Nikon D800 und D800E – Fakten und meine Meinung dazu

Am 7. Februar 2012 von Paddy veröffentlicht

Die Nikon D800 ist wahrscheinlich die am meisten erwartete Kamera der letzten Monate gewesen. Nun ist sie endlich offiziell angekündigt und die ganzen Gerüchte der letzten Monate haben sich mal wieder bewahrheitet. Die D800 spaltet die Fans in zwei Lager, vor allem wegen der gigantischen Auflösung von 36 MP. Die einen schreien WOW, die anderen wollen sofort zu Canon wechseln. Aber schauen wir erst mal auf die reinen Fakten, bevor ich meine Meinung dazu abgebe.

  • 36,3 Megapixel CMOS FX Sensor
  • ISO 100 – 6400, erweiterbar auf 50 – 25.600
  • 4 Bilder pro Sekunde in FX, 5 bei DX. Mit dem Batteriegriff sind 6 FPS bei DX möglich
  • 3,2″ Monitor
  • 91.000 Pixel RGB Sensor
  • Verbessertes AF-Modul
  • Verbesserte Ergonomie
  • 10% weniger Gewicht gegenüber der D700
  • Zwei Kartenslots, SD und CF
  • Full-HD Video mit 30, 25 und 24 fps
  • Externer Mikroanschluss
  • Externer Kopfhöreranschluss
  • HDMI-Ausgang, z.B. für Kontrollmonitor
  • motorische Blendensteuerung im LiveView

Zusätzlich zur Nikon D800 gibt es noch die D800E, welche keinen Antialias-Filter besitzt. Dadurch erhält man maximale Schärfe und Detailreichtum in den Bildern, läuft aber auch Gefahr sich Moiré einzufangen. Moiré lässt sich jedoch sehr gut in der Nachbearbeitung entfernen. Daher liegt der D800E auch ein Freischaltcode für Capture NX2 bei.

Die D800 wird ab Ende März zum Preis von 2.899€ verfügbar sein
Die D800E könnt Ihr dann ab Mitte April für 3.219€ kaufen.

Eine kleine Produkttour:

Nikon hat offensichtlich die Schnauze gestrichen voll von der Vorherrschaft Canons im Video-DSLR-Markt. Dort wurde mit der 5D Mark II seinerzeit ein Pfeiler in den Boden gerammt, der bis heute kaum erschüttert wurde. Daher betont Nikon auch die Video-Funktionen der D800 so besonders. Glaubt man den Promovideos, so handelt es sich um einen neuen Meilenstein in der Geschichte der DSLR-Video-Geschichte. Naja, Promo eben 😉 Dennoch glaube ich, dass Nikon in dem Bereich einen guten Job abgeliefert hat, auch wenn es mir für meine Arbeit nur bedingt hilft. Aber schaut Euch doch einfach mal das Promovideo und das Behind The Scenes dazu an.

Ich gestehe, ich bin beeindruckt, auch wenn ich wohl nie auf dem Level Videos produzieren werde. Ich kann mir vorstellen, dass die D800 für Filmemacher sehr interessant ist.

Meine Meinung zur D800

Zahlen, Fakten und Promovideos hin oder her. Es stellt sich nun die Frage ob die Nikon D800 für mich interessant ist und ob ich sie kaufen werde oder nicht. Die Antwort vorab: Ja, ich werde zuschlagen. Und so habe ich mir die D800 schön geredet:

36 MP sind absolut WOW. Ich stehe total auf hohe Auflösungen und bin fasziniert von Gigapixel-Panoramen. Auch wenn ich in letzter Zeit nicht besonders viele davon erstellt habe, will ich das dieses Jahr wieder etwas öfter machen und genau dafür ist die D800 wie gemacht.

Ich fotografiere hin und wieder Künstler und diese Fotos finden von Zeit zu Zeit auch mal den Weg in Magazine. Auch steht evtl. das ein oder andere Magazin-Shooting an und da rede ich mir ein, dass eine hohe Auflösung von Vorteil ist.

Für die Portrait-, Pärchen- und Hochzeitsfotografie habe ich die D4 (ich kann’s kaum erwarten). Das wird mein Arbeitspferd werden. Dafür bringt mir die D800 nur wenig. Aber jetzt haltet Euch fest, was mr ein Pärchen vor kurzem erzählt hat: Ein bekannter Hochzeitsfotograf aus Hamburg hat seinen hohen Preis ihnen gegenüber damit gerechtfertigt, dass er ja mit zwei!!! professionellen!!! hochauflösenden!!! Kameras fotografiert. Das ist kein Scheiss, so etwas gibt es. So kann ich wenigstens sagen „Auflösung hab ich auch“ 😉 OK, nicht sehr geistreich und glücklicherweise hat das Pärchen das sofort durchschaut und mich gebucht. Wie war das … Kamera schön reden?

Aus meiner Sicht wird die D800 eine tolle Ergänzung in meiner Fototasche sein, die bestimmt atemberaubende hochauflösenden Bilder macht. Sie wird immer dann zum Einsatz kommen, wenn ich genug Licht zur Verfügung habe oder es mir machen kann. Immer dann, wenn es am Ende eher um 20 Bilder geht, statt um 500.

Ausserdem bin ich totaler Nerd und einfach nur geil auf die Kamera, also muss ich sie haben. Lacht mich ruhig aus, aber ich bin sicher, dass ich nicht alleine bin.

Ob es eine D800 oder D800E wird weiss ich noch nicht. Ich tendiere jedoch zur D800E, weil ich echt einen ausgewachsenen Schärfefetisch habe.

Meine Empfehlung zur D800

Nicht jeder ist in der komfortablen Situation sich eine D4 und kurz danach eine D800 kaufen zu können. Da ich damit mein Geld verdiene, habe ich andere Möglichkeiten. MwSt. wird durchgereicht, Leasing macht evtl. Sinn usw. Schaue ich aber mal aus der Sicht des ambitionierten Hobbyfotografen, der die 3 Scheine Bar auf den Tisch legen muss, so sieht die Sache etwas anders aus.

Am meisten werden diejenigen heulen, die einen echten D700-Nachfolger erwartet haben. Ach war das schön, als man eine kleine D3 für 2.000 € kaufen konnte. Der Traum vieler war wohl eine kleine D4 für 2.500 bis 3.000 €. Der Traum hat sich ausgeträumt und zur Diskussion stehen vor allem die 36 Megapixel und die ISO-Leistung.

36 MP produzieren einen Arsch voll an Daten. Das ist nichts für jemanden, der pro Jahr 100.000 Auslösungen auf Hochzeiten verballert. Wenn Ihr Reportagen fotografiert oder eben Hochzeiten, dann würde ich Euch die D800 nicht als Hauptkamera empfehlen. Es ist einfach momentan noch zu viel Datenballast. Das kann sich in ein oder zwei Jahren relativiert haben, aber momentan ist es zu viel für grosse Bildmengen.

Die ISO-Leistung soll angeblich für die Auflösung sehr gut sein. So ganz genau kann ich es aber erst sagen, wenn ich die Kamera in den Händen hatte. Ich schätze mal, dass man bis ISO 1.600 relativ problemlos fotografieren kann, aber das ist nur Gerate. Alles in allem wäre es schön, wenn die D800 auf den Niveau der D700 liegt. So wäre sie wirklich gut gerüstet für Low-Light-Situationen. Wer also auf ein ISO-Monster gehofft hat, wird gegenüber der D700 wohl keine Fortschritte verzeichnen können, aber hoffentlich auch keinen Rückschritt. Ist die D800 die einzige Kamera im Stall, so hat man zumindest auch die Möglichkeit bei schlechten Lichtsituationen zu fotografieren. Es bleibt also die Geschichte mit der Auflösung.

Landschafts-, Architektur-, Studio-, Naturfotografen werden die hohe Auflösung wahrscheinlich lieben. 3.000,-€ sind im Vergleich zum Mittelformat lächerlich. Auch dürfte die Anzahl der Auslösungen deutlich geringer sein, so dass die Datenmenge nicht mehr so eine Last ist. Als Landschaftsfotograf nimmt man sich meiner Meinung nach auch deutlich mehr Zeit in der Nachbearbeitung für jedes einzelne Bild, so dass die Entfernung von Moiré den Kohl auch nicht mehr fett macht. Was man jedoch dafür an Details bekommt dürfte uns vom Hocker hauen. Wer bereits eine Sammlung an Nikkor-Objektiven besitzt und immer mal zum Mittelformat geschielt hat kann sich nun freuen.

Möchtest Du Hochzeiten und Portraits fotografieren, so würde ich momentan empfehlen noch eine D700 zu kaufen. Zwar werden viele Leute der Meinung sein, dass man damit ab heute keine guten Bilder mehr machen kann, aber ich kann Euch beruhigen. Der Virus, der die Selbstzerstörung bei Bekanntgabe der D800 aktiviert, ist ein Gerücht 😉 Ich halte die D700 noch immer für eine der besten Allround-Kameras mit Vollformat-Sensor. Ehrlich gesagt hätte ich an Nikons stelle die D700 parallel weiter geführt, da sie noch immer eine Berechtigung im Sortiment hat.

Die D800 ist keine Allroundkamera. Sie ist ein Spezialist, der für Detailreichtum und Videos gezüchtet wurde. Jeder Spezialist kann irgendetwas richtig gut, dafür aber andere Dinge schlechter. Die Entscheidung liegt bei Euch. Ich würde mich sehr über Eure Meinungen zur D800 freuen.

 

Hier geht es zur Microsite mit einigen Bildbeispielen.

Veröffentlicht in: Nikon nach oben

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Kommentare (92)

  • Frank schrieb am 07.02.2012

    Liest sich alles supergut.
    Bin Deiner Meinung, dass Nikon einen guten Job gemacht hat!
    Denke auch, dass die D800er eine Erweiterung des Sortiments ist und keine Ablöse der D700. Zumindest noch nicht.
    Für mich als „ambitionierter“ Hobbyknipser ist das echt ne Nummer zu groß (finanziell).
    Die D700 war schon eine relative Kniebeuge! 😉

    Ich bin gespannt, was Du demnächst berichten wirst und hoffe, dass Du Deine D800E bald in Händen halten kannst.

    Wehe, Du entfernst die D700-Rubrik und irgendwann komme ich nach Hamburg und fasse Deine D800 einfach mal an! 😀 ;D

    LG aus Bremen

  • Gunther schrieb am 07.02.2012

    Ich frage mich, welche der Nikon-Objektive überhaupt 36MP auflösen und auf den Sensor bringen!

    • Tyndal schrieb am 07.02.2012

      @Gunther: Naja… z.B. die Objektive, die heute schon die 16MP der D7000 auflösen können, die Pixeldichte ist bei der D800 doch sogar niedriger als bei der D7000 (D800: DX-Modus mit 15,3MP). Habe bisher nur wenig Berichte lesen können, dass irgendwelche „Linsen“ da untauglich wären?

      • Gunther schrieb am 07.02.2012

        Denkfehler meinerseits, hatte nicht bedacht, dass der Crop ja quadratisch in die MP eingeht. 16MP * 1.5^2 = 36MP. Das heißt, mit einem bestehenden 200mm Objektiv bekommt man mit der D800 im Zentrum kein bisschen mehr Information als mit einer D5100 oder D7000 (ein 1:1 Crop bildet gleich groß ab). Viele (auch ich gerade) denken erstmal irrtümlicherweise, dieses Megapixel-Monster erlaube es weiter reinzuzoomen um im Telebereich mehr Auflösung zu bekommen, dem ist ja dem entsprechend nicht so, verglichen mit einer 16MP Crop-Kamera.

      • Woifee! schrieb am 07.02.2012

        Trotzdem gibt es Leute, die die Auflösung des 300ers und 500ers Nikkor an der D3X bemängeln. Das 400er und 600er kommen anscheinend mit den 24MP besser zurecht.
        So ist das dann warscheinlich auch z.B. mit dem 24-70. Der Vollformat-Sensor nutzt ja die gesamte Fläche der „FX-Objektive“ aus, also wird man v.A. an den Rändern einen starken Auflösungsabfall bemerken. (DX-Objektive haben immernoch einen größeren Bildkreis als den, in welchem der Sensor „passt“; „FX-Linsen“ sind da schon knapper bemessen)

        Nunja, Leica, Carl Zeiss, Voigtländer usw. wirds freuen 😉

  • Hendrik schrieb am 07.02.2012

    Den Vergleich mit Mittelformat habe ich in meinem Blog natürlich auch bemüht.

    Man sollte aber beachten, dass der Zauber des Mittelformats in erster Line durch die Größe des Chips entsteht und erst in zweiter Linie durch die Auflösung.

    Insofern bleibt der Unterschied erhalten und man wird Mittelformatfotos weiter von Kleinbild unterscheiden können.

    Die vielen Pixel sind schön, wenn man Ausschnitte in hoher Qualität ziehen will. Und das macht sie durchaus auch für Hochzeitsfotografen interessant.

  • Ralf S. schrieb am 07.02.2012

    absolut geniales Teil, wenn man den werbeversprechen glauben darf. Als Studiokamera für uns sehr vielversprechend, so das die D800 wohl über kurz oder lang bei uns Einzug halten wird. Nicht etwa weils es unbedingt nötig wäre, sondern weil sie einfach geil ist.

    Gruss

  • Michael schrieb am 07.02.2012

    Nikon D4 oder Nikon D800?

    Für mich ganz klar die D800.
    Warum?: Momentan bearbeite ich meine Aufträge mit einer D7000 (Hammer Teil). Bei einem Wechsel auf FX-Format werden auch Objektive fällig.

    Wenn man mal rechnet bekommt man für eine D4 + ca. 200 € eine D800 + 24-70 mm 2.8 AF-S und das 14-24 mm 2.8 Af-S. Regt zum Nachdenken an.

    Es sei den man braucht 10 Bilder / sec. bei einer Ringübergabe 😉

    Grüße

    Michael

  • Sebastian schrieb am 07.02.2012

    @Gunther:
    Die d7000 hat die gleiche Pixeldichte (kleinerer Sensor, aber 16,2MP) und die DX Objektive kommen ja auch damit klar 😉

    Zur d800: Ich habe eine d700 und das auch wegen der vielen Knöpfe für Messfeld und AF. Wie ich sehe, hat man das bei der d800 gestrichten 🙁
    Gibt es da schon infos über die Firmware?

  • Hasturo schrieb am 07.02.2012

    Moin Moin,

    hatte so gehofft das ich nach bekanntgabe eine guenstige D700 als Abloesung zu meiner D100 😉 bekommen kann. Na mal sehen, vielleicht habe ich doch noch Glueck und finde eine die nicht so abgerockt ist.

    Gruss Hasturo

    • Woifee! schrieb am 07.02.2012

      Anscheinend steigt der Preis der D700 jetzt sogar …

  • Tja, natürlich, eine schöne Kamera. Aber ich gehöre zu der Fraktion, denen die 36 MP zu viel sind. Auf Reisen und Expeditionen habe ich kein so großes Interesse an „riesigen“ Bilddateien. Und gerade die D800 – kleiner und leichter als die D700 – wäre für die Reise und Reportage eigentlich sehr schön gewesen …

    Natürlich kommen jetzt auch all jene, die meinen, dass man diese Auflösung unbedingt braucht. Z.B. für Magazine. Naja, da reichten bisher auch 6 MP Bilder aus einer D70s, die ich immer noch doppelseitig veröffentliche.

    Natürlich, etwas mehr als die 12 MP einer D700 (die ich aktuell benutze) wären schön gewesen – wegen Beschnitt und so. Aber die 36 MP machen die D800 schon zu einer Spezialkamera. Und das Spezial passt eher zur D4-Reihe. Bei der D800 hätte ich mir weiterhin lieber ein Allround-Modell gewünscht.

    Aktuell hat Nikon keine Kamera mehr, die mir zusagt …

    • DasMaddin schrieb am 07.02.2012

      Ja, das sehe ich genau so. Die D4 ist ein Allrounder, die D800 der Spezialist.. Gehört eigentlich umgekehrt.. auch preislich.. Schade.. We’ll see.

    • Dito – mir geht es ganz genau so ;-(

  • Gabriel schrieb am 07.02.2012

    Schon schick das Promovideo, wurde auch Zeit das Nikon hier nachlegt. Ich weiß nicht worauf ich gerade mehr Lust habe, auf die D800 oder aufs Motorradfahren 😉

  • Hadmut schrieb am 07.02.2012

    Das mit der nachträglichen Entfernung von Moire-Mustern ist nicht ganz so einfach, wie sich das immer liest.

    Das Problem nennt sich „Abtasttheorem“ und hat schlicht mathematische Gründe. Wenn man ein Signal mit einer festen Frequenz abtastet (egal, ob nun Musik für die CD mit zeitabhängigen Frequenzen oder Bilder mit Sensoren und raumabhängigen Frequenzen), kann man nur die Frequenzanteile (siehe Fouriertransformation) bis knapp unterhalb der halben Abtastfrequenz eindeutig zuordnen. Alle Frequenzanteile der Bilder darüber (und die sind dummerweise gerade dort, wo es hohe Frequenzanteile gibt, die wiederum einen Schärfeeindruck vermitteln) geraten in einen „Spiegeleffekt“, der Frequenzen oberhalb dieser Grenzfrequenz mit exakt den gleichen Meßwerten erscheinen läßt wie Frequenzen unterhalb. Tastet man mit der Frequenz 2f ab, dann erzeugen Frequenzen mit f+a die gleichen Meßwerte wie Frequenzen f-a. Normalerweise blockiert man diese hohen Frequenzen durch einen Tiefpaßfilter, hier den Antialias-Filter, der das ganze optisch etwas unscharf macht (eben ein Tiefpaß). Läßt man den weg, erhält man im Guten mehr Schärfe, im Schlechten aber hohe Frequenzanteile, die sich wie niedrigere Frequenzanteile darstellen und mathematisch nicht mehr davon zu unterscheiden sind. Moire-Muster sind beispielsweise so eine Erscheinung, die sich aus der Interferenz eines Bildmusters, das nahe an der Abtastfrequenz liegt (und teils sogar noch als Schwebung erscheint, weil die Pixel im Raster angeordnet sind).

    Zwar liefern diese nachträglichen Moire-Entferner häufig Bilder, die subjektiv sehr gut erscheinen, aus mathematischen Gründen aber eben nicht sehr gut sein können, sondern eben wieder rund um die halbe Abtastfrequenz „Schaden anrichten“.

    Man wird sich also schon sehr genau ansehen müssen, welche Bilder besser sind, die mit dem Antialias oder die ohne und mit nachträglicher Softwarebearbeitung. Der springende Punkt, der für eine D800E sprechen könnte, ist daß Mathematik und subjektives Empfinden nicht das gleiche sind (und daß man Antialias-Filter nicht so wirklich frequenzscharf hinbekommt).

    Zu glauben, daß eine nachträgliche Software alles wieder ins Lot bringen kann, ist aber ein Irrtum. Software kann niemals Informationen rekonstruieren, die im Bild nicht mehr da sind.

    Besonders interessant ist aber, daß nun zwei Versionen des ansonsten selben Modells verfügbar sind und man dann wirklich mal vergleichen kann, was in der Praxis besser ankommt.

    36 MP finde ich dazu überaus interessant. Zwar reichen, wie viele korrekt anmerken, <20 MP eigentlich für alle praktischen Zwecke. Wenn man das Bild aber in der Nachbearbeitung beschneidet, dreht, Abbildungskorrekturen vornimmt usw. verliert man erheblich an Auflösung. Will man hinterher noch einen Informationsgehalt von um die 10 MP haben, muß man da vorher deutlich mehr reinstecken. Im Prinzip sind mindestens alle die Verfahren, die auf einer Interpolation beruhen, informationsvernichtend und reduzieren einem den Informationsgehalt. Ich bin beispielsweise so ein Kandidat, der leider immer wieder den Horizont verzieht. Beim nachträglichen Drehen des Bildes geht aber viel Auflösung verloren.

    Deshalb sind 36MP – entgegen dem Gelaber vieler Leute – durchaus eine sinnvolle und nützliche Sache, aber nur für den, der die Bilder hinterher nachbearbeitet, und nicht für die Leute, die sie verwenden, wie sie aus der Kamera kommen.

    Sollte die D800 jetzt nicht gerade durch ein schlechtes Rauschverhalten oder irgendeine andere Macke negativ auffallen, werde ich mir eine kaufen. Die Frage ist nur, ob eine D800 oder D800E. Und dazu werde ich erst einmal Vergleichsbilder abwarten.

    • Paddy schrieb am 07.02.2012

      Hadmut, ich glaube Du musst mal einen ausführlichen Gastartikel zu Antialias schreiben. Aber bitte für Nicht-Mathematiker 😉

      • Gordon schrieb am 07.02.2012

        Gastbeitrag im Podcast 😀

      • DasMaddin schrieb am 07.02.2012

        Japp!! Habe die ersten zwei Drittel der Antwort übersprungen (hab nix verstanden), würde aber trotzdem gern Deine Ausführungen verstehen. Lass Dich mal in den Podcast einladen.. 🙂

  • Jose schrieb am 07.02.2012

    Ich hab die D700 und werde mir bei Gelegenheit die D800 zusätzlich anschaffen. Der Grund: Pixeljunkie.. und ja die hohe Auflösung bringt einfach etwas mehr Reserve bei Vergrösserungen etc mit.

    Wa mir aber merkwürdig vorkommt ist, die D700 und die D800 haben eigentlich die identischen ISO Werte auf dem Datenblatt, was kann da anders sein? Warum ist die D800 kein ISO Monster? Ja OK verglichen mit der D3s nein.. aber die zwei sind doch gleich oder? Da würde ich gerne mal selber Bilder machen und vergleichen..

    Ich bin nicht vollberuflicher Fotograf aber etwas Geld kommt da schon rein mit Aufträge und Hochzeiten! Aber mein Mac muss vorerst ausgetauscht werden damit solche Files bearbeitet werden können!

    LG Jose

  • Karsten Nitsch schrieb am 07.02.2012

    Ich habe die D800 lange Zeit als Zweitcam zu meiner D3s im Visier gehabt. Bisher hat den Job eine D300 erledigt, die ich aber auf drängen eines Freundes schon mal an ihn verkauft habe, obwohl die D800 noch nicht da war. Zwischenzeitlich bekam ich von einem Händler ein Angebot für eine weitere D3s zum sagenhaften Preis von 3500,-€ inkl. Mehrwertsteuer (kann ich absetzen) u. voller Garantie. Ein Vorführmodell mit nur wenigen Auslösungen im Top-Zustand. Ich habe zugeschlagen u. bereue es nicht.
    Hatte insgeheim gehofft das die D800 doch etwas bessere ISO-Werte hat, denn das ist für mich, der sich öfter auch mit Naturfotografie beschäftigt schon von Bedeutung. Die Auflösung ist zwar sehr interessant, aber das allein genügt mir nicht, in dem Zusammenhang finde ich Gunthers Anmerkung interessant.
    Außerdem nervt es mich gewaltig, dass die Kamera wieder zwei unterschiedliche Kartentslots hat.
    Fazit bin überglücklich mit zwei D3s u. weder D4 noch D800 können mich überzeugen !

  • Phaetonix schrieb am 07.02.2012

    Laut eines Artikels von Photoscala sieht Nikon die D800 nicht als Ersatz für die D700. Sie soll weiterhin am Markt bleiben. Hier der Link:

    http://www.photoscala.de/Artikel/Nikon-greift-an-D800-D800E-mit-36-Megapixeln

    Gruß Gregor

    • DasMaddin schrieb am 07.02.2012

      Die D700 ist seit gestern nicht mehr bei Nikon als neue Kaufbare Kamera im Portfolio..

  • Hendrik schrieb am 07.02.2012

    Ehrlich gesagt bin ich etwas enttäuscht über die D800. Ich hätte mir schon einen guten Nachfolger der D700 gewünscht der im High ISO Bereich ein wenig zur D4 aufschliesst. Das ist nun nicht der Fall, leider. 36MP brauche ich als Hochzeitsfotograf nicht zwingend. Meine Meinung.
    Das bedeutet nun ich werde doch zur D4 schielen und eine Menge Zeit für Diskussionen mit meiner besseren Hälfte investieren. 🙂

  • Carl Ahner schrieb am 07.02.2012

    Hey! Klasse zusammengefasst. Du hast die Geschichte nicht nur von verschiedenen Standpunkten gut beleuchtet sondern auch die Aspekte sehr einleuchtend verglichen. Für mich zählt jedoch besonders der kurze Abschnitt zur D700 – hatte gestern erst das Gespräch, dass eine D700 ja nicht schlechter wird aufgrund dem Erscheinen einer D800. Denn auch wenn der Maßstab natürlich irgendwo steigt (zumindest was Details angeht) ist die D700 beispielsweise für mich sicher das richtige und was den Preis betrifft, dürfte mir das ja noch mehr gelegen kommen (oder siehst du das anders?).
    Viele Grüße und viel Spass mit deinen baldigen Schiffen.

  • Gordon schrieb am 07.02.2012

    Die D700 wird vorerst weiter produziert, hab ich das richtig im Web gelesen?
    Also ich möchte in diesem Jahr auf den FX-Zug aufspringen, wir werden sehen wie.. bisher war eine D3 angedacht, aber irgendwie.. reizt mich die Geilheit der D800 aufs Extremste 😀

  • Oliver schrieb am 07.02.2012

    Schöner Artikel mal wieder, danke 🙂

    Ich sehe es ähnlich wie du und behalte meine beiden D700. Die D800 wird als reine Studiokamera dazukommen… und da bin ich als Nerd schon ziemlich heiß drauf 😀

  • Michael schrieb am 07.02.2012

    Anstatt eine Version der D800 ohne Tiefpassfilter hätten sie besser eine ohne Video-Funktion rausbringen sollen. Ich möchte jetzt einfach mal behaupten, dass die wenigsten Fotografen(!), ganz egal ob professionell oder nicht, diese Funktion wirklich brauchen.

    Eigentlich hatte ich vor mit der neuen D800 auf den FX Zug aufzuspringen und habe schonmal meinen Objektivpark von DX auf FX Objektive umgestellt und meine D300 konnte ich bei einer guten Gelegenheit auch schon verkaufen. Nun sitze ich hier mit zwei Nikkor F2,8 Zoomobjektiven, diversen Festbrennweiten, ohne Kamera und bin hin und hergerissen ob ich nun die Linsen wieder verkaufen und zu Canon wechseln sollte oder einfach Augen zu und die D800 bestellen. Die Alternative D700 sehe ich auch nicht, da ich bei so einer hohen Investition gerne die neuesten Technologien mitnehmen würde und gerne mehr als 12MP hätte – allerdings keine träge 36MP!

    Gerade bei einer „Einsteiger“-Vollformat Kamera sollte man doch eher eine Flexibilität in der Anwendung erwarten können die ich bei der D800 schon schmerzlich vermisse.

    Ich denke für mich wird es deshalb „ByeBye Nikon“ heissen….

    • Gordon schrieb am 07.02.2012

      Von einer Einsteiger-FX hat doch keiner was gesagt?
      Die D800 dafür als Beispiel anzuführen ist in meinen Augen aber auch Nonsens, oder kamen 36 MPix jetzt überraschend? Ich denke seit spätestens Q4/2011 wussten doch alle, was kommen wird.
      Eine Videofunktion wegzulassen ist doch auch völliger Blödsinn, welcher Hersteller kann sich denn erlauben dafür 2 Produkte zu entwickeln? Da gäbs doch auch nur Geflame, und vor allem gäbe es in jedem Fotografie-Forum der Welt Leute, die sich die günstigere Kamera kaufen und dann versuchen, die Videofunktion per FW freizuschalten.. Wobei, spaßig mitzulesen wär das bestimmt 😀

      Die D700 wird es afair weiterhin zu kaufen geben und gebraucht tut der Preis doch auch nicht wirklich weh.
      Einen Systemwechsel würde ich niemals machen, weil ich mein Geld so auch einfach verbrennen kann.

      • Michael schrieb am 07.02.2012

        Habe ja nicht behauptet, dass die D800 eine Einsteiger-Kamera ist. Aber da es eben nur zwei FX-Kameras gibt, sehe ich die eine eher für den ambitionierten Fotografen und die andere für den professionellen Einsatz. Schliesslich ist die D4 auch doppelt so teuer und für den Hobby-Fotografen ein bisschen over the top.
        Die Gerüchte um einen Nachfolger der D700 gibt es schon länger als Q4/2011 und selbst seitdem waren es bis heute nur Gerüchte und Spekulationen.
        Video hin oder her – ich find’s überflüssig!
        😉

    • Christian schrieb am 07.02.2012

      Mal abgesehen von dem schon aufgezählten Pro und Contra, finde ich die D800 gerade für Umsteiger auf das FX Format interessant, da selbst wenn aus „Geldmangel“ noch die ein oder andere DX Linse mit genutzt werden soll, stehen immerhin noch die 15Mpix zur Verfügung … macht natürlich keinen Sinn wenn nur DX Linsen vorliegen … da kastriere ich die Kamera ja gleich 😉
      Also eher als Ergänzung zu verstehen …

      • Michael schrieb am 07.02.2012

        2.900 Euro als Ergänzung und nur für bestimmte Zwecke finde ich ein bisschen zu happig.

      • Gordon schrieb am 07.02.2012

        Joa, ich sehe derzeit auch keine sinnvolle Kombination einer D4 mit einer D800, als Backup einfach mal viel zu teuer. Aber wie gesagt, da greife man sich eine D700 für unter 1500€ und hat glaube ich nichts falsch gemacht 😉

      • Christian schrieb am 07.02.2012

        ist schon ein bisschen Kohle … gebe ich ja zu … aber die Kamera hat ja auch noch etwas mehr zu bieten als nur Auflösung 😉

  • SteffenG. schrieb am 07.02.2012

    Hi,

    ich habe mal ein paar Fragen zu der Geschichte, die mich als reiner Hobbyfotograf interessieren Würde.
    Ich WILL eine FX Kamera zwecks der Freistellung bei Portraits / allg. Menschen Fotografie.

    Die Verteilung meiner Fotos auf einzelene Bereiche würde ich so gliedern:
    40% Landschaft / Architektur mit 15-25mm an DX
    25% Festivitäten Geburtstage etc. auch mal 2. Fotograf bei einer Hochzeit
    10% reine Portraits mit Blitzsetup etc.
    25% Hallensport eigentlich immer Handball

    Die Frage ist jetzt: D700 (gebraucht) oder doch neu die D800 oder evtl. noch auf eine D400 die mit FX sensor kommen könnte warten.

    Wobei ich auch sagen muss das ich zu geringen Teilen das von Paddy angesprochene „neueste-version-brauchen“-Syndrom habe 😉

    • Nadja schrieb am 07.02.2012

      Hmmm … schwierig bei dir. 50% ideales Einsatzgebiet für die D800 (Landschaft, Architektur, Studio) und 50%, die eher für die D700 sprechen (schlechtes Licht, viele Bilder – vermeiden von großen Datenmassen).

      Mal auf aussagekräftige ISO-Vergleiche warten würde ich sagen 😉
      … und das Bewusstsein, entweder die Verschlusszeiten freihand zu verkürzen oder mehr mit Stativ zu machen 🙂

  • Dario schrieb am 07.02.2012

    Ich bin kein Technikkenner und kein Mathematiker, deshalb meine „einfache“ Frage:
    Wie gross wird in etwa das RAW-File einer D800?

    • Nadja schrieb am 07.02.2012

      Irgendwo hat jetzt wer 76,5 MB genannt – auf eine 32GB-Karte gingen da also gut 400 Aufnahmen rauf.

      • Gordon schrieb am 07.02.2012

        Ich hab ne D80 mit ner 8GB-Karte und kann Daten durchjagen bis ich blöd werd.. Wenn man sich nun das hier durch den Kopf gehen lässt.. schon heftig

      • DasMaddin schrieb am 07.02.2012

        76 MB glaube ich nicht, aber 30-40 MB können es schon werden.
        D800 bedeutet also: Kamera, Rechner, Backupfestplatten.. Die D4 wird interessanter.. 🙂

    • Peter schrieb am 10.02.2012

      76 MB uncompressed und ca. 40 MB lossless compressed. Ich denke, dass Speicher heute kein Problem mehr sein sollte.

  • Anja schrieb am 07.02.2012

    Hallo,
    das hier ist wirklich nur eine kleine Randbemerkung 😉
    Für die Magazine hilft Dir die höhere Auflösung der D800 nicht merklich. Das Druckergebnis orientiert sich an den Druckdaten und hier werden die Bilddaten eh mit ca. 300 dpi im Endformat (oft DIN A4) in ein Dokument eingespiegelt. Für 18/1-Plakate könntes es da schon anders aussehen, falls du so etwas anstrebst 🙂
    Sonnige Grüße

    • Udo schrieb am 08.02.2012

      sorry, aber auch für ein 18/1-Plakat reicht die Auflösung der D700 locker aus. Es wird nämlich nur ein Bild mit 3560 x 2520 Pixeln (+ Beschnittzugabe) benötigt, da beim Betrachtungsabstand einer Plakates dieser Größe nur mit einem 10er Raster (25,4 dpi) gedruckt wird.

      • Paddy schrieb am 08.02.2012

        Bei Plakaten ja, aber wie sieht das bei Galeriebildern aus? Nicht, dass ich da Bedarf hätte, aber mal so rein hypothetisch 😉

      • Hadmut schrieb am 08.02.2012

        Top-Galerie-Bilder werden mit 300 dpi Bildinformation gedruckt (der Drucker selbst rastert in höherer Auflösung).

        Macht ziemlich genau ein 60×40 Bild.

        Find ich nun wirklich nicht übertrieben. 60×40 in einer Qualität, die auch beim direkt davorstehen noch nicht krümelt ist doch geil.

    • Udo schrieb am 08.02.2012

      Galeriebilder werden ja nicht im Offsetdruck hergestellt – denke ich zumindest mal. Anderenfalls empfiehlt sich dafür einn frequenzmoduliertes und kein konventionelles (amplitudenmoduliertes) Rasterverfahren. Dafür benötigt man dann allerdings mindesten 350 dpi, sprich ein D800 Bild kann dann etwa 53 x 35 cm groß sein.

  • Sven schrieb am 07.02.2012

    Ich habe heute morgen auch mal alle nötigen Infos in einem Blogartikel zusammengetragen und kommen zu einem ähnlichen Fazit wie Du. Die D800 ist eine geile Kamera und ergänzt das Spektrum der D4 statt diese zu kannibalisieren.

    Da die D700 vorerst wohl noch weiter verkauft wird, passt die D800 super ins Nikon Sortiment. Wer jetzt zu Canon wechselt ist selbst schuld; für jeden Geldbeutel und jeden Geschmack ist jetzt was dabei.

    Am liebsten würde ich sofort zuschlagen, aber ich werde erstmal noch ein wenig abwarten und sparen 😉

  • Da sag ich mal:…erstmal seh’n was Canon bringt ;0)
    Trotzdem, Paddy, ich möchte Deine Berichterstattung nach Erhalt des guten Gerätes lesen…

  • Ja, auch ich bin ein technikfreak und schiele gerne auf die Neuigkeiten – aber Hobby bleibt Hobby und 3.000 Euronen sind auch ein stolzer Happen. Bei dem Einstiegspreis wird es aber wohl kaum zu einem Preissturz bei der D700 kommen. Also entweder umsteigen oder mit D200 weitermachen und üben, üben, üben

  • Michi schrieb am 07.02.2012

    @Anja – guter Punkt, wollt ich auch schon schreiben!
    @ Hadmut klasse erklärt, ich hätte vor allem deshalb bedenken weil ich Fehlerquellen am liebsten im Vorfeld ausgeschlossen weis.

    Und Paddy, brauchst du wirklich eine D800 wenn du eine D4 in der Tasche hast? Mal vom Techniksammeln abgesehen. Beim Filmen sehe ich übrigens keinen Vorteil in der D800 zur D4. Mal vom Preis abgesehen wenn man nur Filmen möchte 🙂

    • Paddy schrieb am 07.02.2012

      Habe nie behauptet, dass ich sie brauche. Ich will sie 😉

  • Michi schrieb am 07.02.2012

    Lach… Na dann, dass ist natürlich ein argument und sicher überlegter als zu Canon zu flüchten 🙂

  • Max Black schrieb am 07.02.2012

    Alles geil, und ich darf erst mal meine D700 ausnutzen 😉 Statt mich mit Technik zu übergießen sollte ich raus gehen und fotografieren. Aber gilt nur für mich.

  • Christoph schrieb am 07.02.2012

    Ok, dann machen wir mal Kassensturz: da wären also 3 sehr große Scheine für die D800, dazu kommen noch 2,5 sehr große Scheine für die Fuji X-Pro1 (Body plus zwei klitzekleine Gläser), ein sehr großer Schein geht noch für den neuen Canon-Drucker drauf. Und hey, da schielt ja auch schon der CS6-Upgrade um die Ecke.

    Hmm, da haben Engelchen (sponsored by Bankkonto) und Teufelchen (sponsored by Nikon, Fuji …) ja ganz schön was zu bequatschen dieses Jahr!

  • Karl R. schrieb am 07.02.2012

    Nikon hat ja letztes Jahr angekündigt getrennt Wege im FX-Bereich zu gehen was ISO- Leistung und Auflösung betrifft.
    Also statt der D4 ein D800 ordern um ähnliche ISO-Leistung zu bekommen wie damals das Gespann D3/D700 brachte ist nicht mehr. Ich finde die D800 mit 36MP schon sehr spezeziell und emfpinde da ne Lücke zwischen D4 und D800; Das neue Mittelmass – es fehlt mir.
    Ansonsten ohne Zweifel eine HAMMER Kamera;
    /Karl

  • Rainer schrieb am 07.02.2012

    Ist doch eine sehr spezielle Kamera. Vermutlich braucht man wie bei der D3x schon die besten Nikkore bei der Auflösung und ich nehme an dass das Rauschen wie bei der D3x unter ISO 800 deutlich wahrnehmbar sein wird (so zb Michael Weber ueber die d3x ) Nikon zeigt ja auch nur Bilder bei niedrigen ISO (nur eins bei ISO 640 wenn ich recht sehe). Aber fuer Landschaftsaufnahmen etc natuerlich toll, noetig aber wohl nur wenn man fuer Plakate fotografieren will. Fuer Action und Naturfotografie wohl nicht das Richtige. Eine D700s mit Video haette mich mehr gefreut.

  • Karl R. schrieb am 07.02.2012

    Eine D700S mit 18MP bei gleicher ISO-Leistung wie die D700 also 2-3 Stufen unter D4
    hätte mir super gefallen !
    /
    Karl

  • Michael schrieb am 07.02.2012

    Wenn man die 36 Megapixel anschließend auf die 12 MP der D700 herunterrechnet, hat man wieder „kleine“ Dateien und das Rauschverhalten sollte dann auch gut sein.

    Man darf das Rauschverhalten nicht auf Pixelebene vergleichen, sondern bei gleichgroßem Format.

  • Oskar schrieb am 07.02.2012

    Für mich ist es nach den Testbildern von Nikon (leider nur jpeg)genau die Kamera, auf die ich gewartet habe – für meine Landschafts- und Nahaufnahmen. Die Nikontestbilder zeigen aber auch, dass selbst gute Objektive (z.B. 2,8 24-70mm)ihre Schwächen (Randschärfeabfall) dem Sensor und damit dem Betrachter zeigen. Bleibt nur die Frage mit oder ohne E. Wird wohl erst durch einen Praxistest geschieden werden.

  • Alex K. schrieb am 07.02.2012

    Hi,

    tendenziell gehe ich auch davon aus das die D800 mit ihrem 36MP Sensor stärker rauschen wird als die D700. Ich fotografiere häufig bei Available Light wobei meine Präferenzen hier eher bein einem geringen Bildrauchen als bei einer gigantischen Auflösung liegen. Ich gebe zu das ich auch ein ziemlicher Schärfefetischist bin aber ich denke das auch Kameras mit einem 16MP Sensor durch aus sehr scharfe Fotos erzeugen können. Daher tendiere ich nun eher zu D4 wobei 6000€ schon ein ganz schöner brocken für einen Hobbyfotografen sind. Vielleich lasse ich es aber auch mit meiner D7000 gut sein und erwerbe einfach ein schönes Objektiv wie das 200-400mm Nikor =)

  • Tom schrieb am 07.02.2012

    und en deutsches Motorrad im Video so muss es Sein 🙂

    Ich hab sie bestellt… genau das was ich fürs Studio brauche… Für ISO habe ich ja noch die D700 🙂

  • goal74 schrieb am 07.02.2012

    Alle Technik-Liebe und -Sammlerei mal beiseite:

    Macht ihr wirklich besser Fotos mit den Pixel-Giganten? (Vor allem dann, wenn ihr schon z. T. so tolle Geräte in der Tasche habt wie die D3s, D700 etc.)

    Wenn dem wirklich so ist, dann brauch ich auch eine! Aber wirklich NUR dann!

    Ach ja, in einer Sache bin ich übrigens völlig d’accord:

    Wenn ich das Geld hätte, würde ich sie mir auch zulegen. Alle! Und zwar gleich dreimal!

    Das ist mein voller Ernst: Das Geld muss wieder in den Wirtschaftsprozess rein!
    Ich würd meine Kohle grundsätzlich am liebsten nur für Kameras, Objektive …und schöne Frauen ausgeben. 😉

    Gruß
    goal

    • Paddy schrieb am 07.02.2012

      Die Frage ist in etwa so wie „kommst Du mit dem neuen Auto wirklich schneller ans Ziel?“
      Vernunft hat hier nichts zu suchen 😉

      • Jens schrieb am 07.02.2012

        Oups Kommentar am falschen Platz, eins höher bitte …

    • Jens schrieb am 07.02.2012

      Wobei letztere vermutlich am teuersten sind 😉

  • Jens schrieb am 07.02.2012

    Nikon hat ja schon hier: http://imaging.nikon.com/lineup/dslr/d800/sample01.htm Beispielbilder der D800 veröffentlicht. In Bezug auf Rauschverhalten finde ich das 2. Beispiel recht interessant. Bei 640 ISO ist schon ein deutliches Luminanz- und Farbrauschen in den Schatten zu sehen. Im Vergleich mit Aufnahmen meiner D700 würde ich sagen das die D800 etwa das gleiche Rauschverhalten bei 640 ISO zeigt wie die D700 bei 1600 ISO.
    Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich. Hohe Auflösung geht einfach nicht mit wenig Rauschen bei hohen ISO-Werten zusammen. Noch nicht…
    Es wird schon seine Gründe haben warum Nikon keine Beispiele mit höheren ISO Einstellungen zeigt.
    Mein momentanes Fazit lautet: abwarten. D4 haben wollen, aber viel zu teuer. D800 brauch ich so nicht, bleibe da lieber bei meiner D700. Vielleicht kommt ja eine D400 die eine etwas abgespeckte D4 ist? Und wenn nicht tut’s auch eine gute gebrauchte D3S.

    • Tom schrieb am 10.02.2012

      Puh, was für Beispielbilder,.. die Bücher in den Regalen (Beispiel 1) sind nicht scharf, das Bildrauschen bei Bild 2 ist für 640 ISO unerträglich hoch,…

      Ich bleib dann mal bei meiner D700, wenns schnell gehen muß und meiner D3x wenns ein bisserl mehr Auflösung sein soll.

  • goal74 schrieb am 07.02.2012

    Ja, Paddy, genau das meinte ich… 🙂

    Unabhängig davon: guter Artikel und hilfreiche Zusamenfassung aller relevanter Daten zum Thema. Das(!) schätze ich sehr – ganz generell in deinem Blog.

    Und trotzdem: Ich käme nicht mal ne Sekunde ins Grübeln – angesichts meiner genialen D700 hier neben mir…

  • Arnie schrieb am 07.02.2012

    Jeder fotografiert anders. Für Studio- und Landschaftsfotografen wird die Kamera ein Hit. Für Videos die mit dem AA Filter. Die D4 für Hochzeitsfotografen und Reportagen und die D700 für Profis die nicht die neuste Kamera brauchen. Jeder Kamera ist in ihrem Bereich eine Profi-Kamera.

    Das einzige was ich nicht versteh, warum steckt man die D800 nicht auch in ein Profi-Gehäuse. Klar will man die D4 etwas abheben, aber warum so ein Gehäuse?
    Wenn das eine Studiokamera ist, dann will ich etwas in der Hand haben, WiFi mit entsprechendem Display hintendrauf und Batteriegriff gleich mit dabei. Hier steckt Nikon eine geniale Kamera in ein Gehäuse für Urlaubsknipser nur damit die D4 sich deutlich davon abhebt. Wenn ich mein 24-70 da dran schraub, dann hab ich mehr Objektiv in der Hand als Kamera. Sorry Nikon, aber das ist Bullshit. Trotzdem werde ich mir die Kamera bestellen. Aber Bullshit ist das trotzdem.

    • Steffen Grether schrieb am 08.02.2012

      „Gehäuse für Urlaubsknipser“ ????
      Das Gehäuse einer D700/D800 als dieses zu bezeichnen ist einfach lächerlich, sorry

  • Marc schrieb am 08.02.2012

    Auch ich hatte auf „die kleine Schwester der D4“ gehofft.
    Was man aber nicht vergessen darf: Im Prinzip kauft man sich mit der D800 eine D700 mit integrierter D7000 => Vollformat und zusätzlich die Möglichkeit den Crop-Faktor auszunutzen. Mit einem 70-200 2.8 bekommt man beistpielsweise bei 200 ein 600 2.8 bei Crop 3 mit einer Auflösung von 4 Megapixeln, also etwa 1600 x 2400 und mit 300 dpi einen Abzug von etwas mehr als 13×18 cm. Nun, wenn das Objektiv die Schärfe liefern kann, dann hat man quasi mehr oder weniger ein eingebautes Tele…

  • Gunther schrieb am 08.02.2012

    @Marc: nein, das war der Denkfehler, den ich auch erst gemacht hatte. Die D800 hat ungefähr die gleiche Pixeldichte wie die D7000 (und 5100), daher bekommst Du nicht mehr „Auflösung“ als bei deren 16MP Crop sensor. Siehe meinen Post weiter oben!

  • Als Nikorumors die D800 „angekündigt“ hat, war die Enttäuschung bei mir groß… da ich 90% meiner Kamerazeit im dunklen verbringe (Konzerte, Hochzeiten, bla), hatte sich meine Hoffnung auf eine Mini-D4 sowas von garnicht bestätigt…

    Und was macht man in solchen Momenten der Verzweiflung? Richtig, man geht zum Fotohändler seines Vertrauens, der einem spontan anbietet, dass er mit dem Release der D4 eine D3s mit < 10k Auslösungen zum Preis von unter 3k anbieten kann.

    Na also, geht doch!

  • Thomas schrieb am 08.02.2012

    Mir gefällt die Stelle mit dem Nerd am Besten. Das bringt es doch eigentlich auf den Punkt. Bisher habt ihr alle hier doch auch gute Fotos gemacht und aus welchem Grund sollen dann 36 MP die Fotographie umkrempeln. Die D800 / 800e sind Nischenprodukte.

    Schönen Tag noch!

  • Thomas schrieb am 08.02.2012

    Eigentlich trage ich mich auch mit dem Gedanken, einen DX FX-Umstieg zu machen. Die D800 ist aber in vielen Fällen ein ganz schön dickes Geschoss und ich frage mich, ob ich immer die Auflösung brauchen werde .

    Da ich noch nicht das Vergnügen einer FX-Kamera hatte, habe ich eine Frage, kann mir einer erklären, wie das mit DX-Objektiven an einem FX-Body aussieht. Was passiert dann denn eigentlich im Sucher. Wird der randabgeschattet?

    Über eine kurze Erklärung würde ich mich freuen!

    Danke! Thomas

  • Uwe II. schrieb am 08.02.2012

    Ich finde sie enttäuschend. 36 MP bringen mir gar nichts, mir würden 16 MP, maximal 20 MP völlig ausreichen, das ist selbst für Posterdruck noch mehr als genug. Stattdessen hätte man lieber in Rauschfreiheit investieren sollen. Auch die Serienbildgeschwindigkeit leidet stark darunter, mit weniger MP hätte man sicher deutlich mehr schaffen können.

    So ist es eine reine Studio- und Schönwetterkamera.

    Aber nun ja, abgesehen davon ist sie mir sowieso zu teuer! 🙂

  • Woifee! schrieb am 08.02.2012

    Die, die sich über die großen Datenmengen beschweren, dürfen nicht vergessen, dass man (bei .jpg-Bildern) die Bildgröße ändern kann.
    L = 36MP; M = 20MP; S = 9MP
    Beim Umschalten ins DX-Format hat man dann bei L immernoch/sogar nur 15MP.

    Es ist außerdem durchaus realistisch, dass die D800 ein gleichwertiges Rauschverhalten hat, wie die D700 oder zumindest D7000, da Erstere immerhin schon 4 Jahre alt wird. Und die Technik schläft ja nicht.

    Was ich nicht verstehe ist, dass die Serienbildgeschwindigkeit anscheinend immer nur 4 Bilder/s (bzw. 5 im DX-Format) beträgt, egal ob mit 36MP oder 9MP …

  • Steffen Grether schrieb am 08.02.2012

    D700 behalten 😀
    D7000 evtl. gegen D800E eintauschen 😀

    Für diejenigen, die nur einen Body wollen/sich leisten können eine wirklich harte Wahl 🙁
    (es sei, man braucht die Videofunktion nicht, denn dann => D700; oder auf die D7100 warten)
    Das natürlich nur ein Vorschlag 😀

  • Tondu schrieb am 09.02.2012

    Nur eine kurze Bemerkung…Landschaften und bestimmte Motive, die nicht weglaufen können, sind bei der D800 teilweise sicher gut aufgehoben.
    Aber extreme Lichtverhältnisse, starke Beanspruchung durch Umwelteinflüsse und die Geschwindigkeit, die man benötigt, wenn man auch „in Tieren“ arbeitet, sind der Bereich von Kameras wie der D3s der neuen D4 oder der D300s (wenn man noch mehr Brennweite braucht…und die kann man ja niemals genug haben). Nur wer bisher schon mit der D700 als Vollformat arbeitet, der wird sich vielleicht die D800 für die Fälle dazuholen, wo es einfach niemals genügend Details geben kann, die auf der Speicherkarte landen…
    lg Annette

    • Woifee! schrieb am 09.02.2012

      Was ich jetzt so an Beispielbildern gesehen habe, finde ich, dass die D800, obwohl sie 36MP hat, bei allen ISO-Stufen deutlich weniger rauscht, als die D300(/s).
      Also z.B. Konzertfotos (wo eine kurze Belichtungszeit meist von Vorteil ist) mit ISO 3200 müssten selbst mit dieser hohen Auflösung noch gut machbar sein.

      Starke Beanspruchung durch Umwelteinflüsse kann die D800 doch auch sehr gut ab. Magnesiumlegierung und Dichtungen hat das MP-Monster doch ebenso wie die D700/D300(s)/D3(X/s).
      Die D800 würde die D300s in deinem Beispiel („wenn man noch mehr Brennweite braucht“) sogar übertreffen. Im DX-Modus 15MP statt 12 bei der D300s und eben ein geringeres Rauschen. 😉

      • Tondu schrieb am 11.02.2012

        Für alles was sich bewegt in der Natur benötigt man bei der Kamera Geschwindigkeit.
        Die Geschwindigkeit z.B. bei den Serienbildern ist aber nicht die Stärke der D800, Da ist bereits die D300s besser (je nach Einstellung), die D3s und die D4 sowieso.
        Und bei den Dichtungen hast du solange recht, wie man keinen Batteriegriff benötigt…denn da kann eine Kamera mit angesetztem Griff einfach nicht die Dichtigkeit haben, die eine Kamera hat, bei der dieser Griff fest verbaut ist. 😉

        Aber wie gesagt…für die Bereiche, für die man nie genug Details haben kann, ist die D800 sicher ein echter Knaller.
        lg Annette

  • Thomas schrieb am 09.02.2012

    Bin mir dann mal selber die Frage beantworten gegangen…. Für alle die es interessiert: Bei der D700 wird bei der Verwendung von DX-Objektiven ein hauchdünner Rahmen im Sucher eingeblendet, vergleichbar den Gitternetzlinien, die man sich einblenden kann. Keine Abschattung oder Abdeckung der nicht genutzten Sensorbereiche…. Mein erster Eindruck: Das ist nicht so recht praktikabel… Wenn es bei der D800 nicht anders gelöst ist, sollte man sich die Kamera nicht schönreden (wie ich es versucht haben), dass da noch eine Menge Pixel bei der Verwendung von DX-Linsen vorhanden sind. Man denkt sich ja, dass das die optimale Umsteigerkamera wäre…. Gedacht…. Mein Eindruck FX-Objektive an FX…

    Hmmm! Dann muss ich mir jetzt wohl andere gute Argumente ausdenken….

  • Chris schrieb am 09.02.2012

    Die 36 MP Beispielbilder von Nikon oder von ausgewählten Fotografen, die bereits in den vergangenen Monaten in den Genuss kamen, die D800 zu testen, sind atemberaubend und in der DSLR-Klasse vollkommen überragend. Das Kunststück aus hoher Auflösung und guten ISO-Eigenschaften scheint NIKON ebenfalls gelungen zu sein und ist sicher wesentlich besser als bei der D3X. Insofern handelt es sich um keine Studiokamera, sondern um ein vollkommen feldtaugliches Modell. Scott Kelby zeigt z.B. erstmals Fotos mit höheren ISO Einstellungen bis ISO 6400.

    Die Video-Möglichkeiten der D800 sind für NIKON vollkommen neu und das für die Hälfte des Preises einer D4 und damit eine echte Bereicherung in der Nikon Produktpalette. Ohne Top-Videofunktion ist eine Neuentwicklung in der Profi-Klasse nicht mehr zu verkaufen.

    Ausschlaggebend für meine gestrige Bestellung ist aber der Urgedanke der Fotografie an sich. Nämlich einfach die Freude daran, in meinem ganz persönlichen Umfeld die schönsten Momente des Lebens so realistisch wie möglich zu bannen oder mit anderen teilen zu können. Es ist doch ein unbeschreibliches Glück auch kleine Details – z.B. auf den Fotos unserer Kinder – zu entdecken und festzuhalten.

    Bei dieser Betrachtung des Wertes lösen sich viele Fragen und manches Zaudern von allein.

    • Klaus Wiest schrieb am 12.02.2012

      bei all den diskussionen wird ein wirklich wichtiger punkt vergessen.
      gerade im reportagebereich oder kindergarten schulfotografie ist der vorteil der 36mp deutlich zu sehen.
      wer schoneinmal einen kindergarten mit 120 kindern fotografiert hat weiss wovon ich spreche.
      diekinder halten nicht immer so still um ein vernünftiges portrait zu bekommen.
      und gerade auf ganzkörperbildern ist sehr oft ein ausschnitt des kopfes sehr vielsversprechend jedoch wegen fehlender auflösung nicht gut zu machen aber genau dieses bild möchten dann die eltern.diese möglichkeit habe ich jetzt mit der d800.
      nur um ein beispiel zu nennen.

  • MichaelG schrieb am 13.02.2012

    Ich brauche hohe Auflösung und Schärfe. Meine Wurzeln liegen in einer Toyo Field 8×10 inch.
    Mit der D 800E muß ich hoffentlich nicht mehr so viel meinem alten Großformat nachtrauern.
    Und D4 als Zweitkamera ist irgendwie auch ’ne lustige Idee und ernsthaft zu überlegen.

  • Martin Gräßle schrieb am 21.02.2012

    Vielen Dank für die recht offenen und ehrliche Worte. Ich habe mir die D800E auch bereits bestellt und kann es kaum erwarten mein baby endlich in den Händen zu halten. Ursprünglich wollte ich meine heißgeliebte D700 verkaufen, denn für mich als Amateurfotograf sind 3200 Euro natürlich ne Menge Kohle! Aber mir geht es wie Dir! Ich bin absoluter Schärfefetischist und ich habe ein paar sehr gute Linsen, die schon mit der D700 verflucht gute Bilder gemacht haben. Wie geil müssen die erst mit der D800E werden?
    Die Videofunktion brauche ich nicht, da ich (Amateur)Fotograf bin und mit Videos nichts anfangen kann. Da aber heute keine kamera mehr ohne diese funktion auf den Markt kommt, nehme ich diese möglichkeit eben in kauf, aber wie gesagt, nutzen werde ich sie wohl nicht.
    Mich nervt zur Zeit diese Kristallkugelleserei. Ich war schon in zig Foren und überall wird abgelästert über das wahrscheinliche (!!!) Rauschverhalten der Kamera. Allerdings hat noch keine Bilder mit hohen ISO-Werten gesehen! Klaro wird die Kamera keine Bilder mit hoher Empfindlichkeit liefern können, wie meine alte D700. Aber genau deshalb werde ich meine Alte eben behalten!
    Aber ich bin schon soll geil darauf zu sehen, welche Bilder liefert, wenn ich meine Blitzanlage aufbaue! ich fotografiere schon seit 30 Jahren mit Nikon und diese Marke hat mich noch immer überzeugt. Ich bin sicher, sie wird es auch mit der D800 machen!
    Ne eierlegende Wollmilchsau wird mir da sicher nicht ins Haus schneien, aber das erwarte ich auch nicht (das waren meien D100, die D200, die D700 und meine FA auch nicht). Ich weiß für welche Einsatzzwecke ich die Neue einsetzen will und dafür scheint sie wie gemacht. Ich bin sicher, die Ingeneure haben wieder einmal ganze Arbeit geleistet!
    Habe ich schon erwähnt, dass ich es kaum erwarten kann, bis ich sie endlich ausprobieren kann? :-))

    In freudiger Erwartung

    Martin

  • Mike schrieb am 28.03.2012

    Wenn man nicht mit der vollen Auflösung fotografieren will, könnte man auch im DX Modus fotografieren, was auch die Datei kleiner macht oder spricht da was dagegen?

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