Meine Fototasche

Banner_Wie_ich_Licht_sehe

Sehr oft interessieren sich Leser dafür welches Equipment ich benutze. Daher habe ich mich entschieden hier eine kleine Auflistung meines ganzen Krempels vorzunehmen. Wenn möglich verlinke ich dazu auch noch passende Artikel, die ich zum jeweiligen Teil geschrieben habe, ansonsten ist die reine Nennung an dieser Stelle schon eine Empfehlung.

Kamerabodies

Nikon D810

d810Irgendwie hatte ich Lust auf etwas mehr Auflösung. Die D810 kam da gerade recht, zumal ich ja bereits im Nikon-Lager unterwegs bin und viele Linsen dazu besitze. Auch wenn ich mittlerweile sehr viel mit kleinen Spiegellosen mache, so verwende ich die Nikons doch noch sehr häufig, wenn Gewicht keine Rolle spielt. Die D810 ist von der Bildqualität mit die beste Kamera, die ich je besessen habe. Geniale Dynamik, geile Detailauflösung und ein schön leiser Auslöser. Die Ergebnisse aus ihr liebe ich. Übrigens: Man liest häufig, dass die D800/D810 eine Diva/Zicke ist. Das kann ich nicht bestätigen. Man muss ein klein wenig aufpassen, dass die Belichtungszeiten nicht zu lang werden, wegen der hohen Auflösung, aber ansonsten von Diva keine Spur. Mehr dazu in meinem Blogpost zur D810.

Nikon D750

d750Auf den ersten Blick fand ich die D750 gar nicht so sexy. Nach einigen Monaten mit der D810 mochte ich jedoch die D4 nicht mehr so gerne. Sie war mir zu gross geworden und ich hatte mich auch in die hohe Auflösung verliebt. Dennoch benötige ich eine Zweitkamera für Hochzeiten. Ausserdem war ich angefixt von der kleinen OM-D, die ich gerne auf Reisen mitnehme. Warum es also nicht mal mit einer kleinen Vollformat von Nikon ausprobieren? Da passte die D750 dann doch ganz gut ins Bild. Zudem hat sie WLan, was ich sehr gut bei Workshops gebrauchen kann und ein Klappdisplay, das meinen alternden Rücken schont.

2 x Nikon D4 (verkauft)

Nikon D4Nachdem mir die D700 lange Zeit sehr gute Dienste erwiesen hat, war ich reif für ein Upgrade. Die Nikon D4 ist nun mein Hauptbody, ein echtes Arbeitstier. Da ich viel als Hochzeitsfotograf unterwegs bin, brauche ich eine robuste Reportagekamera, die pfeilschnell ist und herausragende ISO-Leistung besitzt. Ein wichtiges Feature gegenüber der D700 war zudem ein zweiter Schacht für Speicherkarten, alleine aus Sicherheitsgründen. Die paar Megapixel mehr Auflösung ist ebenfalls ganz nett. Was ich an der Nikon D4 jedoch ganz besonders liebe ist die Haptik und die Anordnung der Bedienelemente. Bereits nach den ersten Stunden war ich verliebt. Hier hat Nikon einen wirklich guten Job mit Detailverbesserungen gegenüber der D3s gemacht. Die erste Kamera, die mehr frei belegbare Knöpfe hat, als ich brauche.

Verkauft: Nach mehr als 2,5 Jahren guter Dienste habe ich mich von meinen beiden D4 getrennt. Sie waren mir mit der Zeit doch etwas zu gross geworden und ich habe die beiden Kameras durch eine D810 und eine D750 ersetzt.

Olympus O-MD E-M1

e-m1Ich bin viel auf Reisen und da zählt einfach das Gewicht der Ausrüstung. Auch wenn ich meine D4 liebe, verfluche ich sie manchmal. Nach langer Suche bin ich irgendwann fündig geworden und bei den OM-D Kameras von Olympus hängengeblieben. Das aktuelle Spitzenmodell E-M1 ist mittlerweile ein echter Liebling geworden, da es meiner Meinung nach der kompromissloseste Kompromiss aus Grösse und Bildqualität ist. Der kleinere mft-Sensor bringt eine unglaubliche Schärfe und Detailzeichnung bei akzeptabler ISO-Leistung auf die Straße. Der Bildstabilisator ermöglicht mir dazu bei bisher ungeahnten Belichtungszeiten zu arbeiten. 1/20 Sek war früher tabu und gehört damit zum Alltag. Am besten Ihr schaut Euch mal meinen kleinen Test zur OM-D E-M1 an und vielleicht auch meine kleine Reportage „An Bord der Kuala Lumpur Express„, wo alle Bilder mit der E-M1 gemacht wurden. Ich hatte lediglich eine kleine Umhängetasche dabei und darin war eine Kamera mit 5 Objektiven.

Objektive

Sigma 50mm F1.4 DGHSM

sigma_50mmLange Zeit konnte mich die Qualität von Sigma nicht überzeugen. Das 50 mm aus der Artserie ist allerdings ein grosser Wurf. Eine hervorragende Schärfe und ein anständiges Bokeh zeichnen es aus. Eine Alternative wäre das 58 mm von Nikon gewesen, welches preislich allerdings deutlich höher angesiedelt ist. Der Autofokus ist schnell und treffsicher, die Verarbeitung sehr gut. Einzig die Größe und das Gewicht sind ein Handicap, das 50 mm von Sigma ist da schon ein ordentlicher Trümmer.

Nikon AF-S 85mm 1:1.4G

Wenn es so etwas wie mein Lieblingsobjektiv gibt, dann ist es das 85mm f/1,4 von Nikon. Eine echte Traumscherbe wie man so schön sagt. Butterweiches Bokeh, pfeilschneller Autofokus und knackscharf. Ich konnte stundenlang darüber schwärmen. Es tat bei der Anschaffung etwas weh im Portemonnaie aber bis heute habe ich die Ausgabe nie bereut. Für Portraits ein absoluter bringer und nahezu unschlagbar, aber auch für jede Art von Detailaufnahmen bestens geeignet. Wenn Ihr die Kohle habt, dann schlagt zu. Das Teil ist ein No-Brainer.

Nikon AF-S 24mm 1:1.4 G

Nikkor 24mm 1:1.4 GIm Grunde bin ich mehr der Tele-Typ, was mich gerne zu 85mm und 70-200mm greifen lässt, vor allem beim Portraits. Hin und wieder darf es dann aber auch mal etwas dramatischer sein, ausgefallene Blickwinkel viel viel Linien. Der Preis des 24mm f/1.4 ist verdammt Autsch. Ich habe auch fast ein Jahr mit mir gerungen, ob ich es kaufen soll. Aber dann habe ich mich überwunden und seitdem liebe ich das Objektiv. Es ist keine Alltagslinse, die Anzahl der Fotos, die ich damit mache liegt im einstelligen Prozentbereich. Aber wenn die Scherbe zum Einsatz kommt, dann ist auch meistens ganz grosses Kino angesagt. Wie auch schon das 85mm 1:1.4 ist das 24mm von der Abbildungsleistung über jeden Zweifel erhaben. Bereits bei offener Blende voll einsetzbar. Die Verzeichnung ist sehr gering. Der Schmerz über den Anschaffunsgpreis vergeht irgendwann und dann bleibt die Freude über die geile Scherbe.

Nikon AF-S 35mm 1:1.4 G

Lange Zeit verwendete ich das 35mm in der DX-Variante von Nikon. Aber nach dem Umstieg auf die D4 gefiel mir auch irgendwann die Vignette nicht mehr so gut. Da ich die Brennweite bei Hochzeitsreportagen jedoch sehr gerne einsetze, musste ich irgendwann in den sauren Apfel beissen und mir die Variante für FX kaufen. Bis heute habe ich den Schritt nicht bereut. Wie auch das 24mm und das 85mm ist die Abbildungsleistung des 35/1.4 über jeden Zweifel erhaben. Immer wenn es auf maximale Qualität ankommt, setze ich nur noch auf Festbrennweiten. Man muss zwar etwas häufiger wechseln, aber das ist es auch wert.

Nikon AF-S Micro-Nikkor 105mm 1:2,8G VR

Das Micro Nikkor 105mm f/2.8 ist ein traumhaftes Makroobjektiv. Leider benutze ich es viel zu selten. Aber ich hatte Glück und konnte es gebraucht sehr günstig schiessen. Es ist auch für Portraits super geeignet, aber da ich das 85er habe, benutze ich es dafür nicht. Hin und wieder mache ich Produktaufnahmen und dann wird das gute Stück ausgepackt. Die Abbildungsleistung ist genial, allerdings makrotypisch der Autofokus etwas langsam. Für Blümchenfotografen ein absolut empfehlenswertes Objektiv. Das 105er arbeitet übrigens auch mit dem Telekonverter zusammen.

Nikon AF-S 24-70mm 1:2,8G ED

Das Nikon 24-70 f/2,8 ist zwar irgendwie unspektakulär, aber trotzdem nicht wegzudenken aus meiner Fototasche. Der Zoombereich macht es sehr flexibel im Nahbereich und die Blende von f/2.8 erlaubt auch schon schöne Freistellungen bei ebenfalls guter Lichtausbeute. Ich verwende es immer dann, wenn ich in Bewegung bin und die Flexibilität des Zooms benötige. Die Schärfe ist über jeden Zweifel erhaben, aber man darf die Blende auch nicht zu weit schliessen. Die besten Ergebnisse erzielt man um Blende 4. Auch im Studio verwende ich das 24-70 sehr gerne.

Nikon AF-S Nikkor 14-24mm 1:2,8G ED

Dem Nikon 14-24mm f/2.8 sagt man nach das beste Weitwinkelobjektiv der Welt zu sein und das kann ich nach meinen bisherigen Erfahrungen auch bestätigen. Der Blickwinkel ist Hammer und die Verzeichnung hält sich dabei in Grenzen. Ich verwende dieses Objektiv sowohl für Landschaftsaufnahmen als auch für Effektshots bei Portraits. Aber die Betonung liegt auf Effekt, denn ein „normales“ Portrait bei 14mm sieht wahrlich lustig aus. Genau das ist es aber, was ich so besonders mag. Über Schärfe und Abbildungsqualität muss man nicht diskutieren, die Linse ist über jeden Zweifel erhaben. Lediglich das fehlende Filtergewinde ist für manch Fotografen ein K.O.-Kriterium.

Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II

Wenn man etwas Abstand braucht oder auch einmal ein wenig heran zoomen muss, dann ist das Nikon 70-200 f/2.8 VRII die beste Wahl. Das Objektiv ist zwar etwas gross und schwer, aber dafür auch top. Richtig genial übrigens auch um mit 200 mm Portraits zu machen. Da habt Ihr ein hammermäßiges Bokeh. Der Stabilisator tut einen sehr guten Dienst, so dass man auch noch relativ problemlos bei längeren Verschlusszeiten arbeiten kann. Die Tüte ist daher auch spitzenmäßig für Sportaufnahmen geeignet. Ich habe mir dazu noch den 2x  Telekonverter gegönnt. Die beiden sind zusammen ein super Gespann und geben ein richtig gutes Bild ab, im wahrsten Sinne des Wortes 😉

Nikon AF-S 24-120mm 1:4G ED VR

Dieses Objektiv hat von jedem etwas und ist somit meine Universal-Reportage-Scherbe. Der Zoombereich macht es äusserst flexibel, so dass ich schnell zwischen Einzelportraits und Gruppen umschalten kann. Bei Blende 4 ist das 24-120 bereits scharf, zwar nicht absolut knackscharf, aber durchaus gut. Blende 4 ist zwar nicht hammermäßig von der Lichtstärke, aber durchaus brauchbar. Der Bildstabilisator hilft auch bei schlechteren Lichtsituationen, solange man es mit unbeweglichen Motiven zu tun hat. Einen etwas ausführlicheren Bericht zu dem 24-120 findet Ihr hier.

Nikon AF Fisheye-Nikkor 16mm 1:2,8D

Das Nikon 16mm Fisheye verwende ich für verschiedene Aufgaben. Hauptsächlich für meine 360° Panoramen und Little Planets. Es eignet sich aber auch hervorragend für lustige Effektshots bei denen hinterher jeder die Schuld aufs Objektiv schieben kann, wenn er unvorteilhaft aussieht 😉 Hin und wieder mache ich damit auch mal Landschafts oder Städteaufnahmen, das aber eher selten. Der Effekt ist schon sehr cool, man muss ihn aber sparsam und gezielt einsetzen. Beeindruckend finde ich immer wieder die Schärfentiefe. Bei kürzestem Abstand ist mit Blende 2.8 bereits alles scharf.

Sigma 8mm F3,5 EX DG Zirkular Fisheye

Das Sigma ist bereits das zweite Fisheye in meiner Sammlung. Ich habe es mir in erster Linie als Effektlinse gekauft um ganz spezielle Aufnahmen auf Partys machen zu können. Ausserdem ist es natürlich klasse für meine Panoramaleidenschaft, denn mit dem Objektiv schafft man 360° ganz locker mit drei Bildern. Je weniger Bilder umso einfacher wird es auch bewegte Szenen aufzunehmen. Die Blende von f/3.5 geht in Ordnung, das ist schon ganz ordentlich Licht. An einer FX-Kamera hat man übrigens einen vollen Kreis, d.h. die Ecken sind komplett schwarze. Dadurch verliert man zwar etwas Auflösung, kann dafür aber auch um die Ecke fotografieren. 😉

Zeiss Apo Sonnar T* 2/135 mm

zeiss135Das ist wohl eins der besten Objektive, die ich je besessen habe. Über die Abbildungsqualität muss man bei Zeiss nicht diskutieren. Lange hatte ich mit mir gehadert ob des manuellen Fokus, aber es dann einfach mal probiert. Seitdem bin ich äusserst verliebt in das Zeiss. Die 135mm sind oft etwas lang und können das 85er im Portraitbereich nicht ersetzen, aber wenn man Platz hat ist es grandios. Vor allem aber auch, wenn man Ganzkörperaufnahmen machen möchte und trotzdem noch eine geringe Schärfentiefe vorhanden sein soll. Es ist kein Objektiv für den schnellen Schuß, sondern mehr für das überlegte Bild. Aber auch das hat seinen Reiz und ich muss gestehen, dass mich die Ergebnisse so sehr überzeugt haben, dass ich mich dann sogar mit dem manuellen Fokus anfreunden konnte. Mehr dazu im Blogpost zum 135er.

Olympus M.Zuiko 45mm f/1.8

Olympus-45mmWenn eins, dann das Olympus 45mm f/1.8. Mein absolutes Lieblingsobjektiv an der OM-D. Es ist klein, leicht, günstig und liefert eine unglaublich gute Qualität ab. Für teilweise unter €300,- bekommt Ihr eine super Portraitlinse. Mit dem Cropfaktor von 2,0x entspricht die Brennweite 90mm am Kleinbild und ist somit vergleichbar mit den sehr beliebten 85mm Festbrennweiten. Nur dieses ist einfach deutlich kleiner und leichter. Im Normalfall fotografiere ich auch fast ausschliesslich mit Blende 1.8, weil der kleinere Sensor eine grössere Schärfentiefe hat und somit nicht ganz so anfällig gegen Unschärfe ist, dafür kann ich die Lichtstärke aber voll ausreizen. Lediglich etwas negativ stösst auf, dass man die Gegenlichtblende extra kaufen muss. Der gute Preis des Objektives lässt das aber schnell vergessen. Must Have für Besitzer von mft.Kameras.

Olympus M.Zuiko 75mm f/1.8

olympus-75mmJa verdammt noch mal, es ist nicht billig. Aber ich liebe dieses Objektiv wirklich über alles. 75mm und Blende 1.8 am mft-Sensor entspricht rund 150mm Kleinbild. Das ist ein wahrer Traum für Portraits. Man brauhct zugegeben etwas Platz, aber das ist es wert. Das Olympus 75mm f/1.8 ist extrem gut verarbeitet. Es macht wahnsinnig viel Spaß damit zu arbeiten. Es ist zwar für mft-Verhältnisse ein echter Klopper, aber im Vergleihc zu Vollformat-Objektiven wirklich schnuckelig klein. Wer der Meinung ist, dass man mit dem kleinen OM-D Sensor nicht freistellen kann, der sollte sich diese Scherbe mal angucken. Hach, ich werde unsachlich emotional, aber das hat dieses Objektiv auch verdient. Ein ganz grosser Wurf von Olympus. Unbedingt ausprobieren. Kohle auf den Tisch legen, einmal heulen und danach dauerhaft grinsen 😉 Obwohl, im Vergleich zu Linsen für Vollformat ist es immer noch erschwinglich günstig. Nur die Gegenlichtblende muss man mal wieder extra kaufen. Dafür bekommt man aber eine robuste Geli aus Metall, mit der man auch super Plätzchen ausstechen kann.

Olympus M.Zuiko 17mm f/1.8

olympus-17mm35mm ist bei mir eine sehr beliebte Brennweite. Kein Wunder, dass das Olympus 17mm f/1.8 zu einem der ersten Objektive für die OM-D wurde, das ich angeschafft habe. Preis/Leistung ist hier wieder einmal hervorragend, wenn auch nicht ganz so genial wie beim 45mm. Ich liebe es nur mit der OM-D und dem 17mm durch die Gegend zu ziehen und Bilder im Reportagestil zu schiessen. Dabei hängt die Kamera oft einfach vor meinem Bauch und ich verwende den Touchscreen zum Fokussieren und Auslösen. Wie bei allen Festbrennweiten von Olympus ist auch dieses Objektiv bereits bei f/1.8 ohne Einschränkungen verwendbar. In Zusammenspiel mit dem Bildstabilisator wird die OM-D so zum Nachtsichtgerät ohne die ISO-Werte bis ans Äusserste treiben zu müssen. Leider ist auch beim 17mm wieder einmal die Gegenlichtblende nicht im Lieferumfang enthalten. Diese sieht dafür aber auch echt stylisch aus.

Panasonic Leica Nocticron 42,5 mm f/1.2

nocticronDa ist Panasonic ein ganz grosser Wurf gelungen. Selten habe ich ein Objektiv gesehen, dass so scharf ist und das schon bei f/1.2. Bei mFT-Kameras muss man schon zusehen, dass man Objektive mit möglichst grosser Blende einsetzt, um auch eine schöne Freistellung zu erreichen. Das Nocticron ist da ideal. Ich setze es tatsächlich auch fast ausschliesslich mit f/1.2 ein. Hinzu kommt natürlich, dass man dadurch extrem viel Licht zur Verfügung hat, was bei Dunkelheit sehr von Vorteil ist. Sehr gerne verwenden wir das Objektiv auch bei Videos, um dort einen schönen freigestellten Look zu erreichen. Der Preis ist nicht ohne, aber es lohnt sich, wenn man auf mFT-Kameras setzt. Mehr dazu in meinem Blogpost zum Nocticron.

Panasonic Lumix G Vario 7-14mm f/4.0

Panasonic-7-14Weitwinkel muss einfach sein und je mehr desto besser. Cool, dass das Microfourthird-System von mehreren Herstellern unterstützt wird. Panasonic hat dabei auch eine sehr ansehnliche Objektivpalette. Das 7-14mm f/4.0 ist dabei das für mich attraktivste Weitwinkel für meine OM-D. 7mm entsprechen 14mm am Kleinbild und somit ist es von der minimalen Brennweite vergleichbar mit meinem heissgeliebten Nikon 14-24. Die Verzeichnung ist bei dem Panasonic 7-14mm sehr gering, so dass man nur bei ganz geraden Linien hin und wieder ein bisschen in Lightroom korrigieren muss. Auch wenn ich grundsätzlich ein grosser Freund von lichtstarken Objektiven bin, so stört mich hier die maximale Blende von f/4 nicht wirklich, da ich das Objektiv in den meisten Fällen doch mehr für die Landschaftsfotografie einsetze. Was mir an Lichtstärke fehlt, gleicht der Bildstabilisator in den meisten Fällen wieder aus. Der Preis ist nicht gerade ein Schnäppchen, aber für Ultraweitwinkelobjektive muss man leider auch einiges an Euros hinlegen.

Panasonic Fisheye Lumix G 8mm f/3.5

panasonic-fisheye-8mmFisheye-Objektive sind schon sehr speziell, ich liebe sie aber. Man darf es damit nicht übertreiben, aber hin und wieder ein Bild mit dem Fisheye rockt richtig. In erster Linie besitze ich ein Fisheye für die Panoramafotografie. Mit dem 8mm von Panasonic kann ich mit nur 6 Aufnahmen eine komplette 360° Drehung realisieren. Je weniger Übergänge ich habe, umso weniger Aufwand in der Nachbearbeitung. Das 8mm ist excellent, die Abbildungsqualität wirklich gut. Ich würde Euch aber nur empfehlen es zu kaufen, wenn Ihr auch wirklich einen regelmäßigen Anwendungsfall dafür habt. Als Spielzeug ist es einfach zu teuer.

Blitze

Nikon SB-900

Gleich zwei Stück von den Nikon SB-900 befinden sich in meinem Gepäck. Ich setze Blitze gerne und häufig ein und da ich ebenso überzeugt vom Nikon CLS bin, schwöre ich auf die SB-900. Unglaublich was man mit den kleinen Kraftpaketen anstellen kann. Entweder manuell oder über iTTL hat man immer sehr schnell die richtige Leistung gefunden. Mit dem CLS ist man zudem enorm flexibel, wenn man mobil unterwegs ist. Dazu habe ich diverse Lichtformer wie einen Beauty Dish oder eine Softbox im Einsatz. Ausgelöst wird meistens per AWL oder bei manueller Steuerung auch mal gerne über Funk mit den Yongnuo RF-602.

Nikon SB-700

Lange Zeit habe ich meine beiden SB-900 über den internen Blitz der Kamera ausgelöst. Das ist aber etwas anfällig, da der interne Blitz schnell überhitzt und er sich nicht drehen lässt. Aus dem Grund habe ich mir den kleinen Nikon SB-700 zugelegt, der mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen ist. Blitze ich entfesselt, dann ist er mein Master auf der Kamera, da ich ihn in Richtung der anderen Blitze drehen kann und er auch Serienbilder ermöglicht. Aber auch als einzigen Blitz auf der Kamera mag ich ihn, weil es so schön einfach zu bedienen ist und etwas keiner und leichter als die SB-900 ist. Sehr cooles Teil.

Elinchrom Ranger Quadra RX

Nachdem ich lange Zeit fast ausschliesslich mit Aufsteckblitzen gearbeitet hatte, musste irgendwann mehr her. Vor allem draussen bei Tageslicht, gegen die Sonne, fehlte den kleinen Blitzen meist die Power. Also biss ich in den sauren Apfel und kaufte den sündhaft teuren Ranger Quadra von Elinchrom. Der Schmerz über den Preis war schnell verflogen und heute habe ich jedesmal ein Grinsen im Gesicht, wenn ich die Bilder sehe, die ich damit machen kann. Der Ranger ist für seine Leistung klein und leicht, der Akku hält ewig und die Auswahl an Lichtformern ist riesig. Gekoppelt mit Pocketwizard FlexTT5 Auslösern kann man sogar bis zu 1/8000 Sek. synchronisieren. So habe ich nun endlich einen Blitz, der wirklich alles kann.

Pocketwizard MiniTT1 und FlexTT5

Die Funkauslöser von Pocketwizard erledigen zwei Jobs bei mir. Zum einen kann ich sie verwenden um meine Nikon-Blitze per Funk auszulösen. Dabei bleiben Funktionen wie TTL und Highspeed-Sync erhalten. Zusammen mit dem AC3 Zonecontroller kann ich auch die Leistung verschiedener Gruppen bequem von der Kamera aus steuern. Das geht zwar auch mit dem Nikon CLS, aber da die D4 keinen eingebauten Blitz hat, benötige ich immer einen extra Blitz für die Steuerung, was mir zu schwer ist. Viel wichtiger ist mir jedoch die Möglichkeit mit den Pocketwizards den zuvor erwähnten Ranger Quadra auch mit Blitzsynchronszeiten von bis zu 1/8000 Sek. zu verwenden. Normalerweise ist bei 1/250 Sek Schluss, aber die Pocketwizards ermöglichen durch einen kleinen Trick kürzere Belichtungszeiten. Sehr cool, nun kann ich auch bei Sonne mit offener Blende den Blitz verwenden.

Fototaschen

Lowepro Vertex 300 AW

Wenn viel Equipment mit muss, dann greife ich zu meinem Lowepro Vertex 300 AW. Zwei Bodies, 5-6 Objektive und diverser anderer Krempel finden darin problemlos Platz. Der Vertex lässt sich dank eines sehr komfortablen und gut gepolsterten Tragegeschirrs auch sehr angenehm über einen längeren Zeitraum tragen. Ich habe den Rucksack auf meinen Reisen im Ausland immer dabei und war sehr zufrieden damit. Grosses Plus ist auch das Format, denn der Rucksack geht noch als Handgepäck durch, was mir wichtig war, da ich keine Lust habe mein Fotozeug beim Flug aufzugeben. Bei Bedarf lässt sich auch hinten oder seitlich noch diverses Zubehör, wie ein Stativ anbringen. Im Laptopfach findet mein 15″ Macbook ebenfalls problemlos Platz. Dann wird es aber auch langsam schwer 😉

Monochrom dothebag mono_12

Die dothebag mono_12 ist in etwas vergleichbar mit der Crumpler New Delhi, nur dass sie viel viel cooler aussieht. Die mono_12 ist aus braunem Naturleder, das sich richtig klasse anfühlt. Der Gurt lässt sich über eine Gürtelschnalle verstellen. Vom Fassungsvermögen bekommt man problemlos eine Kamera, drei bis vier Objektive, Macbook und Kleinkram unter. Sehr gut gelöst sind die Verschlüsse an den Seiten. Einfach zudrücken und es hält. Zum Öffnen zieht man daran. Super einfach. Den gepolsterten Einsatz könnt Ihr raus nehmen und habt so noch etwas mehr Platz in der Tasche.

Mehr Bilder zu der Tasche findet Ihr in meinem ausführlichen Review.

Stative

Manfrotto 055XProB

Ich arbeite recht häufig mit Stativ und da ist mir vor allem eine anständige Arbeitshöhe und Stabilität wichtig. Das Manfrotto 055XProB erfüllt beide Kriterien. Zudem ist es durch die umlegbare Mittelsäule sehr flexibel, man kann es auch so umbauen, dass man fast auf Bodenhöhe kommt. Ein Carbon-Stativ wäre natürlich noch leichter, aber das kostet dann in der Größe auch gleich ein paar Taler mehr. Damit sich das Stativ besser tragen lässt habe ich mir dazu noch den Tragegurt von Manfrotto gegönnt. Für den Preis bekommt man kaum ein besseres Stativ.

Manfrotto M-Y 732CY

Da ich nicht immer Lust habe das grosse Stativ mitzuschleppen habe ich mir noch das Manfrotto M-Y 732CY gekauft. Ein kleines und leichtes Reisestativ aus Carbon mit 4 Beinsektionen. Das Teil ist echt leicht und klein. Ich bin zudem begeistert was man so drauf packen kann. Sogar mit dem 70-200 geht es noch ganz gut, wobei ich gestehen muss, dass es dann langsam grenzwertig wird. Da die Beine relativ dünn sind, ist es natürlich auch anfälliger für Erschütterungen und Wind. Für den Preis ist das Stativ allerdings ein echter Bringer und auch auf Reisen nicht zu schwer.

Markins M20

Der Markins M20 ist der beste Stativkopf, den ich je besessen habe. Extrem kraftvoll und dabei trotzdem sehr leichtgängig und präzise. Ich belade den Kopf problemlos mit schwerem Equipment, er trägt auch mal ein 400 mm f/2.8 wenn es sein muss. Vor allem verwende ich ihn aber auch gemeinsam mit meinem Nodalpunktadapter, wo es wichtig ist, dass er nicht einen Millimeter nachsackt. Das gute Stück ist nicht ganz billig, aber dafür kauft man so einen Stativkopf nur einmal im Leben.

Markins Q3 Traveler

Der Markins Q3 ist der kleine Bruder des M20. Kleiner, leichter, aber trotzdem sehr kraftvoll. Ich habe kein Problem damit, dem Q3 meine D700 mit Batteriegriff und 70-200 anzuvertrauen. Ich habe ihn meistens auf meinem kleinen Reisestativ, da der M20 dafür zu klobig wäre und ich dort etwas Gewicht sparen möchte. Dennoch wäre es falsch ihn zu unterschätzen.  Man kann dem Q3 ganz entspannt 10-20 Kg aufladen und er sackt kein Stück nach. Friktion und Panoramaplatte sind wie beim M20 vorhanden und lassen sich sehr leicht verstellen.

Sonstiges Zubehör

Spider Camera Holster

spiderNachdem ich so ziemlich jeden Tragegurt ausprobiert hatte, bin ich beim Spider Holster gelandet und war vom ersten Augenblick an verliebt. Nie hätte ich gedacht, dass ein Gurt im Cowboy-Style so viel Tragekomfort bietet. Endlich nichts mehr den störenden Gurt über der Schulter und endlich kein Schulterpolster mehr, dass mir ständig vor den Bauch rutscht. Ich habe den Gurt noch um eine zweite Halterung erweitert, um zwei Kameras befestigen zu können. Das ist von der Gewichtsverteilung noch angenehmer, wobei ich gestehen muss, dass zwei D4 auch damit irgendwann zu schwer werden. Mit einer D4 laufe ich aber problemlos den ganzen Tag rum, auch mit 70-200.

SanDisk Speicherkarten

Bei meinen Speicherkarten vertraue ich auf SanDisk. Man muss nicht unbedingt die allerschnellsten High-End Karten kaufen, aber sollte schon auf Markenqualität zurückgreifen. Gebt nicht tausende von Euros für Eure Kamera aus, um sie dann mit einer 5 € Speicherkarte vom Grabbeltisch zu füttern. Ich verwende sowohl die SanDisk Extreme CF als auch die Extreme SD Karten und hatte bisher noch keine Ausfälle. Kleiner Tipp: Tauscht die Karten nach einem oder zwei Jahren aus, denn sie können nur eine bestimmte Anzahl von Schreibzyklen verkraften.

Graufilter B&W ND3 1000x FPro

Ein Graufilter ist toll um Effekte wie glatt gebügeltes Wasser oder ziehende Wolken aufzunehmen. Ihr kennt sicherlich die Fotos von Wasserfällen, die aussehen, wie ein Seidenvorhang. Das erreicht man mit einem Graufilter. Ich habe mich für den FPro von B&W entschieden, da dieser recht hochwertig ist. Mein Filter ist ein ND3, was bedeutet, dass er 10 Blenden an Licht wegnimmt. So kann man die Belichtungszeit künstlich um das 1000-fache verlängern. Graufilter kann man aber ebenso einsetzen, falls man einfach mal zu viel Licht hat und trotzdem mit offener Blende fotografieren möchte. Das kann auch schnell mal im Studio vorkommen.

Nodal Ninja NN3

Den Nodal Ninja 3 habe ich mir gekauft, weil ich überwiegend mit dem Fisheye Kugelpanoramen erstelle. Da die Kombination mit Kamera sehr klein ist, brauche ich keinen grossen Nodalpunktadapter. Unterwegs bin ich jedoch froh etwas an Gewicht zu sparen. Der NN3 hat einen einfacheren Rotator, den man mit Rasterscheiben in der Gradeinteilung verstellen muss. Da ich mit dem Fisheye immer die gleiche Einstellung verwende, ist das kein Problem für mich. Wer mag kann jedoch auch einen anderen Rotator dazu bestellen. Wollt Ihr grössere Kameras und längere Objektive verwenden, erkundigt Euch unbedingt vorher, ob der NN3 für Eure Kombination geeignet ist. Ansonsten greift lieber zum NN5.

Sanyo Eneloop Akkus

Manchmal sind es die kleinen „Pfennigartikel“ über die man sich immer wieder freut. Bei mir sind das die Sanyo Eneloop Akkus. Früher war es immer ein Kreuz mit den Akkus. Aufgeladen und nach wenigen Wochen hatten sie die Hälfte der Ladung verloren. Nicht bei den Eneloop, die halten ihre Ladung auch über Monate. Ich verwende sie sowohl in meinen Blitzen als auch im Batteriegriff der Kamera und habe natürlich immer ein paar Ersatzakkus in der Fototasche. Bei Verwendung im Blitz hat man zudem den Vorteil, dass die Nachladezeit deutlich kürzer ist als bei normalen Batterien. Eneloops gibt es übrigens auch mit erhöhter Kapazität und in Farbe. Letzteres sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch einen Nutzen. Bestellt Euch vier Pakete und Ihr habt acht Sätze jeweils in einer Farbe. Das hilft die Akkusätze auseinander zu halten.

Sunbounce Micro Mini Zebra

Die besten Reflektoren der Welt sind die von California Sunbounce. Nicht nur, weil sie in der Nähe von Hamburg hergestellt werden, sondern weil die Teile extrem leicht und verwindungssteif sind. Ein Reflektor, der sich ständig durchbiegt, reflektiert das Licht in alle möglichen Richtungen. Das kann Euch bei einem Sunbouncer nicht passieren. Ich besitze einen mit Zebra-Bespannung was eine ganz tolle warme Farbe macht. Den Micro-Mini kann man notfalls auch mal selbst halten, da er noch recht handlich ist. In 2 Minuten ist er zusammen gelegt und in der Tasche verstaut.

SMDV Softbox 60 cm

smdvDie SMDV Softbox hat nach langer Zeit bei mir die Firefly abgelöst. Zwar ist die Firefly etwas robuster, aber dafür lässt sich die SMDV viel schneller und einfacher auf- und abbauen. Diese kleine Softbox habe ich bei jedem Shooting dabei. Einfach einen Aufsteckblitz mit Funkauslöser reingesteckt und schon habe ich alles, was ich brauche, wenn ich nicht gerade mit natürlichem Licht arbeite. Die Lichtausbeute und – verteilung ist gut. Der Preis liegt etwas über der Firefly, ist aber noch immer gerechtfertigt. Es gibt die Softbox auch mit 50 und 70 cm Durchmesser. Ich fahre mit 60 ganz gut.

Lenspen

Leute, kauft Euch einen Lenspen. Das beste um die Objektive zu reinigen. Eine Seite enthält einen kleinen Pinsel, mit dem Ihr den ganzen Staub vom Objektiv fegen könnt. Die andere Seite ist eine Art Tupfer, leicht feucht und samtig, mit der Ihr Wasserflecken und anderen festsitzenden Schmutz vom Objektiv ab bekommt. Wirklich ein sehr praktisches Teil, das in keiner Fototasche fehlen darf. Ich besitze mittlerweile 3 Stück davon 😉

Adobe Lightroom
lr5Was wäre ich nur ohne Lightroom. Meiner Meinung nach die weltbeste Bildbearbeitungssoftware, zumindest für Fotografen. Das liegt vor allem an der einfachen Bedienung und den extrem guten Ergebnissen. Mit Lightroom bin ich in der Lage auch grosse Mengen von Fotos in kurzer Zeit zu bearbeiten. Nachdem ich bereits ein Buch zu Lightroom 3 geschrieben hatte, gibt es nun auch ein Videotutorial zu Lightroom 5 von mir, welches Ihr im Shop kaufen und downloaden könnt.

Epson Stylus R3000 Fotodrucker

Der R3000 von Epson ist genial. Was mich vor allem zum Kauf bewegt hat ist die Druckqualität. Nach dem Kauf konnte ich innerhalb von einer halben Stunde loslegen und der erste Druck war sofort top. Die mitgelieferten Farbprofile sind super und wenn man dann noch Epson-Papier verwendet, dann wird alles gut. Der R3000 druckt bis zu einer Größe von A3+, was schon ganz schön gross ist. Unglaublich was so an Details auf so einem Bild zu erkennen ist, wenn es die Größe hat. Schaut Euch doch einfach mal meinen ersten Testbericht zum R3000 an. Ich finde für den Preis bekommt man wirklich ein tolles Gerät. Mit den Ausdrucken habe ich schon so einige Leute richtig beeindruckt. Sehr geil übrigens auch, dass man von der Rolle drucken kann. So kann man auch Panoramafotos drucken.

Etwas Off-Topic: Wenn es dann mal auf Reisen geht, ist der Rimowa Topas Stealth mein absoluter Favorit unter den Koffern. Typisches Beispiel für cooles Design und coole Funktionalität.

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