Nikon D90 Seite

Auf dieser Seite sammle ich alles mögliche rund um die DSLR Nikon D90. Vor allem geht es um Zubehör-Empfehlungen, aber der ein oder andere kleine Tipp versteckt sich auch in den Beschreibungstexten. Alle hier gemachten Empfehlungen basieren auf persönlichen Erfahrungen. Es ist unmöglich eine komplette Übersicht über alle Zubehörartikel zu geben, daher beschränke ich mich auf die Dinge, die ich mit ruhigem Gewissen empfehlen kann oder selbst besitze und daher kenne.

Vorab einige Links zu Artikeln, die ich zur D90 geschrieben habe:

Nikon D90, welches Kit kaufen?

nikon-d90-16-85-kitDass die Nikon D90 eine sehr geile Kamera ist, darüber muss man sich nicht unterhalten, viele Reviews bestätigen dies. Die D90 hat alles, was eine moderne DSLR benötigt und wird dem ambitionierten Hobbyfotografen sehr viel Freude bereiten. Ich habe den Kauf bis jetzt nicht für einen Moment bereut. Die Nikon D90 ist wirklich ein sehr geiles Fotogerät und die Fotos damit können sich auch sehen lassen. Jedoch muss man auch immer bedenken, dass der Fotograf die Aufnahmen macht und nicht die Kamera. Auf die einzelnen Funktionen der D90 will ich jetzt an dieser Stelle nicht weiter eingehen, sondern auf einige sehr gute Reviews verweisen:

Darüberhinaus gibt es noch tonnenweise Userberichte in Foren und weitere Tests. Wer möchte kann sich zwei Wochen lang nur mit Testberichten und Meinungen zur D90 beschäftigen. Das Grundfazit fällt aber fast immer gleich positiv aus. Einzig die eingebaute Videofunktion lässt noch jede Menge Raum für Verbesserungen.

Viel wichtiger beim Kauf ist jedoch die Frage mit welchem Kit-Objektiv man die Kamera kaufen soll. Wenn man noch keine Nikon-DSLR besitzt, dann benötigt man zwangsläufig ein Objektiv und hier bietet Nikon sehr attraktive Startersets, die sog. Kits an. Die Preisskala reicht bei den verschiedenen Kombinationen von unter 1.000,- € bis knapp 1.500,- €. Bei meinem Kauf stand ich vor der Wahl zwischen dem 16-85mm und dem 18-200mm. Letzteres ist schon sehr verlockend, damit hat man ein wirkliches Immer-Drauf-Objektiv und ich bin davon überzeugt, dass es speziell auf Reisen einen excellenten Dienst tut. Letztendlich habe ich mich jedoch für das 16-85mm entschieden, da diesem Objektiv sehr gute Leistung attestiert wird. Ich bin ein Schärfefreak und daher kann ich gar nicht auf matschige Bilder. Ich will nicht sagen, dass das 18-200 matschig ist, aber grundsätzlich haben nun mal alle Superzoom-Objektive irgendwo ihre Schwächen und das ist meistens dann, wenn der Zoom am Anschlag ist. Daher habe ich mich für das D90-Kit mit dem 16-85mm entschieden uns es bis heute kein bisschen bereut. Den oberen Telebereich decke ich über ein zusätzliches Telezoom-Objektiv ab. Trotzdem bin ich noch am überlegen mir irgendwann mal ein 18-200 für Reisen zu kaufen, aber dafür muss schon irgendwo etwas geld vom Himmel fallen, um solche Expreiment zu machen 😉

Wo kauft man billig so ein Nikon D90 Kit?

Ich persönlich bin absoluter Online-Besteller. Zwar war ich hier in Hamburg auch in einigen Fotoläden, aber die können preislich oft nicht mit den Online-Angeboten mithalten. Das Argument der Beratung zieht bei mir nicht, da ich mich vorwiegend im Freundeskreis und online informiere. Leider ist die Beratungsleistung in den Läden auch zu sehr von der Tagesform der Verkäufer abhängig. Garantie, Umtausch und Rücksendung ist auch kein Problem bei Online-Bestellungen, im Gegenteil ist sie sogar noch unproblematischer, da man innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe eines grundes zurückschicken kann. Hier eine Übersicht von Online-Händlern, die ich empfehlen kann und bei denen ich bereits bestellt habe.


Objektive für die Nikon D90

Objektive für Nikon DSLRs gibt es wie Sand am Meer. Nikon selbst hat mit den Nikkor-Linsen bereits eine sehr große Auswahl, noch größer wird diese wenn man sich bei Fremdanbietern wie Sigma oder Tamron umschaut. Ich persönlich bevorzuge die Originale. Das bedeutet nicht, dass Sigma oder Tamron schlechte Objektive bauen, aber vom persönlichen Bauchgefühl her sind deren Objektive doch immer in irgendwelchen Punkten den Nikon-Originalen unterlegen. Dazu muss man fairerweise aber auch sagen, dass man dafür bei Sigma und Tamron oft deutlcih weniger Geld bezahlt. Nun gut, aber welches Objektive besitze ich selbst, bzw. würde ich gerne als Zusatz für meine D90 besitzen?

Nikon AF D 50mm f/1,4

nikon-afd-50-14Dieses Objektiv mit 50mm Festbrennweite ist wirklich ein Hammer. Die Blende f/1,4 lässt selbst bei sehr wenig Licht noch Aufnahmen ohne Blitz zu. Hinzu kommt, dass diese sehr große Blende auch ein tolles Gestaltungsinstrument ist, da man dadurch sehr schöne Unschärfen in die Fotos bekommt. von der Abbildungsleistung ist das 50mm sehr gut, was auch diverse Tests belegen. Alternativ gibt es noch das AF-G, welches ebenfalls 50mm/1,4 hat, dafür aber neuerer Bauart mit dem Ultraschall-Autofokus ist. Wer etwas Geld sparen möchte, der greift zu dem ebenfalls extrem beliebten AF D 50mm f/1,8, welches nicht ganz so extrem lichtstark ist, aber immer noch deutlich mehr Licht durchlässt als jede Kitlinse. Die 50mm Festbrennweiten haben sich zu einem echten Geheimtipp entwickelt und erfreuen sich sehr großer Beliebtheit in der DSLR-Szene. Ein paar Testberichte zum AF-D 50 mm von Nikon. Auf den Seiten findet Ihr zumeist auch Tests zu den anderen 50mm Linsen.

Ein paar Shoppinglinks für die 50mm Festbrennweiten von Nikon:

Nikon AF-S VR 70-300mm 1:4,5-5,6 G

nikon-70-300-vr1Dieses Nikon Telezoom-Objektiv ist für mich die erste Wahl wenn es um eine Erweiterung im Zoom-Bereich geht. Für den Preis bekommt man nichts besseres in dem Brennweitenbereich. Da ist Nikon offenbar ein sehr guter Wurf gelungen. Das 70-300 besitzt einen VR (Vibration Redurction) mit dem das Bild gegen Verwackler stabilisiert werden. Die Meinungen wieviel man dadurch an Blende bzw. Verschlußzeit gewinnt gehen etwas auseinander und hängen natürlich von der ruhigen Hand des Fotografen ab. Fakt ist jedoch, dass der VR von Nikon sehr effektiv ist und einiges bringt. Dennoch ist es je nach Lichtbedingungen evtl. zu empfehlen bei Brennweiten über 200mm ein Stativ zu verwenden. Hier muss jeder Fotograf einfach mal selbst ein wenig rumtesten mit welchen Kombinationen aus Blende, Verschlußzeit und ISO er arbeiten will und kann. Die Abbildungsleistung des 70-300 ist wirklich gut und damit ist dieses Objektiv auch die erste Empfehlung wenn man sich ein Telezoom zulegen will. Sicherlich gigt es bessere Alternativen, die vor allem deutlich lichtstärker sind, diese sind dann aber auch deutlich teurer und schwerer. Einige Links zu Tests und Reviews des Nikon 70-300mm VR:

Shoppinglinks für das Nikon 70-300mm VR

  • Amazon ist immer einen Blick wert. Aber bei den Objektiven oft nicht besonders günstig.
  • Wexcameras hat gute Preise für das 70-300
  • Ich habe in Holland bestellt bei CameraNU.nl. Etwas abenteuerlich, da nur niederländische Site, aber super Preise und EU-Ware.
  • Vergleich bei guenstiger.de lohnt sich auch immer.

Nikon AF-S 24-70 mm 1:2,8G ED

nikon-24-70

Dieses Objektiv ist wirklich ein sehr feines Teil. Sicherlich von der Preisklasse nicht unbedingt jedermanns Sache, aber jeden Cent wert. Durchgängig eine Blende von 2,8 zu haben hat große Vorteile, so kann man auch unter schlechten Lichtbedingungen noch gut ohne Blitz fotografieren und speziell bei Portraitaufnahmen bestechend die Bilder durch die Unschärfe, welche die geringe Tiefenschärfe im Hintergrund hervorruft. Ich habe zu diesem Objtkiv einen kleinen Test mit ein paar Testbildern geschrieben. Seitdem ich dieses Glas besitze möchte ich eigentlich meine anderen Objektive gar nicht mehr anfassen, da auch die Schärfe sehr gut ist. Neben dem Preis in Euros zahlt man aber auch noch den Preis des eingeschränkten Zoombereichs und den des Gewichts. Mit fast 1 KG ist es nicht gerade ein Leichtgewicht, die Bilder entschädigen jedoch voll dafür.

Ein paar Tests und Reviews zum Nikon 24-70mm f/2,8

Shoppinglinks für das Nikkor 24-70 f/2,8

Nikon AF G DX 10,5 mm f/2,8 Fisheye

nikon-fisheyeDas Nikon Fisheye habe ich mir primär für die Panoramafotografie gekauft. Durch den extremen Weitwinkel benötigt man viel weniger Einzelbilder für ein komplettes 360° Panorama. Außerdem hat man damit auch mal die Möglichkeit bewegte Objekte mit aufs Bild zu nehmen, was mit längeren Brennweiten fast unmöglich ist. Man kann das Fisheye aber natürlich auch für normale Einzelbilder nehmen um wirklich viel aufs Bild zu bekommen. Für Innenaufnahmen von Häusern und Wohnungen bietet sich das z.B. an. Allerdings muss man auch aufpassen, da die Bilder die typische Wölbung eines Fischauges haben. Dazu gibt es dann aber wieder Möglichkeiten das Bild zu entzerren (defishen), z.B. mit dem Fisheye-Hemi Phtotoshop-Plugin oder Standalone-Software wie PTLens.

Shoppinglinks für das Fischauge

Schnelle SD-Speicherkarte für die D90

Bei der Speicherkarte sollte man meiner Meinung nach auf keinen Fall sparen. Ist die Karte vollgeknipst und geht dann kaputt, ist das Geheule groß, denn die Bilder sind dann weg. Aus diesem Grund kommen mir nur gute Markenkarten in die D90. Sicherlich gibt es auch sehr viele günstige Angebote, die sicherlich nicht schlecht sind, aber in dem Punkt bin ich sehr eigen. Ich habe mich ausschließlich für SDHC-Karten von SanDisk entschieden. Da dies die einzigen Karten sind, die ich im Einsatz habe, kann ich auch nur dazu etwas schreiben. sandisk-extremeiii-20Meine erste Karte war eine SanDisk Extreme III SDHC 8GB mit 20 MB/sec. Diese Karte ist schon echt klasse und hat mich bisher nicht im Stich gelassen. Die Zugriffszeiten sind ebenfalls prima. Ein kleiner Selbsttest im Vergleich zu einer NoName-Karte hat Welten offenbart. Allerdings muss man fairerweise auch zugeben, dass die Extreme III 20 MB/sec es nicht schafft den Puffer von 6 Bildern bei der Nikon D90 im Raw-Format zu erhöhen. Ist der Puffer einmal voll, so kommt es zu Verzögerungen in der Serienbildaufnahme. Dennoch ist der Speed dann immer noch merklich höher als bei der NoName, die ich zum Vergleich habe. Im JPG-Mode hingegen geht die Post ab, da kommt es erst nach 25 Bildern zu ersten Verzögerungen. Als zweite Karte habe ich mir die etwas teurere schnelle Variante der SanDisk Extreme III mit 30 MB/sec gekauft. DieseVersion der Extreme III erlaubt es noch mehr Serienaufnahmen am Stück zu schiessen. Dazu habe ich mal einen kleinen Direktvergleich gemacht. Die 20er schafft im RAW-Mode 9 Bilder, im JPG 25. Die 30er-Karte hingegen macht in RAW 12 Bilder und in JPG unendlich, zumindest habe ich beim Test nach 75 Aufnahmen abgebrochen. In sofern finde ich schon, dass es eine geile Speicherkarte ist, auch wenn sie etwas mehr kostet. Zum Glück spielt bei Speichermedien die Zeit für uns, es kann also nur billiger werden. Shoppinglinks für die SanDisk Extreme III

  • Bei Amazon tummeln sich so einige Angebote. Immer einen Blick wert.
  • Die 30 MB/sec habe ich bei Wexcameras bestellt.
  • Wie immer auch mal bei guenstiger.de schauen.

Zu einer guten Speicherkarte gehört auch ein guter Kartenleser. Hier habe ich einen echten Geheimtipp mit dem die Post abgeht. Ich habe mir den Digisol Kartenleser gekauft und war begeistert wie schnell der Daten zwischen meinem Macbook Pro und der Karte hin- und herschaufelt. Bei dem Preis ist der Digisol ein echter Bringer. Ich habe dazu auch einen kleinen Artikel geschrieben.

Ein Stativ plus Kopf für die Nikon D90

Ein Stativ ist meines Erachtens nach ein absolut unausweichliches Zubehör. Klar, es ist wieder ein Teil mehr zu schleppen und die meisten Stative sind auch nicht gerade besonders handlich. Wer aber absolut gestochen scharfe Aufnahmen auch bei etwas längeren Belichtungszeiten oder Abends und in der Nacht machen möchte, der kommt um ein Stativ nicht herum. Besonders beim Einsatz eines Teleobjektives ist es aufgrund des Zooms schwierig unverwackelte Bilder hinzubekommen, wenn man keine Möglchkeit hat sehr kurze Verschlußzeiten zu erzielen. Oft möchte man aber auch bei schlechtem Licht mit einer sehr kleinen Blende oder kleinen ISO-Werten arbeiten und dann verlängert sich zwangsweise die Belcihtungszeit. Also Leute, kauft Euch ein Stativ, die Auswahl ist riesig groß. Ich möchte hier mein Stativ und mögliche Alternativen vorstellen.

Manfrotto 055XProB

manfrotto-055xprobDas Manfrotto 055XProB ist äußerst beliebt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es einfach ein sehr geiles Dreibein-Stativ ist, welches durchaus schon in die Profiliga reinreicht. Die Verarbeitung ist excellent und die Features ebenfalls. Das 055XProB kann man sehr flexibel aufstellen, sogar soweit die Beine ausklappen, dass man mit der Kamera den Boden berühren kann, was für Markoaufnahmen hilfreich ist. Besonderer Clou ist die schwenkbare Mittelsäule, welche man um 90° kippen kann. So erhält man nocoh mehr flexibilität. Dadurch, dass die Mittelsäule drehbar ist, hat man auch gleich eine eingabeute Panoramafunktion, falls der Stativkopf diese nicht auch bietet. Grundsätzlich kauft man immer ein Stativ und den Kopf einzeln, wobei es natürlich auch Bundles gibt.

Tests und Reviews zum Manfrorro 055XProB

Shoppinglinks für das 055XProB

Der passende Stativkopf

giottos-1301Zu einem Stativ gehört auch noch ein guter Statifkopf. Hier gibt es verschiedene Ausführungen. Gängig sind Dreiwegeneiger, die für jede Achse eine eigene Feststellschraube haben, damit kann man sehr präzise jede einzelne Achse bewegen und einstellen. Alternativ gibt es noch die Kugelköpfe, welche eine Feststellschraube haben mit der man die Kugel löst und somit die Kamera in alle Richtungen bewegen kann. Ich habe mich für einen Kugelkopf entschieden, da der deutlich schneller zu verstellen ist. Die Entscheidung ist auf den Giottos 1301 in Kombination mit der Wechselplatte 652 gefallen. Zunächst hatte ich mich für die Kombination des Manfrotto Statives mit einem Manfrotto Kopf entschieden. Es sollte der 486RC2 werden. Allerdings hat dieser weder eine Friktion noch eine Panoramafunktion. Auf letzteres kann ich gut verzichten, aber eine Friktion ist wirklich eine ganz feine Sache und unterstützt einen sehr gut bei der Einstellung der Kamerausrichtung. Der Giottos 1301-652 hat eine sehr geile Friktion und ist butterweich zu verstellen. Alle Feststellschrauben gehen superleicht und sitzen trotzdem bombenfest, so dass man sich keine Sorgen machen muss, dass die Kamera verrutscht, auch nicht mit Blitz und Teleobjektiv. Das Schnellwechselsystem aus dem Kopfaufsatz und der an der Kamera zu befestigenden Platte funktioniert einwandfrei. Ein- und Ausklinken geht wirklich supereinfach und ganz ohne zu haken. Der Giottos-Kopf ist wirklich ein ganz feines Stück Technik.

Hier ein paar Reviews zum Giottos 1301

Shoppinglinks gibt es momentan gar keine richtig guten, da der Kopf ziemlich vergriffen zu sein scheint (Stand: 2.3.09). Ich habe meinen damals bei Neckermann ergattert, aber da ist er momentan auch nicht zu haben. Eine Anfrage bei Foto Erhardt ergab, dass der Kopf erst ab Mai 2009 wieder lieferbar sei. Da müsst Ihr also mal ein wenig suchen. Alternativ könnt Ihr natürlich auch eine andere Variante aus der 13-Serie nehmen. Ihr müsst nur schauen für welches Gewicht der Kopf ausgelegt ist. Ebenso ist es möglich den Kopf und die Wechselplatteneingheit einzeln zu kaufen.

Nikon Systemblitz SB-900 für die D90

sb-900Ein Blitz macht zwar die Fotos nicht unbedingt schöner, aber manchmal muss es einfach sein. Das allerdümmste was man machen kann ist den eingebauten Blitz der D90 zu verwenden. Dieser schaft es mit einer unglaublichen Treffsicherheit die Bilder zu verhunzen, was einfach daran liegt, dass er klein, direkt auf das Motiv gerichtet und nah am Objektiv sitzt. Um Bilder mit einem Blitz stimmungsvoll aufzuhellen bendarf es schon ein bisschen mehr als dieser kleinen Funzel. Nikon hat dafür eine ganze Reihe an Systemblitzen im Angebot. Ich persönlich empfehle den SB-900, was dem ein oder anderen auf den ersten Blick etwas oversized erscheint. Liest man aber mal verschiedene Reviews und Erfahrungsberichte so kommt man schnell zu dem Tenor, dass er gerade für Amateure so interessant ist, weil er einfach our of the Box gute Bilder macht. Man muss sich gar nicht großartig mit den Einstellungen rumschlagen. Gut, der Preis ist schon nicht ganz ohne, aber wenn man dafür viel Arbeit abgenommen bekommt und die Bilder einfach spitze werden, warum nicht? Wer aber ein bisschen Geld sparen will, der bekommt auch mit dem SB-600 einen prima Blitz für seine D90.

Tests und Reviews zum Nikon SB-900:

Shopping-Links für den Nikon SB-900

Batteriegriff MB-D80

Der Batteriegriff für die Nikon D90 hat einige sehr geile Vorteile. Zum einen verlängert er natürlich die Batterielaufzeit, da man zwei statt nur einem Akku in der Kamera hat. Somit kann man wohl irgendwas zwischen 4.000 und 5.000 Bilder mit zwei voll geladenen Akkus schießen. Viel wichtiger finde ich jedoch, dass durch den Batteriegriff die Kamera viel besser in der Hand liegt und das vor allem auch bei Hochkant-Aufnahmen. Dann hat man nämlich einen weiteren Auslöser plus der beiden Einstellräder und kann so ganz bequem hochkant fotografieren, was sonst ja immer irgendwie ein verbiegen der Arme bedeutet. Für alle, die es mögen macht so ein Batteriegriff außerdem einiges her, sieht gleich viel professioneller aus 😉

Shopping-Links für den MB-D80 Batteriegriff

Ich habe meinen übrigens gebraucht bei ebay ersteigert. Ich finde bei so einem Griff kann man da nicht wirklich viel falsch machen.

Fernauslöser ML-L3 für die Nikon 90

ml-l3Wer mit einem Stativ arbeitet und absolut verwackelungsfreie Aufnahmen möchte, der braucht auch einen Fernauslöser. Ebenso ist dieser hilfreich, wenn man mal wieder ein gesteltes Familienbild schiessen will auf das man selbst auch mit drauf soll. Es gibt Kabelauslöser und welche mit Infrarot. Ich halte Kabel für antiquiert und habe mir daher den originalen Nikon ML-L3 gekauft. Ergattert habe ich ihn bei Amazon, allerdings ist er dort immer mal wieder ausverkauft und dann plötzlich wieder im Programm. Alternativ ist ebay für solchen Kleinkram auch immer wieder super.

Kameratasche Crumpler New Delhi 620

NDE230-004_black_farb.jpgViel Equipment, viel geschleppe. Also wird man früher oder später auch über eine Kameratasche nachdenken müssen. Ich habe zwei, oder besser gesagt plane zwei Taschen zu besitzen. Momentan ist es erstmal nur eine, aber in die habe ich mich dafür auch komplett verliebt. Es handelt sich um die Crumpler New Delhi 620, welche viel Platz für Foto-Equipment bietet. In dem Fotofach bekommt man neben zwei Kamera-Bodys noch 4 Objektive und/oder diversen Kleinkram unter. Eigentlich benötige ich diese Größe gar nicht, genau genommen ist die Tasche sogar ein bisschen zu groß, jedoch wollte ich unbedingt auch noch mein 15″ Macbook Pro mit unterbringen, so dass ich alles mit ins Handgepäck vom Flugzeug nehmen kann und dafür benötigt man nun mal ein entsprechend großes Notebook-Fach, da hilft auch kein schieben oder drücken. Wem das Notebook-Fach nicht so wichtig ist, bzw. ein kleineres Notebook besitzt, der kann auch zu den kleineren Varianten der New Delhi greifen, ich glaube es gibt insgesamt 4 Größen, dazu kommen dann noch diverse Farben und die Wahl zwischen Stoff und Leder. Ich habe mich letztendlich für die Stoffvariante entschieden, da die schon sehr geil aussieht und mir der Aufpreis für Leder das Geld nicht wert war.

Mein Review zur Crumpler New Delhi 620.

Shopping-Links für die Crumpler New Delhi

Crumpler Muffin Top Maxi, die kleine für Zwischendurch

Muffin-Top-Maxi.jpgWenn ich allerdings hier in Hamburg unterwegs bin oder eine kleine Fototour mache, dann muss ich nicht unbedingt die große Tasche mitschleppen. Dafür reicht eine kleinere und genau dafür steht die Crumpler Muffin Top Maxi auf meiner Wunschliste. Die Größe 4000 oder 5500 wäre wahrscheinlich genau richtig. Dort bekommt man dann die Kamera plus 1-2 Objektive und/oder Blitz unter, genau richtig also für den kleinen Ausflug am Wochenende. Auch die Crumpler Muffin Top Maxi bekommt Ihr bei den eben genannten Online-Händlern.

In Hamburg gibt es übrigens einen eigenen Crumpler-Store, dort kann man jede Tasche in Ruhe begutachten. Das ist bei der Vielfalt an Größen, Formen und Farben echt geil. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, dann schaut dort einfach mal vorbei.

Lightroom 2, die Software für die Bildverarbeitung

adobe-lightroomOhne Software geht in der Digitalfotografie nichts. Ich selbst benutze einen Mac und schreibe daher auch nur über Mac-Software. Die meisten Programme gibt es jedoch auch für Windows, also ist vieles übertragbar. Lange Zeit habe ich iPhoto aus der iLife-Suite verwendet. Das ist wirklich ein klasse Programm und kommt auch wunderbar mit den Raw-Bildern der D90 klar. Allerdings kommt mit der halbwegs ambitionierten Fotografie auch der Wunsch nach ein wenig Nachbearbeitung, Workflow und fortgeschrittener Verwaltung auf. Nachdem ich sowohl Apple Aperture als auch Adobe Lightroom in der 30-Tage Testversion ausprobiert hatte, fiel die Entscheidung auf Lightroom. Wieso und weshalb könnt Ihr in dem passenden Post von mir nachlesen. Bis heute bereue ich es kein Stück mich für Lightroom entschieden zu haben, besonders die Kombination mit vielen Plugins und Presets ist erste Sahne.

Am Anfang habe ich das Thema Workflow komplett unterschätzt. Mittlerweile habe ich jedoch auch einen kleinen Workflow für meine Bilder entwickelt. Das geht damit los, dass ich beim laden der Bilder von der Speicherkarte automatisch ein Backup mache und die Bilder dann in DNG konvertiere. Beim überspielen weise ich dann auch einige Standard-Metatags zu, sowie für die Session spezielle Keywords. Anschließend gibt es eine GPS-Verarbeitung falls ich für die Fotosession GPS-Daten mit aufgenommen habe. Nach der Begutachtung und Bearbeitung geht es dann weiter mit dem Upload der Bilder zu Flickr. Das geht alles richtig geil mit Lightoom. Cool sind auch die einfachen Nachbearbeitungsfunktionen um rote Augen zu entfernen oder Bereiche des Bildes ganz easy etwas aufzuhellen oder abzudunkeln. Alle Änderungen kann man übrigens jederzeit komplett wieder rückgängig machen. Lightroom bietet noch viel mehr als hier beschrieben, daher gehört mittlerweile auch ein Lightroom-Buch zu meinen nächsten Anschaffungswünschen.

Tests und Reviews zu Lightroom 2

Shopping-Links für Adobe Lightroom 2

Ihr könnt Euch drehen und wenden wie Ihr wollt. Für Lightroom zahlt man eigentlich immer und überall den gleichen Preis. Vielleicht ist mal irgendwo ein Zehner drin, aber das wars dann auch schon. Einziger möglicher Ausweg ist eine Schüler-, bzw. Studentenversion. Ich bin jedoch lange aus dem Alter raus und habe auch keine Kinder, die ich dafür hernehmen könnte. Kleiner Tipp: Als Teilnehmer an VHS-Fotokursen ist man angeblich berechtigt zum Kauf einer Studentenversion. Ich habe mein Lightroom letztendlich bei Amazon gekauft.

Neben Adobe Lightroom gibt es natürlich noch viele viele andere tolle Programme. Ich selbst habe noch Photoshop im Einsatz, was noch immer unübertroffen ist bei der Bildbearbeitung. Mit Photoshop arbeite ich nun seit Version 4 oder 5 und gebe es seitdem nicht mehr her. Wer sich mit HDR-Fotografie beschäftigen möchte, der sollte sich auch Photomatix anschauen.

Polfilter

polfilterSehr viel kann man heute mit der digitalen Bildbearbeitung machen. Aber manche Probleme löst man lieber gleich bei der Aufnahme. Ein kleines Wunderding in der Hinsicht ist ein Polfilter. Er entfernt nervige Reflexionen in Wasseroberflächen oder auf Glasscheiben. Außerdem kann ein Polfilter dazu eingesetzt werden den Himmel blauer zu machen und Wolken dramatisch hervorzuheben. Ich finde ein Must-Have für jeden, der draußen in der Natur fotografiert. Leider sind Polfilter nicht ganz billig. Der Preisrange liegt irgendwo zwischen 50 und 100 €. Ich persönlich habe mich für einen Hoya Polfilter entschieden und bin mit den auch sehr zufrieden. Kostet knapp 60 € für Objektive mit 67 mm Durchmesser.

Shopping-Links für Polfilter

GPS-Empfänger für Geo-Tagging

flickr-mapIch finde es total geil wenn meine Bilder Geo-Koordinaten enthalten. Wenn ich sie dann zu Flickr hochlade kann ich mir dort automatisch eine Karte generieren lassen, di ezeigt wo die Bilder aufgenommen wurden. Aber auch viele andere Programme wie iPhoto oder Lightroom unterstützen die GEO-Tags. Wer mag kann sich auch eine Foto-Route in Google Earth damit basteln. Für mich sind die GEO-Tags eines der geilsten Features der Digitalfotografie.

Um jedoch GPS-Informationen mit dem Foto zu verheiraten bedarf es zunächst der GPS-Koordinaten an dem das Bild aufgenommen wurde. Am besten verwendet man dazu einen GPS-Tracker, der während einer Fototour permanent die Positionsdaten aufzeichnet. Von Nikon gibt es so einen GPS-Empfänger, den man auf den Blitzschuh stecken kann,w as ich eigentlich sehr charmant finde. Das Teil heisst GP-1 und kostet laut guenstiger.de rund € 190,-. Das finde ich definitiv zu viel und zum ersten mal bin ich ein Gegner eines original Nikon-Zubehörs.

Meine Lösung ist viel universeller, genau genommen habe ich zwei Lösungen:

1. Garmin Forerunner 305

forerunner-305Wer ein bisschen Ausdauersport betreibt, der wird meistens auch eine Puls-/Laufuhr besitzen oder anschaffen wollen. Ich Laufe ab und zu ein wenig um meinen lahmen Sesselpupser-Arsch in Bewegung zu halten. Als Laufuhr habe ich mir die Garmin Forerunner 305 zugelegt, welche in etwa so viel kostet wie der GPS-Empfänger von Nikon, nur dass die Uhr noch viel viel mehr kann. Sie zeichnet nämlich während des Sports sämtliche Daten auf, so dass man eine super Übersicht über Zeiten, Entwfernungen, Geschwindigkeiten und Herzfrequenz hat. Die Daten kann man wiederum als GPX-Datei exportieren und dann über ein grandioses Plugin in Lightroom mit den Fotos verheiraten. Sehr coole Sache und supereasy. Wer also etwas mehr als einen reinen GPS-Empfänger haben möchte, dem kann ich die Forerunner 305 nur empfehlen.

Reviews und Tests zur Garmin Forerunner 305

Shopping-Links für die Forerunner 305

2. iPhone

Ich besitze ein iPhone 3G und das hat einen eingebauten GPS-Emfänger. Zusammen mit der richtigen Software hat man auch hier einen super GPS-Tracker, der es erlaubt Daten aufzuzeichnen und im GPX-Format zu exportieren. Ich habe viele Programme getestet und muss sagen, dass sie alle ihren Dienst tun. Besonders positiv ist mir jedoch Trails aufgefallen, welches auch nur € 2,39 kostet und komplett in Deutsch verfügbar ist. Bei der iPhone-Lösung muss man jedoch aufpassen, dass es einen nicht den Akku komplett leer saugt. Nach wenigen Stunden GPS-Tracking ist der Akku leer. Ich nehme daher das iPhone immer dann wenn ich irgendwo spontan Bilder mache und nur kurz die GPS-Aufzeichnung benötige. Auf längeren Touren kommt die Garmin Forerunner mit.

Externe Festplatte – WD My Book Studio mit Raid

wd-my-book-studio-iiWer viele Bilder aufnimmt, der muss sich ernsthafte Gedanken um die Speicherung und Backup machen. Ich hlate es so, dass beim Import der Bilder von der Speicherkarte sofort ein Backup der Rohdaten angelegt wird, so dass ich darauf jederzeit zurückgreifen kann. Meine aktuellen Arbeitsbilder sind auf der internen Festplatte des Macbooks bespeichert von dem ständig ein Backup per Time Maschine gemacht wird. Das Backup der Fotos geht auf eine WD My Book Studio Edition II mit 2TB Platz. Durch die Konfiguration als Raid 1 stehen mir 1 TB zur Verfügung, die Daten sind dabei auf den beiden Platten gespiegelt. Nach einiger Zeit verschiebe ich die Bilder von der internen Festplatte in das Archiv, welches sich ebenfalls auf der My Book befindet. Ab und zu erstelle ich eine Kopie der My Book auf eine weitere externe Festplatte, die ich noch übrig hatte. Mit der Lösung fühle ich mich eigentlich ganz gut.

Reviews und Tests zur WD My Book Studio II

Shopping-Links für die WD My Book Studio II

Die Platte ist gar nicht so einfach zu bekommen (Stand 2.3.09), daher gebe ich jetzt auch keinen Link als Empfehlung ab. Ihr müsst schon ein wenig suchen. Ich habe meine bei Cyberport gekauft, aber aktuell ist sie dort vergriffen, ebenso bei Amazon und selbst bei guenstiger.de ist sie nicht gelistet.

Bücher rund um die digitale Fotografie

Bücher zur Fotografie gibt es wie Sand am Meer. Daher an dieser Stelle auch nur 3 kurze Links zu Büchern, die ich persönlich empfehle. Wenn Ihr Euch die Rezensionen bei Amazon durchlest werdet Ihr merken, dass die Meinungen auseinander gehen. Mir persönlich gefällt der Stil von Scott Kelby extrem gut, da man nicht so viel lesen muss und dabei lachen kann 😉

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