Sehr oft interessieren sich Leser dafür welches Equipment ich benutze. Daher habe ich mich entschieden hier eine kleine Auflistung meines ganzen Krempels vorzunehmen. Wenn möglich verlinke ich dazu auch noch passende Artikel, die ich zum jeweiligen Teil geschrieben habe, ansonsten ist die reine Nennung an dieser Stelle schon eine Empfehlung.

Kamerabodies

Nikon D4

Nikon D4Nachdem mir die D700 lange Zeit sehr gute Dienste erwiesen hat, war ich reif für ein Upgrade. Die Nikon D4 ist nun mein Hauptbody, ein echtes Arbeitstier. Da ich viel als Hochzeitsfotograf unterwegs bin, brauche ich eine robuste Reportagekamera, die pfeilschnell ist und herausragende ISO-Leistung besitzt. Ein wichtiges Feature gegenüber der D700 war zudem ein zweiter Schacht für Speicherkarten, alleine aus Sicherheitsgründen. Die paar Megapixel mehr Auflösung ist ebenfalls ganz nett. Was ich an der Nikon D4 jedoch ganz besonders liebe ist die Haptik und die Anordnung der Bedienelemente. Bereits nach den ersten Stunden war ich verliebt. Hier hat Nikon einen wirklich guten Job mit Detailverbesserungen gegenüber der D3s gemacht. Die erste Kamera, die mehr frei belegbare Knöpfe hat, als ich brauche.

Nikon D700


Die Nikon D700 war lange mein Hauptbody und hat mir sehr gute Dienste geleistet. Der Vollformat-Sensor ist einfach grandios und erlaubt mir auch noch bei sehr hohen ISO-Werten gute Bilder zu machen. Bis ISO 3200 habe ich gar keine Bedenken und selbst ISO 6400 ist durchaus brauchbar. Ausserdem ist die D700 äußerst robust, superschnell und der Kontrastumfang des Sensors ist grandios. Ich fotografiere ausschliesslich im RAW-Format und ich bin immer wieder begeistert was die Kamera an Kontrasten einfängt. Wichtig ist auch der Batteriegriff MB-D10, welcher die Geschwindigkeit auf 8 fps anhebt. Zudem kann ich damit die Kamera auch mit Eneloop Akkus betreiben.

Nikon D7000

Die Nikon D7000 war lange Zeit meine Ersatzkamera. Nun benutze ich sie als Leihkamera für Kurse. Hin und wieder nimmt meine Frau sie auch. Diese Kamera hat einen Crop-Sensor, was mir manchmal entgegen kommt, wenn ich etwas mehr Zoom benötige. Auch wenn die D7000 im Consumer-Segment angesiedelt ist, so hat sie sehr viele Funktionen der Profibodies. Ich liebe an Ihr die hohe ISO-Leistung, die bis ISO 3200 problemlos brauchbar ist, den schnellen Serienbildmodus und die HD-Videofunktion. Ausserdem benötige ich für meine Gigapixel-Panoramen hin und wieder eine höhere Auflösung, wo mir die Kombination aus Crop und 16 Megapixel sehr entgegen kommt.

Objektive

Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G


Das kleine Nikon 35 mm f/1,8 ist ein echter Geheimtipp unter den Festbrennweiten. Eigentlich ist es ja eine DX-Scherbe wo es auch einen sehr guten Dienst als Standardfestbrennweite tut. Aber so richtig genial wird es, wenn man das 35er an die Vollformat-Kamera schraubt. Dann ergibt sich eine leichte, aber sehr natürliche Vignette an den Rändern, die ich ganz besonders mag. Da ich sowieso oft nachträglich eine Vignette zu meinen Fotos hinzufüge, kommt mir das sehr gelegen. Bei Bedarf bekommt man die Vignette aber auch komplett entfernt, z.B. mit Lightroom.

Nikon AF Nikkor 50mm 1:1,4D

Ach ja, das gute alte AF-D 50mm f/1,4. Was soll man dazu viel schreiben? So eine 50mm Festbrennweite gehört einfach in jede Fototasche. Meistens ist es die Einstiegsdroge in die Fotografie mit Festbrennweiten. Blende 1,4 ist ein Traum und wenn man einmal Bokeh-Lunte gerochen hat, dann kommt man nicht mehr davon los. Ich benutze dieses Objektiv immer dann, wenn ich die weit geöffnete Blende benötige, aber zu wenig Platz für mein 85er vorhanden ist. Ausserdem ist es mein Liebslings-Standardobjektiv. Da es schön klein und leicht ist, habe ich es immer dabei.

Nikon AF-S Nikkor 50mm 1:1,4G

Auch das neuere AF-S 50 mm f/1,4 G liegt in meiner Fototasche. Eigentlich ja doppelt gemoppelt, da ich das ältere habe. Das ist eine längere Geschichte, aber die Kurzform ist, dass ich mit dem Autofokus des neueren G-Objektivs nicht in jeder Situation vollkommen zufrieden bin. Oft sass er nicht zu 100%, besonders wenn ich weiter weg war und das zu fokussierende Objekt recht klein. Daher habe ich mir nachträglich wieder das ältere AF-D gekauft. Das neuer habe ich dennoch behalten, weil man 50er nie genug haben kann ;-) Besonders wenn man mehrere Kameras hat, ist es nicht total verkehrt, immerhin sind die 50mm an meiner D7000 in etwa wie 75mm.

Nikon AF-S 85mm 1:1.4G

Wenn es so etwas wie mein Lieblingsobjektiv gibt, dann ist es das 85mm f/1,4 von Nikon. Eine echte Traumscherbe wie man so schön sagt. Butterweiches Bokeh, pfeilschneller Autofokus und knackscharf. Ich konnte stundenlang darüber schwärmen. Es tat bei der Anschaffung etwas weh im Portemonnaie aber bis heute habe ich die Ausgabe nie bereut. Für Portraits ein absoluter bringer und nahezu unschlagbar, aber auch für jede Art von Detailaufnahmen bestens geeignet. Wenn Ihr die Kohle habt, dann schlagt zu. Das Teil ist ein No-Brainer.

Nikon AF-S 24mm 1:1.4 G

Nikkor 24mm 1:1.4 GIm Grunde bin ich mehr der Tele-Typ, was mich gerne zu 85mm und 70-200mm greifen lässt, vor allem beim Portraits. Hin und wieder darf es dann aber auch mal etwas dramatischer sein, ausgefallene Blickwinkel viel viel Linien. Der Preis des 24mm f/1.4 ist verdammt Autsch. Ich habe auch fast ein Jahr mit mir gerungen, ob ich es kaufen soll. Aber dann habe ich mich überwunden und seitdem liebe ich das Objektiv. Es ist keine Alltagslinse, die Anzahl der Fotos, die ich damit mache liegt im einstelligen Prozentbereich. Aber wenn die Scherbe zum Einsatz kommt, dann ist auch meistens ganz grosses Kino angesagt. Wie auch schon das 85mm 1:1.4 ist das 24mm von der Abbildungsleistung über jeden Zweifel erhaben. Bereits bei offener Blende voll einsetzbar. Die Verzeichnung ist sehr gering. Der Schmerz über den Anschaffunsgpreis vergeht irgendwann und dann bleibt die Freude über die geile Scherbe.

Nikon AF-S Micro-Nikkor 105mm 1:2,8G VR

Das Micro Nikkor 105mm f/2.8 ist ein traumhaftes Makroobjektiv. Leider benutze ich es viel zu selten. Aber ich hatte Glück und konnte es gebraucht sehr günstig schiessen. Es ist auch für Portraits super geeignet, aber da ich das 85er habe, benutze ich es dafür nicht. Hin und wieder mache ich Produktaufnahmen und dann wird das gute Stück ausgepackt. Die Abbildungsleistung ist genial, allerdings makrotypisch der Autofokus etwas langsam. Für Blümchenfotografen ein absolut empfehlenswertes Objektiv. Das 105er arbeitet übrigens auch mit dem Telekonverter zusammen.

Nikon AF-S 24-70mm 1:2,8G ED

Das Nikon 24-70 f/2,8 ist zwar irgendwie unspektakulär, aber trotzdem nicht wegzudenken aus meiner Fototasche. Der Zoombereich macht es sehr flexibel im Nahbereich und die Blende von f/2.8 erlaubt auch schon schöne Freistellungen bei ebenfalls guter Lichtausbeute. Ich verwende es immer dann, wenn ich in Bewegung bin und die Flexibilität des Zooms benötige. Die Schärfe ist über jeden Zweifel erhaben, aber man darf die Blende auch nicht zu weit schliessen. Die besten Ergebnisse erzielt man um Blende 4. Auch im Studio verwende ich das 24-70 sehr gerne.

Nikon AF-S Nikkor 16-35mm 1:4G ED (verkauft)

Ein wirklich tolles Weitwinkelobjektiv ist das Nikon 16-35 f/4. Hervorragende Schärfe und Abbildungsqualität zeichnen es aus. Ich war wirklich lange glücklich mit diesem Objektiv und habe es vor allem wegen des Filtergewindes und des VR geliebt. Für Landschaftsaufnahmen ein grandioses Objektiv. Dennoch habe ich mich davon getrennt und das 14-24 dafür gekauft, weil ich für meine Art der Fotografie dann doch die Blende von 2.8 bevorzuge. Ein bisschen weh tat es aber schon. Am liebsten hätte ich es auch behalten ;-)

Nikon AF-S Nikkor 14-24mm 1:2,8G ED

Dem Nikon 14-24mm f/2.8 sagt man nach das beste Weitwinkelobjektiv der Welt zu sein und das kann ich nach meinen bisherigen Erfahrungen auch bestätigen. Der Blickwinkel ist Hammer und die Verzeichnung hält sich dabei in Grenzen. Ich verwende dieses Objektiv sowohl für Landschaftsaufnahmen als auch für Effektshots bei Portraits. Aber die Betonung liegt auf Effekt, denn ein “normales” Portrait bei 14mm sieht wahrlich lustig aus. Genau das ist es aber, was ich so besonders mag. Über Schärfe und Abbildungsqualität muss man nicht diskutieren, die Linse ist über jeden Zweifel erhaben. Lediglich das fehlende Filtergewinde ist für manch Fotografen ein K.O.-Kriterium.

Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II

Wenn man etwas Abstand braucht oder auch einmal ein wenig heran zoomen muss, dann ist das Nikon 70-200 f/2.8 VRII die beste Wahl. Das Objektiv ist zwar etwas gross und schwer, aber dafür auch top. Richtig genial übrigens auch um mit 200 mm Portraits zu machen. Da habt Ihr ein hammermäßiges Bokeh. Der Stabilisator tut einen sehr guten Dienst, so dass man auch noch relativ problemlos bei kürzeren Verschlusszeiten arbeiten kann. Die Tüte ist daher auch spitzenmäßig für Sportaufnahmen geeignet. Ich habe mir dazu noch den 2x  Telekonverter gegönnt. Die beiden sind zusammen ein super Gespann und geben ein richtig gutes Bild ab, im wahrsten Sinne des Wortes ;-)

Nikon AF-S 24-120mm 1:4G ED VR

Dieses Objektiv hat von jedem etwas und ist somit meine Universal-Reportage-Scherbe. Der Zoombereich macht es äusserst flexibel, so dass ich schnell zwischen Einzelportraits und Gruppen umschalten kann. Bei Blende 4 ist das 24-120 bereits scharf, zwar nicht absolut knackscharf, aber durchaus gut. Blende 4 ist zwar nicht hammermäßig von der Lichtstärke, aber durchaus brauchbar. Der Bildstabilisator hilft auch bei schlechteren Lichtsituationen, solange man es mit unbeweglichen Motiven zu tun hat. Einen etwas ausführlicheren Bericht zu dem 24-120 findet Ihr hier.

Nikon AF-S VR 70-300mm f/4.5-5.6G IF-ED

Das Nikon 70-300 f/4.5-5.6 verwende ich nur noch recht selten, seitdem ich das 70-200 besitze. Aber für den Preis ist es ein wirklich gutes Teleobjektiv, das auch am Vollformat einen guten Job tut. Ich benutze es hauptsächlich in Verbindung mit meiner D7000, da ich dann am Crop 450 mm Brennweite habe, was schon ganz ordentlich ist. Solange man keine grosse Lichtstärke benötigt, ist dieses Objektiv für den Preis eine sehr gute Wahl. Vor allem ist es aufgrund der variablen Blende relativ klein und leicht.

Nikon AF Fisheye-Nikkor 16mm 1:2,8D

Das Nikon 16mm Fisheye verwende ich für verschiedene Aufgaben. Hauptsächlich für meine 360° Panoramen und Little Planets. Es eignet sich aber auch hervorragend für lustige Effektshots bei denen hinterher jeder die Schuld aufs Objektiv schieben kann, wenn er unvorteilhaft aussieht ;-) Hin und wieder mache ich damit auch mal Landschafts oder Städteaufnahmen, das aber eher selten. Der Effekt ist schon sehr cool, man muss ihn aber sparsam und gezielt einsetzen. Beeindruckend finde ich immer wieder die Schärfentiefe. Bei kürzestem Abstand ist mit Blende 2.8 bereits alles scharf.

Nikon PC-E 45mm 1:2,8D ED Tilt/Shift

Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich das Objektiv kaufen soll oder nicht. Mittlerweile kann ich nur sagen: Geil, Geil, Geil. So ein Tilt/Shift ist sicherlich nicht für jedes Shooting etwas, aber gekonnt eingesetzt kann man damit tolle Effekte zaubern. Ich setze es gerne bei People-Shootings ein, um auch bei grossem Abstand (Ganzkörper) um die Person herum eine schöne Unschärfe zu bekommen. Man muss allerdings ein wenig üben, da alles an dem Objektiv manuell eingestellt wird. Wer mag kann natürlich auch auf diese Art den Miniatureffekt erzeugen. Dazu benötigt man eine etwas erhöhte Position und möglichst eine Szenerie, die etwas Tiefe hat. Cool ist natürlich auch über den Shift die stürzenden Linien zu entfernen. Letzteres ist in der Architekturfotografie sehr hilfreich, allerdings würde ich da wohl eher zum 24mm greifen. Durch die geringe Naheinstellgrenze eignet sich das Objektiv auch hervorragend für Makros. Durch die Verschiebung der Schärfeebene kann man so Makros mit einer tollen Schärfentiefe erzeugen. Das PC-E 45 ist nicht billig, aber in kürzester Zeit hat es sich zu einer meiner Lieblingslinsen gemausert.

Sigma 8mm F3,5 EX DG Zirkular Fisheye

Das Sigma ist bereits das zweite Fisheye in meiner Sammlung. Ich habe es mir in erster Linie als Effektlinse gekauft um ganz spezielle Aufnahmen auf Partys machen zu können. Ausserdem ist es natürlich klasse für meine Panoramaleidenschaft, denn mit dem Objektiv schafft man 360° ganz locker mit drei Bildern. Je weniger Bilder umso einfacher wird es auch bewegte Szenen aufzunehmen. Die Blende von f/3.5 geht in Ordnung, das ist schon ganz ordentlich Licht. An einer FX-Kamera hat man übrigens einen vollen Kreis, d.h. die Ecken sind komplett schwarze. Dadurch verliert man zwar etwas Auflösung, kann dafür aber auch um die Ecke fotografieren. ;-)

Nikon Telekonverter TC-20E III

Ich brauche nur sehr selten mehr als 200 mm Brennweite. Aus dem Grund habe ich mir den TC-20E III Telekonverter gekauft. Der macht mein 70-200 zu einem 140-400 mm Objektiv, schluckt allerdings auch zwei Blenden. Da ich die Kombination aber in erster Linie für meine Gigapixel-Panoramen einsetze, ist die Blende ziemlich egal. Viel wichtiger ist mir in dem Fall die Schärfe und die ist zusammen mit dem 70-200 tiptop. Die Alternative wäre das 80-400 gewesen, aber das war mir für den recht seltenen Einsatz dann doch wieder zu teuer. Ein feines Teil, wenn es mal etwas mehr Brennweite sein muss. Nimmt zudem nicht so viel Platz in der Fototasche weg.

Lensbaby Composer

Bei dem Lensbaby bin ich immer wieder hin und her gerissen. Einerseits finde ich die Bilder total klasse. Man muss experimentierfreudig sein, aber mit etwas rumspielen bekommt man klasse Ergebnisse hin. Andererseits nervt es mich, dass ich die Blende manuell wechseln muss. Das ist echt nicht zeitgemäß und wäre mir einiges an Aufpreis wert gewesen. Manuelles Fokussieren hingegen finde ich alles andere als nervig, es ist fast schon entspannend. Im Grunde ist das Lensbaby aber eine Plastiklinse, ganz nett für Effekte, aber der Traum wäre dann doch ein richtiges Tilt-Shift.

Blitze

Nikon SB-900

Gleich zwei Stück von den Nikon SB-900 befinden sich in meinem Gepäck. Ich setze Blitze gerne und häufig ein und da ich ebenso überzeugt vom Nikon CLS bin, schwöre ich auf die SB-900. Unglaublich was man mit den kleinen Kraftpaketen anstellen kann. Entweder manuell oder über iTTL hat man immer sehr schnell die richtige Leistung gefunden. Mit dem CLS ist man zudem enorm flexibel, wenn man mobil unterwegs ist. Dazu habe ich diverse Lichtformer wie einen Beauty Dish oder eine Softbox im Einsatz. Ausgelöst wird meistens per AWL oder bei manueller Steuerung auch mal gerne über Funk mit den Yongnuo RF-602.

Nikon SB-700

Lange Zeit habe ich meine beiden SB-900 über den internen Blitz der Kamera ausgelöst. Das ist aber etwas anfällig, da der interne Blitz schnell überhitzt und er sich nicht drehen lässt. Aus dem Grund habe ich mir den kleinen Nikon SB-700 zugelegt, der mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen ist. Blitze ich entfesselt, dann ist er mein Master auf der Kamera, da ich ihn in Richtung der anderen Blitze drehen kann und er auch Serienbilder ermöglicht. Aber auch als einzigen Blitz auf der Kamera mag ich ihn, weil es so schön einfach zu bedienen ist und etwas keiner und leichter als die SB-900 ist. Sehr cooles Teil.

Fototaschen

Lowepro Vertex 300 AW

Wenn viel Equipment mit muss, dann greife ich zu meinem Lowepro Vertex 300 AW. Zwei Bodies, 5-6 Objektive und diverser anderer Krempel finden darin problemlos Platz. Der Vertex lässt sich dank eines sehr komfortablen und gut gepolsterten Tragegeschirrs auch sehr angenehm über einen längeren Zeitraum tragen. Ich habe den Rucksack auf meinen Reisen im Ausland immer dabei und war sehr zufrieden damit. Grosses Plus ist auch das Format, denn der Rucksack geht noch als Handgepäck durch, was mir wichtig war, da ich keine Lust habe mein Fotozeug beim Flug aufzugeben. Bei Bedarf lässt sich auch hinten oder seitlich noch diverses Zubehör, wie ein Stativ anbringen. Im Laptopfach findet mein 15″ Macbook ebenfalls problemlos Platz. Dann wird es aber auch langsam schwer ;-)

Kata 3N1-30

Der Kata 3N1-30 ist ein super Tages- und Allround-Rucksack. Er fasst problemlos einen Body mit angesetztem 70-200 plus 3 Objektive und einen Blitz. Oben befindet sich eine zusätzliche Tasche in der man auch mal ne Stulle verstauen kann. Besonders praktisch ist das Sling-Tragesystem, welches erlaubt den Rucksack vor die Brust zu schwingen ohne ihn absetzen zu müssen. So kommt man schnell an die Kamera oder kann auch mal ein Objektiv wechseln ohne ständig den Rucksack abnehmen zu müssen. Alternativ gibt es auch noch den Kata 3N1-33, der ein zusätzliches Laptop-Fach besitzt. Zusätzlich kann man einen Stativhalter bestellen.

Crumpler New Delhi 620

Die Crumpler New Delhi ist eine töfte Umhängetasche, die zudem ein Notebookfach besitzt. Diese Tasche nehme ich immer mit, wenn unterwegs bin und nicht nur fotografieren will. Die Tasche fasst eine Kamera mit Objektiv und noch 2-3 zusätzliche Objektive oder halt Krempel wie ein Netzteil. Eine Umhängetasche lässt sich auf langen Touren nicht so gut tragen wie ein Rucksack, dafür kommt man aber viel einfacher und schneller an die Kamera. Wenn Ihr viel mit dem Laptop unterwegs seit und trotzdem die Kamera dabei haben möchtet, dann schaut Euch diese Tasche einmal an. Die Tasche gibt es übrigens in unterschiedlichen Größen.

Monochrom dothebag mono_12

Die dothebag mono_12 ist in etwas vergleichbar mit der Crumpler New Delhi, nur dass sie viel viel cooler aussieht. Die mono_12 ist aus braunem Naturleder, das sich richtig klasse anfühlt. Der Gurt lässt sich über eine Gürtelschnalle verstellen. Vom Fassungsvermögen bekommt man problemlos eine Kamera, drei bis vier Objektive, Macbook und Kleinkram unter. Sehr gut gelöst sind die Verschlüsse an den Seiten. Einfach zudrücken und es hält. Zum Öffnen zieht man daran. Super einfach. Den gepolsterten Einsatz könnt Ihr raus nehmen und habt so noch etwas mehr Platz in der Tasche.

Mehr Bilder zu der Tasche findet Ihr in meinem ausführlichen Review.

Stative

Manfrotto 055XProB

Ich arbeite recht häufig mit Stativ und da ist mir vor allem eine anständige Arbeitshöhe und Stabilität wichtig. Das Manfrotto 055XProB erfüllt beide Kriterien. Zudem ist es durch die umlegbare Mittelsäule sehr flexibel, man kann es auch so umbauen, dass man fast auf Bodenhöhe kommt. Ein Carbon-Stativ wäre natürlich noch leichter, aber das kostet dann in der Größe auch gleich ein paar Taler mehr. Damit sich das Stativ besser tragen lässt habe ich mir dazu noch den Tragegurt von Manfrotto gegönnt. Für den Preis bekommt man kaum ein besseres Stativ.

Manfrotto M-Y 732CY

Da ich nicht immer Lust habe das grosse Stativ mitzuschleppen habe ich mir noch das Manfrotto M-Y 732CY gekauft. Ein kleines und leichtes Reisestativ aus Carbon mit 4 Beinsektionen. Das Teil ist echt leicht und klein. Ich bin zudem begeistert was man so drauf packen kann. Sogar mit dem 70-200 geht es noch ganz gut, wobei ich gestehen muss, dass es dann langsam grenzwertig wird. Da die Beine relativ dünn sind, ist es natürlich auch anfälliger für Erschütterungen und Wind. Für den Preis ist das Stativ allerdings ein echter Bringer und auch auf Reisen nicht zu schwer.

Markins M20

Der Markins M20 ist der beste Stativkopf, den ich je besessen habe. Extrem kraftvoll und dabei trotzdem sehr leichtgängig und präzise. Ich belade den Kopf problemlos mit schwerem Equipment, er trägt auch mal ein 400 mm f/2.8 wenn es sein muss. Vor allem verwende ich ihn aber auch gemeinsam mit meinem Nodalpunktadapter, wo es wichtig ist, dass er nicht einen Millimeter nachsackt. Das gute Stück ist nicht ganz billig, aber dafür kauft man so einen Stativkopf nur einmal im Leben.

Markins Q3 Traveler

Der Markins Q3 ist der kleine Bruder des M20. Kleiner, leichter, aber trotzdem sehr kraftvoll. Ich habe kein Problem damit, dem Q3 meine D700 mit Batteriegriff und 70-200 anzuvertrauen. Ich habe ihn meistens auf meinem kleinen Reisestativ, da der M20 dafür zu klobig wäre und ich dort etwas Gewicht sparen möchte. Dennoch wäre es falsch ihn zu unterschätzen.  Man kann dem Q3 ganz entspannt 10-20 Kg aufladen und er sackt kein Stück nach. Friktion und Panoramaplatte sind wie beim M20 vorhanden und lassen sich sehr leicht verstellen.

Gorillapod Focus

Wenn es wirklich klein uns flexibel sein muss, dann nehme ich mein Gorillapod Focus mit. Damit war ich auch auf dem Dach vom Rockefeller Center in New York, wo keine Fotos erlaubt sind und habe damit ein wunderschönes HDR geschossen. Das Focus ist kraftvoll genug um meine D700 auch mit einem größeren Objektiv zu tragen. Notfalls sogar mit Batteriegriff. Am besten hält es, wenn man es irgendwo anklemmen kann. Stellt man es auf die Beine, so kann es sein, dass die Beine bei zu viel Gewicht etwas nachgeben.

Sonstiges Zubehör

Sniper-Strap Pro

Der Sniper-Strap ist wohl die beste Erfindung seit geschnitten Brot. Ich kenne keine angenehmere und praktischere Art die Kamera zu tragen. Man trägt ihn diagonal über die Schulter und Kamera baumelt dabei auf der Arschbacke. Durch die leichte Federung kann man auch schwere Kameras mit grossem Stativ über einen längeren Zeitraum gut tragen. Bei Bedarf greift man einfach nach hinten und die Kamera gleitet über den Gurt nach vorne vor das Gesicht. Feuer frei. Angenehmer Nebeneffekt: Man sieht nicht aus wie ein Tourist, der die Kamera vorm Bauch baumeln hat ;-)

Sniper-Strap DPH

Zugegeben, mit dem Sniper-Strap DPH sieht man schon ein bisschen dämlich aus. Hat was von von diesen Laufgeschirren, die man kleinen Kindern umschnallt, damit man sie an der Leine führen kann. Wenn man aber mit zwei Kameras unterwegs sein muss, dann gibt es kaum etwas besseres. Eine rechts, die andere links. Zwei unterschiedliche Kameras mit verschiedenen Objektiven immer sofort griffbereit. Ansonsten besitzt er alle Vorteile des Sniper-Strap Pro. Wer mag kann auch noch eine kleine Kamera vor den Bauch schnallen, allerdings war mir das dann doch zu viel, so dass ich den Bauchgurt als erstes entfernt habe.

SanDisk Speicherkarten

Bei meinen Speicherkarten vertraue ich auf SanDisk. Man muss nicht unbedingt die allerschnellsten High-End Karten kaufen, aber sollte schon auf Markenqualität zurückgreifen. Gebt nicht tausende von Euros für Eure Kamera aus, um sie dann mit einer 5 € Speicherkarte vom Grabbeltisch zu füttern. Ich verwende sowohl die SanDisk Extreme CF als auch die Extreme SD Karten und hatte bisher noch keine Ausfälle. Kleiner Tipp: Tauscht die Karten nach einem oder zwei Jahren aus, denn sie können nur eine bestimmte Anzahl von Schreibzyklen verkraften.

Graufilter B&W ND3 1000x FPro

Ein Graufilter ist toll um Effekte wie glatt gebügeltes Wasser oder ziehende Wolken aufzunehmen. Ihr kennt sicherlich die Fotos von Wasserfällen, die aussehen, wie ein Seidenvorhang. Das erreicht man mit einem Graufilter. Ich habe mich für den FPro von B&W entschieden, da dieser recht hochwertig ist. Mein Filter ist ein ND3, was bedeutet, dass er 10 Blenden an Licht wegnimmt. So kann man die Belichtungszeit künstlich um das 1000-fache verlängern. Graufilter kann man aber ebenso einsetzen, falls man einfach mal zu viel Licht hat und trotzdem mit offener Blende fotografieren möchte. Das kann auch schnell mal im Studio vorkommen.

Polfilter Zirkular Marumi

Zugegeben verwende ich den Polfilter relativ selten, einfach weil ich faul bin. Wenn ich ihn dann aber raus hole, bin ich immer wieder überrascht über die Ergebnisse. Mit dem Polfilter lässt sich richtig schöne Struktur in Himmel und Wolken bringen oder aber auch Spiegelungen reduzieren. So könnt Ihr mit einem Polfilter z.B. besser durch Wasser hindurch fotografieren, bis auf den Grund. Ich habe mich für den zirkularen Polfilter von Marumi entschieden. Marumi maht ganz ordentliche Filter zu einem guten Preis. Gut und günstig eben ;-)

Nodal Ninja NN5

Für die Panoramafotografie schwöre ich auf die Nodalpunktadapter von Nodal Ninja. Der NN5 ist so gross, dass man ihn auch mit grösseren Kameras samt Batteriegriff und längeren Objektiven verwenden kann. Er ist sehr stabil und lässt sich relativ klein zusammen legen. Der Rotator hat eine Einteilung von bis zu 3,75°, so dass man auch mit langen Brennweiten sehr hochauflösende Panoramen erstellen kann. Der Adapter eignet sich sowohl für einreihige, mehrreihige als auch Kugelpanoramen. Der NN5 wird leider nicht mehr hergestellt, ist aber noch zu bekommen. Es gibt auch eine L-Version, die dann jedoch an der oberen Achse keine Rasterung hat. Letzteres finde ich jedoch sehr praktisch, da man so die Kamera sehr einfach in 15° Schritten kippen kann.

Nodal Ninja NN3

Den Nodal Ninja 3 habe ich mir gekauft, weil ich überwiegend mit dem Fisheye Kugelpanoramen erstelle. Da die Kombination mit Kamera sehr klein ist, brauche ich keinen grossen Nodalpunktadapter. Unterwegs bin ich jedoch froh etwas an Gewicht zu sparen. Der NN3 hat einen einfacheren Rotator, den man mit Rasterscheiben in der Gradeinteilung verstellen muss. Da ich mit dem Fisheye immer die gleiche Einstellung verwende, ist das kein Problem für mich. Wer mag kann jedoch auch einen anderen Rotator dazu bestellen. Wollt Ihr grössere Kameras und längere Objektive verwenden, erkundigt Euch unbedingt vorher, ob der NN3 für Eure Kombination geeignet ist. Ansonsten greift lieber zum NN5.

Gigapan Epic Pro

Wer Gigapixel Panroramen erstellen möchte, kommt um einen motorisierten Panoramakopf nicht herum. Ich habe mich für den Gigapan Epic Pro entschieden, da er ein idealer Kompromiss aus Stabilität, Geschwindigkeit und Preis ist. Der Motor lässt sich kinderleicht programmieren und anschliessend spult der Kopf sein Programm ab. Dabei wird natürlich auch die Kamera automatisch ausgelöst, so dass der Fotograf nichts mehr tun muss. Kann mitunter langweilig sein, aber die Ergebnisse sind es wert. Leider ist mir kein deutscher Händler bekannt, daher musste ich das Teil in USA bestellen. Es hat sich aber gelohnt.

Sanyo Eneloop Akkus

Manchmal sind es die kleinen “Pfennigartikel” über die man sich immer wieder freut. Bei mir sind das die Sanyo Eneloop Akkus. Früher war es immer ein Kreuz mit den Akkus. Aufgeladen und nach wenigen Wochen hatten sie die Hälfte der Ladung verloren. Nicht bei den Eneloop, die halten ihre Ladung auch über Monate. Ich verwende sie sowohl in meinen Blitzen als auch im Batteriegriff der Kamera und habe natürlich immer ein paar Ersatzakkus in der Fototasche. Bei Verwendung im Blitz hat man zudem den Vorteil, dass die Nachladezeit deutlich kürzer ist als bei normalen Batterien. Eneloops gibt es übrigens auch mit erhöhter Kapazität und in Farbe. Letzteres sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch einen Nutzen. Bestellt Euch vier Pakete und Ihr habt acht Sätze jeweils in einer Farbe. Das hilft die Akkusätze auseinander zu halten.

Sunbounce Micro Mini Zebra

Die besten Reflektoren der Welt sind die von California Sunbounce. Nicht nur, weil sie in der Nähe von Hamburg hergestellt werden, sondern weil die Teile extrem leicht und verwindungssteif sind. Ein Reflektor, der sich ständig durchbiegt, reflektiert das Licht in alle möglichen Richtungen. Das kann Euch bei einem Sunbouncer nicht passieren. Ich besitze einen mit Zebra-Bespannung was eine ganz tolle warme Farbe macht. Den Micro-Mini kann man notfalls auch mal selbst halten, da er noch recht handlich ist. In 2 Minuten ist er zusammen gelegt und in der Tasche verstaut.

Sunbounce Pro Zebra

Der Sunbouncer Pro ist echt riesig und kann problemlos für Ganzkörperaufnahmen verwendet werden. Unglaublich wie leicht der riesige Reflektor ist. Dennoch empfehle ich für die Verwendung einen Assistenten oder zumindest ein Stativ. Auch der Pro lässt sich superschnell zusammen legen und verstauen. Ich verwende ihn sehr gerne für Outdoor-Shootings bei praller Sonne, wenn meine kleinen SB-900 nicht mehr gegen das helle Tageslicht ankommen. Auch den pro habe ich mit Zebrabespannung. Die Rückseite ist weiss und so lässt sich der Reflektor auch im Studio wunderbar als leichter Aufheller einsetzen.

Sounbounce Flash-Bracket

Mit dem Flash-Bracket von California Sunbounce kann man einen Aufsteckblitz am Reflektor befestigen und in den Reflektor blitzen. Eine super Lösung, wenn sich die Sonne mal verzieht oder wenn Ihr nicht direkt blitzen wollt. In Verbindung mit der Zebra-Bespannung gibt es einen ganz tollen Farbton. Es wird oft gezeigt, dass man einen Micro-Mini mit Flash-Bracket auch in der einen Hand und die Kamera in der anderen halten kann. Das ist jedoch Quatsch, wenn Ihr keine Bodybuilder-Arme habt. Ein Stativ oder Assi wird unbedingt empfohlen. Aber dann ist das ein geniales Gerät. Ach ja, am Pro kann man auch problemlos zwei Flash-Brackets anbringen und erhält so eine bessere Lichtverteilung.

Flash2Softbox Beauty Dish 40cm

Wenn ich meine SB-900 verwende, dann ist auch immer der Beauty Dish dabei. Ich finde das ist einer der geilsten Lichtformer, da er ein sehr kontrastreiches Licht macht, dass dennoch zu den Seiten hin deutlich softer wird. Das Flash2Softbox System finde ich ganz praktisch, da es es gut zu ergänzen und erweitern ist. Man kauft einen Adapter für den Blitz und dann nur noch die einzelnen Lichtformer. Der Beauty Dish wird jedoch mit einer Schraube am Adapter befestigt, daher habe ich mir einen zweiten Adapter gekauft.

Softbox 50 x 70

Darf es etwas weicher sein? Dann ist die Softbox des Flash2Softbox-Systems genau richtig. Mit der Größe von 50×70 cm hat man schon eine ordentliche Fläche und recht weiches Licht. Neben dem äusseren Diffusortuch befindet sich noch eins in der Softbox um das Licht besser zu verteilen. Die Softbox lässt sich sehr klein zusammen legen und gut transportieren. Aber ich warne Euch, der Aufbau ist ganz schön fummelig. Ich finde das Aufbauen echt nervig und versuche die Box lieber aufgebaut zu lassen, wenn möglich.

Lenspen

Leute, kauft Euch einen Lenspen. Das beste um die Objektive zu reinigen. Eine Seite enthält einen kleinen Pinsel, mit dem Ihr den ganzen Staub vom Objektiv fegen könnt. Die andere Seite ist eine Art Tupfer, leicht feucht und samtig, mit der Ihr Wasserflecken und anderen festsitzenden Schmutz vom Objektiv ab bekommt. Wirklich ein sehr praktisches Teil, das in keiner Fototasche fehlen darf. Ich besitze mittlerweile 3 Stück davon ;-)

Adobe Lightroom
Was wäre ich nur ohne Lightroom. Meiner Meinung nach die weltbeste Bildbearbeitungssoftware, zumindest für Fotografen. Das liegt vor allem an der einfachen Bedienung und den extrem guten Ergebnissen. Mit Lightroom bin ich in der Lage auch grosse Mengen von Fotos in kurzer Zeit zu bearbeiten. Meine Liebe zu Lightroom geht so weit, dass ich einen ganzen Haufen Videos dazu aufgenommen habe und momentan ein Buch dazu schreibe. Lightroom ist übrigens nicht nur eine Bildbearbeitung, sondern auch eine sehr gute Bildverwaltung, mit der man auch tausende von Fotos verwalten kann.

NIK Complete Collection Lightroom Edition

Die NIK Tools sind mit Abstand das coolste was ich auf dem Markt für Bildbearbeitungssoftware bisher gesehen habe. Enthalten ist Color Efex, Silver Efex, Viveza, HDR Efex, Dfine und Sharpener. Die letzten beiden verwende ich fast nie, dafür aber die anderen vier Tools umso öfter. Alleine schon der Tonal Contrast oder Bleech Bypass Filter in Color Efex ist sein Geld wert. Mit Silver Efex macht Ihr absolut geniale Schwarz/Weiß Bilder, Viveza für selektive Farbkorrekturen und HDR Efex halt für HDR. Mein absoluter Favorit ist in allen Tools der Struktur-Regler. Hammerteil.

Wacom Intuos 4 Wireless

Wenn ich mit Lightroom arbeite, dann auch meistens gerne mit dem Grafiktablett. Speziell beim Einsatz des Korrekturpinsels in Lightroom ist das Intuos4 sehr vorteilhaft, weil man die Stärke des Pinsel über den Druck der Spitze steuern kann. Ausserdem hat man viel mehr Gefühl im Stift als in der Maus. Ich weiss nicht genau warum, aber die Arbeit mit dem Tablett hat etwas entspannendes, vielleicht auch, weil sie präziser aber doch etwas langsamer ist. Das Intuos 4 Wireless ist eines der besten Tabletts am Markt und sicherlich etwas mit Kanonen auf Spatzen geschossen bei der Arbeit, die ich damit erledige. Aber dafür hat es auch deutlich mehr Druckstufen als die kleinen Bamboo.

Epson Stylus R3000 Fotodrucker

Der R3000 von Epson ist genial. Was mich vor allem zum Kauf bewegt hat ist die Druckqualität. Nach dem Kauf konnte ich innerhalb von einer halben Stunde loslegen und der erste Druck war sofort top. Die mitgelieferten Farbprofile sind super und wenn man dann noch Epson-Papier verwendet, dann wird alles gut. Der R3000 druckt bis zu einer Größe von A3+, was schon ganz schön gross ist. Unglaublich was so an Details auf so einem Bild zu erkennen ist, wenn es die Größe hat. Schaut Euch doch einfach mal meinen ersten Testbericht zum R3000 an. Ich finde für den Preis bekommt man wirklich ein tolles Gerät. Mit den Ausdrucken habe ich schon so einige Leute richtig beeindruckt. Sehr geil übrigens auch, dass man von der Rolle drucken kann. So kann man auch Panoramafotos drucken.

Etwas Off-Topic: Wenn es dann mal auf Reisen geht, ist der Rimowa Topas Stealth mein absoluter Favorit unter den Koffern. Typisches Beispiel für cooles Design und coole Funktionalität.