Nikon D7000 Test – Teil 1: Bedienung, Usability und Funktionen

Am 7. November 2010 von Paddy veröffentlicht

Endlich halte ich eine Nikon D7000 in den Händen und habe nun die ersten Stunden damit verbracht mich mit der Kamera vertraut zu machen, die Menüs zu durchforsten und zu schauen was neu ist und was sich geändert hat. Da ich bereits eine D90 besessen habe und eine D700 noch mein Eigen nenne, habe ich natürlich geschaut was sich gegenüber der D90 an Funktionen verbessert hat und wie weit sich die D7000 den Profikameras annähert. Dies ist der erste Teil meines Testberichts aus Sicht von Bedienung, Usability und Funktionen. Ausführliche Testbilder und -aufnahmen folgen dann sukzessive in den nächsten Tagen und Wochen und werden den zweiten Teil des Tests darstellen.

Allgemeiner Eindruck

Die Nikon D7000 ist eine echte Nikon. Wer Nikon kennt, braucht die Anleitung nicht lesen und kommt sofort klar. Lediglich ein paar Kleinigkeiten musste ich nachschlagen. Der erste Eindruck ist, dass die D7000 schon nah am Profilager ist. Das merkt man vor allem daran, dass weitere Knöpfe hinzugekommen sind und vor allem sinnvoll angeordnet wurden. Ich stehe ja total auf Knöpfe, über die ich Funktionen direkt einstellen kann und mag es gar nicht zu viel in Menüs rumzusuchen. Da ist die D7000 schon ganz weit vorne, wie ich finde.

Sensor

Rein auf dem Papier hat der Sensor der D7000 eine Auflösung von rund 16 Megapixeln und soll auch bei hohen ISO-Werten (3200 und 6400) noch sehr gute Ergebnisse abliefern. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich mir die Kamera als Zweitbody zugelegt habe. Eine Aussage über die Qualität der Bilder und das Rauschverhalten werde ich aber erst in einem zweiten Teil des Tests machen, denn dazu möchte ich die Kamera erst einmal etwas im Einsatz gehabt haben.

Moduswahlrad

Als erstes fällt das neue Moduswahlrad auf. Dieses wurde etwas umgestaltet und besitzt neben den vier wichtigen Modi M, A, S und P, noch eine No-Flash-Automatik, einen Scene-Mode, den Jehova-Mode und zwei frei programmierbare Benutzermodi U1 und U2.

Die Motivprogramme Sport, Landschaft, Portrait usw. sind nicht verschwunden, sondern finden sich nun im Scene-Mode. Dort gibt es so viele verschiedene Programme, dass diese unmöglich auf dem Moduswahlrad Platz gefunden haben. Finde ich sehr gut, denn diese Programme braucht man meiner Meinung nach eh nicht. Ich werde sie dennoch mal weiter unten beschreiben.

Aufnahmebetriebsartenwähler

Ja, das Teil heisst wirklich so. Gemeint ist der Einstellring unter dem Moduswahlrad. Dort könnt habt Ihr direkt Zugriff auf die Serienbildfunktion mit Low- und High-Speed, den Quiet-Mode, Selbstauslöser, Fernbedienung und könnt den Spiegel vor der Aufnahme hochklappen. Eine sehr geile Neuerung, die an die Profikameras angelehnt ist. Rockt definitiv.

Benutzersettings U1 und U2

In den Benutzersettings könnt Ihr zwei unterschiedliche Kameraeinstellungen abspeichern und schnell über die beiden Punkte auf dem Rad zugreifen. Ich bin etwas zwiegespalten, da in den Settings auch der Modus (M, A, S, P) gespeichert wird. Bei meiner D700 habe ich auch Profile und habe zum Beispiel ein Standardprofil und eins für Blitzfotografie, wo ich die Tasten dann auch anders belegt habe. Das geht in der Form leider nicht bei der D7000. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass ich dort ein Setup für Panoramen speichere, da dort ja Weissabgleich, Belichtung und Autofokus manuell eingestellt werden müssen, um keine Unterschiede zwischen den Bildern zu haben. Nicht schlecht, muss sich aber in der Praxis zeigen, ob das rockt.

AF-Taste

Sehr geil ist die zusätzliche Taste am AF-Schalter. Diesen Schalter hat die D90 auch, dort kann man von AF auf manuellen Fokus umschalten. Jetzt befindet sich in der Mitte aber eine zusätzliche Taste, mit der man über das hintere Rädchen den Autofokus-Modus (AF-S, AF-C, AF-A) wählen kann. In Kombination mit dem vorderen Rädchen kann man wählen zwischen einem Autofokuspunkt oder der Automatik in AF-S. Befindet man sich im AF-C Modus, so wählt man die Anzahl der Messfelder darüber aus. Diese neue Taste rockt definitiv. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich diese Funktion bei der D90 auf die Funktionstaste gelegt hatte, die natürlich nun für anderes frei ist.

Autofokus

Die D7000 hat ja nun insgesamt 39 Autofokus Messfelder, 9 davon sind Kreuzsensoren. Ich muss gestehen, dass ich das Gefühl hatte, dass der Autofokus bei besonders kleinen Objekten schnell mal daneben liegt, wenn man nicht den mittleren Sensor ausgewählt hat. Seit einiger Zeit bin ich ja Sensorextremverschieber und bei meinen ersten Tests mit dem Nikon 50mm f/1,4 gab lag der Autofokus gerne mal etwas daneben. Wie gesagt nur bei Objekten, die im Sucher kleiner als das Sensorfeld sind und wenn nicht der mittlere ausgewählt war. Ich muss aber dazu auch gestehen, dass ich bei den anderen Feldern nicht darauf geachtet habe, ob es einer der Kreuzsensoren war.

Das ist aber Jammern auf hohem Niveau, wahrscheinlich weil die D700 hier doch noch einen Ticken besser ist. Im Grossen und Ganzen leistet der Autofokus ganze Arbeit und ist superschnell, vor allem mit einem entsprechend schnellen Objektiv.

Autofokus im Film-Modus

Es wird ja gerne viel und heiss über den Autofokus im Filmmodus bei den Spiegelreflexkameras diskutiert. Die ersten hatten keinen, die D7000 hat nun AF bei Film. Nach den ersten Tests mss ich jedoch gestehen, dass das auch nicht ideal ist. Bewegt man die Kamera vor und zurück oder seitlich, so dass sie den Fokus verliert, so fängt das Objektiv erst einmal an zu pumpen. Dann stellt es sich zwar wieder scharf, aber den Vorgang sieht man natürlich auf dem Video. Wer butterweich den Autofokus beim Filmen nachführen will, der wird um die manuelle Fokussierung nicht herum kommen.

So viel erst einmal zum Filmmodus. Mehr kann ich dazu momentan noch nicht sagen. Die ersten Tests finde ich zwar schon extrem geil, aber mehr dazu erst, wenn ich mal den ein oder anderen Film gedreht habe.

Mikrofon Anschluss

Die Nikon D7000 besitzt nun endlich einen Anschluss für ein externes Stereomikrofon. Damit ist sie dann wohl endlich in der Oberliga filmtauglicher DSLR-Kameras angekommen. Das war ja echt ein Problemchen bei der D90. Ich werde mit der D7000 demnächst garantiert auch einige Videotutorials drehen. Stay tuned ;-)

Scene Programme

Die Scene-Programme finde ich Schnickschnack, aber das die D7000 im Consumer-Segment angesiedelt ist, gehören sie wohl noch dazu. Immerhin gibt es einen ganzen Haufen.

Sport, Makro, Nachtportrait, Nachtaufnahme, Innenaufnahme, Strand/See, Sonnenuntergang, Dämmerung, Tiere, Kerzenlicht, Blüten, Herbst, Food, Silhouette, High Key, Low Key, Portrait, Landschaft, Kinder.

Ist ganz lustig damit rumzuspielen, aber wirklich benutzen werde ich sie wohl nie.

Live View Taste

Die Live View Taste ist nun ein Wippschalter, der in der Mitte den Video-Aufnahmeknopf hat. Ist sehr praktisch angeordnet und deutlich besser als z.B. bei meiner D700.

100% Sucher

Ein Sucher, der mir zu 100% den Bildausschnitt zeigt, den auch später das Bild hat, ist schon sehr praktisch. Leider hat meine D700 nur etwa 95%. Klarer Pluspunkt für die Nikon D7000, allerdings muss ich daran denken, wenn ich mit beiden Kameras arbeite oder zwischen ihnen wechsle. Ist aber nicht so wild: Lang lebe der Crop.

Programmierbare Tasten

Bei der Nikon D7000 kann man zwei Tasten freu programmieren. Die Funktkonstaste und die Abblendtaste, welche ich als erstes so konfiguriert, wie auch meine D700, was die Bedienung etwas vertrauter macht. Leider kann man die AE-L Taste nur eingeschränkt anpassen. Dort habe ich bei meiner D700 zum Beispiel direkten Zugriff auf das Blitzmenü zur Steuerung der Master-Slave-Funktion. Schade, dass das die D7000 nicht kann.

Wasserwaage

Hand aufs Herz, wer von Euch hält die Kamera immer kerzengerade? Mir passiert es ständig, dass ich die Kamera leicht schief halte, vor allem wenn ich kein eindeutiges Objekt oder einen geraden Horizont zur Ausrichtung habe. Daher habe ich bei meiner D700 die Wasserwaage auf eine der programmierbaren Tasten gelegt und lieben gelernt. Umso mehr freue ich mich, dass die D7000 dieses Feature nun auch hat. Die Wasserwaage wird dann beim drücken der Funktionstaste im Sucher angezeigt. Äusserst praktisch, rockt definitiv.

Speed

Die Nikon D7000 macht 6 Bilder pro Sekunde. Das ist schon nicht schlecht. Zwar ist sie damit noch nicht in der Region von D700, D3s und Co., aber sie holt etwas auf. Speed im Sinne von schneller Serienbildfunktion kann man immer gebrauchen und mit 6 fps ist man durchaus schon in einer Region, in der man auch schnelle Bewegungsabfolgen gut festhalten kann.

Quiet Mode

Wer schon einmal den satten Auslöser einer Nikon D700 gehört hat, der weiss, dass dieses Geräusch durchaus in manchen Situationen störend wirken kann. Z.B. im Theater oder auf Hochzeiten in der Kirche. Im Quiet Mode der Nikon D7000 klappt der Spiegel erst zurück, wenn man den Auslöser los lässt. So wird das Geräusch zwar nicht so wirklich leider, kann aber in zwei Phasen aufgeteilt werden. Ihr könnt z.B. abdrücken, den Auslöser festhalten und dann die Kamera runter nehmen, z.B. hinter oder unter die Beine, wo Ihr dann den Auslöser los lasst. Das Geräusch des zurückklappenden Spiegels wird dann gedämpft. Ich habe damit noch keine Praxiserfahrungen, aber zumindest meinte meine Frau, dass sie schon findet, dass das Geräusch leiser sei. Das soll schon etwas heissen ;-)

Zwei Speicherkartenslots

Klar bei den Profikameras abgeschaut sind die zwei Slots für Speicherkarten im SD-Format. Man hat verschiedene Optionen bei der Benutzung. Ihr könnt den Speicherplatz einfach addieren, d.h. wenn die erste Karte voll ist, wird die zweite genutzt. Ihr könnt die zweite Karte auch als Backup benutzen, dann wird eine Kopie aller Bilder angelegt. Oder Ihr speichert auf einer Karte RAW und auf der anderen JPG. Ebenso könnt Ihr eine Karte nur für Filme und die andere für Fotos konfigurieren. Dieses Feature fehlt bei meiner D700 leider. Es gibt verschiedene praktische Anwendungsfälle. Ein Sportfotograf muss unter Umständen sehr schnell Bilder versenden und hat natürlich keine Zeit für aufwändige Rawkonvertierung und Nachbearbeitung. Daher kommt dort oft JPG zum Einsatz. Dennoch will man evtl. die richtig guten Bilder später noch in Ruhe nachbearbeiten und ist dann froh davon noch RAWs zu haben. Hochzeitsfotografen sind vielleicht froh sofort bei der Aufnahme ein Backup zu machen, denn wenn eine Speicherkarte direkt nach der Trauung kaputt geht, dann ist das Geheule gross und die Bilder vielleicht unwiederbringlich verloren.

Einziger Nachteil für mich: Ich musste noch zwei Speicherkarten kaufen, da ich bei der D700 ja CF benutzte. Allerdings bleibe ich meinem Hersteller treu geblieben und habe die D7000 gleich mal mit zwei Sandisk SDHC Extreme 30MB/s gefüttert.

BKT-Modus

Es gab etwas Irritationen im Vorfeld, da in einer veröffentlichten Spezifikation Nikon angegeben war, dass die D7000 lediglich 3 Aufnahmen mit maximal 2 LW Abstand im Belichtungsreihen-Modus erstellen kann. Das war ein wohl ein Tippfehler. Fakt ist, dass hier alles so geblieben ist wie bei der D90. D.h. 3 Aufnahmen mit 0,3 – 2 LW Abstand.

Gegenüber der D700 bleibt die D7000 aber weiter deutlich zurück. Manchmal sind die 3 Aufnahmen dann doch zu wenig und da greife ich lieber zur D700 mit ihren 9 Aufnahmen in der Belichtungsreihe.

Intervallaufnahme

Die D90 hatte keine Intervallaufnahme, wenn ich mich recht erinnere. Das ist schon ganz praktisch und daher umso erfreulicher, dass auch dieses Feature Einzug in die D7000 gefunden hat. Ist für mich kein Killerkriterium, aber durchaus nett.

Trageriemenaufhängung

Die Trageriemen der Hersteller finde ich persönlich ziemlich bekloppt. Damit baumelt die Kamera immer vorm Bauch und man sieht ein bisschen aus wie ein Tourist. Besser ist das der Sun Sniper. Dennoch ist mir aufgefallen, dass die Aufhängungen nun keine starren kleinen Bügel mehr sind, sondern die gleichen wie auch bei meiner D700.

Akku

Ich weiss nicht warum Nikon einen neuen Akku entwickelt hat. Der EN-EL3e, der in der D90 und auch meiner D700 seinen Dienst tut, ist ein geiler Akku, der echt Ewigkeiten durchhält. Ist schon etwas ärgerlich, dass die D7000 einen neuen Akku hat. Ich gehe mal davon aus, dass der noch besser ist als der alte. Ich hätte dennoch lieber den alten behalten, alleine schon weil ich davon bereits zwei besitze.

Die Klappdisplaydiskussion

In letzter Zeit hatte ich ein paar Kommentare von Leuten, die die D7000 auf keinen Fall kaufen würden, weil sie ja kein Klappdisplay hat und sie daher lieber zur Canon 60D greifen würden. Ganz ehrlich Leute, habt Ihr schon mal mit dem Autofokus über das Display gearbeitet? Viel zu langsam. Der grosse Vorteil einer DSLR ist doch gerade der Sucher und die damit verbundene Geschwindigkeit und Präzision. Klar, wenn man zuvor eine Kompaktkamera besessen hat und es gewohnt ist die Kamera mit ausgestrecktem Arm vor sich her zu tragen um über das Display den Bildaufbau zu machen und zu fokussieren, dann mag ein Klappdisplay auf den ersten Blick notwendig ausschauen. Aber tut mir einen Gefallen: Macht davon nicht alleine die Kaufentscheidung abhängig.Wer sich aus dem Grund gegen die D7000 entscheidet macht einen Fehler.

Erstes Fazit

Das erste Fazit ist äusserst positiv, ich bin nahezu euphorisch. Die D7000 ist schon ein bisschen zu schade als Zweitkamera, aber dennoch die ideale Ergänzung zu meiner D700. Nikon ist der eigenen Linie treu geblieben und hat die bereits sehr gute D90 noch einmal deutlich aufgewertet. Von der Usability und den Funktionen ist die kleine ganz schön gross. Wahrscheinlich werde ich auch den Filmmodus öfter mal nutzen, die ersten Versuche damit waren schon richtig klasse. Komisch, bei der D90 habe ich den irgendwie nie wirklich verwendet, aber die Bedürfnisse verändern sich ja. Ich habe mich auf jeden Fall verliebt, vor allem weil die D7000 so schön klein ist und sie damit zur Reisekamera wird.

Eine Bitte: Wenn Ihr die Kamera bei Amazon bestellen wollt, dann nehmt dazu doch bitte einen der Links, die ich im Text platziert habe. So unterstützt Ihr meine Arbeit hier im Blog ein bisschen und Euch kostet es keinen Cent mehr. Hier noch einmal die Links zur D7000 bei Amazon:

Zum Abschluss nun noch ein paar erste Testaufnahmen, wie während eines Einzelcoachings heute entstanden sind. Einfach so … weil’s Spaß macht ;-)

Gunther hat übrigens auch einen sehr lesenswerten Artikel über seine ersten Erfahrungen mit der D7000 geschrieben.

Veröffentlicht in: Nikon nach oben

Kommentare (59)

  • Gunther schrieb am 07.11.2010

    Hallo Paddy, ein prima Test der sich ziemlich mit meinen ersten Eindrücken deckt. Die Kamera kratzt wirklich an der Oberklasse.
    Viele Grüße
    Gunther

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Horbert schrieb am 07.11.2010

    Danke^^…viel spaß mit der Kamera… :P

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Sebastian schrieb am 07.11.2010

    Hi Patrick,

    ich bin jetzt echt platt! Damit habe ich heute Abend nicht gerechnet. Super Artikel bzw. Review. Toll geschrieben. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen und ich muss mich schon sehr zurückhalten, meine Kreditkarte nicht zu sprengen. Sehr schön geschriebener Artikel mit vielen Details und sehr klar strukturiert. Freue mich auf Teil II.

    Noch einen schönen Sonntag Abend.

    Grüße aus Stuttgart

    Auf diesen Kommentar antworten

  • heike schrieb am 07.11.2010

    stereomikro anschluss? ohhh.
    dann sollte ich mein beyerdynamic mikro vielleicht behalten? bei amazon taucht sie ja nur sehr sporadisch auf. ich könnte schwören heut morgen hab ich sie mal gesehen…
    danke für deinen test. ich werde sie mir jetzt zulegen, allerdings als hauptkamera.
    ich muss mich nach und nach hocharbeiten. ;o)
    liebe grüße,
    heike

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Stefan schrieb am 07.11.2010

    Ursprünglich dachte ich auch, dass das mit den SD Karten ein Nachteil sei, weil ich andere Karten zur Erst-D3 brauche. Gestern konnte ich feststellen, dass der Nachteil für mich ein Vorteil ist. Ich kann nämlich nun zwei Karten parallel an meinem MBP auslesen und bin als Sportfotograf noch schneller ;)

    Auf diesen Kommentar antworten

  • willsagen schrieb am 07.11.2010

    Ich bin mir ja nicht zu schade, die doofen Fragen hier zu stellen:

    Was war doch gleich der “Jehova-Mode”? LoB dürfte klar sein, aber der Zusammenhang? :)

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Finn schrieb am 07.11.2010

    nettes Review,

    allerdings würde Ich falls man überlegt eine professionelle Crop-Kamera zu kaufen auf den A700-Nachfolger warten! Natürlich lohnt sich das nur wenn man noch keine Objektive hat und es nicht dringend ist. Dann klappt das auch mit dem Fokus und Klappdisplay. Und die anderen Herrsteller werden ihre Preise senken müssen um mitzuhalten. Dazu kommt das die A77 ein innovatives halbelektronisches Sucherdesign haben wird…

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Parkgott schrieb am 07.11.2010

    Sehr guter Artikel! Der macht Lust auf mehr. Bin mal gespannt was noch kommt…

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Andreas schrieb am 08.11.2010

    Vielen Dank für diesen Erfahrungsbericht und nun steht fest, dass ich auf den Nachfolger der D700 warten werde. ;)
    Zur Klapp-Display-Diskussion: Natürlich sollte man den Kauf einer Consumer-Cam nicht von einem Klapp-Display abhängig machen und schon gar nicht, um damit ein Bild zu komponieren. Es gibt aber Situation im Bereich der Panorama-Fotografie, wo man bspw. in sehr engen Räumen den Fokus manuell einstellen muss. Da man sich so gut wie nie auf den Entfernungseinstellring des FEs verlassen kann, ist LiveView die einzig vernünftige Alternative zu Testbildern. Wenn dann noch das Display geneigt werden kann, um sich nicht den Hals zu brechen, wäre das aus meiner Sicht eine tolle Ergänzung.

    Happy DXing.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • sepfi schrieb am 08.11.2010

    Wie wäre es mit tethered shooting mit live view….? Für panos echt klasse. Oder geht das mit der D7000 nicht?

    Auf diesen Kommentar antworten

  • manne schrieb am 08.11.2010

    ich muss das mal so festhalten: dein blog rockt!
    danke fürs die vorstellung. macht lust auf mehr, aber ich will auch ins vollformat einsteigen und kaufe mir in der zwischenzeit lieber objektive und dann den D700 Nachfolger …
    wer weiß, vielleicht im frühjahr ;) ….

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Guido schrieb am 09.11.2010

    Hi Patrick,
    ich bedanke mich für deinen Artikel,hat Spaß gemacht diesen zu lesen.
    Bin auch sehr gespannt wie die Kamera so ist, wenn ich sie mal in den Händen halte.
    Warte schon etwas länger und hoffe sie wird diese Woche noch ankommen. W
    erde es mir nicht entgehen lassen deine nächsten Tests darüber zu lesen, hoffe aber das ich sie bis Dato selbst ausgiebig getestet

    Auf diesen Kommentar antworten

  • spukspecht schrieb am 09.11.2010

    Prima review! Vielen Dank dafür!

    Eine Frage zu den reprogrammierbaren Tasten habe ich noch. Bei meiner D90 habe ich den AE-L taste auf Autofokus gelegt und die Fn taste auf 1. Punkt im Benutzer definierten Menü. Damit kommt die Blitzmastersteuerung hoch wenn ich die Fn Taste drücke.
    Kannst Du bestätigen, das dies bei der D7000 genauso funktionieren würde?

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Paddy schrieb am 09.11.2010

      Ja klar, das funktioniert natürlich genauso.

      Auf diesen Kommentar antworten

    • gaege schrieb am 17.11.2010

      Hey “spukspecht”,
      hast Du die D7000 schon im Besitz…? Ich bin nämlich hin und her gerissen, zwischen der alten D90 und der neuen D7000. Bin jetzt ein wenig in Zweifel gekommen, nachdem ich den Bericht in der neuen Color-Foto (12/2010) gelesen habe. Vielleicht kannst Du mir ja einen Tipp geben, weil das Fazit in der Zeitschrift war: “Lieber die alte D90 kaufen”. Danke schon mal im Voraus und schönen Abend noch… >gaege<

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Paddy schrieb am 17.11.2010

        Hallo Gerald, ich habe Dir doch gestern bereits per Email geantwortet.

        Aber gerne noch einmal: Die ISO-Leistung, Geschwindigkeit, 2 SD-Slots und die Video-Funktion sind mir das Geld wert. Mit der D90 kann man aber auch schöne Bilder machen ;-)

      • gwegner.de schrieb am 17.11.2010

        Hallo gaege, ich schließe mich der Meinung von Paddy an. Ich kenne zwar diesen “Bericht” nicht, aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht einen einzigen Grund vorstellen, warum jemand im Vergleich zu der D7000 die D90 bevorzugen würde. Außer vielleicht den Preis.

  • Hadmut schrieb am 10.11.2010

    Macht einen guten Eindruck. Ich habe aber bei manchen Eigenschaften (z. B. Bracketing, Autofokus) den Eindruck, daß man die bewußt beschränkt hat, um den Abstand zur D300s bzw. deren Nachfolger zu wahren.

    Bin mal gespannt, wann der Nachfolger der D700 rauskommt, und die dann so drauf hat.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hadmut schrieb am 10.11.2010

    Ich fürchte, das mit den Videoaufnahmen kannste Dir abschminken. Guck mal

    http://nikonrumors.com/2010/11/09/nikon-d7000-video-only-for-personal-and-non-commercial-use.aspx

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hadmut schrieb am 10.11.2010

    Doch, doch, das habe ich letztens schon mal irgendwo gelesen, daß Leute abgemahnt und abkassiert werden, wenn sie irgendwo Filme kommerziell verwerten, die in H.264 oder AVCHD kodiert sind oder auch nur irgendwann während der Produktion so kodiert waren (!). Ich weiß nur nicht mehr, wo ich das gelesen habe. Aber da ist was dran.

    Bis dahin hatte ich mich tierisch darüber geärgert, daß meine D300s Motion-JPEG verwendet. Das hatte wohl schon Lizenz-Gründe.Der Vorteil ist aber, daß man damit (angeblich) überhaupt keine Lizenzprobleme bekommt.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • gwegner.de schrieb am 10.11.2010

    @Hadmut es ist richtig, dass es bei manchen Codecs Lizenz-Diskussionen gibt.

    Das Ursprungsthema auf dass Du verlinkt hast, bzgl. des Nikon D7000 Themas halte ich für relativ irrelevant – es wird wohl kaum jemand professionelle Movies Out of the Cam veröffentlichen.

    Sobald das Videomaterial durch das Schnittprogramm gelaufen ist, wird es eh mit dem jeweils dort ausgewählten Codec codiert – allein über den müsste man sich Gedanken machen.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hadmut schrieb am 10.11.2010

    @gwegner: Stimmt leider nicht.

    Nach dem, was ich da mal gelesen haben (weiß nur eben leider nicht mehr, wo das war) fallen sogar die Filme darunter, die mit anderen Codecs codiert sind, wenn sie nur mal irgendo im Herstellungsprozess mit einem geschützten Codec gespeichert waren. Umkodieren bringt also (rechtlich) angeblich nichts. Die sehen das so, daß das Filmmaterial unheilbar der Lizenz bedarf, wenn es auch nur ein einziges Mal durch deren Codecs gelaufen ist.

    Ich glaub, das stand auf irgendeiner Webseite über professionelle Canon-Kameras.

    Könnte allerdings sein, daß das nur amerikanisches Recht ist, und hier in Deutschland so (hoffentlich) nicht gilt.

    Wenn es so wäre, dann wäre das natürlich auch ein Problem, daß man das erst nach dem Kauf aus der Anleitung erfährt.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • gwegner.de schrieb am 10.11.2010

    @Hadmut, es ist relativ müßig darüber zu diskutieren da es unmöglich sein wird dem recodierten Film nachzuweisen mit welchen Codecs das Quellmaterial mal kodiert war.

    Ich denke, keiner der Nikon oder Canon User, die damit Filmen muss sich darüber ernsthaft einen Kopf machen.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Lucky Jack schrieb am 10.11.2010

    Danke für den Test, der kommt zur rechten Zeit, da ich im Moment eine Kaufentscheidung zwischen der D300s und der D7000 treffen muss.

    Mir erschließt es sich nicht, warum die D7000 im Consumer-Bereich angesiedelt wird. Nur weil sie “Programme” anbietet?

    Im direkten Vergleich (Kameravergleich, pdf auf der Nikon-Seite) sehe ich im direkten Vergleich mit der D300s keine (für mich) wichtige Dinge, die bei der D300s besser sind und eine Profi-Kamera ausmachen. Vielmehr gibt es mehrere Eigenschaften, die bei der D7000 besser sind, das für 400 Euro weniger.

    Da wäre es IMHO an der Zeit, die D300s aufzuwerten, um den höheren Preis zu rechtfertigen.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • hjs schrieb am 10.11.2010

    coole Infos – vielen Dank

    Auf diesen Kommentar antworten

  • stijink schrieb am 11.11.2010

    Wie kommt es, dass du die D7000 jetzt schon hast ? Im Handel ist sie leider noch nicht zu bekommen.

    Grüsse,
    Stephan

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Tolle Review! Was mich interessieren würde:
    Ich arbeite derzeit mit der Canon EOS 550D inkl. BG, Blitz und extra Akkus. Ich liebäugel derzeit aber mit den beiden Nikons D300s oder D7000. Würdest du einen Umstieg empfehlen? Und wenn ja, zu welcher würdest du eher greifen? Der Preisunterschied ist für mich kein Kriterium.

    LG
    Daniel

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Guido schrieb am 17.11.2010

    Habe seit ein paar Tagen die D7000 und schon Studioaufnahmen gemacht und ein wenig rum probiert. (Umstieg von der D90)
    Heute ist dann auch noch der Batteriegriff gekommen.
    Ich bin von der Kamera begeistert.
    Zuvor habe ich mir auch mal die D300 geliehen.
    Kann jedem nur empfehlen sich die D7000 näher anzuschaun oder am besten natürlich zu kaufen :-)

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Nik schrieb am 18.11.2010

    Vielen Dank für den Testbericht, sehr hilfreich.
    Habe immer wieder mal mit Canon liebäugelt, wir haben auch eine G10 aber das Menue macht mich immer wieder fertig. Nikon ist da ganz subjektiv besser.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • networm schrieb am 22.11.2010

    Auf die D7000 war ich nach den ersten Vorankündigungen auch sehr gespannt und wollte mir die zu meiner D90 zusätzlich zulegen. Dann kann meine “alte” D70 langsam in Altersteilzeit gehen.
    Der Test in der “Colorfoto” hat mich jedoch schockiert! Dort schneidet die D7000 in der Bildqualität schlechter ab als die ältere D90. Dabei sollte diese meine Hauptcam werden. Da werd ich jetzt mal abwarten, bis Nikon da mal wieder was ordentliches rausbringt. – In dieser Hinsicht scheint die 7000er momentan ein kleiner Schuss in den Ofen gewesen zu sein, oder man hat diese zu schnell auf den Markt gebracht. Vielleicht bessert ja Nikon auch noch etwas nach, wie seinerzeit die D70s nach der D70…

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Paddy schrieb am 23.11.2010

      Ich würde mal stark an den Fähigkeiten der Colorfoto Autoren zweifeln.

      Auf diesen Kommentar antworten

    • gaege schrieb am 23.11.2010

      Hallo “networm”,
      genauso ging es mir auch! Ich stehe gerade vor einem Komplettwechsel und möchte mir gerne die Nikon D7000 kaufen. Aber schau mal bei “www.chip-online.de” – ich sage nur:
      Platz 1 – noch vor allen Canon`s. Aus diesem Grund zweifle ich genauso wie Paddy die Autoren an. Gruß und ich werde mir trotzdem eine kaufen… >gaege<

      Auf diesen Kommentar antworten

    • gwegner.de schrieb am 23.11.2010

      @networm ich habe genau wie Paddy D7000 nun schon seit sie vor 2 1/2 Wochen in D erhältlich ist. Ich kenne den Test in der CF nicht, habe aber nun schon mehrfach von irritierten Lesern wie Dir gehört.

      Interessant ist, dass alle anderen Tests und Erfahrungsberichte, die ich kenne, anders lautend sind.
      Aus meiner Sicht bekommst Du im Moment bei keiner anderen Nikon-Kamera mehr für Dein Geld, ich verkaufe sogar meine D300 für die D7000.

      Ich kann Dir nur den Rat geben, weniger auf die theoretischen Tests in Zeitschriften zu hören – bei denen zudem zum Teil natürlich auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen – und mehr auf Dein eigenes Urteil (ich sage nur 2 Wochen Rückgaberecht) und natürlich gerne auch auf die Urteile von Bloggern, die wie Paddy und ich aus Enthusiasmus eine solche Kamera testen und darüber schreiben. Wir haben nichts davon, sie gut oder schlecht darzustellen sondern geben einfach unsere Meinung als ambitionierte Fotografen mit Nikon-Erfahrung ab.

      Es ist immer so: man wird bei jeder Kamera Vor- und Nachteile finden. Du kannst noch 5 Jahre warten und wirst immer wieder auch bei dem Nachfolger des Nachfolgers Nachteile finden. Allerdings fotografierst Du im Moment mit einer D70 – die hat mittlerweile fast 7 Jahre auf dem Buckel.

      Mein Tipp: hol Dir die D7000, teste sie selbst, schick sie zurück wenn Sie dir nicht gefällt (das wird nicht passieren). Der Unterschied zu Deiner D70 ist so riesig (ich habe die D70 selbst gehabt) Du wirst nie wieder zurück schauen wollen.

      Ach ja: und lass uns hier an Deinen Erfahrungen teilhaben.

      VG
      Gunther

      Auf diesen Kommentar antworten

      • gaege schrieb am 23.11.2010

        Hallo Paddy, hallo Gunther,

        ich möchte hierzu nochmals kurz Stellung nehmen. Ein ganz großes Lob Paddy. Er testet die Kamera`s von Benutzerseite her und nicht von der kommerziellen Seite. Was bringt es mir, wenn ich in einem ISO Bereich ein paar Körnchen weniger habe, indem ich eigentlich sowieso nicht fotografieren werde. Bin rein zufällig auf dieses Forum gestoßen und hab am Wochenende die komplette HP durchgelesen. Ein ganz großes LOB muss an dieser Stelle mal erlaubt sein. Aufgrund Paddy`s Erfahrungsberichte werde ich mir die
        Nikon D7000 kaufen. Auch die Meinung von Gunther trägt jetzt dazu bei. Viele Grüße und ich kann nur sagen – Paddy mach weiter so!!!
        >gaege<

      • Paddy schrieb am 23.11.2010

        Hallo Gaege,
        vielen Dank für das Lob ;-) Das motiviert ungemein.

  • networm schrieb am 25.11.2010

    Habe mir inzwischen mal viele Vergleichsbilder zwischen D90 und D7000 angesehen und einige, auch objektive Bewertungen, verschlungen. Das Colorfoto nicht das Non+Ultra ist wie es sicher auch keine andere Fachzeitschrift sein wird, ist mir sicher klar.

    Es ist auch nur in den höchsten Tönen lobenswert, wenn einige Enthusiasten sich die aufwendige Mühe machen ihre Testergebnisse und Eindrücke den anderen online mitzuteilen! Das muss ich hier auch noch einmal eindeutig festhalten!

    Trotzdem sind bei Colorfoto ja auch Messergebnisse aufgezeigt worden, die man sicher nicht so einfach vom Tisch wischen kann. Colorfoto sagt ja im Übrigen auch, das ist “Meckern auf hohem Niveau”… – iste es auch…

    Aber der Body meiner D90 kostet momentan noch ca. 600 Euro, die D7000 noch knapp über 1000 Euro. Das Gehäuse mit Magnesium ist besser und auch abgedichtet – schade nur, das Nikon das Magnesium nicht auch im Frontbereich eingesetzt hat, um dem F-Bajonett mehr Stabilität auch für schwere Objektive zu geben. Der neue Sensor erfüllt jedoch nicht alle Erwartungen, die ich diesbezgl. hatte – sicher bringt dieser eine höhere Auslösung, aber die Texturverluste sind auf den Testbildern, die ich mir angesehen habe, nicht zu übersehen.

    Natürlich hat jeder einen anderen Anspruch: ich fotografiere viel mit available Light und bin durch die Motivwahl auch auf höhere ISOs und ein möglichst geringes Rauschen bei möglichst hoher Detailgenauigkeit angewiesen!
    Für mich steht jetzt aber fest: derzeit wird meine D90 mit Batteriegriff die Hauptcam bleiben. Die alte D70 eben noch eine zeitlang die Zweitcam. Ich werde da noch warten welchen Nachfolger die D300 bekommt und mich evtl. dorthin bewegen…

    Neben einigen Nikkoren verwende ich auch ein Tokina, ein Sigma und ein Tamron. Momentan wird auch viel von Problemen gerade mit dem Autofocus bei Fremdobjektiven berichtet. Ich weiß, wer mit Nikon fotografiert, soll auch bei Nikkoren bleiben, dafür ist die volle Funktion garantiert. Aber ich denke die Mehrheit aller User hat auch Fremdlinsen dabei… Und wer möchte den Ärger haben und dann erst einmal im Regen stehen. Dies ist jedoch für meine Entscheidung das Sekundäre.

    Fakt ist, die D7000 ist sehr gut, auch vom Preis-/Leistungsverhältnis her! Klare Vorteile gerade beim Videofilmen wegen des externen Mikroanschlusses.

    Wer das nicht braucht ist aber mit der D90 derzeit sicher besser bedient – sie steht der D7000 in Punkto Bildqualität kaum nach, was an dem sehr guten Sensor liegt, der immer noch zeitgemäß ist! Wen 400 Euro mehr nicht stören, der sollte auch zur D7000 greifen. Aber meiner Meinung nach rechtfertigen die Vorteile der D7000 nicht unbedingt 400 Euro Mehrpreis.

    Ich bin gespannt, wenn die nächsten Kameras dieser Region auf den Markt kommen! Trotzdem ist mir meine Entscheidung derzeit nicht gerade leicht gefallen, aber ich denke, verständlich.

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Peter schrieb am 30.11.2010

      Habe die D7000 seit ca. 1 Woche und muss dem Test der Colorfoto leider Recht geben, auch wenn ich den Tests der großen Fachzeitschriften auch eher kritisch gegenüber stehe. Die D7000 produziert vor allem unter Kunstlicht immer wieder ganz eigenartige, matschige Bilder. Das macht sich hauptsächlich bei Hauttönen bemerkbar. Auch durch nachträgliche Bearbeitung in Lightroom habe ich bei diesen Bildern kein befriedigendes Ergebnis erzielt. Hatte bisher eine D80, die natürlich wesentlich schlechter im High ISO Bereich ist aber nie diese Matschbilder produziert hat. Die neuen features sind allerdings größtenteils eine echte Verbesserung.
      Ich werde aber so wie`s aussieht die D7000 zurück bringen und mich in die Vollformatecke bewegen, weil ich wenn ich schon umsteige eine spürbare Verbesserung haben will.

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Klaus schrieb am 01.12.2010

        @ Peter:
        Leider wird Ihnen auch eine teure Vollformatkamera nichts nützen, Sie werden davon ebenso enttäuscht sein. Denn Sie machen natürlich einen grundsätzlichen Fehler: Wer bei “Kunstlicht seltsame, matschige Ergebnisse erzielt, muss einfach den Weißabgleich der Kamera peinlich genau einstellen. Oder er muss ca. eine Minute warten, bis sich die Weissabgleich-Automatik der Kamera auf die Beleuchtung eingestellt hat. Und zwar für jede Foto-Blickrichtung neu. Grund: Das “Kunstlicht” ist eben nicht nur eine “Lichtart” mit homogenen Eigenschaften, sondern es kann sich um Lichtfarben der unterschiedlichsten “Farbtemperaturen” handeln. Er muss das Licht von Glühlampe (warm) von denen der Glühlampen (kaltes Licht) unterscheiden. Ebenso stark unterschiedliche Farbtemperaturen haben Energiesparlampen. Bei letzteren kommt ein inhomogenes Lichtspektrum hinzu. Dann gibt es noch Leuchtstoffröhren in “warm” und “kalt” und Halogenbirnen. Und Leuchtdioden. ALLE die Leuchtmittel haben z.T. extrem unterschiedliche Lichtspektren. Dass eine Kamera (egal welcher Art) da “verwirrt” ist, insbesondere wenn verschiedene Kunstlichtquellen in einem Raum vorhanden sind, ist nachvollziehbar. Dafür hat der liebe Gott (sorry; der Ingenieur) ja den MANUELLEN WEISSABGLEICH erfunden. Wer den in schwierigen Kunstlicht-Situationen nicht kennt, bekommt halt matschige Farben. Das ist Physik. Die arme Kamera kann nichts dafür!

        Wie gesagt, VORHER muss man den Weissabgleich korrekt einstellen (lassen), nicht hinterher zu reparieren versuchen.

  • networm schrieb am 01.12.2010

    Vielleicht sollte man der Vollständigkeit halber immer dazu schreiben, ob man hier von jpg- oder RAW-Dateien redet…
    Jeder ernsthafte Amateur wird ja sicher mit RAW arbeiten, aber manchmal erschließt sich dies beim Lesen der Artikel nicht unbedingt.

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Peter schrieb am 01.12.2010

      @ Klaus
      Das ist physikalisch sicherlich absolut korrekt. Aber weder mit der D80 und besonders nicht mit der Canon 5D Mark II habe ich bisher bei automatischem WB oder bei Einstellung auf Kunstlicht diese Art von Bildern bekommen. Möchte einfach eine Kamera haben, auf die ich mich im Normalfall verlassen kann. Das die alle nicht zaubern können und man bei bestimmten Situationen manuell eingreifen muss, ist natürlich klar.

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Klaus schrieb am 01.12.2010

        @ Peter
        Auch wenn ich nun vielleicht penetrant wirke: Eine Einstellung “Kunstlicht”, die alle Kunstlichtquellen berücksichtigen kann, kann es nicht geben. Grund: siehe meinen obenstehenden Kommentar: es gibt kein einheitliches Kunstlicht, das eine Kamera berücksichtigen kann. Daher gibt es bei Weissabgleich-Voreinstellungen bei vielen Kameras ja auch zumindest die Unterscheidung zwischen “Glühlampe” und “Leuchtstoffröhre”. Aber was hilft das, z.B. bei Mischlicht? Und: Sind Sie sicher dass Sie bei allen drei dSLRs die gleiche Kunstlichtsituation hatten? Oder sind nun ggf Energiesparbirnen im Spiel, die bei Verwendung der D80 / 5D II noch nicht eingeschraubt waren? Bitte seinen Sie nicht böse, aber m.E. müssen beim Vergleich verschiedener dSLRs die definiert gleichen Bedingungen hergestellt werden. War das bei Ihnen so? Immerhin gibt es Foto-Portale, die das so handhaben, und dort sind die Ergebnisse dann objektiv(er) vergleichbar.

    • Peter schrieb am 01.12.2010

      @ Networm
      guter Einwand
      ich bin tatsächlich von jepegs ausgegangen Erstens weil ich zu 90% mit jpegs arbeite, obwohl ich mich als durchaus ernsthaften Amateur bezeichnen würde (habe ganze Ausstellungen so bestückt) und außerdem habe ich momentan noch Lightroom 2, das die D7000 NEF Dateien nicht importiert.

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Peter schrieb am 01.12.2010

        @ Klaus
        Es waren immer die gleichen Standard Glühbirnen (keine Energiesparlampen) über unserem Esstisch.

  • networm schrieb am 03.12.2010

    Peter, mach doch mal einen Test mit RAW und bearbeite diese dann in Lightroom. Das müßte doch eigentlich ein Nikon-RAW-Format lesen können. Evtl. mal versuchen die Datei direkt damit zu öffnen, an statt diese zu importieren. Wäre mal interessant zu wissen, ob Nikon an der Software für den Weißabgleich herumgeschraubt hat…

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Peter schrieb am 07.12.2010

      Musste die D7000 leider wieder zurück geben.
      Hab aber einen Test mit der D700 gemacht, zu der es immer wieder heißt, dass die jpegs nicht soo weltbewegend seien. Und die D700 jpegs sind unter den gleichen Bedingungen deutlich besser.

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Klaus schrieb am 07.12.2010

        @ Peter:
        Ich freue mich für Sie, dass Sie durch Tausch eines “C-Klasse-Mercedes” gegen einen “Rolls-Royce Phantom” ein “besseres Fahrgefühl” haben. Seien Sie mir nicht böse, aber ein paar “Fahrstunden” wären preiswerter gewesen… ;-) (Ich weiss, Sie wollen mich jetzt hauen, aber habe ich das wirklich verdient?)

      • gerald schrieb am 08.12.2010

        Hallo Peter,
        man kann im Leben über vieles unterschiedlicher Meinung sein, nur bin ich der Meinung (wie auch Klaus), man kann die D7000 nicht mit der D700 vergleichen. Ich habe die Kamera seit ein paar Tagen und bin restlos begeistert!!! Gestern Abend auf einer Weihnachtsfeier (nur mit dem Kamerablitz) fotografiert und habe rundherum super Ergebnisse erzielt. Auch ohne Blitz, mit einer entsprechenden höheren ISO-Zahl waren die Bilder für mich absolut TOPP. Ich kann nur jedem diese Kamera empfehlen!!!
        Gruß >gerald<

  • Peter schrieb am 09.12.2010

    Hallo,

    ich habe ja auch nie behauptet, dass die D7000 per se eine schlechte Kamera ist. Nur hat sie bei mir unter bestimmten Bedingungen Bilder erzeugt, die ich einfach nicht akzeptabel finde. Freut mich, wenn andere damit happy sind.

    @ Klaus
    so`n bisschen freundlich gemeinte “Polemik” tut doch immer gut…
    Ich glaube ich weiß schon, was ich tue – gerne mal über meinen Namen auf meine website gehen – dann werden Sie sehen, dass unsere Ansichten über Fotografie wahrscheinlich auseinander gehen.
    Und um das Thema abzuschließen: ich habe mich final für die Canon 5D MarkII entschieden, die ich schon aus der Arbeit kannte und die ohne großes Rumgefummel tolle Bilder (zu 90% auch in jpeg) erzeugt und deren RAWs ohne Umwege in Lightroom entwickelt werden können.
    Viel Spaß beim Fotografieren weiter hin.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Alra schrieb am 12.01.2011

    vielen danke für diesen guten sehr ausführlichen bericht zu der d7000

    er hat mir sehr geholfen auf meiner suche nach der richtigen spiegelreflexkamera :)

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Rüdiger schrieb am 05.02.2011

    Hallo,

    ich bin dabei mich zu orientieren und schaue stark auf Preis/Leistungs-Verh.
    Zur Wahl stehen ja Ptx K5, Canon 60D und eben die oft auch geschätzte Nikon D7000, mit mehr Leistung in Sachen AF und B/Sek ggü. der D90.

    Mein Problem ist, das ich mich schon für die D7000 erwärmen könnte, habe sämtliche Kams, die hier erwähnt sind in der Hand. – Aber habe in letzter Zeit im Net gelesen, das es Probleme gibt mit Hot/Deadpixel und anderem (FF/Back Focus..?)und dergleichen.

    Wie sehen da nun die aktuellen Infos aus. Sind die Probleme behoben oder ist es besser auf eine sagen wir ausgereifte D300s überzugehen.

    Als die D7000 letztes Jahr angekündigt wurde mit dem tollen Gehäuse und ihren Leistungsdaten (gegenüber den teuren Oly E3/E5 z.B.) fand ich das superideal !

    Die Frage ist nun,sind die Sensorprobs nun behoben? Der Sensor kommt ja von Sony, aber die Sony-Kams sollen dergleichen keine Probs gehabt haben.

    Kann man in die D7000 Vertrauen haben, oder besser die ca 300,- Teurere D300s ansteuern….?! :(

    Gruß

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Paddy schrieb am 06.02.2011

      Ich kann nach ein paar Monaten nur sagen, dass die D7000 eine geile Kamera ist. Hab schon einige Shootings damit gemacht und es gibt im Alltag nichts zu meckern.

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Rüdiger schrieb am 07.02.2011

        Naja, ich kann die Euphorie über die D7000 schon verstehen. Viele Anwender haben scheinbar keine Probleme mit ihr bez. des geschilderten Probs : Hotpixel/Deadpixel.

        Und ich hatte sie selbst in der Hand und fand sie quasi auch geil, natürlich schon auch wegen den eingebauten Fähigkeiten.

        Für viele andere Nutzer dieser Kam haben sich jedoch schon leider auch diese Hot-/Deadpixel deutlich bemerkbar gemacht. Seit vielen Wochen wird drüber diskutiert, und Kams gehen zurück, werden getauscht, überprüft,.. und man hofft , wartet auf Besserung! Gut für Alldiejenigen, die nicht damit konfrontiert sind. Problemstellung ist im DSLR Forum (Thema: D7000 fehlerhafte Sensoren (Hotpixel) ) zu verfolgen, wer gerne mal drauf gucken will. Wäre vielleicht nicht verkehrt. Und was sich da teilweise so abbildet, ist einfach ärgerlich.

        Es geht um Klärung, nicht um schlechtreden. Denn im Grunde ist sie eine Topkamera.

        Gruß

  • Pepe schrieb am 06.02.2011

    Um den Akku zu wechseln,braucht man schon einen
    Schraubendreher,oder ist es noch keinen aufgefallen?
    Gibt es dafür auch ein Firmware update:)
    Ansonsten klasse Teil.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Gerald schrieb am 07.02.2011

    Hallo,

    ich melde mich jetzt auch nochmals kurz. Habe seit Dezember 2010 die Nikon D7000 und bin mehr als begeistert. Für meinen Bereich hätte ich keine bessere Kamera finden können!!! Und das mit dem Schraubendreher lasse ich mal ohne Kommentar!!!

    Viele Grüße
    >gerald<

    Auf diesen Kommentar antworten

Trackbacks

  1. Nikon D7000 Testbild mit ISO 3200
  2. Erste Erfahrungen mit der Nikon D7000 – ein Testbericht | gwegner.de - Fotografie, Reisen und mehr...
  3. Nikon D7000 Videoaufnahmen nur für privaten Gebrauch zugelassen
  4. Nikon D7000 Test – Teil 2: ISO 1600 und ISO 3200
  5. Nikon 85 mm f/1,4 vs. f/1,8
  6. Das ist Hamburg – Blick von St. Petri
  7. Testbilder: Nikon D7000 + 70-200 f/2,8 + Telekonverter
  8. Apple macht Mac OS fit für die Nikon D7000

Kommentar hinterlassen