!

    Rein

  • Dirk schrieb am 02.01.2014

    Auch wenn man hier wieder schönes Altglas adaptieren kann, ist natürlich ein abschreckendes Thema der Preis, nicht nur für die Kamera, sondern auch für die passenden Linsen. Was solls, wer will 2014 schon in Urlaub fahren? Das Geld kann man doch sicher auch leich woanders los werden 🙂

  • Christian schrieb am 02.01.2014

    Die Systemkameras sind ein total spannendes Feld. Vor knapp einem Jahr habe ich mir eine NEX-6 gekauft, seither bleibt im Urlaub und in der Freizeit das Nikon-Geraffel zu Hause. Erste Auftragsbilder habe ich mit der Kleinen aber auch schon abgeliefert. An der A7r reizt mich einerseits auch der hochauflösende Sensor, denn eine D800 will ich eigentlich nicht. Andererseits stellt sich mir einfach die Frage nach der Verfügbarkeit von Objektiven, da muss die Zeit zeigen was da auf den Markt kommt. Da hat eine MFT natürlich die Nase vorn, aber so Extremweitwinkel ist da auch wieder schwierig.

    Ich bin jedenfalls gespannt was da noch alles kommt und ob jemals noch eine weitere klassische DSLR in meinen Haushalt einzieht wird mehr und mehr in Frage gestellt.

  • Thomas schrieb am 02.01.2014

    Die Habenwollen-Warnleuchten sind bei mir auch schon angegangen, aber noch schreckt der Preis. Wäre klasse, wenn noch weitere Fotos folgen (brauche ich noch um mir einzureden, dass ich die Kamera wirklich benötige).

    Toller Bericht danke. Thomas

  • Marcel schrieb am 02.01.2014

    Was den AF betrifft, kann ich dem insoweit zustimmen, dass ich auch bei der NEX6 nicht wirklich glücklich mit geworden bin, so dass ich sie nach nur drei Monaten wieder abgegeben habe. Von daher, nichts gegen eine spiegellose Vollformat, aber die Energie sollte man doch eher in andere Dinge stecken, zumindest momenan, wo das ganze noch irgendwie in den Kinderschuhen steckt, wenn auch schon ausgereifter, als noch vor 1-2 Jahren.

    Bin zwischenzeitig übrigens bei der X-E2 gelandet und schon deutlich zufriedener als mit der NEX6. Insbesondere das Rauschverhalten bis ISO 1600 ist eine Pracht, selbst mit ISO 3200 kann ich mich trotz Allergie noch mit anfreunden. *g*
    Paddy, du hattest doch den direkten Vergleich zwischen der aktuellen OM-D und der Fuji. Wie ist dein Eindruck vom AF her gewesen? Rein interessehalber, halte ich die Olympus derzeit zumindest technisch für das NonPlusUltra, allein der Sensor-Stabilisator! Hatte jedoch andere Gründe, die in meinem Fall für die Fuji sprachen…

    • Paddy schrieb am 02.01.2014

      Der AF der OM-D ist meiner Meinung nach der Beste bei den Spiegellosen.

  • Günther schrieb am 02.01.2014

    Ich hätte gerne auch etwas leichteres neben meiner Nikon-DSLR.

    Fuji: interessanter Sensor, Olympus: technisch einfach führend, noch etwas kompakter (mit Ausnahme der neuen von Paddy).

    Fuji holt mit grossen Schritten auf, veröffentlicht immer wieder auch für ältere Modelle Firmware-Updates mit neuen Funktionen und Verbesserungen im Detail – aber schwups legt Oly ein neues besseres Modell nach…

    Da ich irgendwie doch mehr mit Fuji sympathisiere, heissts wohl weiter zuschauen, warten und meine Nikon mit mir herumschleppen. 😉

  • Tamara schrieb am 02.01.2014

    Aha?!
    Auf einmal 36MP?
    Den Blog mit dem Stilpiraten habe ich noch im Kopf.
    Er fand sie super.
    Du: Zuviel MP, braucht man nicht.

    So schnell ändert sich die Meinung. 🙂

    Apropos Größe: Man kann auch bei den Kameras untertreiben. Etwas in der Hand zu haben um auch große Objektive über längere Zeit führen zu können ist (mir) wichtig.

  • Steffen schrieb am 02.01.2014

    Hast du eventuell einen Vergleich zum Autofokus der a7 ohne r? Die hat doch auch noch einen Phasen-AF wenn ich mich nicht irre!?!

    Zum Schluss noch schnell nen Lob für deinen Blog und deine Arbeit.
    Weiter so.

  • Henner schrieb am 03.01.2014

    Es ist schon paradox….da heißt es Objektive für spiegellose Kameras lassen sich auf Grund des kürzeren Auflagemaßes und der ebenfalls kürzeren Schnittweite leichter rechnen und es werden weniger Linsen benötigt wie bei gleichen Objektiven mit Retrofokuskonstruktionsweise…..

    und Sony nimmt für ein 1,8/55mm Normalobjektiv fast einen Tausender???
    Was wohl die anderen Linsen kosten die demnächst kommen?

    • Anton schrieb am 03.01.2014

      Da sind 600,- Euro für den Zeiss-Aufkleber dabei … mindestens 🙂

    • Sebastian schrieb am 03.01.2014

      Das sehe ich absolut genauso! Aufgrund des großen Sensors sind viel Objektive eben doch noch sehr groß und schwer. Eingefleischte A7r Fans greifen aktuell sogar zur 24-70 mit Adapter Kombi. Das sieht nicht nur bescheiden aus, ist ziemlich groß und unhandlich, sondern auch extrem teuer (>2200€ für Objektiv mit Adapter).

      Es fehlen einfach gute Objektive und das macht eben 2/3 der Kamera aus, imho. Somit finde ich die A7 nicht gelungen.

      Bin gespannt ob nicht auch Paddy irgendwann von der Linse gelangweilt ist. 😉

  • Anton schrieb am 03.01.2014

    Paddy, noch eine Frage: Auf die Idee, Dir einen Adapter für Alpha-Objektive nebst Objektiv mitzugeben, ist Sony nicht gekommen? Der größere der beiden rüstet nebenbei auch einen Phasen-AF für die A7r nach. Damit ist zwar der Größenvorteil wieder im A…, aber das hätte das Warten auf mehr Glas überbrückt.

    • Paddy schrieb am 03.01.2014

      Das wollte ich nicht. Habe ehrlich gesagt keine Lust auf Adapterzeug.

  • Andreas schrieb am 05.01.2014

    Hallo Paddy,

    schönes Review!

    Hatte die Kamera auch schon in der Hand…fand sie dann aber tatsächlich zu klein!

    Ist nicht so daß ich auf große Klötze stehe aber in Verbindung lichtstarken Objektiven wird die Sache dann schnell etwas unausgewogen…Ich denke Sony wird da auch nicht zaubern können und zukünftigen Objektive werden entsprechend groß und schwer ausfallen.

    Ich habe mich dann für die Nikon Df entschieden. Diese ist tatsächlich wesentlich kleiner und handlicher als z.B. eine D800, harmoniert aber mit den FF-Objektiven m.E. besser als die Sony…zumal ich auch nicht auf Adapterlösungen stehe…

    Somit freue ich mich schon mal auf deine Meinung zur Df (sobald Du diese getestet hast) 😉

    Ich werde die nächsten Tage mein Review zur Df auf meiner Seite zum besten geben…

    Viele Grüße
    Andreas

  • Chris schrieb am 06.01.2014

    Spannender Artikel Paddy! Habe auch schon über die Spiegellose a7r Gedanken gemacht. Vollführte und erst noch ohne Spiegel! Aber wie du schon oben erwähnt hast: wer keine Wahl hat, hat auch keine Qual 😉

    Was mich noch vinteressiert: wie schnell ist der Autofokus? Deine Olympus ist ja ein Ferrari im fokussieren. Hattest du Schwierigkeiten in low light Situationen mit der Sony?

    Grüße aus der Schweiz

    Chris

  • Bruno schrieb am 07.01.2014

    Toole Kameras, die A7/R. Was mich bei Sony’s Systemkameras immer störte und auch bei der neuen A7/R, ist die Akku-Leistung, aber auch Play Memory’s haut mich ned aus den Socken 🙂 Ansonste keine Frage, bild- und grössentechnisch absolut kaufenswert 🙂

    Cheers Bruno

  • TH schrieb am 08.01.2014

    Schöner Artikel Paddy, ABER:
    Es ist nicht die erste Systemkamera mit „Vollformat“-Sensor.
    Denn alle Kameras mit Wechselobjektiven sind Systemkameras und da gibt es einige Vollformater ????. Du meinst wahrscheinlich spiegellose Systemkamera mit Vollformat, auch das währe falsch. Leica M9 ist seit 2009 auf dem Markt.
    Weiterhin viel Spaß

    • Paddy schrieb am 08.01.2014

      Nun gut, halb so wild oder? 😉

      • TH schrieb am 11.01.2014

        Ist gar nicht wild, habe ja auch Tippfehler siehe oben „wä(h)re“.
        Frage: Hast Du inzwischen Erfahrungen mit Weitwinkeloptiken z.B. zwischen 15 und 24mm?
        Gruß TH

  • Robert schrieb am 21.01.2014

    Moin Paddy,

    schöne und treffende Einschätzung zur Sony a7R! Und bei der Gelegeheit ein großes Kompliment an Deine Seite, die ich schon länger, aber in sehr unregelmäßigen Abständen verfolge.

    Ich habe meine Sony a7R ungetestet direkt in Hamburg gekauft. Und am Anfang hat es gedauert, bis ich damit warm geworden bin. Und es dauert manchmal noch…
    Menü und Ergonomie sind doch etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man nicht schon der Sony-Fraktion angehört hat. Ich hatte früher eine Nikon D200 und manuelle Zeiss-Gläser, bin aber 2010 in das Leica-M9-Lager gewechselt.

    Für mich war der primäre Kaufanreiz, einen zweiten und Lichstarken Leica-tauglichen Body zu bekommen. Die Leica M (Typ 240) überzeugt mich für den aktuellen Preis noch nicht zu 100%. Ich habe an meiner Sony a7R ausschließlich Leica-Glas (M- und R-Objektive).

    Die Bildergebnisse überzeugen mich bisher auf jeden Fall. Auch die Video-Ergbnisse finde ich sehr ordentlich, obwohl ich die nur ab und zu nutze. Wer eine Vollformat-Kamera mit fast konkurrenzloser Auflösung sucht, ist mit der Sony a7R bestens bedient. Nur an den leuchtend weißen Sony-Schriftzug, der viel zu groß ist für die kleine Kamera, habe ich mich nicht gewöhnt: er ist mit schwarzem Tesa-Band überklebt…

  • Andreas schrieb am 26.05.2014

    Guter Test!

    Noch zwei Fragen:

    a)
    Wie groß sind die AF-Felder? Können sie auch so klein wie bei der OMD-M5 (neueste Firmware und wahrscheinlich so auch auf der M1) eingestellt werden, also ca. 2x2mm auf dem Display?

    b) Ist der AF besser oder schlechter als bei der NEX-6? Den fand ich nicht gerade berühmt…

  • Micha H schrieb am 23.08.2014

    Hallo.

    Vielen Dank für den tollen und vor Allem objektiven Test.
    Meine Kaufentscheidung hast Du damit weiter beeinflusst und mir wertvolle Tipps gegeben.
    Nun habe ich die Kamera gestern bei “ich bin doch nicht blöd” getestet und mit erschrecken festgestellt, mit dem EVF kome ich überhaupt nicht zurecht. Genau. Ich bin Brillenträger! Es dauerte gefühlt 10 Sec. bis sich der EVF einschaltete, nachdem man durchschauen möchte. Weiter kann ich darin auch nur ein Bruchteil des Bildausschnittes sehen und die Parameter um den EVF herum sehe ich überhaupt nicht.
    Sind hier vielleicht die Einstellungen falsch, oder hab ich mich zu blöd angestellt?
    Der junge Verkäufer war übrigens sehr nett 😉 Mehr nicht.

    Vielleicht schreibt ja ein Brillenträger seine Meinung dazu. Wäre toll.

    Beste Grüße, Micha