Nikon D750 – mein erster Test und Review

Am 12. Dezember 2014 von Paddy veröffentlicht

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Ich drücke mich schon eine Weile drum herum einen Bericht über die Nikon D750 zu schreiben. Aber versprochen ist versprochen. Auf die Aufzählung technischer Merkmale und ISO-Vergleichsbilder möchte ich jedoch verzichten, die sollten sich zu Genüge im Internet finden lassen. Es ist mehr eine subjektive Einschätzung.

Was will ich überhaupt mit der D750? Vor einigen Monaten kaufte ich mir die D810, da ich etwas mehr Auflösung haben wollte. Seit dem Tag mochte ich meine D4 nicht mehr so richtig, da mich die Bilder aus der D810 einfach umgehauen haben. Ich entschied mich auch die zweite D4 noch zu verkaufen, so lange noch etwas Geld dafür zu bekommen war. Da ich so viel Nikonlinsen besitze und ich eine Zweitkamera brauche und ich nicht immer mit 36 MP fotografieren möchte, wurde es die D750. Calumet nahm die D4 in Zahlung und gab mir dafür eine D750. Da ich noch Geld raus bekommen hätte, nahm ich auch gleich mal das Sigma 50mm f/1.4 Art mit, um dann doch wieder Geld dort zu lassen. Aber das ist ein anderes Thema.

Nach erster Euphorie, war ich durchaus skeptisch, was die D750 betrifft. Sie passte auf den ersten Blick nicht so richtig in mein Bild, was ich aber in erster Linie an Dingen wie dem Consumergehäuse mit dem kleineren Sucherfenster und fehlenden Knöpfen festmachte. So war der Kauf dann auch eher eine Vernunftentscheidung.

Mittlerweile habe ich die ersten Shootings mit der D750 hinter mir und mein Bild hat sich gewandelt. Wir sind gute Freunde geworden und ich ziehe sie oft der D810 vor. Am meisten begeistern mich Form und Größe. Die „kleine“ D750 liegt super in der Hand, ist aber trotzdem merklich kleiner als die 800er-Serie. Alle Knöpfe sind gut zu erreichen und es fehlt eigentlich nichts an Bedienelementen. Die Anordnung ist nur leider etwas anders als bei der D810, so dass es doch mal passiert, dass ich daneben greifen. Insgesamt aber ein gutes Handling.

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Das Klappdisplay ist ein Segen. Endlich mal. Leider macht die Mechanik von der Verarbeitung keinen besonders robusten Eindruck. Es ist alles ein bisschen wackelig. Das ist schade. Gut finde ich hingegen, dass man sich bei Nikon nicht für die Variante entschieden hat, wo das Display zur Seite ausklappt. Das mag ich auch schon bei der OM-D. Zum fotografieren habe ich es lieber, wenn das Display einfach nur den Anstellwinkel ändert, nicht aber seitlich über die Kamera hinaus ragt. Für Video wiederum bevorzuge ich das seitlich ausklappende Display.

Positiv fällt auf, wie das Display bei der Änderung von Einstellungen genutzt wird. Ändert man z.B. ISO oder WB, so werden die Werte auf dem grossen Display angezeigt, sobald man den entsprechenden Knopf drückt. Das ist sehr angenehm, zumal dort viel mehr angezeigt werden kann. Als Beispiel sei der Weißabgleich genannt. Dort gibt es neben den üblichen Piktogrammen für Tageslicht etc. bei Nikonkameras auch ein Finetuning A und B mit Abstufungen 1, 2 usw. So kann man das Bild etwas wärmer oder kälter machen. Ich konnte mir nie merken ob A oder B wärmer ist. Nun wird es angezeigt. Ganz angenehm.

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Zum Thema ISO möchte ich eine kleine Anekdote erzählen. In meinen Anfängerworkshops zeige ich was Rauschen ist, indem ich einfach ein Bild mit maximaler ISO-Zahl mache. Das sind bei Nikon diese komischen gepimpten ISO-Werte H01, H02, H03. Beim maximalen Wert bekam man immer richtig schön Augenkrebs, was zur Demonstration gut geeignet war. Das geht leider mit der D750 nicht mehr, denn bei dem maximalen ISO-Wert von 51.200 war auf dem Beamerbild kaum Rauschen zu entdecken. Klar, man hat es gesehen, aber eben nicht mehr so krass, dass sich selbst ein Laie die Augen reiben muss. Ich finde das wir beim Thema Rauschverhalten ein sehr gutes Niveau erreicht haben, so dass man die Diskussion darüber weitestgehend vernachlässigen kann. Vielmehr erinnern mich die fantastischen ISO-Zahlen einiger Hersteller an die damalige Marketing-Schlacht um GHz bei Computer-Prozessoren. Fotografie heisst schliesslich „Malen mit Licht“ und nicht „Licht ausknipsen und im Dunkeln malen“.

Eine Enttäuschung ist leider die WiFi-Funktion. Nicht der Funktion wegen, sondern aufgrund der Reichweite. Die Funktion ist auf die Übertragung von Bildern zu einem Smartphone oder Tablet beschränkt, zum Rechner geht’s nicht. Da könnte ich mit leben, da ich fast nur zum iPad übertrage. Immerhin funktioniert es mit Shuttersnitch. Aber die Reichweite ist so schlecht, dass ich schon bei 10 m mit direktem Sichtkontakt bei mir im Studio Probleme bekomme. Ich helfe mir hier momentan mit dem CamRanger, der von der Funktion hervorragend ist, nur leider zu groß.

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Beim Autofokus stelle ich keine grossartigen Änderungen im Vergleich zur D810 oder auch der D4 fest. Die mag es geben, aber ich merke davon bei meiner Arbeit nichts. Wenn es darauf ankommt, nutze ich in letzter Zeit auch immer öfter Live View, auch bin ich nicht unzufrieden mit dem manuellen Fokus des Zeiss 135mm f/2. Hier hat sich meine Arbeitsweise durch die Nutzung der OM-D etwas geändert. Insgesamt ist es ein gut funktionierender Autofokus mit allen bekannten Stärken und Schwächen.

Was ich nie für möglich gehalten hätte: ich besitze eine D7000, D750 und D810. Alle Kameras benutzen den gleichen Akku. Sapperlot, das kann doch nicht wahr sein.

Apropos Akku. Batteriegriffe besitze ich nicht mehr, weder für D810 noch für D750. Davon bin ich ganz ab, der Nutzen ist zu gering für das die zusätzliche Größe und das Gewicht.

Was an Bildern aus der D750 heraus kommt ist grossartig, aber nichts anderes habe ich erwartet. Die Qualität ist ganz weit vorne. Man darf hier aber auch nicht erwarten, dass sich Welten gegenüber den älteren Vollformatkameras von Nikon (oder anderen Herstellern) auftun. Ich habe nur den Eindruck, dass Nikon im Vergleich zur D4 die Farbwiedergabe verbessert hat und die Bilder noch einen Ticken sauberer sind. Das war mir auch schon bei der D810 aufgefallen. Der Farbunterschied war letztendlich der Grund, dass ich die D4 nicht mehr mochte. Das ist nicht zwingend eine Frage von gut oder schlecht. Aber wenn die Bilder aus zwei Kameras unterschiedlich sind, dann nervt das in der Nachbearbeitung. Ich habe hier mal einen für mich typischen Anwendungsfall zum Thema Dynamik. Solche Bilder kommen bei mir oft vor und lassen sich sehr gut nachträglich aufhellen. Sicherlich kein Extremfall, aber eben alltäglich.

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Insgesamt bleibt ein positiver Eindruck und ich werde die D750 wohl in Zukunft häufig einsetzen. Die 24 MP und das etwas kleinere Gehäuse als die D810 macht sie etwas reisetauglicher, wenngleich ich an der Stelle eher die Objektive als Problem ansehe. Bleibt natürlich noch einmal anzumerken, dass man mit der besten Kamera der Welt scheiss Bilder machen kann. Wenn sie mit der D750 nichts werden, dann ist das Problem zu 99% hinter dem Sucher zu finden.

Ich hoffe Euch hat das kurze Review gefallen und Ihr zeigt mir das, indem Ihr es fleissig teilt und auf den komischen Knopf mit dem „Daumen hoch“ klickt. Beim konkreten Kauf, würde ich mich freuen, wenn Ihr einen der Kauflinks unten verwendet.

Kauflinks

Einige Bilder aus der D750

Leider habe ich noch nicht so viele Bilder mit der D750 gemacht, die ich hier zeigen kann, da die meisten Shootings für Kunden waren. Aber ein paar Eindrücke.

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Veröffentlicht in: Hardware Tests nach oben

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Kommentare (23)

  • Volker schrieb am 12.12.2014

    Ich habe die D750 auch, und mag sie sehr 🙂 Klein, handlich, super Fokus und als „Nachtsichtgerät“ verwendbar ;o)

  • Helmut schrieb am 12.12.2014

    Du warst dieser Kamera gegenüber anfangs sehr kritisch eingestellt. Nun scheint sie dich doch überzeugt zu haben! Das bestärkt auch mich in dem Entschluss, mir die Kamera zu holen.
    Danke jedenfalls für den – wie immer – sehr guten Bericht aus deiner gelebten Praxis! Diesen Satz fand ich besonders schön und passend:

    Fotografie heisst schliesslich “Malen mit Licht” und nicht “Licht ausknipsen und im Dunkeln malen”

  • Frank schrieb am 12.12.2014

    Danke für den kurzen Einblick….danach bin ich umso mehr beruhigt mich für die 810 entschieden zu haben. Es sind die kleinen Dinge die da den Unterschied machen.

    VG
    Frank

  • Markus schrieb am 12.12.2014

    Hi Paddy,
    ich hatte neulich die D750 für 10 Minuten in der Hand. Mich störten die relativ zentral angeordneten Fokuspunkte, weil ich daduch gezwungen bin zu schwenken. Wie ist Deine Erfahrung hierzu?
    Danke,
    Markus

    • Markus schrieb am 12.12.2014

      Ach, und danke für Deinen Bericht, der, wie immer bei Dir, viel nützlicher ist, als die üblichen Zahlen-Protzereien.

  • Tobias schrieb am 12.12.2014

    Ich kann mich noch daran erinnern als ich D750 bei Eurem Podcast-Staffelfinale in Köln dabei hatte und dir gesagt habe, dass das Ding weniger rauscht als meine D4….das hast du noch schön die Augen verdreht (ja klar und so…;) ).

    Für mich die beste Kamera, die ich mir jemals gekauft habe (und es waren Einige). Ganz besonders für Leute wie ich, die Hochzeiten fotografieren. Klein, leicht, stark….:)

  • Ralf schrieb am 12.12.2014

    Danke Paddy,
    wie ist deine Einschätzung zum handling mit größeren/schwereren Objektiven als den 1.8 Nikkors, insbesondere den Sigma 1.4 Arts oder dem Nikon 70-200 2.8?
    Ist dann nicht der Vorteil (klein, stark, schwarz) wieder dahin?
    Gruß
    Ralf

  • Jan schrieb am 12.12.2014

    Hallo Paddy,

    vielen Dank für Deinen klasse Bericht.

    Das ging ja schnell;-)

    VG Jan

  • Andreas schrieb am 12.12.2014

    Danke für den tollen Bericht. Ich stehe vor dem Problem D810 oder D750. Sicher ist die D750 eine tolle Kamera, passt aber von der Bedienung nicht zur pro Serie D700, D800, D3, D4 und wenn man mit 2 Kameras unterwegs ist ist das ein nicht zu unterschätzender Punkt. Auch ist sie wesentlich lauter als die D810 was in Kirchen oder andern Situationen unvorteilhaft ist. Auf der Anderen Seite sind die 36MB aber auch nicht immer nötig und die 1000 Euro Preis Unterschied für die obigen Vorteile ganz schön happig.
    Ich muss leider sagen das Nikon mich in letzter Zeit enttäuscht denn es gibt keine transparente Produktpolitik und es werden künstlich Features beschnitten nur damit man möglichst für jeden Einsatzzweck eine extra Kamera kauft. Das ist keine nachhaltige Produktstrategie.
    Meine Entscheidung wäre soviel leichter wenn die D810 noch einen 12, 18 oder 24 MP RAW Modus hätte. Hättest Du dann noch eine D750 gekauft?

    • Toni schrieb am 13.12.2014

      Stehe vor dem selben Problem – man liest so oft, die 810 mit 36MP sei too much. Mir ist nicht klar warum die eine oder andere Kamera es werden soll. Und Nikon hilft nicht wirklich.

      @Paddy
      Kannst Du mal grob beschreiben wann bei Dir die Olympus zur Anwendung kommt und wann die 750 bzw. 810? DANKE

  • Biene B. schrieb am 12.12.2014

    Hi Paddy,

    gestern war es noch Thema bei meinen Fotokumpels und mir… Ich brauche zur D600 noch ne Zweitkamera…

    Die D750 war primär im Gespräch und durch Deinen Bericht fühle ich mich nun zusätzlich noch bestätigt! Danke dafür… 🙂

    LG, Biene B. 😉

  • Micha schrieb am 12.12.2014

    Ich habe die D750 übers Wochenende testen können – und war letztlich enttäuscht. Dabei hatte ich große Pläne: D4 und D300 gegen zwei D750 eintauschen
    .
    Die RAWs der D750 sind top, das Rauschverhalten ist für 24 MP wirklich sensationell. Aber die JPGs out of cam fand ich reichlich mittelprächtig. Da konnte ich noch so viel an D-Lighting und Picture Control herumdrehen. Beruflich (Redaktion) muss ich aus Zeitgründen aber überwiegend mit JPGs arbeiten – und mit Zoom-Objektiven.

    Was zu meinem zweiten Kritikpunkt führt: die schlechte Ausbalancierung der D750. Das 24-120-mm-Zoom (damit mache ich 90 Prozent meiner Bilder) wird als Kit-Linse verkauft und ist für die Kamera eigentlich überdimensioniert. So eine kopflastige Kombination finde ich nervig. Und wenn ich das Batterieteil dazu kaufe, sind die Größen- und Gewichtsvorteile des Gehäuses futsch. Es reicht eben nicht, die Kamera zu schrumpfen, wenn die Objektive genauso groß und schwer bleiben.

    Klar, bei Festbrennweiten vom Weitwinkel bis zum leichten Tele ist das natürlich anders. Mit dem 60er-Makro (AF-S) beispielsweise liegt die D750 klasse in der Hand.

    Ein Gutes hatte der Test für mich auf jeden Fall: Ich weiß jetzt meine D4 wieder mehr zu schätzen. Auch wenn sie ein klobiges Bildermonster ist…

    • Ralf schrieb am 14.12.2014

      Hallo Stephan,
      sehe ich auch so, 24-120mm ist grenzwertig, 28-300 schon zu schwer, also ein Camera nur für 1.8 primes?
      Wo bleibt das firmware update für den AF (-3 EV) der D810?
      Gruß
      Ralf

    • Leon schrieb am 15.12.2014

      Hallo Micha,
      wenn dir die JPGs aus der D750 nicht gefallen, versuchs doch mal mit dem „Nikon Picture Control Editor“ (http://nikonpc.com/). Hier kannst du dir Presets runterladen, eigene Presets erstellen/anpassen und schliesslich als Picture Control- Vorgabe in der Kamera speichern. Diese kannst du dann neben den üblichen Verdächtigen (z. B. Porträt, Vivid, …) einfach auswählen. Schon hast du JPGs nach deinem Geschmak!
      Hoffe das hilft…
      VG aus Frankfurt
      Leon

      • Micha schrieb am 17.12.2014

        Hallo Leon,

        besten Dank für den Tipp! Ich werde es ausprobieren.

        VG aus dem Nordwesten
        Michael

  • Stephan schrieb am 12.12.2014

    Hallo Paddy,

    ich habe mir die D750 als Nachfolgerin der D600 gegönnt und bin sehr zufrieden mit ihr. Ich kann als Gelegenheitssportknipser noch anmerken, dass die Kleine ein wahres Sparwunder ist und der Akku ewig hält, ich habe bei einer Sportveranstaltung ca. 2500 Bilder gemacht und den Akku damit nicht mal annähernd leer bekommen.

    Zwei Dinge hätte ich mir von Nikon gewünscht: Einen größeren Buffer (flüchtiger Speicher kostet heutzutage doch nichts mehr, das wäre also einfach gewesen) und UHS-II.
    Gruß
    Stephan

  • Marc schrieb am 12.12.2014

    Ich habe auch schon geraume Zeit mit der D750 geliebäugelt – sie ist zweifelsohne eine sehr gute Kamera und das bestätigt ja Paddy auch mit seinem Praxisbericht.
    Warum sie kein GPS-Modul hat, weiß wohl nur Herr Nikon – und seine Marketing-Abteilung. Vermutlich damit die nächste Modellgeneration wieder die vorherige toppen kann.
    Wie so oft – kommt es bei einer Kamera-Kaufentscheidung immer auf die geplante Verwendung einer Kamera an und die ist bekanntlich unterschiedlich.
    Im Moment beschäftige ich mich mit der Sony alpha 7 und stell mir die Frage, ob wir nicht allmählich an einen Punkt geraten, wo Spiegel und optische Sucher zukünftig nicht mehr die Rolle spielen bzw. die Elektronik sogar große Vorteile bietet.
    Ja, es ist eine Philosphie-Frage.
    Rein von den technischen Daten müssen sich Kameras wie die alpha oder Paddy’s OMD sicher nicht verstecken – im Gegenteil. Dann kommt noch die Handling-Thematik ins Spiel…

    Das sind nur mal meine Gedanken – ich denke einigen Anderen geht es ähnlich.

    • Bernhard schrieb am 14.12.2014

      > stell mir die Frage, ob wir nicht allmählich an einen Punkt geraten, wo Spiegel und optische Sucher zukünftig nicht mehr die Rolle spielen bzw. die Elektronik sogar große Vorteile bietet.

      Ich würd nicht wechseln wollen, hab beides: optischer Sucher an D700/D800 und elektronischer an Olympus.
      Wenn Du Wildlife machst – wirst Du des Lebens nicht mehr froh bei dem Stromverbrauch, den die ganze Mimik frißt, während Du einfach nur wartest und das Geschehen im Sucher verfolgst …

  • Stefan schrieb am 13.12.2014

    Danke für Deinen Bericht – ist immer eine schöne Ergänzung zu technischen Prüfungen.

    „Fotografie heisst schliesslich “Malen mit Licht” und nicht “Licht ausknipsen und im Dunkeln malen”

    Das stimmt zwar, aber man kann mit hoher ISO Fähigkeiten nicht nur die „Nachtsichtfähigkeit“ erweitern, sondern auch die Schärfentiefe und/oder Belichtungszeit und/oder mit weniger Blitzleistung auskommen.

    Von daher kann man zwar mit heutigen Kameras traumhafte Dinge anstellen, genug ISO aber wird man wahrscheinlich nie genug haben können.

  • René schrieb am 13.12.2014

    Die D750 ist eine tolle Kamera, vor allem für die die sich mit den Nikon Menüs auskennen. Sie ist sehr leicht und mit einigen „Amateur“ Features ausgerüstet welche vor allem bei Reisen durchaus auch mal von Vorteil sein können. Gerade dann, wenn es mal schnell gehen soll, oder du einem Kumpel die Kamera in die Handrückst um auch mal ein Bild von Dir vor dem 7 Weltwunder zu machen. Praktisch ist auch der klappbare Bildschirm, den habe ich schon oft genutzt. Sie ist für mich, als Nikon-Urgestein, der Grund weshalb meine OM-D EM-10 jetzt zum Verkauf steht, auch wenn ich etwas mehr schleppen darf. Ist immer noch weniger als mit einer D4s.

  • Martin schrieb am 13.12.2014

    Vielen Dank für den Einblick in deine Erfahrungen mit der D750. Scheinbar ist Nion hier ein großer Wurf gelungen, auch wenn die Produktstrategie und die Ausrichtung doch etwas merkwürdig sind („nur“ 1/4000 etc.) – weder Fisch noch Fleisch.

  • Dietmar schrieb am 15.12.2014

    Hallo Paddy,
    danke für den Bericht, kurz und auf den Punkt gebracht. Wenn ich ehrlich bin habe ich auch nichts anderes erwartet ;-).

    Ich selbst habe die D750 jetzt schon so an die 6-8 Wochen, also sofort als sie auf den Markt kam. Eingetauscht habe ich sie gegen eine D700 (welche mir in den ganzen Jahren gute Dienste geleistet hat), aber man merkt deutlich, dass die Entwicklung weiter gegangen ist.
    Ich habe mit noch keinem Bild den Kauf bereut. Was die Kamera kann, vorallem im Dynamikbereich, ist einfach toll.
    Irgendwelche Kommentar mit Consumer-Kamera. Was solls in erster Linie möchte ich mit dem Teil geile Fotos machen, egal ob da Motivprogramme drauf sind oder nicht und das macht sie.
    Leichter, kleiner als die D700, WLAN und Klappdisplay.
    Allen die sich auch zum Kauf entschlossen haben Glückwunsch und allen die noch schwanken, geht zum Fotohändler euren Vertrauens und macht paar Fotos. Dann kauft sie aber auch da. Ich habe die Erfahrung gemacht, das Fotohändler vor Ort nicht teurer sein müssen als die Großen im Web.
    Also allen viel Spaß beim knipsen.

    Dietmar

  • Hallo Patrick,

    Ich bin froh das ich diesen Artikel über die D750 gelesen habe.

    Eigentlich wollte ich mir die D3s holen. Dann schrieb Matthias in meinem Blog http://blog.alexanderbehrens.com warum nicht die D750 nehmen. Seitdem suche und lese ich alles zur D750. Bei gwegner.de gab es auch noch einen sehr guten Artikel zur D750.

    Mittlerweile habe ich das Gefühl das die D750 die Nachfolgerin der D700 ist. Sie hat das Autofokus System der D4/s. Korrigiert mich wenn ich falsch liege. Sie ist klein, leicht und robust. Zwei Kartenslots sind doch perfekt für alle einmaligen Aufnahmen.

    Schade das man die D750 in Oldenburg nicht ausleihen kann.
    Also sparen,sparen,sparen.

    Was hällst Du von der Kombination D750 mit einem Nikkor 28-300mm 3,5 – 5,6 VR FX als erst Body und als zweit Body die D7100 mit dem Nikkor 50mm F/1.4G ? Das ganze würde ich gerne bei Hochzeiten verwenden.

    Danke für die vielen Tips und Tricks.

    Grüsse Alex

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