Ich will eine OM-D kaufen, aber welche? E-M1 oder E-M5 oder E-M10?

Am 6. April 2014 von Paddy veröffentlicht

Olympus-OM-D-1vs5vs10Das Interesse an den kleinen OM-D Kameras scheint doch recht gross zu sein. Ich bekomme fast täglich E-Mails dazu. Die meisten plagt dabei die Frage welches Modell sie sich zulegen sollen. Die E-M5, E-M1 oder die neue E-M10? Ich will dazu kurz meine Meinung loswerden, damit ich ab sofort einfach diesen Blogpost versenden kann 😉

Die Kameras haben alle den gleichen Sensor. Die Verarbeitungsengine wurde mal aufgepeppt, aber ich kann keinen sichtbaren Unterschied in der Bildqualität entdecken. Von daher ist das kein Kriterium für mich. Die Kameras tun sich da nichts.

Die E-M5 ist das älteste Modell. Die würde ich nur noch kaufen, wenn ich ein sehr gutes Schnapperangebot bekomme. Ansonsten würde ich die E-M10 vorziehen, da sie WiFi und die Live-Composite Funktion hat. Die E-M5 ist allerdings vom Wasserschutz her besser, was allerdings auch die entsprechenden Objektive voraussetzt.

Stellt sich also eher die Frage, ob E-M10 oder E-M1. Die 1 ist das Topmodell. Das merkt man sofort, wenn man die Kamera in die Hand nimmt. Sie liegt einfach viel besser in der Hand. Ausserdem gibt es dafür auch einen Batteriegriff. Zusammen mit dem 75mm/1.8 kann man die E-M1 soweit aufpumpen, dass sie aussieht wie eine DSLR, falls jemand meint er würde aufgrund der Grösse nicht ernst genommen 😉 Für die 5 gibt es übrigens auch einen Batteriegriff.
Die 1 hat auch deutlich mehr Knöpfe, was die Bedienung einfacher macht. Alles in allem könnte man die 1er als das Profimodell bezeichnen. Dafür ist sie aber auch deutlich teurer als die 10er. Die Preisdifferenz ist beachtlich und dürfte für die meisten Käufer das schlagende Argument sein.

An der 10 hingegen vermisse ich nichts, sie ist nur etwas fummeliger von der Bedienung, weil sie kleiner ist und weniger Knöppe hat. Der Bildstabilisator ist angeblich schlechter als bei der 1, aber davon merke ich in der Praxis nichts. Sie hat sogar die Live-Composite Funktion bei der mehrere Bilder übereinander gestackt werden. Damit kann man z.B. ganz einfach Sternenspuren aufnehmen. Als Ergebnis bekommt man sogar ein RAW. Die Funktion macht richtig Spaß, der Graufilter wird fast überflüssig. Aber ich muss sie noch etwas länger ausprobieren, bevor ich Euch dazu mehr sagen kann.

In der Praxis sieht es bei mir so aus, dass ich die E-M10 als ständigen Begleiter verwende. Zusammen mit dem 17mm/1.8 ist es meine Street-/Reiseknipse. Die E-M1 hingegen verwende ich für die professionellen Shootings, alleine schon wegen des Handlings.

Bei den Objektiven stehe ich voll auf die Festbrennweiten. Zoom kommt nur selten zum Einsatz. Meine Favoriten in Reihenfolge: 45mm/1.8, 17mm/1.8, 75mm/1.8.

Outstanding natürlich das Panasonic Nocticron 42,5mm/1.2, welches mein absoluter Liebling ist, aber leider auch mehr kostet als die E-M1.

Das 12-40mm/2.8 besitze ich auch. Muss aber gestehen, dass mir f/2.8 dann doch in vielen Situationen an dem kleinen Sensor zu wenig ist. Man kann die physikalischen Grenzen halt nicht wegdiskutieren. Daher bevorzuge ich die Festbrenner. Qualitativ ist das 12-40mm jedoch auch ganz weit vorne. Wem die geringe Schärfentiefe nicht so wichtig ist, der fährt damit super. Ich verwende es meistens auf Reisen, z.B. um ein paar „Ansichtskarten“ zu fotografieren.

Ich hoffe das hat ein wenig geholfen. Fragen bitte gerne als Kommentar unter diesen Beitrag. Ich versuche sie so gut wie möglich zu beantworten. Bitte schickt mir keine E-Mails, da die Antworten doch immer nur eine Person erreichen würden. Bitte fragt mich auch nicht, ob Ihr die Kamera in Schwarz oder Silber kaufen sollt 😉

Hier kommt noch eine Liste mit Amazon-Links. Würde mich sehr freuen, wenn Ihr die für einen möglichen Kauf verwendet. Es kostet Euch nicht mehr, aber ich bekomme dafür von Amazon eine Provision.

Hier noch mein Testbericht zur E-M1 und zur E-M5. Nein, zur E-M10 habe ich noch keinen geschrieben.

P.S.: Ich weiss nicht, ob die Abbildung maßstabsgerecht ist. Ich habe das Bajonett mal als Referenz genommen. Bzgl. der Grössen am besten mal auf den Olympus Seiten zu den OM-Ds nachschauen.

Ich möchte noch etwas Werbung für meine Videotutorials zur Fotografie machen. Schaut doch mal rein, vielleicht ist ja was für Euch dabei.

Veröffentlicht in: Hardware Tests nach oben

Newsletter Anmeldung

Melde Dich zum Neunzehn72 Newsletter an und verpasse zukünftig keinen Artikel mehr. Du erhältst entweder wöchentlich eine Auflistung der von mir neu veröffentlichten Artikel und / oder direkt wenn ich einen neuen Artikel veröffentlicht habe.

Liste(n) auswählen:

Kommentare (44)

  • Hallo Paddy,

    danke für die Zusammenstellung.

    Ich hätte dennoch eine Frage: wie ist das mit dem eingebauten Bildstabilisator in den Olympus-Kameras und dem Bildstabilisator in den Panasonic-Objektiven? Doppelt gemoppelt ist wohl nicht so das Wahre, was ist also besser, Bildstabilisator in der Kamera oder im Objektiv?

    LG aus Wien
    Bernd

    • Paddy schrieb am 06.04.2014

      Ja, das ist doppelt gemoppelt. An der Olympus schalte ich den von den Panasonic-Objektiven aus.

  • Leif schrieb am 06.04.2014

    Für die M10 finde ich den ECG1 Griff ganz nett gelöst. Der beherbergt zwar keine zusätzliche Batterie oder Knöpfe, ist aber dafür auch günstiger als das M5/M1 Pendant und dank QuickRelease hat man dennoch einen schnellen Zugriff auf den Akku. Wenn man mal etwas größere Optiken verwendet bietet er einen guten zusätzlichen Halt.

  • Peter schrieb am 06.04.2014

    Hallo Paddy,

    ich möchte als Alternativmodell noch die Pen E-P5 empfehlen. Sieht zwar nicht „profi like“ aus und ist vielleicht auch eher für große Hände ungeeingnet. Aber alles andere kann und macht sie super. Wer auf Retro steht, und eine tolle, tragbare Kamera für unterwegs sucht (mir ist meine 5D Mark3 als immer dabei Kamera einfach zu unhandlich geworden), wird in der Pen E-P5 eine Kamera finden die alle Aufgaben meistert. Was der eine oder andere vermissen wird ist ein sucher, aber den kann man als Zubehör kaufen. Macht die Kamera aber sehr sperrig, ist bei Sonne dem Display aber haushoch überlegen. Der Sucher belegt leider auch den Blitzschuh der Kamera. Für mich ist die Pen als „immer dabei Kamera“ kaum zu schlagen. Und zusammen mit dem 17/1,8, dem 75/1,8und das 42,5/1,2 nimmt sie einen Bruchteil des Platzes ein, den eine VF mit den gleichen Objektiven braucht, bei einer Bildqualität die aber durchaus mithalten kann. aber ein Schnäppchen ist sie auch nicht. Body E-P5 ca. 850€, der elektronische Sucher, VF-4 nochmal ca 300€.

    • eccolo schrieb am 08.04.2014

      Dem kann ich mich anschließen. Habe auch die E-P5 (ohne extra Sucher) mit der Idee gekauft, eine möglichst kompakte Systemkamera als „immer dabei“ zu haben. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass mir der Sucher fehlt.
      Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und nutze sie für Streetfotography, und zusammen mit dem 12mm 2.0 für Zeitrafferaufnahmen.

      eccolo

  • Ingo schrieb am 06.04.2014

    Ich habe mich jetzt fast zwei Wochen mit dieser Frage herum gequält. Vorher musste ich mir aber erst eingestehen, dass Four Thirds mausetot ist und das es besser wäre, den ganzen Krempel in der Bucht zu verkaufen, bevor er völlig wertlos wird. Aber hat Olympus diese Markentreue verdient? Eigentlich nicht. Mit FT stand ich über Nacht im Regen, Gegenlichtblenden kosten extra und jetzt ein Plastikgriff ohne jegliche Funktion für 70 Euro? Ich war Nikon noch nie so nahe. Ich habe mir Samsung und Sony angeschaut. Wenn die E-M10 doch nicht so ein schnuckeliges Stück wäre, das sofort das Habenwollen-Gefühl bei mir ausgelöst hat.

    Fast wäre es ein No-Brainer geworden. Aber dann kommt amazon daher, und schmeißt zu jeder gekauften E-M5 einen gratis Batteriegriff hinterher. Das Profi-Kit E-M5/12-40 war auch eine Option. Ich habe hin und her überlegt, vor und zurück.

    Aber jetzt wird es endgültig eine E-M10. Das ist der billigere Sensorhalter und für die Differenz zur E-M1 gibt es das 25mm/1.8, das 45mm/1.8 und obendrauf noch das 9-18. Die Standardzooms habe ich ohnehin, wenn auch in der falschen Fartbe 🙁

    Ingo

    • Leif schrieb am 06.04.2014

      Dafür zahlt man bei den zwei großen dann wieder teilweise für andere Dinge wie WiFi drauf 🙂 Aber das Thema mit den Streulichtblenden hat mich in der Vergangenheit auch etwas gewurmt – zum Glück gibt es davon günstigere Nachbauten. Wobei Olympus dies nun wohl auch eingesehen hat, denn dem neuen 25er soll wohl eine beiliegen. Meine Wahl fiel auch auf die E-M10 und bisher bin ich absolut glücklich.

  • Andreas schrieb am 06.04.2014

    Nach dem OM-D Workshop mit Dir in HH habe ich mir die E-M10 mit dem 17mm gekauft. Werde sie nun in den nächsten Tagen in den Straße von Las Palmas ausprobieren. Ich denke für die Straße ist sie genau richtig. Klein und unauffällig und dank des Touch-Display kann man quasi aus der Hüfte die Fotos machen. Bin gespannt wie es funktionieren wird. Danke noch einmal für den Super OM-D Workshop und noch viel Spaß in LA.
    Gruß Andreas

  • Ich würde auch die E-M10 empfehlen, weil sie einfach das kann, was sie muss und vom Preis her viel vernünftiger ist. Schön, dass Du das auch so siehst.

  • M. schrieb am 06.04.2014

    Hallo Paddy,

    vielen Dank für den interessanten Beitrag. Auch ich spiele mit dem Gedanken auf Olympus umzusteigen. Hierbei finde ich folgende Seite beim Größen- und Gewichtsvergleich sehr praktisch – unter Umständen ist das auch für andere User nützlich.

    http://camerasize.com/compare/#482,521

    BG, M.

  • Dirk schrieb am 06.04.2014

    Eine gebrauchte E-M5 ist aufgrund des Preisverfalls durch das Erscheinen der E-M1 aus meiner Sicht ein No-Brainer.

    • Ingo schrieb am 07.04.2014

      Hallo Dirk,

      ich verstehe deinen Beitrag nicht, wofür sprichst du dich aus und wofür nicht? Danke für deine Hilfe 😉

  • Liane schrieb am 06.04.2014

    Hi Paddy,
    der Post kam wie gerufen. Habe gerade meine E5 verkauft und überlege nun E1 oder E10 zu kaufen. Ich glaube, es wird eine E10 🙂
    Viel Spaß noch in LA, Liane

  • Mark schrieb am 06.04.2014

    Hallo Paddy,

    Nachdem ich die 5er mal mein Eigen nannte, die 1er ausgiebig testen und die 10er mal in die Hand nehmen konnte, kann ich Dir beipflichten. Der Ordnung halber sei auch noch der etwas andere Sensor mit seinem Phasen-AF der E-M1 genannt, der gerade für die Adaption von FT-Objektiven geeignet ist.

    Ich persönlich liebäugle mit der E-M10

    Gruß Mark

  • Brigitte schrieb am 06.04.2014

    Danke vielmals, frisch aus dem
    Urlaub zurück genau der richtige Beitrag – ich werde nach den Erfahrungen mit Nikon v1 mir eine om…..1 oder 5 kaufen – schade das ich die objektive 8-14 und 32 verwenden. Oder?

  • Michael schrieb am 06.04.2014

    Mhhhh, bin auch seit geraumer Zeit drauf und dran so ein schnuckeliges Teil zu kaufen ;)!

    Was interessant wäre, eine Gegenüberstellung e10 und E1.
    Deinem Text entnehme ich, das die e10 nicht spritzwassergeschützt ist und nicht soviele tasten hat und genau, der stabi schlechter sein soll…. Aber was gibt es sonst noch was die 600€ Aufpreis rechtfertigen?

    PS: wo ist denn die e10 lieferbar ;)?

  • Christian schrieb am 07.04.2014

    Hi Paddy,
    ich verfolge immer wieder gerne deine Produktberichte- bitte weiter so!

    Ich stehe gerade auch vor der Frage em 1 oder 10!?

    Ich habe eine E5 und die XZ2 und will mich jetzt in den spiegellosen Bereich trauen.
    Die E5 bleibt aber noch meine bis ich überzeugt bin…

    Kann ich an der em10 meine FT Optiken weiter verwenden?

    Grüße

    Christian

    • Paddy schrieb am 07.04.2014

      Das weiss ich ehrlich gesagt gar nicht. Mit der E-M1 geht es. Die schaltet dann auch auf Phasen-AF um, was die E-M10 nicht tut. Aber ob die Objektive generell funktionieren weiss ich nicht. In jedem Fall braucht es einen Adapter.

    • Mikeam schrieb am 07.04.2014

      Die FT-Optiken gehen an der E-M10 mit dem Adapter auch. Sie arbeiten allerdings nur mit Kontrast-AF. Bei der E-M1 hingegen mit Phasen-AF. Der Phasen-AF arbeitet mit den FT-Gläsern schneller und präziser. Bei FT-Optiken würde ich nur zur E-M1 greifen, auch schon der Größe wegen.

  • Henner schrieb am 07.04.2014

    Habe gerade zu einem Superschnäppchenpreis (610,-€) die E-M5 mit 14-42mm bestellt, da ich zu meinen DSLRs eine immer dabei Reisecam brauchte.
    Nun lesen ich, dass du eher zu E-M1 oder E-M10 rätst? Nur weil die E-M5 die älteste ist und kein W-LAN hat? Oder spricht noch was anderes dagegen? Sensoren sind ja, wie du sagst du selben. Ich hoffe, nun keinen Fehler gemacht zu haben, aber bei dem Preis. 🙂

    Gruß
    Henner

    • Paddy schrieb am 07.04.2014

      Einen Fehler machst Du mit keiner der Kameras 😉

  • Roger schrieb am 07.04.2014

    Danke, Paddy. Generell gebe ich dir recht in Bezug auf die E-M5. Aber, wie du bereits schreibst, alle haben den gleichen Sensor und die M10 hat außerdem den gleichen Sucher wie die M5. Das zusammengenommen zeigt, dass die M5 noch kein Alteisen ist. Was Olympus auch damit beweist, dass eine Neuauflage der M5 mit dem 2.8/12-40 herausgebracht wurde.

    Nachteil der M5 ist die schlechtere Bedienung und das fehlende WiFi gegenüber der M10. Dafür gibt es aber einen Batteriegriff (derzeit kostenlos) und die Wetterfestigkeit. Von daher kann man die M5 durchaus noch empfehlen.

    Zu den Objektiven: Genau aus den geschriebenen Gründen habe ich mich gegen das 2.8/12-40 entschieden. Außerdem ist damit die M5 ohne Griff nicht mehr gut zu halten.

    Zu den aufgekommenen Fragen: Die M10 hat nur drei Korrekturebenen beim IS, dieses soll sich aber nur beim Filmen auswirken, da die weggefallenen Ebenen beim Fotografieren nicht relevant sind. Der Body-IS soll effektiver als der Panasonic Linsen-IS sein, weil er mehr Ebenen ausgleicht.

    FT-Objektive lassen sich an der M5 und M10 verwenden aber der AF wird ganz langsam. Die Schrittmotoren der älteren Objektive sind nicht für den Kontrast-AF gemacht, da dabei über minimale Fokusänderungen scharf gestellt wird. Die neueren FT-Objektive, die Kontrast-AF unterstützen, sollen besser nutzbar sein. Wer daher die FT-Objektive nicht nur gelegentlich weiter verwenden will, sollte zur M1 greifen.

    Zum Schluss noch ein Taschentipp: Wer viele MFT-Primes hat, sollte sich mal die Domke F-5XC (Achtung, nicht XZ!) ansehen. Diese hat im Hauptfach quasi zwei Etagen. Oben für die Kamera und große Objektive, unten für kleinere Objektive, wobei drei Fächer unterteilt werden können. Jedes Fach hat die Größe für ein 1.8/75 oder z.B. das 1.8/17 und das 1.8/45 zusammen in ein Fach (Rückendeckel zusammenkleben!). Ich habe unten das Oly 12-50, Sigma 30, Oly 45 und 75 drin, oben links das Oly 40-150, dann die Kamera mit 1.8/17 und im letzten Fach das 9-18 und das Samyang 7.5. Passt perfekt.

    Roger

    • Leif schrieb am 07.04.2014

      Die E-M5 ist ohne Frage noch klasse, aber wenn sich jemand frisch entscheidet gibt es schon so einige kleine weitere Pro’s für die E-M10 die man abwägen sollte. Neben den neuen Funktionen wie Live Composite, HDR, WiFi und diesem Farbwähler lassen sich dort auch die MySets auf das Mode Dial belegen, was schon sehr praktisch sein kann. Der Sucher ist etwas schneller und passt sich automatisch der Umgebungshelligkeit an, sie hat den eingebauten Blitz der als Master dienen kann, das Stativgewinde befindet sich nun mittig der Objektivachse und der neue TruePic VII Prozessor der E-M1 beschert ihr FocusPeaking, eine erhöhte Bitrate bei Videos sowie etwas verbesserte Korrekturen bei den Objektiven. Etwas unsicher bin ich mir bei den TimeLapse Features und AF Feldern, die wurden bei der E-M5 glaub ich per Firmware ebenfalls nachgebessert?

      Für die E-M5 sprechen natürlich die Wetterfestigkeit und die Möglichkeit des externen Mikrofones wenn man dies benötigt.

      Beide Kameras sind klasse, aber die E-M10 hat schon so einiges von der E-M1 geerbt was der E-M5 noch fehlte. Wobei diese zur Photokina wohl auch einen Nachfolger bekommen wird (?).

      • Roger schrieb am 07.04.2014

        Korrekt, an die neuen Möglichkeiten des Prozessors und der Firmware hatte ich nicht gedacht, insbesondere die Mysets auf’s Wahlrad zu legen ist schon sinnvoll.

        Ich gehe mal davon aus, dass die M5 noch einen Nachfolger bekommt. Zwischen M10 und M1 ist noch etwas Platz.

  • Folker Steinkamp schrieb am 07.04.2014

    Hallo alle zusammen,

    ein Blick ins Fujilager und damit zur X-T1 dürfte die Entscheidungsvielfalt noch vergrößern, denn qualitativ (technisch, haptisch, preislich und im Punkt Bildqualität ohnehin) stellt sie mehr als nur eine Alternative zur E-M1 und den anderen
    OM-D’s sowieso dar. Auch der exquisite schnell wachsende Objektivpark der XF -Objektive ist auch nicht zu verachten. Ein Blick und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema OM-D versus X-T1 ist auf jeden Fall lohneswert. Mal sehen wie der Vergleich bei euch ausgeht.

    Viele Grüße von Folker

    • Andreas schrieb am 10.04.2014

      Hallo allerseits,

      die Vergleiche innerhalb der OM-D’s finde ich sehr interessant…
      …aber genau die ‚Alternative‘ mit der Fuji X-T1 ist bei mir grad brandaktuell.

      Bin gespannt was dazu hier noch auftaucht – habs ja nicht eilig 😉

      Gruß Andreas

  • Mit welcher Software behandelt ihr als OMD EM10 Besitzer bisher eure RAWs? Da Lightroom es bisher nicht überstürzt weiß ich noch nicht so recht was ich nutzen soll / kann.

    • Paddy schrieb am 07.04.2014

      Du kannst die Dateien mit dem DNG-Converter umwandeln und dann in Lightroom bearbeiten.

      • Hast du einen bestimmten DNG Converter? Der von Adobe 8.3 scheint nicht zu gehen?!

      • Paddy schrieb am 08.04.2014

        Mit 8.4 geht es. Musst Du mal nach googeln, ist noch Beta.

  • hallo paddy,
    vielen dank für alle bisherigen omd-blogeinträge – sie waren maßgeblich dafür, mir ende letzten jahres eine e1 mit dem 12-40mm zoom und dem 75er zu kaufen.

    von der kamera bin ich wirklich begeistert – dramatisch wirkt sich aber ein fehler im zoom aus und noch dramatischer ist die reaktion und vorgehensweise von olympus.

    das objektiv produziert ab blende 14 nahezu in der bildmitte einen großen unscharfen bereich – bei allen brennweiten. lapidarer kommentar des produktspezialisten (so wird er hier in österreich zumindest geführt) nils häusler: darf nicht sein, kann sein – offenbar ist das objektiv schlecht justiert. einschicken. (blöderweise sind ein großteil der bilder einer mauritius-reportage unbrauchbar)

    nach einer woche ist es zurück, der gleiche fehler aber nach wie vor vorhanden!!!!

    mein fachhändler hat versucht, schnell ein ersatzobjektiv von olympus für die zeit der nochmaligen reparatur zu bekommen – das war offensichtlich nicht möglich.

    mit einem solchen vorgehen disqualifiziert sich olympus wohl selbst. meine frage hier: habt ihr ähnliche erfahrungen mit diesem objektiv gemacht und auch mit dem kundendienst? oder hast du, paddy, einen ansprechpartner bei olympus, mit dem man vernünftig reden kann? würde mich freuen, wenn du mir da weiterhelfen kannst.

    zu allerletzt: ich hab diesen vorfall auf der olympus deuschland-österreich-schweiz seite auf facebook gepostet – kontaktiert hat mich niemand, der eintrag wurde aber gelöscht. soviel zum professionellen reklamationsmanagement – einfach unglaublich

  • Frank Weber schrieb am 13.04.2014

    Hallo Paddy,

    hattest Du schon mal den Fall, das der Autofocus nicht mehr aktivierbar war bei einem Objektiv. Ich bin gerade mächtig am rätseln und das zwei Stunden vor Abflug. Beim anderen Objektiv funktioniert er tadellos.

    Danke und Liebe Grüsse Frank.

    • Paddy schrieb am 13.04.2014

      Du hast nicht zufällig ein Objektiv mit dem Fokusring, den man nach hinten ziehen kann, um auf Manuell zu wechseln? Z.B. das 17mm oder das 12-40 hat das.

      • Frank Weber schrieb am 13.04.2014

        Hallo Paddy,

        tausend Dank für den Tipp. Nach hinten ziehen hat geholfen.

        Liebe Grüsse Frank

  • Thomas schrieb am 17.04.2014

    Hey!

    Ich hab schon eine Em-1 und bin wirklich sehr zufrieden weil sie vorallem durch die Wetterfestigkeit und die bessere Form die richtige Kamera für mich ist.
    Weiß jemand ob die RF603 Funkauslöser von Yongnuo auf der EM-1 funktionieren? Wenn ich die bei Amazon bestellen will steht immer nur „für Canon“ oder „für Nikon“.

    LG
    Thomas

    • Paddy schrieb am 17.04.2014

      Meine 602 funktionieren. 603 habe ich nicht probiert.

      • Thomas schrieb am 17.04.2014

        Vielen Dank für die Antwort. Hast du da die 602er für Nikon oder Canon?

      • Paddy schrieb am 17.04.2014

        Die sind nicht Kameraspezifisch. Gehen auf jeder Kamera mit Mittenkontakt. Die sind nur für Nikon und Canon ausgewiesen wegen des beigelegten Kabels, mit dem man die Kamera auslösen kann.

    • MarkusH schrieb am 25.04.2014

      602 funktionieren.
      603 leider nicht. Allerdings gibt es im Netz diverse Hinweise zur Modifikation. Ob diese funktionieren und dauerhaft unschädlich sind, kann ich allerdings noch nicht sagen.

  • Chris schrieb am 29.04.2014

    Hallo Paddy,

    kannst du mir bitte sagen, ob die Live Composite Funktion nur die E-M10 kann? Für die E-M1 finde ich in der Anleitung nämlich keine Hinweise dazu.

    Danke und Gruß
    Christian

  • Norbert schrieb am 02.05.2014

    Hi Paddy,

    da bin ich ja mal gespannt auf deinen Test der M10 mit Live Composite ;-D
    Ein wesentlicher technischer Unterschied bei der M1 zu M10 scheint ja der EVF zu sein. Hab im Laden mal versucht den der M5 mit der M1 zu vergleichen, konnte da aber jetzt nicht den Mega Unterschied erkennen. Hast du bei der M1 wesentliche Verbesserungen des Suchers zur M5 oder M1 festgestellt, wenn du diese bei Shootings einsetzt?

    Vg,
    Norbert

Trackbacks

  1. Nikon D7100 vs. Olympus OM-D E-M5 | [streif | licht]
  2. Meine neue “Kleine”… | Ingo Dammasch | Fotografie
  3. Olympus OM-D | t|b photography