Showdown in Hongkong – Olympus OM-D vs. Fuji XE-1

Am 28. Juli 2013 von Paddy veröffentlicht

Wie einige von Euch ja wissen, war ich in Hongkong. Seinerzeit hatte ich die Entscheidung getroffen die fette D4 nicht mehr mit auf Reisen zu nehmen und stattdessen auf eine Systemkamera auszuweichen. In den engeren Kreis der Auserwählten kamen die Olympus OM-D und die Fuji XE-1. Sowohl Olympus als auch Fuji erklärten sich bereit mir für die Reise Leihequipment zur Verfügung zu stellen. Da war also mein Problem. Zwei Systeme zu Hause rumliegen und welches nehme ich nun mit? Ich entschied mich kurzerhand einfach beide mitzunehmen. Im Handgepäck nahmen die beiden Kameras nicht viel Platz weg und in Hongkong wollte ich dann einfach von Tag zu Tag wechseln. Zudem dachte ich mir, dass es für die Leser bestimmt interessant wäre, wenn ich nebenbei noch einen kleinen Vergleich beider Kameras vornehme. Ein guter Plan wie ich fand.

Nun wurde ich nach meiner Reise täglich mehrfach angesprochen welche Kamera denn nun gewonnen hat? Welche ist denn besser? Auch wenn ich eine Aufmerksamkeit erhaschende Überschrift gewählt habe, so muss ich Euch doch enttäuschen. Dieses Review ist nicht filmreif, denn es gibt weder einen Guten, noch einen Bösen und am Ende bleibt auch nicht nur ein Gewinner übrig.

Aber was war nun eigentlich genau dabei? Eine kleine Aufzählung inkl. der obligatorischen Blogger-Hilfslinks:

Ein ganzer Haufen an Krempel also, der zu meiner grossen Freude jedoch problemlos in einer Schultertasche Platz fand.

Bevor ich nun zu einer persönlichen Einschätzung der beiden Kameras komme, möchte ich noch einmal auf meine Hongkong-Reiseberichte hinweisen, in denen Ihr viele Bilder findet, die sowohl mit der Fuji als auch der Olympus aufgenommen wurden. In den Reiseberichten habe ich jedoch auf die ganze Technik verzichtet. Die reine Betrachtung der Bilder ist für mich zumindest schon mal der Beweis, dass beide Kameras in der Lage sind Top-Fotos aufzunehmen. Wer hätte das gedacht 😉

Der Gewinner ist die Systemkamera

Bin ich gezwungen einen eindeutigen Sieger zu küren, so ist es wohl die Gattung der Systemkameras. Ich war doch wirklich lange skeptisch, ob die kleinen Dinger es bringen und mit den Dickschiffen DSLR mithalten können. Nach dem Hongkong-Trip kann ich bestätigen, dass sie es können. Es war keine leichte Entscheidung auf so eine tolle Reise die Dicke nicht mitzunehmen. Aber ich bin überglücklich es getan zu haben. Ich hatte keine Situation wo ich mir dachte „hättest Du jetzt nur die D4 dabei“. Egal ob ich mit der OM-D oder XE-1 unterwegs war, es war jedes mal ein Genuss. Keine Schlepperei mehr, dennoch die Flexibilität eines Wechselobjektivsystems und hervorragende Bildqualität, auch bei schlechten Lichtverhältnissen.

Es gibt einige Unterschiede zur DSLR, die sich nicht wegdiskutieren lassen. So sind kleine Kameras von der Bedienung her für mich nicht so ergonomisch, wie eine ausgewachsene DSLR. Meine D4 kann ich blind bedienen und das vor allem in kürzester Zeit. Bei den Systemkameras dauert alles ein klein wenig länger. Hier und da muss man mal in die Menüs, da einfach nicht genug Knöpfe vorhanden sind. Aber wo auch bei dem kleinen Gehäuse. Insgesamt fühle ich mich noch nicht soweit eine Hochzeit oder sportliche Aktivitäten mit einer Spiegellosen zu fotografieren. Da ist der Autofokus einer D4 dann doch noch eine andere Liga, aber für alles andere bevorzuge ich mittlerweile die Systemkameras, zu denen ich mit zwinkerndem Auge und gekreuzten Fingern auch meine X100s zähle. Ich glaube spätestens 2014 dürfte der DSLR-Markt deutlich zurück gehen, wenn sich dort nicht irgendetwas tut, dass die Dickschiffe wieder interessanter macht.

Mein Fazit zur Fuji XE-1

Ich mag die Fujis insgesamt ja sehr gerne. Eine X100s nenne ich bereits mein eigen. Die Kameras sind einfach toll. Ich nehme sie gerne in die Hand, drücke gerne die Knöpfe, mag die Menüführung und bin begeistert von der Bildqualität. Es macht einfach so richtig viel Spaß mit der Fuji durch die Gegend zu laufen und mit ihr gemeinsam die Welt zu entdecken. Dazu eine tolle Haptik und eine gelungene Retrooptik.

Die XE-1 besitzt nur einen elektronischen Sucher und nicht dieses Hybriddingens, das auch die X100s besitzt. Ich bin nicht so der grosse Freund von elektronischen Suchern, arrangiere mich aber mit ihnen. Ich beobachte jedoch, dass ich mich mit den Systemkameras wieder zum Displayfotografen entwickle. Was habe ich doch die Leute verpönt, die mit der Kamera am langen Arm durch die Gegend laufen und mit dem Display Fotos machen. Und nun mache ich es selbst. Aber es ist irgendwie auch praktischer. Ich erwische mich dabei, dass mir der Bildaufbau mit Liveview manchmal leichter fällt, ebenso wie das gerade halten der Kamera. Das Display der XE-1 ist aber auch gut. Gegen knallige Sonne ist es jedoch machtlos. Ich sinniere darüber, ob es nicht vielleicht sogar kommunikativer ist, wenn man sich nicht ständig hinter so einem fetten schwarzen Kasten versteckt und stattdessen auch den Blick auf das eigene Gesicht zulässt, während man selbst dem Gegenüber auch direkt in die Augen schaut.

Die Bedienung der XE-1 macht richtig Spaß. Es gibt keine grossen Probleme und ich vermisse auch direkt nichts. Die Bildqualität, vor allem was Rauschen angeht, ist exzellent. Mich nervt nur etwas, dass Lightroom irgendwie deutlich länger für die Verarbeitung von RAW-Dateien braucht. Fühlt sich so an, als wenn Adobe da eine Handbremse anzieht, sobald ein Fuji-Raw eintrudelt. Andererseits bin ich glücklich, dass VSCO die tollen Presets auch für Fuji-Kameras angepasst hat. Das ist ein echtes Plus für mich. Der Autofokus macht einen guten Job. Hin und wieder kommt er doch ins pumpen, ist insgesamt aber recht treffsicher und auch nicht unbedingt lahmarschig. Etwas nervig ist das sich ständig hell und dunkel stellende Display. Diese Anzeige hat leider nichts mit der späteren Belichtung zu tun.

Ich habe drei Objektive mit und ertappe mich dabei, wie ich meistens das Standardzoom mit 18-55mm verwende. Eine verdammt gute Linse, mit der ich dann auch mein Lieblingsbild von dem Mädchen auf der Fähre geschossen habe.

DSCF7716-X-E1 1-1250 Sek. bei f - 3,2 ISO 200

Meiner Meinung nach braucht man für den Start mit der XE-1 nicht wirklich viel mehr als das Standardzoom. Natürlich habe ich hin und wieder auch mal gewechselt und so konnte ich mit dem Zeiss Touit 32mm/1.8 ebenfalls ein Bild schiessen, das weit vorne auf meiner Favoritenliste aus Hongkong ist.

DSCF7629-X-E1 1-640 Sek. bei f - 1,8 ISO 200

Wenn ich mir nur diese beiden Bilder angucke, dann weiss ich, dass man mit der Kamera nichts verkehrt macht. Die XE-1 ist für mich so ein richtiger Fotoapparat. Ich würde die Kamera jedem empfehlen, der einfach nur ganz ehrlich und bodenständig tolle Fotos in atemberaubender Qualität machen möchte. Nachteilig empfinde ich persönlich den eher dürftigen Videomodus und die momentan noch etwas geringe Auswahl an Objektiven.

Hier eine kleine Auswahl weiterer Lieblingsbilder, die ich mit der XE-1 in Hongkong gemacht habe.

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Mein Fazit zur Olympus OM-D

Die Olympus besitze ich ja schon etwas länger und bin auch ein echter Fan von ihr. Sie besitzt ebenfalls einen elektronischen Sucher, welchen ich jedoch kaum benutze. Ganz besonders gut gefällt mir das WYSIWYG-Display. Hier sehe ich, was später auch heraus kommt. Ich führe gar keine Belichtungsmessung mehr durch, sondern drehe einfach so lange am Rädchen bis die Belichtung gefällt. Spotmessung? Mehrfeldmessung? Mir doch egal. Das Display ist sogar noch besser als bei der Fuji, richtig brilliant. Touchscreens an Kameras finde ich irgendwie Spielkram. Grossen gefallen finde ich jedoch am Touch-Fokus-Auslöser. Ich tippe einfach mit dem Finger auf eine beliebige Stelle im Bild und schon fokussiert die Kamera uns löst aus. Das macht richtig Spaß.

Gefallen finde ich auch an dem 17mm Objektiv. Die Kamera baumelt mit angewinkeltem Display vor meinem Bauch. Ich ziehe durch Hongkong und tippe einfach auf das Display, wenn mir ein Motiv gefällt. Schon ziemlich cool. Die Schärfe der Bilder ist beeindruckend. Durch den etwas kleineren MFT-Sensor hat man grundsätzlich eine grössere Schärfentiefe. Dies entpuppt sich teilweise zum Vorteil. So kann ich die Blende von 1.8 lichtmäßig voll ausreizen und habe etwas mehr Schärfentiefe, was mir doch oft entgegen kommt. Bei meiner Vollformat-D4 blende ich doch oft etwas ab, um etwas mehr Schärfentiefe zu erreichen.

Auch das 75mm f/1.8 ist ein Kracher. Am Crop von 2.0 habe ich etwa 150mm Brennweite. Wow, damit kann man ziemlich cool Portraits machen und aber auch mal ordentlich nah ran zoomen. Ich verwende das 75er u.a. dazu ein erstes Panorama von Hongkong zu schiessen.

Peak_I-2- 1-1600 Sek. bei f - 5,6 ISO 320

Auch das zweite Panorama vom Peak aus zur blauen Stunde entsteht mit der Olympus. Allerdings mit dem 45mm f/1.8.

HK_Peak@Night- 3,2 Sek. bei f - 8,0 ISO 200

War ich Anfangs sehr voreingenommen wegen des vergleichsweise kleinen Sensors, so kann ich in Hongkong davon keinen nennenwerten Nachteil bemerken. Im Portraitbereich ist es schon so, dass ich manchmal den Look eines 85mm/1.4 auf Vollformat vermisse, aber tolle Freistellung bekommt man auch mit dem MFT-Sensor hin.

Was Handling und Haptik angeht kommt die OM-D nicht so ganz an die Fuji heran. Sie fühlt sich aber dennoch gut und wertig an. Lediglich die Knöpfe sind dann doch vergleichsweise klein geraten.

Mit der OM-D habe ich auch das weitwinkligste Objektiv dabei. 9mm ergeben rund 18mm Kleinbildäquivalent. Ich stelle fest, dass ich besonders auf Reisen doch Weitwinkel benötige. Bei der Fuji hatte ich „nur“ 14mm (also 21mm Kleinbild) dabei. Das 12mm Touit von Zeiss hatte ich zu Hause gelassen, weil es mir dann dich zu dicht am 14er war. Aber das kleine 9-18mm Weitwinkel entpuppt sich ebenfalls als tolles Objektiv. Vor allem weil es klein ist.

Der Bildstabilisator in der OM-D scheint ein technisches Wunderwerk zu sein. Ich schiesse bei Dunkelheit aus der Hand mit 1/10 bis 1/20 Sek Fotos. Ein Traum. Ebenfalls ein Traum ist der Videomodus der OM-D. Dieser bietet bis auf 25p alles was ich brauche. Über einen Adapter kann ich sogar ein externe Mikro anschliessen und in Verbindung mit dem Bildstabilisator lässt sich supergut aus der Hand filmen.

Die OM-D überzeugt auch als ich von sintflutartigen Regengüssen überrascht werde. Die Kamera ist klitschnass, hält aber was die Werbung verspricht. Es macht ihr einfach nichts aus, denn sie ist wasserdicht.

Für mich ist die OM-D und das MFT-System aktuell das rundeste und vielseitigste. Wer auch nur ansatzweise darüber nachdenkt auch mal ein Filmchen zu drehen, wird von mir die OM-D empfohlen bekommen. Besonders attraktiv ist das Objektivangebot. Dazu mag ich die Bedienung über das Klappdisplay sehr gerne, vor allem wenn man durch die Gegend schlendert und unauffällig fotografieren möchte. Auch als Fotokamera schlägt sich die OM-D sehr gut. Die Bilder sind rasiermesserscharf, nur ab ISO 1600 kann die OM-D dann nicht mehr mit der XE-1 mithalten.

Und hier noch ein paar weitere Lieblingsbilder, die mit der OM-D entstanden sind.

[nggallery id=120]

Wie bereits erwähnt gibt es keinen eindeutigen Sieger. Ich mag beide Kameras sehr gerne. Bei der Fuji sehe ich leichte Vorteile als reine Fotokamera, die OM-D ist mehr das Allround-Talent. Ich blicke voller Spannung auf die nächsten ein oder zwei Kameragenerationen dieser Gattung. Das wird bestimmt spannend.

Veröffentlicht in: Hardware Tests nach oben

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Kommentare (36)

  • Stefan schrieb am 28.07.2013

    Hi Paddy,
    Kannst du bei deiner nächsten Reise bitte mal eine Lumix G5 mitnehmen und dann deine Erfahrungen Posten?
    Gruß Stefan

  • Matthias schrieb am 28.07.2013

    Hi Paddy,

    können die beiden Kameras auch Bulp? hast Du das auch getestet und wie ist da Dein Fazit?

    Gruß

    Matthias

    • Kreuzschnabel schrieb am 28.07.2013

      Die OM-D hat nicht nur Bulb, sondern man kann dabei während der Belichtung auf dem Display mitverfolgen, wie sich das Bild aufbaut 🙂

    • Kreuzschnabel schrieb am 28.07.2013

      Danke für den wieder einmal lesenswerten Bericht. Ich bin vor einem halben Jahr von der Oly E-5 auf die OM-D umgestiegen und war begeistert von der gleich eine Klasse höheren Bildqualität (so toll sich die E-5 bedienen läßt – ihr Rauschverhalten ist nicht wirklich etwas, was ich professionell nennen würde). Die OM-D benutze ich durchaus auch beruflich für Fotos für Printmedien (Geschäftsbroschüren), bisher haben sich die Designer noch nicht über zu schlechte Bildqualität beschwert 🙂

  • Olaf schrieb am 28.07.2013

    Na denn muss ich jetzt wohl Danke sagen. Ich teile Deine Meinung zur OM-D. Die Fuji kenne ich nicht.

    Sie macht Spaß und schont den Rücken.
    VG
    Olaf

  • Walter schrieb am 28.07.2013

    Hallo Paddy,
    Deine Berichte sind immer ein Genuß!
    Danke dir dafür!!!
    LG
    Walter

  • Stefan aus Lilienthal schrieb am 28.07.2013

    Klasser Blogbeitrag. Kurzweilig zu lesen (wie immer) und sehr Interessant dein Meinungsbild und dessen Entwicklung zu verfolgen.
    Kurze Frage zur OM-D E-M5. Hast du Sie mit einem Batteriegriff mal getestet. Wird Sie für Dich dadurch vielleicht nach angenehmer beim Handling? Oder hast du bewust auf dieses Zubehör verzichtet um so klein und leicht zu bleiben wie möglich.

  • Arnd schrieb am 28.07.2013

    Vielen Dank für den tollen Bericht. Auch ich bin überglücklich mit der OM-D und freue mich über meine schmal und leicht gewordene Fototasche. Das Vollformat kommt bei mir nur noch in schwierigen Lichtsituationen zum Einsatz.

  • Jan schrieb am 28.07.2013

    Das Panorama in der blauen Stunde ist der Hammer!!!

    Ich werde wohl zur X-E1 tendieren.
    Kam wohl gerade ein neues Update von Fuji: u.a. zur Verbesserung der Autofocusleistung.

  • Marion Schnabel schrieb am 28.07.2013

    Wäre mal daran interessiert, die OM D EM verklickert zu bekommen. Es gibt sooo viiiele Einstellungen, das ist schon heftig. Apropo Stabilisator. Bisher habe ich es trotzdem geschafft, einige verwackelte Fotos zu produzieren.
    Also, so einfach Kamera auspacken und fotografieren, das geht auch mit der OM D nicht.
    Eine Anleitung gibt es ja nicht derart, dass alle Fragen „abgedeckt“ werden.
    Eine Kamera zum Entdecken, gewiss. Aber eigentlich sollte jeder Schritt nachvollziehbar beschrieben sein. Auch die Canon Eos 5 D Mark 2 habe ich mir „erkämpfen“ müssen, doch die Olympus ist noch komplizierter, wenn ich alles verstehen will.

  • Vielen Dank für den Testbericht. War sehr aufschlussreich, jetzt muss nur noch bisl gespart werden.

  • Sascha schrieb am 29.07.2013

    Hey!

    Kann dir nur zustimmen was Fuji-Kameras angeht! Habe vor einer Woche ein komplettes Festival mit der X-Pro 1 dokumentiert, inkl. Konzertfotografie…ging ohne Probleme und die Qualität ist bombastisch!! (Link zur Festivaldokumentation mit der X-Pro 1: http://snh-photography.com/deichbrand-2013/)

    Und dein Bild von dem kleinen Mädchen ist absolut klasse!!! 🙂

    Gruß
    Sascha

  • Matze schrieb am 29.07.2013

    Auch wenn ich mich jetzt hier in die „Nesseln“ setze 🙂

    Die Bilder gefallen mir schon gut, gerade Bildgestalltung etc. echt toll aber bezogen auf die reine Bildqualität bin ich ( meine persönliche Meinung ) nicht so ganz überzeugt.

    Naja – über Geschmack lässt sich ja nicht streiten.

    Bin trotzdem ein Fan von der Seite & Paddy

    • Boris schrieb am 29.07.2013

      Du siehst hier bearbeitete Fotos, für Webauflösung heruntergerechnet und vom Viewer-Plugin auf die aktuelle Browser-Fenster-Größe skaliert und Du kannst die Bildqualität wirklich beurteilen? Respekt 🙂

      • Matze schrieb am 29.07.2013

        naja,
        wenn z.B. in den dunklen Bereichen keine oder wenig Strukturen mehr vorhanden sind, ist das meine Einschätzung.
        Jedenfalls haben sie mich nicht überzeugt, vielleicht ist es ja so gewollt oder es liegt wirklich am runterrechen fürs Web.
        Will ja keinem hier zu Nahe treten, sondern einfach schreiben was ich als Betrachter so beim Durchklicken empfunden habe……

    • Olli schrieb am 29.07.2013

      Seh´ ich ähnlich Matze.
      Allerdings scheint den Spiegellosen ja die Zukunft zu gehören und die reine Abbildungsleistung spielt bei dieser Art Fotos lange keine so wichtige Rolle wie die Ausgestaltung der Motive. Das schwarz/weiss Szenario mit den Bussen z.B. mag mir technisch gar nicht gefallen. Hat mich aber trotzdem „angemacht“, sonst hätte ich es mir nicht so lange angeschaut.

  • Markus schrieb am 29.07.2013

    Hi Paddy,

    die „kleinen“ scheinen für solche Trips wirklich prima…
    Vorletzte Woche war ich mit meiner D700 und etwas Glas in Litauen – ich hätte mir gerne ein paar Kilo beim Rumtragen erspart..
    Kompliment an Dein Auge – zeigt mal wieder, dass der Fotograf und nicht die Kamera die Bilder macht.

    Zu den Panos habe ich noch die Frage, wie Du die in WordPress bringst? Welches Plugin benutzt Du? – Ich habe nämlich auch noch ein paar, die ich so gerne einbinden würde.

    Gruß aus dem Ruhrgebiet, Markus

    • Paddy schrieb am 29.07.2013

      Die Panos erstelle ich mit PTGui und hier zeige ich sie mit krpano

  • Janine schrieb am 29.07.2013

    Ein sehr schöner und vieleseitiger Bericht. Bei mir hatte auch die Systemkamera eindeutig gewonnen. Meine Spiegelreflex hatte ich verkauft und lebe und liebe meine OM-D sehr.
    Für mich war sie der absolute Sieger im Vergleich, was auch die Handhabung und Griffigkeit anging. Von den Fotos und ihrer Qualität mal ganz abgesehen.

    Die Bilder von Hongkong finde ich sehr stark. Ich wünschte damals auf meinem Trip auch schon die OM-D dabeigehabt zu haben. 🙂

  • Norbert schrieb am 29.07.2013

    Hi Paddy,
    Danke für den tollen Bericht! Hast du mit der Olympus auch das Kid Objektiv (12-50 genutzt) ? soweit ich die Exif Daten auslesen konnte, hast du ausser den Festbrennweiten nur das 9-18er genutzt, zumindest bei den Bildern die du veröffentlicht hast?
    Würde mich interessen ob du einen klaren Vorteil zwischen dem 9-18er zum Kit feststellen konntest (ausser dem höheren Weitwinkel ;-)). Mich interessiert das auch, hab aber bisher nur das 12-50er nutzen können und bin sehr zufrieden damit.

    vg,
    Norbert

  • Andreas schrieb am 29.07.2013

    Sehr schöne Fotos! Danke fürs Zeigen…über das Kameradisplay zu fotografieren werde ich mich wohl nie mit anfreunden können.

  • Dietmar schrieb am 29.07.2013

    Ich denke, der Gewinner ist die Fotoindustrie. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.
    Nachdem kaum noch jemand „billige“ Apperate gekauft hat, da ja in jedem Handy so eine Knipse drin ist und sich die Grossen mit einem Preiskrieg im DSLR-Sektor zerfleischt haben, muß jetzt was neues her.
    Beide Kameras liegen im Preis über 1000 €, da kann man schon auch etwas erwarten.
    Ich war auf Dein Fazit gespannt, nun schauen wir mal ob deine Prognose für 2014 hinsichtlich des DSLR-Marktes zutrifft. Ich habe da so meine Vermutungen, werde mich aber hüten diese hier preis zu geben.
    Auf jeden Fall sind Deine Bilder ganz toll, beurteilen hinsichtlich der Qualität möchte ich diese im Web nicht. Bildaufbau und vorallem wieder Deine Komentar, einfach super. Auch die Tipps im Blog sind super, für jeden der mal nach Hong Kong will bestimmt sehr hilfreich.
    Mach auf jeden Fall weiter so, auch mit deinen zwei Dicken.

  • Andreas schrieb am 29.07.2013

    Zitat Paddy: „Ich führe gar keine Belichtungsmessung mehr durch, sondern drehe einfach so lange am Rädchen bis die Belichtung gefällt. Spotmessung? Mehrfeldmessung? Mir doch egal.“ …oh Gott – und das aus dem Munde von Paddy. Der Niedergang der Fotografie scheint eingeläutet.

  • Danke für den ausführlichen Berricht!
    Vom gefühl her stimme ich dir auch voll zu das 2014 die DSLR´s sich warm anziehen müssen wenn sie gegen Systhemkameras bestehen wollen.
    Was mich noch etwas von den Systehmkameras noch etwas zurückhält ist, dass ich die DSLR größe gewöhnt bin und sie auch „Blind bedienen kann“.
    Ich denke aber vor meiner nächsten Reise werde ich auch auf eine Systhemkamera umsteigen.
    Dein PRaxistext war wirklich interessant für mich.
    Gruss Stephan

  • mensch paddy. jetzt hast du mich richtig heiß gemacht auf die OM-D. bin drauf und dran meine D7000 abzustoßen und zu wechseln. würde ja gern mal das teil ein paar tage testen und sie in der hand halten, bevor ich mich entscheide…

  • Olaf schrieb am 05.08.2013

    Hattest Du eigentlich für die Kleinen ein Reisestativ mit und wenn ja welches? Ich habe irgendwie nichts gelesen. Sollte man nicht wenigstens ein Klemmstativ für Langzeitbelichtungen etc. mitnehmen?

    Vielen Dank.
    VG
    Olaf

    • Paddy schrieb am 05.08.2013

      Ja, eins von Manfrotto. Die Bezeichnung weiss ich aber gerade nicht.

  • Thomas schrieb am 16.08.2013

    Hallo, ich bin ein großer Fan deiner Seite geworden ,erst recht nach dem OM-D bericht inShowdown in Hongkong.
    Ich fotografiere schon sehr lange erst Canon und seit ca einem Jahr OM D em 5 irres Teil.

    Eigentlich bin ich vom Stiel her der Street Fotograf , aber es geht auch mal zum Kopf frei machen in andere Themen…………also ist es eigentlich für mich klar das ich mit 45 und 75 bei 1.8 Lichtstärke am besten fahre ,um Gesichter bei Streeten auch immer dicht einfangen zu können .

    Durch deinen Berich bin ich jetzt am überlegen 17mm 2.8 das 1.8 ist mir etwas zu teuer um es für den Thailandurlaub extra zu kaufen , obwohl ich ehr zu 45mm tendiere würde im altag besser zu mir passen.
    Hab dann noch das 12-50 und das 40-150 mit sollte dann eigentlich alles abdecken .
    Das ich eins der beiden kaufe ist die Lichtstärke und schärfeleistung der 1.8…………da ich eigentlich mal 17mm 1.8 , 45mm 1.8 und das 60 mm Macro oder das 75mm mir kaufen möchte, was eigentlich alle meine Bereiche abdeckt ; Street Portrait, Beauty, ……………
    Eigentlich frage ich nie sondern mach einfach aber ich wollte mal wissen wat Du dazu sagst……….

    45mm oder 17mm für Tempel und allgemeine Urlaubsfotos / Thailand mit anspruch………????

    Lg Thomas

  • Marcel schrieb am 16.09.2013

    Hallo Paddy,
    Toller Bericht und Fotos von Dir.
    Hast Du mit der X-E1 das AF „Pumpen“ nach dem Firmware upgrade vom 23.Juli 13 immer noch oder ist jetzt die Handhabung eitel Sonnenschein mit FocusPeaking usw. ?
    En Gruess us de Schwiiz