Was bedeutet eigentlich Crop-Faktor?

Am 31. Januar 2012 von Paddy veröffentlicht

Einem Anfänger zu erklären was eigentlich der Crop-Faktor ist und wieso er immer erzählt bekommt, dass 50mm ja eigentlich wie 75mm sind ist ohne Schaubild gar nicht so einfach. Daher habe ich mich für meine Fotokurse mal hingesetzt und mit meinem bescheidenen Grafikkenntnissen versucht zu zeigen was der Unterschied zwischen FX und DX-Format ist, bzw. was Crop-Faktor bedeutet.

Man muss ich das so vorstellen: Das Bild, welches durch das Objektiv auf die Sensorfläche dahinter projiziert wird, ist immer gleich gross. Habe ich einen FX-Sensor (Kleinbildformat oder Vollformat), so nehme ich mir einen grossen Ausschnitt davon. Der kleinere DX-Sensor nimmt sich von dem gleichen Bildkreis einen kleineren Teil. Das hat zur Folge, dass die resultierenden DX-Bilder wie näher ran gezoomt wirken. Das ist der sog. Crop-Faktor. Bei Nikon beträgt dieser 1,5x (Canon 1,6x), d.h. ein Objektiv mit 50mm Brennweite entspricht vom Bildausschnitt am DX-Sensor einer Brennweite von 75mm.

Von Nikon gibt es nun Objektive, die speziell für die DX-Sensoren entwickelt wurden. Diese sind meistens etwas kompakter als die FX-Objektive (ich nenne sie einfach mal so, obwohl sie nicht diese Bezeichnung tragen). DX-Objektive haben auch meistens einen anderen Brennweitenbereich. So gibt es z.B. als Standardzoom ein 17-55 mm. Für die FX-Kameras hingegen beträgt die Brennweite des Standardzomms 24-70 mm. Diese beiden Objektive sind von dem späteren Bildausschnitt in etwa vergleichbar.

Ein FX-Objektiv kann man problemlos an einer DX-Kamera betreiben. Anders herum kann es jedoch zu einer mehr oder weniger starken Schattenbildung am Rand kommen, da der Bildkreis eines DX-Objektives kleiner ist und somit möglicherweise nicht der komplette FX-Sensor ausgefüllt wird.

War das verständlich?

Veröffentlicht in: Foto nach oben

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Kommentare (40)

  • Tobias schrieb am 31.01.2012

    Gute und anschauliche Erklärung.

    Vielleicht hättest Du noch erwähnen können, dass recht viele DX Zoom-Objektive ab größeren Brennweiten auch an FX ohne Vignettierung abbilden.

  • informativ Patrick , war so frei es bei FB zu verlinken . Bist Du morgen in HH ?

  • Michael schrieb am 31.01.2012

    Hallo Patrick,

    grundsätzlich glaube ich, dass ich mit der Erklärung und Deinen Erläuterungen im Fotokurs verstehen würde, was der Crop-Faktor ist. Allerdings könnte ein Anfänger wie ich allein von der Darstellung im Text möglicherweise Verständnisprobleme mit dem Crop-Faktor bekommen. Verwirrend am Text ist für mich, dass im ersten Absatz gehst Du beim DX-Sensor auf den Bildkreis ein („…DX-Sensor nimmt sich von dem gleichen Bildkreis…“) aber in den Grafiken bzw. im darüber liegenden Text wird der Begriff bzw. die Bedeutung des Wortes Bildkreis nicht dargestellt. Irgendwie komme ich dann beim Lesen ins Grübeln, was ich nicht verstanden habe, da mir der Begriff Bildkreis nicht geläufig ist.

    Hoffentlich habe ich das Prinzip Crop-Faktor vestanden und blamiere mich nun mit einem alternativen Vorschlag nicht:

    Durch das Objektiv wird ein Teil der Umgebung/Landschaft/Realität auf die Sensorfläche in der Kamera projiziert. Habe ich einen FX-Sensor (auch als Kleinbildformat oder Vollformat bezeichnet), so nehme ich mir einen bestimmten Ausschnitt (s. blaue Darstellung) davon. Der kleinere DX-Sensor (orangene Darstellung) nimmt sich im Vergleich dazu einen um den Faktor X kleineren Teil. Das ist der sog. Crop-Faktor. Bei Nikon beträgt dieser 1,5x (Canon 1,6x), d.h. ein Objektiv mit 50mm Brennweite wirkt am DX-Sensor wie 75mm Brennweite. Das hat zur Folge, dass die resultierenden DX-Bilder wie näher ran gezoomt wirken.

    Viele Grüße aus dem Süden

    Michael

  • Florian schrieb am 31.01.2012

    Hi Michael, ich denke, wenn Du Dir den kleineren braunen Bildkreis wegdenkst, stimmt das mit Deinen Ergänzungen 1:1 überein. Der blaue Bildkreis ist unabhängig vom Format immer gleich groß (vorausgesetzt, es ist dasselbe Objektiv).
    Der kleinere Kreis verdeutlicht nur, dass APS-C-Objektive nicht auf Vollformatkameras passen … das nicht nur wegen der Objektivfassung, sondern auch deshalb, weil das Bild sonst schwarze Ecken hätte.

    @Patrick:
    Ja, es war sehr anschaulich … nun bitte die einfache Erläuterung zur sich verändernden Schärfentiefe 😉

    • Michael schrieb am 31.01.2012

      @Florian

      Merci, nun habe ich auch das mit dem kleineren Kreis kapiert.

    • Woifee! schrieb am 31.01.2012

      Kleine ergänzende Anmerkung: Ans Nikon F-Bajonett passen sowohl DX- als auch Kleinbild-Objektive. (Nur ?) bei Canon nicht 😉

    • Thomas schrieb am 31.01.2012

      Hallo, Florian,

      erlaube mir, dir vorsichtig zu widersprechen (falls ich daneben liege – bitte korrigieren, ich lerne auch immer und gerne dazu!):
      dieser blaue Bildkreis ist bei allen FX-Objektiven immer gleich groß, nämlich so groß wie der Sensor. Nur das, was im Kreis abgebildet wird, ändert sich mit der Brennweite. Somit ist auch der braune Kreis nicht verkehrt, denn er geht genau um den DX-Sensor und zeigt genau den Ausschnitt des Vollformates, der bei gleicher Entfernung vom Motiv auf dem DX-Sensor abgebildet wird. Das hat nichts damit zu tun, ob ein DX-Objektiv an die FX-Kamera passt oder nicht – mit der Fassung schon gar nicht. Das bedeutet nur, dass du etwas weiter weg gehen musst, um den gleichen Bildausschnitt zu fotografieren.
      O. K.?

  • Thomas schrieb am 31.01.2012

    Hallo,
    manchmal hilft es, ein Fremdwort zuerst mal zu übersetzen:
    to crop = abschneiden, stutzen

    aus deinen Grafiken folgt vereinfacht:
    gleiches Objektiv, kleinerer Sensor => kleinerer Ausschnitt
    wird der kleinere Ausschnitt auf das gleiche Papierformat ausgedruckt, wird das Motiv vergrößert. Das wirkt, als wenn man durch Beschneiden (crop-Werkzeug) eine Ausschnittsvergrößerung angefertigt hätte.

    Das Ganze hat ein bisschen mit Physik und den Naturgesetzen der Obtik zu tun und wird durch viel Erklären nicht unbedingt leichter verständlich. Deshalb benutzt man ja Fachbegriffe.

    Klugscheisser-Modus aus
    und Tschüs

  • Jonas schrieb am 31.01.2012

    Sehr schöne Artikel hast du da gestern und heute veröffentlicht!

    Natürlich lese ich immer gerne neues über Gadgets, Objektive und D4 etc.. Mir als Fortgeschrittener(anfänger) tun aber besonders die „Theorieeinheiten“ dazwischen gut!

    Grüße!

  • Tommy schrieb am 31.01.2012

    Heisst das zB an einer Kamera der Eos Reihe entspricht 50mm FB 75mm und ist doch als Porträtlinse geeignet, oder hab ich da nen Denkfehler? Danke.

    • Woifee! schrieb am 31.01.2012

      Bei den von dir angesprochenen Canon EOS: 50mm*1,6 = 80mm
      Aber im Prinzip kein Denkfehler 😉

  • Fand ich super! Mein Mann hat mehrmals versucht mir das zu erklären, hab auch immer brav genickt und gedacht jetzt habe ich es verstanden, aber wirklich wiedergeben oder anwenden konnte ich das Wissen nicht. Nun gehts. 🙂 Viele Dank!

  • Thorsten schrieb am 31.01.2012

    Hi,
    ich finde die erklärung verwirrend. Demnach würde sich ja tatsächlich eine vergrößerung der abbildung bei gleicher brennweite ergeben, was physikalisch ja nicht möglich ist, denn egal ob fx oder dx, die brennweite bleibt immer durch den abstand von sensor zur hauptebene des objekts definiert. Lediglich der bildausschnitt ist bei dx kleiner, die abbildungsgröße der objekte sollte stets gleich sein …

    viele grüße
    thorsten

  • Florian schrieb am 31.01.2012

    @Tommy, nicht zwingend. Ein Vollformatobjektiv 50mm an der EOS 5d (Vollformat) wirkt wie 50mm. An der 7D (APS-C) wie ungefähr ein 80mm Objektiv (50 x 1,6). Vorteil ist aber, dass das für Vollformat gebaute Objektiv einige Objektivfehler an der 7D nicht aufweist (z.B. Randabdunklung). Die für Fehler sensiblen Bereiche des Bildkreises „sieht“ APS-C ja nicht.

  • Chrissy schrieb am 31.01.2012

    Woran erkenne ich eigentlich an einem Objektiv, ob dieses auf Crop abgestimmt ist und ich die Umrechnung nicht mehr benötige? Gibt es da schon Bezeichnungen, oder sind es einfach noch zu wenig?

    • Paddy schrieb am 31.01.2012

      Crop Objektive tragen bei Nikon die Bezeichnung DX.

      • Chrissy schrieb am 31.01.2012

        Aha…ich habe eine Canon und z.B. beim Standard 18-55 keine Bezeichnung in Richtung DX oder FX…auch wenn mir persönlich klar ist, dass ich im Ernstfall umrechnen müsste, wäre es doch sehr interessant zu wissen 🙂

    • Simon schrieb am 31.01.2012

      Bei Canon sind die FX Objektive „EF“.
      Die DX-Objektive heißen „EF-S“.
      Und leider passen die EF-S Objektive nicht an FX-Kameras (wie zb die 5DII).

  • Peter Heuchert schrieb am 31.01.2012

    Hallo Paddy,
    gefällt mir gut. Ich bastele gerade an einem Anfängerkurs für unseren Fotoklub. Darf ich mir deine Bilder dafür kopieren? Mit den Bildern lässt sich das ganze einfacher zeigen.

    • Paddy schrieb am 31.01.2012

      Wenn Du die Quelle dabei schreibst, gerne.

      • Peter Heuchert schrieb am 31.01.2012

        Mach ich, ist ja keine Doktorarbeit die ich verfasse 😉

  • Woifee! schrieb am 31.01.2012

    Thorsten und Paddy haben sich korrekt ausgedrückt. Alle meinen es zwar so, jedoch haben sie auch erwähnt/betont, dass die Objektive nicht „wachsen“.

    Das kann man schön an der Schärfentiefe sehen.
    Die ist nämlich an einer DX-Nikon mit einem 50mm-Glas bei Blende 1,4 genauso tief, wie an einer FX-Nikon mit 50mm bei Blende 1,4.
    Lediglich der Bildausschnitt suggeriert ein 75mm an FX-Body.
    Die Schärfentiefe ist jedoch bei der Kombi DX-Body + 50mm f/1,4 eben nicht so „kurz“ wie bei FX-Body + 75mm f/1,4.

    Das 50er mutiert also nicht zum 75er, sondern bleibt ein 50er. Es wird allerdings nur die kleinere (von Paddy visualisierte) Fläche verwendet.

    • Woifee! schrieb am 31.01.2012

      Bzw. Thomas hat auch absolut recht. Einfach „to crop“ übersetzen, dann sollte die Sache im Großen und Ganzen klar sein.
      Hier auch wieder: Beim „croppen“ (in der Nachbearbeitung z.B.) wird die Schärfentiefe ebenfalls nicht „kürzer/weniger“ 😉

    • Peter Heuchert schrieb am 31.01.2012

      Mmh, ich glaube ganz so einfach ist das nicht. Die Schärfentiefe definiert sich doch als tolerierbare Unschärfe. Ein wichtiger Wert sollte dabei die Pixelgröße sein. Wenn jetzt ein 12 MPixel FX Sensor und ein 12 MPixel DX verglichen wird, dann sind die Pixel des DX natürlich kleiner. Somit sollten die leichten Unschärfen eher sichtbar werden und damit die Schärfentiefe auch etwas nachlassen.

      Oder liege ich da falsch?

      • Woifee! schrieb am 31.01.2012

        Hm … klingt einleuchtend. Das schreit fast nach einem Praxistest mit Nikon D300 und D700? 😉

      • Thomas schrieb am 31.01.2012

        Hallo, Peter,
        könnte es sein, dass du hier Schärfe(ntiefe) des Objektivs und Auflösung des Sensors durcheinander bringst?

      • Thorsten schrieb am 01.02.2012

        moin,
        kann man denn einfach 12mp dx mit 12mp fx vergleichen? die pixeldichte ist dann völlig unterschiedlich aber die bildgröße in etwa gleich groß, wodurch auch der zoomeffekt deutlich hervor tritt. vergleiche bildgröße D700 und D90…

        vergleicht man zB die D3X(24mp) mit der D7000/D5100(16mp) hat man auch bei der bildgröße das verhältnis 1:1,5. in diesem fall sollten die objekte tatsächlich gleich groß sein und der kleinere bildausschnitt deutlich werden. und dann könnte man sicher auch die schärfentiefe gut beurteilen.

        den gleichen effekt sollte man erzielen können, wenn man mit einer fx im dx modus fotografiert. leider steht mit kein fx sensor zur verfügung, sonst würde ich mich mal hinsetzen und das ausprobieren. vieleicht findet sich ja jemand, der da mal lust und zeit zu hat 😉 würde mich auch als gehilfe zur verfügung stellen ..

        liebe grüße und einen schönen tag
        thorsten

  • oli schrieb am 31.01.2012

    Ich hätt‘ da mal ’ne Frage…

    Es gibt die die schöne Faustformel für verwacklungsfreie Fotos 1/Brennweite.
    Bei einem 200mm Objektiv hätte ich also (Ohne OS/VR oder so) 1/200 Belichtungszeit um sicherzustellen, dass ich als Fotograf nix verwackle. Jetzt hat mir ein freundlicher Mitarbeiter in einem großen Fotogeschäft erzählen wollen, dass ich bei einem DX Sensor (D7000) hier den Crop-Faktor berücksichtigen muss, ergo also bei 200mm ein 1/300 brauche.
    Argumentation war: Der Blickwinkel entspricht ja einem 300mm Objektiv.
    Bisher bin ich hier aber von 1/Brennweite ausgegangen und damit auch immer gut gefahren.
    Was ist denn nun die Wahrheit???

  • Florian schrieb am 31.01.2012

    Hi Olli,

    da der Abstand, der Bildkreis und Dein Händchen hoffentlich konstant sind, dürfte der Cropfaktor eigentlich keine Rolle spielen. Die „Brennweitenverlängerung“ ist ja keine echte.
    Der Bildausschnitt wirkt nur so, wie mit einer längeren Brennweite auf VF aufgenommen.
    Im Zweifel legt man ja heute eh ’nen Schnapps mehr ISO drauf (es sei denn, Du willst Plakate ins Album kleben).

  • ciara schrieb am 31.01.2012

    das ist aber so nicht ganz richtig: „Das hat zur Folge, dass die resultierenden DX-Bilder wie näher ran gezoomt wirken.“

    es wirkt nur wie ran gezoomt, wenn man das cropbild im gleichen verhältnis zum vollformat sieht. (also auf die gleiche größe bringt) … sonst ist nur der ausschnitt anders … es wirkt lediglich durch das „vergrößern“ so

  • Peanut schrieb am 31.01.2012

    Hallo Paddy,

    ich dachte immer, das Thema „crop factor“ ist eigentlich einfach und dass ich es immer verstanden hatte (ohne eine wissenschaftliche/physikalische Erklärung liefern zu können. Aber ich glaube, du hast eine richtige Lawine losgetreten! Mal schauen, was am Ende in deinen Schulungsunterlagen rauskommt. Vielleicht kannst du das ja mal veröffentlichen!?

    Viele Grüße

    Peanut

  • aleKS schrieb am 31.01.2012

    Hallo Paddy,

    ich habe eine d5100. habe ich das richtig verstanden, dass es für dies kamera keine weitwinckel objektive gibt? wenn ich beispielsweise ein 35mm f1.8 nehme ist das durch diesen corp-faktor ein „normalo“ ca.50mm, oder?

    was kann man da machen?

    danke

  • Thomas schrieb am 01.02.2012

    nachdem ich das hier verfolgt und auch z. T. kommentiert habe, muss ich mal (frei nach Horst Schlämmer) was los werden:

    „Ich glaube ich habe crop!“
    Früher bei der analogen Kleinbild-SLR habe ich Objektive mit bestimmten Brennweiten gehabt. Dann irgendwann bin ich auf digital umgestiegen, zuerst mit einer Superzoom-Kamera. Dessen Zoom-Objektiv hat eine Brennweite von 6-72 mm umgerechnet auf Kleinbild sind das 35 – 420 mm gewesen. Ich hab mich damals schon gefragt: warum schreiben die das so nicht drauf? Wechseln kann man es eh nicht.
    Genauso bei den Kameras mit APS-C Sensor. Stünde da statt 50 mm 75 mm drauf, wäre alles Klar? Oder? Das Dilemma geht doch erst dann los, wenn ich 2 Kameras mit unterschiedlichen Sensorformaten habe und Wechselobjektive, die an beiden Kameras funktionieren. Erst dann muss ich mir Gedanken machen, welche Brennweite ich gerade an welcher Kamera benutzen möchte.
    Also, ich würde sagen, für alle APS-C Sensor-Kamera Besitzer wie mich: Leute schaut durch euren Sucher und fotografiert, was ihr seht. Wenn nicht alles drauf ist, oder zuviel, müsst ihr eben das Objektiv wechseln oder näher ran bzw. weiter weg gehen. Wieso müsst ihr wissen, wie das Objektiv an einer Vollformat-Kamera arbeitet? Wen interssiert’s?

    Paddy hat m. E. mit seinem Erklärungsversuch aufgedeckt, dass einerseits viel Un- oder Halbwissen über den Crop-Faktor exisitiert. Letzten Endes ist aber doch nur wichtig „auf dem Platz“, soll heißen was ihr für Fotos macht.

    Thomas, Ende

  • CD schrieb am 01.02.2012

    Zum Them DoF:

    http://www.dofmaster.com/dofjs.html

    😉

  • Mett schrieb am 01.02.2012

    Wie heißt es eigentlich, wenn man am 6×4,5cm Mittelformat ein 80er braucht, um den selben Bildwinkel wie beim Kleinbild 50er zu bekommen?

    • Woifee! schrieb am 01.02.2012

      „Brennweitenschwund“ 😀

  • Walter Seitz schrieb am 30.05.2012

    Liebe Freunde,

    als es schon kleiner Negativformate gabe sprach keiner von „crop=auschneiden“. Nur als es digatal wurde und die Werbung etwas positves den kleineren Sensorgrößen andichten mußte kam „crop“ auf und der Vergleich das ein 100mm Objektiv für einem Sensor der Größe 13 x 17,3 mm (FT),Faktor 2 zu 24×36 mm, bei einem Vollformat einem 200 mm entspricht.
    Dieses stimmt nicht. Die Abbildungsgröße des Gegenstande, bei gleicher Entfernung zum Objekt und gleicher Brennweite sind gleich.

    Walter

  • TobiasTM schrieb am 15.09.2014

    Hallo Paddy,

    vielen Dank für diesen (von mir über den Gockel gefundenen) Beitrag. Endlich ist mir ein Licht aufgegangen und ich glaube kapiert zu haben, was nun der CROP-Faktor ist. Und dank der vielen anderen Kommentare habe ich auch noch mehr dazu gelernt, sodass ich nun mehr aus meiner Kamera (Sony SLT mit crop-Faktor 1,4) herausholen kann…. denke ich 😛

  • Klar und verständlich ausgedrückt, jetzt würde mich nur noch die Formel interessieren um selbst meine Berechnung beim Objektivkauf berechnen zu können um einen Fehlkauf zu verhindern..

    LG Gerti

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