Ich habe es ja nicht so mit der Analogfotografie, aber als ich den B&H Store in New York verliess stand dort vor der Tür dieser extrem coole Typ mit so einer alten Kamera. Mittlerweile weiss ich dank der vielen Facebook-Kommentare, dass es sich wohl um eine Graflex Speed Graphic handelt. Dieser extrem coole Typ ist Louis Mendes, selbst Fotograf und wohl auch nicht ganz unbekannt. Ich quatschte ihn an und fragte ob ich ein Foto machen dürfte. Er meinte klar, wenn er dafür eins von mir machen dürfe. Dass die Sache kein 1:1 Tauschgeschäft wird, war mir irgendwie klar. Für das Foto wollte er einen Andrew Jackson sehen. Nun gut, irgendwie sah Louis authentisch aus und die Kamera machte auch nicht den Eindruck eines Fake-Spielzeuges.

Kabooooooommmmm … der Blitz explodierte und schleuderte mir beim Auslösen eine Hitzewelle entgegen. Louis drückte einen Knopf und die Blitzbirne flog in einem hohen Bogen aus dem Blitz und landete in seiner Hand. Schöne Show. Wenige Minuten später hielt ich das Foto in den Händen. Wow, das hat wirklich charme. Nur der Typ auf dem Foto … ähhh können wir das noch mal machen?

Ich quatschte noch kurz mit Louis Mendes. Die Kamera ist von 1940 und er hat sich vor Jahren mit tausenden von Filmen und Blitzbirnen eingedeckt. Sehr cooles Gerät und eine geniale Erinnerung für einen Fotonerd.

Louis Mendes

Der erste Tag in New York war grandios. Aufgewacht bei strahlend blauem Himmel, Morgenspaziergang über die Brooklyn Bridge, für die Frau Schuhe gekauft, Eichhörnchen aus der Hand gefüttert, Shooting am Abend in New York und New Jersey und natürlich der Blick aus meinem temporären Büro im 46 Stock auf dem Broadway. Gleich geht es schon wieder los, daher schreibe ich nicht so viel. Bilder sagen da aber bekanntlich eh mehr.

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Ich bin angekommen in New York und die Stadt zeigt sich von ihrer besten Seite. Pünktlich zu meiner Ankunft fängt es an zu regnen. Na prima. Egal, so schnell zwingt mich die Stadt nicht in die Knie, schliesslich habe ich ja meinen Hamburger Schietwetter-erpropten Derbe-Friesen dabei.

Spannend ist es das Teriben auf New Yorks Strassen bei Regen zu beobachten. Hier ist ja sowieso alles schon Hekto Elektro, aber bei Regen legt das New Yorker Fußvolk dann noch einen Zahn zu. Ich hatte nach meiner Ankunft ein bisschen Zeit, bis mein Gastgeber Feierabend hatte und knipste ich einfach mal was sich das so auf der Strasse Nahe dem Ground Zero tat. Dafür lasse ich die Kamera neben den RAWs auch die JPGs machen, welche direkt in Schwarz/Weiss umgewandelt werden. Geht schneller so ;-)

New York

New York

New York New York

New York

New York

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In wenigen Stunden ist es soweit, mein Flieger nach New York City startet und ich bin auch schon ein bisschen aufgeregt. OK, ein bisschen viel, wobei das in erster Linie Vorfreude ist. Lange habe ich diesen Trip geplant und freue mich tierisch, dass alles so super geklappt hat.

In New York will ich hauptsächlich fotografieren. Ist doch cool, wenn man sagen kann, dass man ein Shooting in New York hat, oder? ;-) Umso mehr freue ich mich auf die Fotoshootings vor Ort. Es sind sowohl Pärchen als auch Einzelportraits. Darüber hinaus gebe ich zwei Workshops zum Theme Peoplefotografie. Dafür hat der gute Sven vor Ort Models besucht mit denen wir dann um die Häuser ziehen. Das wird bestimmt sehr lustig. Hach wie cool, dass das alles klappt. Ich werde versuchen von dort zu berichten.

Nun komme ich gerade vom Flughafen. Dort war ich beim Zoll und habe eine Nämlichkeitsbescheinigung abstempeln lassen. Damit kann ich bei der Rückreise nachweisen, dass der ganze Fotokrempel mir gehört und nicht in den Staaten gekauft wurde. Sicher ist sicher und das geht auch ganz schnell, da beim Zoll nicht so viel los ist.

Natürlich stellt sich auch wieder die grosse Frage was ich alles mitnehme. Welche Objektive vor allem? Ich habe mich nun für die D4 mit 5 Scherben entschieden. 14-24 f/2.8, 35 f/1.4, 50 f/1.4, 85 f/1.4 und 24-120 f/4. Ausserdem kommt ein SB-900 mit und der Ranger Quadra. Zusammen mit diversem Kleinkram ist das schon wieder mehr als genug. Das kommt alles in den grossen Lowepro Rucksack ins Handgepäck. Zusätzlich nehme ich noch die Incase DSLR Pro Sling mit um in New York nicht immer den riesigen Rucksack auf dem Rücken zu haben.

Mehr gibt es erst einmal nicht zu sagen. Ich hoffe regelmäßig berichten zu können, wünsche mir selbst ganz tolle Shootings und gutes Wetter. Ich bin dann mal weg.

Hier noch etwas aus dem Archiv. Brooklyn Bridge bei Sonnenaufgang als 360° Pano. Klick macht gross.

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Heute habe ich einen kleinen Tipp zur Belichtungsmessung. Normalerweise arbeite ich voll manuell. Drehe also den ganzen Tag am Rad und stelle mit Hilfe der Belichtungswaage im Sucher Blende, Belichtungszeit und ISO ein. Meine bevorzugte Messmethode ist dabei die mittenbetonte Messung. Das funktioniert meistens auch ganz gut. Hin und wieder gibt es dann aber so Tage an denen mich diese Methode an den Rand des Wahnsinns treibt. Letzten Freitag z.B. bei einer Hochzeit in Altona. Die Hochzeitsgesellschaft sammelte sich vor dem Rathaus, die Sonne schien, die Sonne war weg, ein paar Wolken, viele Wolken … argghhhh. Dann drehen sich die Menschen auch noch ständig, so dass sie mal im Schatten und mal im Licht stehen. In solchen Situationen ist mir die manuelle Einstellung zu anstrengend, da man teilweise von Bild zu Bild kräftig drehen muss.

Dann verwende ich die Blendenpriorität (A, bzw. Av bei Canon). Allerdings habe ich die AE-L Taste etwas umkonfiguriert. Standardmäßig ist diese bei Nikon so eingestellt, dass man den Daumen drauf lassen muss, um die Belichtung zu speichern. Das habe ich geändert, so dass man nur einmal drauf drücken muss und die Belichtung gespeichert bleibt. Es gibt bei Nikon zwei Optionen: Belichtung speichern ein/aus und Belichtung speichern ein/aus (Reset). Ich verwende die erste Option, denn dabei bleibt die Belichtung auch nach dem Auslösen gespeichert. Zudem könnt Ihr nach dem Speichern die Blende verändern und die Kamera passt die Belichtungszeit entsprechend des gespeicherten Wertes an. Ebenso könnt Ihr ISO verändern oder die Belichtungskorrektur verwenden. Alle Werte werden entsprechend des gespeicherten Wertes angepasst.

Auf einer der Funktionstasten vorne liegt bei mir die Spotmessung. Diese zusammen mit dem Belichtungsspeicher ermöglicht nun ein sehr genaues arbeiten. Ich drücke kurz die Spotmessungstaste, ziele genau auf die zu belichtende Stelle und speichere die Belichtung. Danach kümmere ich mich in aller Ruhe um den Bildaufbau und fokussiere. Falls nötig nehme ich eine kleine Korrektur über +/- vor oder verändere auch leicht die Blende.

Anfangs hat man natürlich mit mehr Knöpfen zu tun. Daran muss man sich gewöhnen. Das geht aber sehr schnell und dann ist man wirklich sehr genau. Natürlich könnt Ihr auch einfach standardmäßig die Spotmessung einstellen und die AE-L Taste festhalten. Mir ist das aber zu unbequem, wenn ich eine Taste längere Zeit festhalten muss.

Könnt Ihr ja mal ausprobieren. Bei mir klappt es sehr gut. Habt Ihr noch weitere Tipps zur Belichtungsmessung?

P.S.: Bei der D4 wurde die AE-L Taste abgeschafft. Da habe ich die Funktion nun auf der Abblendtaste liegen.

Vor kurzem hatte ich für einige Tage die Pentax K-01 zum rumspielen bekommen. Das ist die Kamera, die ein wenig ausschaut, als wenn sie ein Modul von Lego oder Fischertechnik ist. Besonders die gelbe Variante dürfte die ein oder andere Designdiskussion provozieren. Immerhin hat Karl Lagerfeld sich aufgrund des Designs ein paar Stück ans Lager genommen. Ich denke über das Design können wir uns die Köpfe heiss diskutieren, da soll sich jeder selbst eine Meinung machen. Aber wie ist denn der erste Eindruck?

 

Die Haptik ist grandios. Die Kamera ist nicht gerade klein, liegt aber gut in der Hand wie ich finde. Besonders gut haben mir sofort die Knöpfe gefallen. Alles sehr wertig und wenn man an den Knöpfen dreht hat man ein sehr gutes Gefühl. Insgesamt macht das Gehäuse einen guten Eindruck. Ich nehme mal an, dass die Größe auch ein wenig der Besonderheit geschuldet ist, dass man an der Pentax K-01 die Objektive der Pentax Spiegelreflex-Reihe verwenden kann. Eine prima Idee wie ich finde. Ich frage mich wieso andere Hersteller das nicht machen? Wer bereits mit Pentax fotografiert dürfte spätestens jetzt hellhörig geworden sein. Für den Test hatte ich ein 40 mm f/2.8 Objektiv, welches ziemlich dünn ist und somit der Kamera dann doch eine gewisse Kompaktheit beschert. Gerne hätte ich auch noch eine 50 mm Festbrennweite ausprobiert, hatte ich aber nicht.

Ich wollte mit der Kamera einfach mal rumspielen ohne mich grossartig um die Nachbearbeitung zu kümmern. Daher habe ich alle Bilder in JPG geschossen. Ich? Ehrlich gesagt sind nur ein paar von mir. Ich habe die Kamera dann mal Josh in die Hand gedrückt, der bei einer kleinen Tour ein paar Fotos von mir geschossen hat.

Aufgefallen ist uns die gute Bedienung. Pentax hat hier keine Experimente gemacht. Die K-01 ist sofort intuitiv zu bedienen. Andere Hersteller brechen sich da teilweise einen ab, weil sie meinen das Rad neu erfinden zu müssen. Bei der Pentax ist aber alles so, wie man es von einer grossen DSLR kennt. Einen Sucher besitzt die K-01 nicht, aber die Fokussierung über das Display geht dank des gut positionierbaren Fokuspunktes sehr gut. Wer manuell fokussieren möchte bekommt dazu eine Fokushilfe im Display eingeblendet. Dabei werden die Konturen besonders hervor gehoben sobald der Fokus sitzt. Sieht am Anfang etwas komisch auf dem Display aus, ist aber sehr praktisch.

Einen ausgiebigen Low-Light-Test habe ich nicht gemacht, aber mal ein Bild bei ISO 4000 geschossen. Das Rauschen ist sichtbar, aber dennoch finde ich es durchaus akzeptabel. Der Sensor im APS-C Format spielt hier wohl seine Stärken aus.

Wir haben dann noch mit den verschiedenen Filtern rumgespielt, was doch mehr Spaß macht als ich anfangs angenommen hatte. Hin und wieder kann man sich mal darauf einlassen, Instagram und Hipstamatic machen ja auch nichts anderes.

Insgesamt war es wirklich nur ein kurzer Test, der maximal für einen ersten Eindruck ausreicht. Dieser ist jedoch positiv, vor allem weil die Haptik und Bedienung so toll sind. Hätte ich bereits Pentax Objektive, würde ich wohl sofort zuschlagen. Ich wäre dann aber etwas konservativer und würde wohl zum silbernen Modell greifen. Die K-01 kostet inkl. 40 mm Objektiv rund 800,- € (Link zum Amazon). Angesichts der Verarbeitung, des grossen Sensors und der Kompatibilität zum Pentax-Objektivsystem geht der Preis meiner Meinung nach in Ordnung. Würde Nikon eine spiegellose mit APS-C Sensor und F-Bajonett heraus bringen, würde ich wohl sofort zuschlagen.

Heute habe ich eine Email bekommen in der Nikon auf Probleme mit einigen Akkus vom Typ EN-EL15 hinweist. Diese werden in der D7000, D800 und D800E verwendet. Bei einigen Akkus soll es zu Überhitzung kommen können. Ich poste einfach mal den kompletten Inhalt der Email.

Sehr geehrter Nikon-Kunde,

unseren Aufzeichnungen zufolge haben Sie eine der folgenden Digitalkameras auf der Nikon-Website registriert: D7000, D800, D800E oder Nikon 1 V1. In diesen Kameras wird der Lithium-Ionen-Akkus EN-EL15 verwendet. Wir möchten Sie über einen wichtigen Servicehinweis zum Akku EN-EL15 informieren.

Hinweis für Benutzer des Lithium-Ionen-Akkus EN-EL15

Zwar unternimmt Nikon höchste Anstrengungen, um die hohe Qualität der Produkte zu sichern, doch haben wir festgestellt, dass eine bestimmte Anzahl von einem unserer Lieferanten hergestellter EN-EL15-Akkus die internen Qualitätsstandards von Nikon nicht erfüllt hat. In äußerst seltenen Fällen können sich die Akkus überhitzen, was zu einer Deformation des Gehäuses führen kann. Akkus mit diesem Problem wurden nur im Nikon-Fertigungsprozess festgestellt. Vom Markt haben wir keine Berichte zu diesem Problem erhalten. Um die Sicherheit unserer Kunden und ihrer Geräte sicherzustellen, haben wir einen freiwilligen Umtauschplan für die betroffenen Produkte eingerichtet.

Auf unserer Support-Website  erhalten Sie weitere Informationen zur Überprüfung, ob Ihr Akku von diesem Problem betroffen sein kann, und wenn dies der Fall ist, zum Anfordern eines Ersatz-Akkus.

Wir bitten Sie für die aufgrund dieses Fehlers entstandenen Unannehmlichkeiten vielmals um Entschuldigung. Wir bemühen uns weiterhin um Produkte und Dienstleistungen höchster Qualität.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Nikon-Kundendienst

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Vor einiger Zeit beklagte ich die zu warmen neuen Displays an der D4 und der D800. Jedem, dem ich die Aufnahmen zeigte bestätigte, dass das Display zwar toll aussieht, aber irgendwie weiter weg von der Realität ist, als die alten Displays von D700 und D3. Nun lese ich auf Nikonrumors, dass laut Nikon die neuen Displays viel “richtiger” anzeigen, als die alten. Hmm, irgendwie war ja klar, dass Nikon versucht die Sache auszusitzen, bzw. dementiert. Alles andere würde wahrscheinlich mit immensen Kosten verbunden sein.

Wie dem auch sei. Nach einigen Wochen mit dem neuen Display muss ich gestehen, dass man sich an alles irgendwie gewöhnt. Keine Ahnung ob mein Auge das Gelb einfach wegkompensiert hat, aber mittlerweile stört es mich nicht mehr. Erinnert mich ein wenig an die Geschichte mit der Antenne im iPhone 4. Alle haben aufgeschrien, dann gab es diese dämlichen Bumper und nachdem man die weggeschmissen hat, konnte man trotzdem telefonieren. Nun ist es so, dass ich eher beim anschauen des D700 Displays Augenkrebs bekomme. Verrückt, aber so schnell kann es gehen. Der Unterschied ist noch immer da und ich frage mich wieso man keine Möglichkeit hat die Farben auf so einem Kameradisplay zu kalibrieren. Muss doch irgendwie gehen.

Irgendwie gewöhnt man sich dann aber doch sehr schnell an alles mögliche ;-) Ich glaube jedoch, dass in der Sache noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.

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Mein Beitrag zum Autofokus hat sehr reges Interesse und vor allem eine informative Diskussion angefacht. Ich war heute beim Nikon Service Point in Norderstedt und habe mit dem Techniker mal ein wenig über das Thema geschnackt. Vor allem hat mich die Frage interessiert, ob die AF-Feinabstimmung bei den neueren Objektiven überhaupt Sinn macht. In einem Kommentar wurde behauptet, dass diese nur für ältere Objektive sei. Die Auskunft des Technikers ist, dass die AF-Feinabstimmung eben genau dafür ist. Man verschiebt damit den Fokuspunkt für die Kamera/Objektiv-Kombination nach vorne oder hinten. Erst wenn diese nicht mehr ausreicht, dann macht es Sinn den AF justieren zu lassen. Ebenso kann es sein, dass bei Zoomobjektiven die Abweichungen je nach Brennweite variieren, dann ist die Feinabstimmung auch machtlos.

Darauf hin habe ich mir dann noch mal das Spyder Lenscal hervor geholt um meine Objektive noch einmal zu überprüfen und genauer zu justieren. Das Lenscal ist ein Messchart mit einem Fokustarget in der Mitte und einem schräg gestellten Lineal, das die Abweichung nach vorne oder hinten anzeigt. Das geht mit ein klein wenig Bastelei auch billiger mit dem Traumflieger Fokus-Detektor. Der arbeitet nach dem gleichen Prinzip. Ich habe mir jedoch einmal den Lenscal zugelegt, da ich basteln hasse, das Teil ein Stativgewinde hat und der Fokustarget senkrecht steht. Ob letzteres einen Unterschied macht, weiss ich nicht. Bei mehreren Kameras und Objektiven lohnt sich die Investition, ansonsten nehmt ruhig den Bastelbogen.

 

Auf dem linken Bild sieht man übrigens einen leichten Frontfokus. Die 1 vorne ist scharf, hinten aber nicht.

Jedenfalls habe ich noch mal die Objektive feinjustiert und bin nun voll zufrieden. Beim 50 mm f/1.4 ist mir aufgefallen, dass es unmöglich war den Fokus für alle Blenden gleich gut zu justieren. Passte es bei 2.0, dann hatte ich bei 1.4 einen Frontfokus und umgekehrt. Ich habe mich dann für 2.0 entschieden. Bei 1.4 passt es auch nicht, aber nicht mehr ganz so auf den Punkt. Bei allen Objektiven kam ein anderer Wert heraus. Jedoch musste ich bei allen den Fokus nach hinten verschieben.

Diese Justage ist ganz schön nervig. Ich empfehle Euch dafür etwas Zeit einzuplanen und in Ruhe ein Setup aufzubauen, wo Ihr direkt in den Rechner übertragt. So könnt Ihr die Schärfe am genausten beurteilen. Aber definitiv lohnt sich der Aufwand.

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Vor einiger Zeit bekam ich das Buch Raus aus dem Hamsterrad von Walter Zimmermann geschenkt. Genau die Gewichtsklasse für meinen Flug nach Mallorca. Kann man mal eben in 2 Stunden durchlesen.

In dem Buch geht es um das berühmt berüchtigte Hamsterrad in dem sich viele von uns befinden und nicht heraus kommen. Darin geht es um so unglaubliche Lebensweisheiten wie “Das Leben ist keine Generalprobe” oder “dass ich die Welt nach unserem Tod weiterdreht”. Man hat einen tollen Job, verdient gutes Geld aber ist doch irgendwie nicht so richtig glücklich. Wie viele Leute reissen Stunden um Stunden im Job ab, nehmen sich aber keine Zeit für sich selbst oder die Familie. Wir sind ja alle so furchtbar busy.

Oft bekomme ich zu hören, dass jemand so gerne mehr fotografieren würde, aber die Zeit dafür nicht hat. Das Problem ist aber nicht, dass er die Zeit nicht hat, sondern dass er sie sich nicht nimmt. Tretmühlenartig erfüllt man seine Pflicht, vor allem für den Job. Überstunde um Überstunde, nur damit der Chef zufrieden ist. Aber was passiert eigentlich wenn man sich einfach mal ein paar Tage für sich nimmt? Für viele undenkbar. Diejenigen, die es dennoch tun, stellen aber fest, dass es auch ohne sie geht, sie plötzlich auftanken und zu Dingen fähig sind, die sie vorher nicht erahnten.

Diese kleine Büchlein möchte ich Euch empfehlen, falls Ihr auch mal raus aus dem Hamsterrad wollt.

 

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